Austellungen

Jazz(history) on Tour
Wanderausstellungen zum Ausleihen

 

 

Neu! Wanderausstellung 1:
One Tension / Albert Mangelsdorff

Bei unserer neuesten Dokumentation steht Albert Mangelsdorff im Zentrum, die wichtigste Jazzpersönlichkeit des Rhein-Main-Gebiets und zugleich eine Integrationsfigur des deutschen und europäischen Jazz.
"One Tension" hieß eine Langspielplatte, die das Albert Mangelsdorff Quintett 1963 einspielte; "Tension" wegen der musikalischen Spannung; "One", weil dies das erste Album war, das der amerikanische Konzern CBS mit aktuellem deutschen Jazz vorlegte. Die Ausstellung, die aus Anlass des 11. Darmstädter Jazzforums konzipiert wurde, begleitet den Posaunisten auf 10 Tafeln durch sein Leben und beleuchtet die vielen Begegnungen, die er über die Jahre mit Kollegen aus Deutschland, Europa wie der ganzen Welt hatte. Die Tafeln befassen sich mit seiner Biographie, mit der Wahrnehmung des deutschen Jazz von 1945 bis heute, mit den technischen Besonderheiten seines Spiels, insbesondere den Multiphonics, mit dem JazzFest Berlin, das Mangelsdorff in den 1990er Jahren leitete, mit internationalen Weggefährten, dem Jazzensemble des Hessischen Rundfunks und mit Emil Mangelsdorff, dem Bruder des Posaunisten, der ein nicht minder vielseitiger Musiker ist.

 

Die Ausstellung "One Tension / Albert Mangelsdorff" wurde als Kooperation des Jazzinstituts Darmstadt mit dem Albert Mangelsdorff Archiv des Instituts für Stadtgeschichte in Frankfurt/Main (http://www.stadtgeschichte-ffm.de/aktuelles/mangelsdorff_2.html?img=0) konzipiert. Dort befindet sich auch seit 2009 auch der Nachlass des 2005 in Frankfurt verstorbenen Jazzmusikers.

 

Die Ausstellung ist auf 10 farbigen Hängefolien in der Größe von je 80cm x 160cm Maßen gedruckt, mit Metallschienen eingefasst, die an den meisten Hängesystemen angebracht werden können. Sie kann gegen eine Gebühr für einen bestimmten Zeitraum gemietet werden. Bei näherem Interesse können Sie uns gerne kontaktieren unter: schroeder@jazzinstitut.de.

 

Wanderausstellung 2:
Jazz Changes. Eine Musik und ihre Geschichte

Über 100 Jahre Jazz: kaum eine Musik ist von ihrer Entstehung bis zur Gegenwart so lückenlos dokumentiert wie der Jazz. Zu verdanken ist dies auch zwei Erfindungen, die zeitnah mit dem Jazz geboren wurden: der Fotografie und der Schallplatte. Sie dokumentieren den Jazz als eine vielfältige Musik: Von seinen afro-amerikanischen Wurzeln im New Orleans um 1900 bis zu HipHop-beeinflussten Sounds von heute – der Jazz hat sich als Kunstform immer wieder neu definiert, seine eigenen Traditionen entwickelt, in denen der individuelle Ausdruck einzelner Musiker im Vordergrund steht.
Die Ausstellung "Jazz Changes" dokumentiert auf 11 großformatigen Tafeln die wichtigsten Entwicklungsstufen dieser Musik, erzählt von Stilen wie Dixieland, Swing, Bebop, Free Jazz, vor allem aber auch von starken Persönlichkeiten: Louis Armstrong, Charlie Parker oder John Coltrane waren mehr als gefeierte Stars ihrer Zeit: sie prägten eigene Jazzstile, waren Identifikationsfiguren gesellschaftlicher Prozesse. Der Jazz ist eine afro-amerikanische Musik – mittlerweile aber wird er weltweit verstanden und praktiziert und bildete auch anderswo eigene nationale Traditionen heraus.

   

 

Die Ausstellung ist auf 11 farbigen Hängefolien in der Größe von je 100cm x 140cm Maßen gedruckt, mit Schienen eingefasst, die an den meisten Hängesystemen angebracht werden können. Sie kann gegen eine Gebühr für einen bestimmten Zeitraum gemietet werden. Bei näherem Interesse können Sie uns gerne kontaktieren unter: schroeder@jazzinstitut.de.