Wegweiser Jazz
Preise, Stipendien und Wettbewerbe in Deutschland


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Preise:

Stipendien:

Wettbewerbe:


Albert Mangelsdorff-Preis (Deutscher Jazzpreis)

Jazz in Deutschland hat eine lange Tradition, unterbrochen durch die Zeit des Nationalsozialismus, aber um so stärker wieder belebt und fortgeführt nach dem Zweiten Weltkrieg. Spätestens seit den sechziger Jahren hat der Jazz hierzulande - resp. die improvisierte Musik - ganz eigene Ausprägungen, Strömungen und insbesondere Musikerpersönlichkeiten hervorgebracht. Populäre Formen sind darunter ebenso zu finden wie Grenzüberschreitungen z.B. zur Neuen Musik, zur experimentellen Musik, in Verbindung mit Text und Tanz.

Die Zahl der professionellen Musikerinnen und Musiker, die eigenene musikalische Wege gegangen sind, eigene und neue musikalische Konzeptionen entwickeln und verfolgen, die selbst komponieren, arrangieren, interpretieren und (er-) improviseren wächst in beachtlichem Maße spätestens seit der Etablierung entsprechender Unterrichts- und Studienangebote an Musikschulen und Musikhochschulen. Viele deutsche Jazzmusikerinnen und Jazzmusiker haben eine Reifegrad erreicht, der hohe künstlerische und internationale Anerkennung findet; und dies zunehmend auch im Ursprungsland des Jazz, den USA. Jazz ist ein beachtlicher Teil des deutschen Musiklebens insgesamt geworden.

Der Deutsche Jazzpreis will daher dem individuellen künstlerischen Aspekt des Jazz Rechnung tragen und hat das Ziel, herausragende und kontinuierliche Leistungen auszuzeichnen. Er soll jährlich einer Musikerin oder einem Musiker verliehen werden, der in der kompositorischen wie in der spielerischen Dimension hohe Beachtung in der künstlerischen und kulturellen Fachwelt erlangt hat und eine intensive Vorbildfunktion wahrnimmt. Die bisherigen jazzmusikalischen Leistungen sollen dabei auf langjährige Aktivitäten verweisen, die stets durch kreative Impulse, erweiterte Instrumentaltechnik und musikalisch-konzeptionelle Perspektiven gekennzeichnet waren. Ensembletätigkeit und Ensembleleitung, Mitwirkung bei herausragenden (Jazz-)Veranstaltungen als Gastsolist, Mitwirkung an Projekten anderer künstlerischer Bereiche wie Theater, Film, Oper, Ballett etc. sowie die Zahl und das Niveau eigener Kompositionen sollen in diesem Sinn ein möglichst breites Spektrum bilden.

Der Deutsche Jazzpreis will jeweils auch das ganz Spezifische einer Musikerpersönlichkeit und die Bedeutsamkeit des musikalischen Schaffens für den gesamten Bereich von Kunst und Kultur herausheben. Beim jeweiligen Preisträger soll erkennbar sein, daß hier ein Lebenswerk von hohem Rang bereits entstanden oder im Entstehen begriffen ist. Die Leistungen sollen insbesondere auch internationalen Maßstäben und Vergleichen standhalten.

Der Deutsche Jazzpreis wird alle zwei Jahre vergeben; zum ersten Mal aus Anlaß des 20jährigen Bestehens der UDJ und des 19. Deutschen Jazz-Forums in Berlin 1994. Er ist mit 13.000 Euro dotiert. Eigenbewerbung ist ausgeschlossen. Eine Jury entscheidet unabhängig und unter Ausschluß des Rechtsweges. Sie setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern von Rundfunk, Printmedien, Veranstaltern, GEMA-Stiftung, UDJ sowie einer unabhängigen Musikerpersönlichkeit.

Bisherige Preisträger: Alexander von Schlippenbach (1994), Peter Kowald (1995), Ernst-Ludwig Petrowsy (1997), Heinz Sauer (1999), Wolfgang Schlüter (2001), Ulrike Haage (2003), Ulrich Gumpert (2005), Gunter Hampel (2007), Eberhard Weber (2009).

Information: Union Deutscher Jazzmusiker e.V., Haus der Kultur, Weberstraße 59, 53113 Bonn, Tel. (0228) 261299, Fax: (0228) 93597299, e-mail: post@udj.de, Internet: http://www.udj.de [07/2009]


Arbeitsaufenthalte für Musiker/innen und Komponist/innen aus Deutschland, Goethe-Institut e.V.

Art der Förderung: Stipendien für einen Arbeitsaufenthalt ab ca. 4 Wochen zur Recherche und Vorbereitung größerer Produktionen, Erstellung von Kompositionen/Koproduktionen sowie zur Initiierung von Netzwerken; Höhe des Stipendiums: wöchentlich 500 Euro, sowie Reise- und Unterbringungskosten.

Voraussetzung: Berufsmusiker/innen und Komponist/innen mit Lebens- und Arbeitsschwerpunkt in Deutschland; starke Einbindung des Projekts in die lokale Musikszene, Nachhaltigkeit sowie die Bereitschaft, mit dem lokalen Goethe-Institut ggf. gemeinsame Veranstaltungsformate zu entwickeln.

Kontakt: Goethe-Institut e.V., Bereich Musik – Stichwort: Residenzen, Dachauer Str. 122, 80637 München, Tel. (089) 15921 506, Fax (089) 15921 671,
e-mail: profi@goethe.de, Internet: http://www.goethe.de   

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Europäischer Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis 2012

On the occasion of the 40th Internationale Jazzwoche Burghausen/Germany in 2009 the Interessengemeinschaft Jazz Burghausen e.V. in co-operation with the City of Burghausen called for the first time for applications to the first European Young Talent Jazzprize. Since then, the prize is awarded anually.Target group
Groups (three musicians and more) and Big Bands from Europe
Maximum age of the musicians shall be 30 years (year of birth “1982” or younger).
Styles
Permitted are all styles of jazz

Endowment
15.000 Euro total amount, divided into 5.000 Euro cash and 10.000 Euro promotional costs, customized to the needs of the band (i.e. production and distribution of a CD, promotion or band-coaching advices).

Performance
Five bands of the contest will be announced as finalists on December 13, 2011. The final takes place at the first day of the Bughausen Jazzwoche (March 13, 2012). Travel cost (max 500 Euro per band), accomodation and free meals will be paid be the promoter.

Jury

  • Prof. Joe Viera, head of jury (artistic director of the Internationale Jazzwoche Burghausen, director of "Zentrum für zeitgenössische Musik, Burghausen")
  • Roland Spiegel, journalist (head of jazz department at radio Bayerischer Rundfunk)
  • Ralf Dombrowski, freelance journalist
  • Reinhard Köchl, freelance journalist
Application deadline
Forms shall be filed until November, 1 2011.
Download of application conditions in Deutsch, English, Francais, Espanol, Italiano.
Application forms
Application forms can be downloaded here (in Deutsch, English, Francais, Espanol, Italiano). The application is supposed to comprise:
  • Completely filled application form
  • Six identical CDs with music. Running time of each CD: min. 15 minutes and 25 minutes maximum. Important: CDs shall be neutral with no information on the label
  • Separately: short, written introduction of the band (biographical information, musical description)
  • Pictures of the band
Contact
Interessengemeinschaft Jazz Burghausen e.V., Kanzelmüllerstraße 94, D-84489 Burghausen, Tel. +49 8677 916463-0, Mail: info@b-jazz.com, Internet: www.b-jazz.com


Arbeitsaufenthalte für Musiker/innen und Komponist/innen aus Deutschland, Goethe-Institut e.V.

Art der Förderung: Stipendien für einen Arbeitsaufenthalt ab ca. 4 Wochen zur Recherche und Vorbereitung größerer Produktionen, Erstellung von Kompositionen/Koproduktionen sowie zur Initiierung von Netzwerken; Höhe des Stipendiums: wöchentlich 500 Euro, sowie Reise- und Unterbringungskosten.

Voraussetzung: Berufsmusiker/innen und Komponist/innen mit Lebens- und Arbeitsschwerpunkt in Deutschland; starke Einbindung des Projekts in die lokale Musikszene, Nachhaltigkeit sowie die Bereitschaft, mit dem lokalen Goethe-Institut ggf. gemeinsame Veranstaltungsformate zu entwickeln.

Kontakt: Goethe-Institut e.V., Bereich Musik – Stichwort: Residenzen, Dachauer Str. 122, 80637 München, Tel. (089) 15921 506, Fax (089) 15921 671,
e-mail: profi@goethe.de, Internet: http://www.goethe.de   

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ASPM-Preis für Nachwuchsforscher (Bereich Populäre Musik)

Der Arbeitskreis Studium Populäre Musik e.V. (ASPM) vergibt 2010 erstmalig einen Preis für den besten deutschsprachigen Aufsatz einer Nachwuchsforscherin bzw. eines Nachwuchsforschers auf dem Gebiet der Erforschung der Populären Musik. Thematisch und methodisch sind keine Grenzen gesetzt, so lange sich die Aufsätze mit Populärer Musik im weitestens Sinne befassen.

Für die Bewertung durch eine Fachjury sind vor allem eine innovative, originelle Thematik, eine einwandfreie Methodik und eine ansprechenede sprachliche Form der Texte Ausschlag gebend.

Weitere Voraussetzung für eine Berücksichtigung ist, dass der Artikel bisher nicht veröffentlicht wurde und dem ASPM das Erstveröffentlichungsrecht eingeräumt wird. Teilnehmerinnnen und Teilnehmer sollten sich noch in der Qualifikationsphase (BA bis Postdoc) befinden.

Das Preisgeld für den ersten Platz beträgt 300 Euro. Die Artikel der ersten drei Platzierten werden veröffentlicht; alle Preisträgerinnen und Preisträger erhalten eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft im ASPM e.V..

Formal sollten sich die eingereichten Beiträge an den Vorgaben für die Online-Zeitschrift Samples orientieren (www.aspm-samples.de, > Hinweise für Autoren) und ungefähr 15 Seiten Umfang aufweisen. Außerdem sollte eine Kurzbiografie der Autorin oder des Autors mit dem Beitrag eingereicht werden.

Berücksichtigt werden Artikel, die bis zum 30. April 2010 per e-mail oder auf CD-ROM eingereicht wurden.

Information: Prof. Dr. Dietrich Helms, Fach Musik/Musikwissenschaft, Universität Osnabrück, Barbarastraße 22a, 49069 Osnabrück, e-mail: dhelms@uos.de oder unter http://www.aspm-online.de [01/2010]


Biberacher Jazzpreis. Internationaler Wettbewerb für junge Jazzmusiker

Der Biberacher Jazzpreis ist ein internationaler Wettbewerb für junge Jazzmusiker und -musikerinnen. Er wurde 1990 vom Jazzclub und von der Stadt Biberach "zur Förderung der Idee des Jazz als zeitgemäßer Kunstform“ ins Leben gerufen und erfreut sich zunehmend größerer Beliebtheit. Das Teilnehmerfeld in den letzten Jahren wurde zunehmend hochkarätiger, der Wettbewerb zu einer gefragten Alternative der großen Wettbewerbe auf Landes- und Bundesebene. In der Endausscheidung in der Stadthalle Biberach spielen die drei besten Teilnehmer aus der Vorentscheidung im Preisträgerkonzert die Rangfolge untereinander aus.

Teilnahmebedingungen:

In Anlehnung an die Bedingungen von "Jugend jazzt“ und "Jugend musiziert“ beträgt das Höchstalter der Teilnehmer 25 Jahre, bei Ensembles zählt das Durchschnittsalter. Die Teilnahme am Biberacher Jazzpreis steht jedoch auch (Jazz-) Studenten an Musikschulen und Musikhochschulen sowie bereits kommerziell tätigen Musikerinnen und Musiker offen. Stilistische oder besetzungsmäßige Einschränkungen gibt es keine.

Anmeldung und Demo-Aufnahmen

Spätester Termin für die formlose Anmeldung (z.B. per E-Mail) sowie für die Einsendung von Demo-Aufnahmen ist der 31. Januar des Jahres (2010 am 10. Februar). In der Anmeldung sollten folgende Angaben enthalten sein:
Name, Adresse, Besetzungsliste mit Altersangaben und Angaben zum Ausbildungsgang, Bandbeschreibung, Bandfoto als jpg-Datei, Demoaufnahme (CD in gängigen Formaten wie wav oder mp3).

Die Bekanntgabe der Teilnehmer an der Endausscheidung erfolgt bis Anfang März.

Jury und Endausscheidung

Renommierte Jazzmusiker und -pädagogen sowie Fachleute aus der Medienbranche, bei der Endausscheidung außerdem noch das Publikum mit einer weiteren Stimme, bilden die Jury, in der voraussichtlich Cornelius Claudius Kreusch (Juryvorsitz), Joo Krauss, Prof. Frank Sikora, Immanuel Brockhaus, Dr. Raimund Kast, Dr. Helmut Schönecker und MD Andreas Winter sitzen werden.

Die Endausscheidung erfolgt meist im April (2010 am 24. April) in der Stadthalle Biberach.
Die Dauer der Beiträge in der Endausscheidung ist auf 30 Minuten begrenzt.
Preise & Kostenerstattung

Die ersten drei Preise werden als Geldpreise ausgewiesen.
1. Preis: 1.200 EUR
2. Preis: 600 EUR
3. Preis: 300 EUR

Anfallende Übernachtungs- bzw. Fahrtkosten der Teilnehmer werden anteilig vom Veranstalter erstattet.

Kontakt & Auskunft
Anmeldung / Demo-Einsendungen
Jazzclub Biberach e.V.
c/o Bruno-Frey-Musikschule
Wielandstraße 27
88400 Biberach an der Riss

e-mail: bewerbung@jazzpreis-biberach.de

Rückfragen:
Dr. Helmut Schönecker
Telefon 07355 / 8152
e-mail info@jazzpreis-biberach.de

Internet: http://www.jazzpreis-biberach.de
[12/2009]


German Blues Challenge & German Blues Awards

Vom 01. bis 31. Juli kann Jedermann und -frau über die Preisträger der German Blues Awards online abstimmen. Gleichzeitig wird darüber abgestimmt, welche Künstler an der German Blues Challenge teilnehmen,
deren Gewinner Deutschland bei der Europäischen Blues Challenge 2012 in Berlin vertritt.

Weitere Informationen gibt es unter www.bluesfest-eutin.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Preisverleihungen zu den Blues Awards und die Endausscheidung zur Blues Challenge werden am 29. Oktober im Brauhaus Eutin durchgeführt. Karten (15 Euro) gibt´s ab 1. Oktober unter kreativkonkret@t-online.de.

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Internationaler Jazzpreis der Nürnberger Nachrichten

Der Jazzpreis wurde von Bruno Schnell, dem Verleger der Zeitung "Nürnberger Nachrichten" gestiftet. Er wird alle zwei Jahre in Verbindung mit einem Auftritt des Siegers/der Siegerin beim Internationalen Jazzfestival Stimmenfang (früher: Jazz Ost-West) vergeben. Ausgezeichnet werden können junge europäische Jazzmusiker oder -gruppen mit einem Höchstalter von 30 Jahren (bei Jazzgruppen: Durchschnittsalter unter 30 Jahren). Dabei soll mit dem Preis eine besondere Leistung als Solist oder als Komponist, als Gruppe oder für ein Projekt ausgezeichnet werden.
Das Preisgeld beträgt 5000 Euro. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Fachjury, die bei jeder Neuausschreibung des Preises neu zusammengesetzt wird. Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich.

Preisträger
• 1999 Lutz Häfner (Saxophon)
• 2000 Jens Thomas (Klavier)
• 2002 Rainer Böhm (Klavier)
• 2007 Michael Wollny (Komposition, Klavier)
• 2009 Efrat Alony (Vocal)

Infos:
Dr. Christian Gabriel
Projektbüro Gostenhofer Jazztage
Nürnberger Strasse 134
90762 Fürth
Tel. (0911) 28783-43 Fax (0911) 28783-76
e-mail: cg@gostenhoferjazztage.de

Verlag Nürnberger Presse
Marienstr. 9-11
90327 Nürnberg
Tel. (0911) 216-2291 Fax (0911) 216-2670
e-mail: nn-kultur@pressenetz.de
internet: http://www.nn-online.de
[07/2009]


"Jazzpositions“ 2010
Nachwuchswettbewerb der hr-Bigband für Jazzkomposition

Schon seit Jahren hat sich die hr-Bigband die Förderung des jazzmusikalischen Nachwuchses auf die Fahnen geschrieben. Vor diesem Hintergrund lobt sie mit "Jazzpositions“ nun zum ersten Mal einen Preis für junge Jazzkomponisten aus: Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 31. März 2010.

Der Wettbewerb richtet sich an Komponistinnen und Komponisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die nicht älter als 29 Jahre sind. Die Teilnahme ist mit unveröffentlichten Originalkompositionen möglich.

Am 26. Juni 2010 wird die hr-Bigband eine Auswahl der eingesandten Partituren in einem Konzert aufführen. Eine Jury unter dem Vorsitz von Chefdirigent der hr-Bigband, Örjan Fahlström, der auch als Professor für Jazz-Komposition an der Musikhochschule Stockholm lehrt, ent-scheidet über drei Gesamtsieger, die mit Geldpreisen von 3.000, 2.000 und 1.000 Euro prämiert werden. Alle Teilnehmer, deren Kompositionen im Abschlusskonzert gespielt werden, erhalten einen Mitschnitt des Konzerts, das auch in hr2-kultur gesendet wird. Der erste Sieger darf zusätzlich seine Musik an zwei Tagen mit der hr-Bigband im Studio produzieren.

Der Kompositionswettbewerb wird ermöglicht durch die Unterstützung der Freunde und Förderer der hr-Bigband e.V.

Preisträger 2010: Der Münchner Christian Elsässer (geb. 1983) gewann den mit 3.000 Euro dotierten, vom Freundeskreis der hr-Bigband gestifteten 1. Preis mit seiner Komposition "Above All". Über den 2. Platz freut sich Hans-Christian Stephan aus Hamburg (2.000 Euro). Pavel Klimashevsky aus Wiesbaden belegt den 3. Platz (1.000 Euro).

Die Bewerbungen sind zu richten an:
hr-Bigband
Stichwort "Jazzpositions“
Bertramstraße 8
60320 Frankfurt am Main
Deutschland

Weitere Informationen zur Ausschreibung und zum Bewerbungsverfahren
gibt es unter www.hr-bigband.de
[11/2009]


Duo-Wettbewerb "Voice and Guitar"

Die Stadt Völklingen und die Gesellschaft Kultur und Gitarre ververanstalten den internationalen Duo-Wettbewerb "Voice and Guitar" im Zeitraum vom 5. bis 7. März 2010. Veranstaltungsort ist die Weltkulturerbe-Stadt Völklingen.

Der Wettbewerb richtet sich an Duos nach dem Vorbild von "Joe Pass und Ella Fitzgerald" oder "Tuck and Patti". Bewerben sollten sich Duos, die Jazz, Latin, Folk, Pop oder spezielle Arrangements von guten internationalen Songs interpretieren.

Preise
1. Preis: 3.000 EUR
2. Preis: 2.000 EUR
3. Preis: 1.000 EUR
4. bis 8. Preis: je 500 EUR
zur Verfügung gestellt von der Völklinger Energiestiftung.

Weitere Informationen zum anstehenden Wettbewerb und zu den bereits durchgeführten letzten Wettbewerben sowie zahlreiche Bilder finden sich auf der Website: www.voice-and-guitar.com

Infos:
Karl-Heinz Schäffner (Stadt Völkingen)
Dietmar Kunzler (Kultur und Gitarre e.V.)
Tel. (06898) 80325

Gesellschaft für musikalische Kulturarbeit
und Förderung der Gitarrenmusik e.V.
Mittelstrasse 69a, 66126 Saarbrücken

e-mail: info@voice-and-guitar.com
[07/2009]


Studienaufenthalt in England

Art der Förderung: Zuschuss für einen Studienaufenthalt in England von maximal 3.000 Euro plus eventuellen Reisekostenzuschuss.

Voraussetzung: Die Förderung richtet sich an deutsche und britische Staatsangehörige bis zum vollendeten 30. Lebensjahr, die im jeweils anderen Land studieren wollen. Bedürftige Studierende und ungewöhnliche Fachrichtungen bevorzugt.

Kontakt: nach Möglichkeit nur Online-Bewerbungen mit eingescanntem Foto an foundation@bccg.de, Bewerbungsunterlagen,
British Chamber of Commerce in Germany Foundation (BCCG-Stiftung), Französische Straße 48, 10117 Berlin, Tel. 030 206-7080, Fax 030 2067-0829

e-mail: foundation@bccg.de, Internet: http://www.britcham.de [07/2009]


Goethe-Institut vergibt Künstlerstipendien in Kyoto

Die deutsche Künstlerresidenz des Goethe-Instituts in Kyoto, die Villa Kamogawa, feiert im nächsten Jahr ihre Eröffnung. Mit der Villa Kamogawa bietet das Goethe- Institut Künstlerinnen und Künstlern aus Deutschland die Möglichkeit, im Rahmen eines dreimonatigen Stipendiums in Japan zu leben und zu arbeiten. Stipendiaten können sich ab sofort bis Mitte September für das kommende Jahr bewerben.

Der Aufenthalt in Kyoto soll den Stipendiaten als Inspiration und künstlerische Orientierung dienen. Im direkten persönlichen Austausch mit der Kulturszene vor Ort können sie neue Projekte entwickeln und nachhaltige Arbeitskontakte zu japanischen Kultureinrichtungen und Kulturschaffenden aufbauen oder vertiefen. Auf diese Weise entfaltet sich ein interkultureller Dialog, der sowohl für die Stipendiaten als auch für die japanische Kunstszene eine Bereicherung darstellt.

Einmal jährlich vergibt das Goethe-Institut 12 Stipendien an in Deutschland lebende Künstler und Kulturschaffende für einen Aufenthalt in der Villa Kamogawa. Es werden Stipendiaten aus folgenden künstlerische Bereichen gefördert: Architektur, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Design, Literatur, Musik, Film, Kulturtheorie/ -kritik.

Stipendiaten können sich jetzt für das kommende Jahr bewerben. Der Bewerbungszeitraum läuft vom 14. Juli bis 13. September 2010. Die Stipendien werden für den Zeitraum 18. April bis 15. Juli 2011 und 19. September bis 15. Dezember 2011 vergeben. Die Vergabe der Stipendien orientiert sich an einer ausgewogenen Verteilung der künstlerischen Bereiche der Stipendiaten. So weit wie möglich werden die Wünsche der Stipendiaten für den Zeitrahmen berücksichtigt.

Bewerben können sich freischaffende KünstlerInnen oder AutorInnen, die ihr Studium abgeschlossen haben und bereits mit eigenen Publikationen und Werken an die Öffentlichkeit getreten sind oder in ihrer Kunstsparte öffentliche Anerkennung gefunden haben. Darüber hinaus sollten sie entweder deutsche/r Staatsangehörige/r sein oder zum Zeitpunkt der Bewerbung seit mindestens fünf Jahren ihren Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in der Bundesrepublik Deutschland haben. Eine Altersbeschränkung gibt es nicht.

Die Bewerbung kann im Internet unter www.goethe.de/villa-kamogawa vorgenommen werden. Der Bewerbung sind künstlerische Werkbeispiele und eine detaillierte Beschreibung des Projektvorhabens hinzuzufügen. Diese sollte den Japanbezug des geplanten Projektes eingehend erläutern und die Realisierbarkeit der Idee innerhalb der vorgegebenen Zeitspanne darlegen.

Im nächsten Jahr werden zwei Sonderstipendien vergeben für Projektvorschläge, die "150 Jahre Freundschaft Deutschland-Japan" künstlerisch oder wissenschaftlich aufgreifen. In der Projektbeschreibung ist ausdrücklich darauf hinzuweisen.

Mit dem Konzept der Künstlerresidenz erweitert das Goethe-Institut sein Angebot innerhalb der Kulturförderung in Asien. Die langjährige Arbeit als traditionelles Goethe-Institut setzt es in neuem Format fort, indem es weiterhin den partnerschaftlichen, kreativen Austausch vor Ort fördert.


Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus "Lukas“, Ahrenshoop

Art der Förderung: 1- bis 3-monatige Aufenthalts-, Austausch- und Projektstipendien

Voraussetzung: Für Künstlerinnen und Künstler aus der Bundesrepublik Deutschland und den Ostseeanrainerstaaten.

Kontakt: Künstlerhaus "Lukas“, Dorfstr. 35, 18374 Ahrenshoop, Tel. (038220) 6940 Fax: (038220)69414, e-mail:post@kuenstlerhaus-lukas.de, Internet:www.kuenstlerhaus-lukas.de [07/2009]


Austauschprogramm für deutsche Studierende für ein Studium in den USA (Stipendium)

Art der Förderung: Undergraduate- und Graduate-Stipendien (zum Teil in Verbindung mit Teaching Assistantships) an ausgewählten Universitäten in den USA

Voraussetzung: Bewerben können sich Musiker, die ledig und nicht älter als 25 Jahre sind. Wohnsitz muss in Deutschland sein und der Bewerber muss zum Zeitpunkt der Bewerbung mindestens 2 Semester Studium an einer deutschen Hochschule, d.h. 4 Semester bei Antritt des Stipendiums studiert haben. Zudem benötigt der Bewerber 3 schriftliche Empfehlungen, davon 2 von Hochschulprofessoren. Sehr gute Englischkenntnisse sind erforderlich. Bewerbungsschluss ist jährlich der erste August, ein Jahr vor Antritt des Stipendiums.

Kontakt: Verband der Deutsch-Amerikanischen Clubs e.V., Geschäftsstelle der Auslandsgesellschaften, An der Stadtmünze 4+5, 99084 Erfurt, Tel. (0361)655 1667, Fax (0361)655 1668, Internet: www.vdac.de/vdac/index.php?option=com_content&task=view&id=53&Itemid=133
[07/2009]


Bandpool der Popakademie (Stipendium)

Art der Förderung: Unterstützung von jungen Bands für die Dauer von 18 Monaten durch ein professionelles Coaching-Programm im künstlerischen, kaufmännischen und rechtlichen Bereich sowie Aufbau von Kontakten der ausgewählten Bands zur Musikbranche.

Voraussetzung: Offen für Bands aller Stilrichtungen aus Deutschland.

Kontakt: Popakademie Baden-Württemberg GmbH, Hafenstr. 33, 68159 Mannheim, Tel. (0621)533 972-00, Fax (0621)533 972-99, e-mail: bandpool@popakademie.de, Internet:http://www.bandpool.de, http://www.popakademie.de [07/2009]


Künstlerwohnung im Baldreit (Stipendium)

Art der Förderung: Förderung von Schriftstellern, Bildenden Künstlern und Komponisten durch Überlassung einer Wohnung (mietfrei) für die Dauer von einem Jahr in Baden-Baden; Gewährung eines Beitrags zu den Lebenshaltungskosten in Höhe von 760 Euro monatlich (zuzüglich eines Nebenkostenzuschusses in Höhe von 60 Euro monatlich).

Voraussetzung: Schriftsteller, Bildende Künstler oder Komponisten. Gute Deutschkenntnisse.

Kontakt: Künstlerwohnung im Baldreit, Stadtverwaltung Baden-Baden, Schul-, Kultur- und Sportamt, Frau Petra Heuber-Sänger, Marktplatz 2, 76530 Baden-Baden, Tel. 07221/93-2007, Fax 07221/93-2039, petra.heuber-sanger@baden-baden.de , sksa@baden-baden.de, www.baden-baden.de
[07/2009]


Musikpreis des Verbandes der Deutschen Konzertdirektionen

Art der Förderung: Vergabe von Förderpreisen (Auftrittsmöglichkeiten, Produktion eines Tonträgers, Anschaffung eines Musikinstruments oder Stipendien). Verleihung auch an renommierte Künstler oder Persönlichkeiten des deutschen Musiklebens möglich, die den Verwendungszweck des Preisgeldes bestimmen.

Voraussetzung: Eigenwerbung nicht möglich.

Kontakt: Verband der Deutschen Konzertdirektionen e.V. (VDKD), Brienner Str. 26, 80333 München, Tel. (089) 286 283 79, Fax (089) 286 282 10, e-mail:info@vdkd.de,Internet: http://www.vdkd.de [07/2009]


Studienstipendien der Oscar und Vera Ritter-Stiftung

Art der Förderung: Im Rahmen der personellen Förderung von hochbegabten Musikern und Komponisten vergibt die Oscar und Vera Ritter-Stiftung Stipendien an besonders qualifizierte Nachwuchskünstlerinnen und -künstler.

Voraussetzung: Bewerber müssen an deutschen staatlichen Musikhochschulen eingeschrieben sein, dem Antrag muss ein Gutachten des Professors über die überdurchschnittliche Begabung des Bewerbers beiliegen, es muss ein Nachweis der Bedürftigkeit der Antragsteller vorliegen und der Bewerber muss bereits erfolgreich an international anerkannten Wettbewerben teilgenommen haben.

Kontakt: Oscar und Vera Ritter-Stiftung, Der Vorstand, Bundesstraße 4, 20146 Hamburg, Tel. (040) 414 013 23, Fax (040) 414 013 30,
e-mail: info@ritter-stiftung.de
, Internet: http://www.ritter-stiftung.de [07/2009]


Villa Aurora Stipendien, Artists in Residence Stipendiatenprogram

Art der Förderung: Stipendien für einen 3-monatigen Aufenthalt in der Villa Aurora in Los Angeles, USA, mit der Möglichkeit zu produktiver künstlerischer Tätigkeit und zu Kontakten mit Kollegen und kulturellen Institutionen. Höhe des Stipendiums: monatlich 1.800 Euro, zusätzlich Unterkunft und Erstattung der Flugkosten.

Voraussetzung: Für freischaffende Künstlerinnen und Künstler bis zum Alter von 40 Jahren mit Arbeits- und Lebensmittelpunkt in Deutschland, die bereits mit eigenen Werken an die Öffentlichkeit getreten sind.

Kontakt: Kreis der Freunde und Förderer der Villa Aurora e.V., Jägerstr. 23, 10117 Berlin, Tel. (030)206 236 40, Fax (030)206 236 41,
e-mail: infoberlin@villa-aurora.org, Internet: http://www.villa-aurora.org [07/2009]


Deutsche Akademie Rom Villa Massimo, Casa Baldi und Villa Serpentara in Olevano

Art der Förderung: Förderung besonders begabter und geeigneter junger Künstlerinnen und Künstler in den Sparten Bildende Kunst, Architektur, Literatur und Komposition durch Ermöglichung eines 12-monatigen Studienaufenthalts in der Villa Massimo in Rom. Freie Unterkunft in einer familiengerechten Atelier/Studio-Wohnung sowie Barstipendium in Höhe von monatlich 2.500 Euro. Die Auswahl erfolgt jährlich durch eine vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) berufene Jury bei der Kulturstiftung der Länder.

Voraussetzung: Abgeschlossene Ausbildung und öffentliche Anerkennung als Künstler, deutsche Staatsangehörigkeit oder seit 5 Jahren erster Wohnsitz und Schaffensmittelpunkt in Deutschland, Grundkenntnisse der italienischen Sprache.

Kontakt: Die Bewerbung ist bis zum 15.1. an die für Kunstförderung zuständige Behörde des Bundeslands, in dem der Bewerber seinen 1. Wohnsitz hat zu richten. Informationen: Deutsche Akademie Rom Villa Massimo, e-mail: info@villamassimo.de,Internet: http://www.villamassimo.de [07/2009]


Cité Internationale des Arts in Paris

Art der Förderung: Vergabe eines 6-monatigen Studienaufenthalts zur Förderung der weiteren Entwicklung von jüngeren hochbegabten Künstlerinnen und Künstlern der Sparten Architektur, Bildende Kunst und Musik (Komponisten und Interpreten). Unterkunft in einem der Studios der Cité Internationale sowie Barstipendium (monatlich 1.500 Euro).

Voraussetzung: Abgeschlossene künstlerische Ausbildung, offene Anerkennung als Künstler, bei Antritt ausreichende Kenntnisse der französischen Sprache.

Kontakt: Bewerbungen an die für Kunstförderung zuständige Behörde des Landes in der Bundesrepublik Deutschland, in dem der Bewerber den 1. Wohnsitz hat. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Referat K 24, Graurheindorfer Str. 198, 53117 Bonn, Tel. (0228)996 81-3586, Fax (0228)996 81-5-3586, e-mail: Poststelle@bkm.bmi.bund.de, Internet: http://www.bundesregierung.de [07/2009]


Auslandsmusikarbeit mit Chören, Amateur-, Jugend- und Nachwuchsensembles, Goethe-Institut e.V.

Art der Förderung: Unterstützung und Organisation von Gastspielreisen und Austauschvorhaben sowie Teilnahme an internationalen Musikwettbewerben im Ausland.

Voraussetzung: Anträge auf Förderung von Gastspielreisen und Austauschprojekten können jederzeit gestellt werden. Die Antragstellung sollte im Regelfall mindestens 6 Monate vor Beginn eines Projektes erfolgen.

Kontakt: Goethe-Institut e.V., Bereich Musik - NACHWUCHS & LAIEN, Dachauer Str. 122, 80637 München, Tel. (089) 15921 602, Fax (089) 15921 671, e-mail: nachwuchs@goethe.de, Internet: http://www.goethe.de


Bundesbegegnung "Jugend jazzt" 2010 in Bingen vom 25.-27. Juni 2009

Die Bundesbegegnung "Jugend jazzt" des Deutschen Musikrates wird alle zwei Jahre in einer anderen Stadt durchgeführt. Seit der Gründung 1997 treten ausschließlich die ersten Preisträger der vorausgehenden Landeswettbewerbe "Jugend jazzt" in den musikalischen Wettstreit. Neben dem eigentlichen Wettbewerbsdurchgang ist die Bundesbegegnung eine Mischung aus Festival, Konzertpodium, Kontakt- und Informationsbörse, aber auch Workshop und Seminar. Erfahrene und angesehene Jazzprofis geben ihre Urteile ab, beraten die jungen Bands intensiv in begleitenden Workshops und betreuen die Teilnehmer bei ihren Auftritten.

"Jugend jazzt" hat sich dem 1988 gegründeten Bundesjazzorchester – BuJazzO – als zweites bundesweites Projekt der Jazznachwuchsförderung etabliert und zeigt deutliche Wirkung für die Besten im Jazznachwuchs. Im Folgejahr der Bundesbegegnung werden die Preisträger durch eine Vielzahl von Maßnahmen umfassend gefördert. Gesamtpreise von mehr als 50.000 Euro stehen zur Verfügung.

Neben den ständigen Förderern Bundesjugendministerium und Deutschlandfunk wird die Bundesbegegnung Jugend jazzt von der jeweils gastgebenden Stadt und ihrem Bundesland unterstützt. Darüber hinaus sorgen Stiftungen und Sponsoren für zahlreiche attraktive Sonderpreise.

Kurzinfo "Jugend jazzt"

"Jugend jazzt" ist ein Projekt des Deutschen Musikrates, des größten Musikverbandes der Welt. Der Deutsche Musikrat schließt sich mit der Bundesbegegnung "Jugend jazzt" an die zahlreichen jazzpädagogischen Angebote in der musikalischen Jugendbildung an, die an Musikschulen, allgemein bildenden Schulen und in der musikalischen Verbandsarbeit laufen.

Die Finanzierung der 6. Bundesbegegnung "Jugend jazzt" 2007 erfolgte durch die ständige Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und den Deutschlandfunk sowie durch das Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt und die Stadt Halle/Saale.

Kontakt

Deutscher Musikrat, gemeinnützige Projektgesellschaft mbH, Bundesbegegnung jugend jazzt, Weberstraße 59, 53113 Bonn, Tel. (0228) 2091-120 Fax (0228) 2091-220 e-mail: jazz@musikrat.de Internet: http://www.musikrat.de
[07/2009]


Neuer deutscher Jazzpreis Mannheim

In den letzten Jahren hat sich Mannheim zu einer der Musikmetropolen Deutschlands entwickelt. Neben einigen herausragenden Bands aus dem Jazz- und Popbereich bildet der Ausbildungsbereich mit den Hochschulen für Jazz und Klassik, sowie die Popakademie dabei das Kernstück. Durch die große Präsenz Mannheimer Bands und der hier ausgebildeten Künstler ist klar, dass Mannheim nicht nur national die Nase vorne hat, sondern auch den internationalen Vergleich nicht scheuen muss. Qualitativ gilt dies sicher auch für den Jazz in Deutschland, leider jedoch nicht für den Aspekt Marketing. Um die kreative deutsche Jazzszene zu bündeln und ihr ein adäquates Forum mit entsprechender Medienpräsenz zu bieten, richtet die IG-Jazz seit 2006 jährlich die Veranstaltung Neuer Deutscher Jazzpreis Mannheim in Kooperation mit der Alten Feuerwache und der Stadt Mannheim aus. Dafür haben sich bisher mehr als 550 Bands beworben, aus denen als Gewinner des Bandpreises "Der Rote Bereich" "(2006), "Johannes Enders Quartet" (2007) und das Trio "Klima Kalima" (2008), Frederick Köster Quartett (2009) und im letzten Jahr Tim Alhoff Trio (2010) hervorgingen. Den Solistenpreis erhielten bislang Michael Griener, Johannes Enders, Henning Sieverts, Oliver Steidle, Frederick Köster und Bodek Janke.

Die Veranstaltung findet in der Alten Feuerwache in Mannheim statt. Highlight des ersten Festivalabends ist das Konzert des Kurators und seiner Band. Die Wettbewerbskonzerte der drei vorausgewählten Bands und die Publikumsabstimmung über die Preisträger finden am darauffolgenden Samstag statt.

Eine Vorjury (u.a. unter Beteiligung der IG Jazz, des Jazzinstitutes Darmstadt und mehrerer Journalisten) wählt aus den Bewerberbands in einer anonymisierten Anhörsession 10 Bands aus, die dann dem Kurator geschickt werden. Der Kurator, immer ein international anerkannter Jazzmusiker, wechselt jedes Jahr, damit der Preis stilistisch offen bleibt. Die bisherigen Kuratoren waren Alexander von Schlippenbach, Wolfgang Muthspiel, Jasper van’t Hof und Joachim Kühn. Dieser Kurator wählt dann drei Bands aus, die im Februar an einem Abend in Mannheim aufteten. Das dort anwesende Publikum entscheidet nach den Konzerten dann mit Stimmzettel, wer der Gewinner des mit 10.000.- Euro dotierten "MVV-Energie Bandpreises und des mit 1.000.- Euro dotierten "Maritim Solistenpreis“ sein soll. Die Finalisten erhalten außerdem Reisekosten und Übernachtung, sowie freien Eintritt zum Konzert am Eröffnungstag.

Bewerben können sich alle professionellen Bands, deren Mitglieder ihren Wohnsitz überwiegend in Deutschland haben. Die Bewerber müssen eine CD & Info bis zum 31. Oktober 2010 an die "IG-Jazz Rhein Neckar e.V., Brückenstr. 2-4, 68167 Mannheim" mit dem Stichwort Jazzpreis 2010 senden.

Kriterien:

  • Genre Jazz
  • Besetzung ab Duo
  • Wohnsitz der Bandmitglieder überwiegend in Deutschland
  • Bewerbung (aktuelle CD mit 3 Stücken in der Wettbewerbsbesetzung, Bandinfo, Pressefoto & unterschr. Anmeldeformular) muss bis zum 31.10.2010 eingegangen sein

Weitere Infos und unter Anmeldeformular www.neuerdeutscherjazzpreis.de
[07/2009]


Nachwuchspreis der Jazzini Würzburg

Die Jazzinitiative Würzburg lädt zu einem Wettbewerb: Nachwuchsgruppen aus Musik- und allgemeinbildenden Schulen messen am Sonntag, 31. Oktober 2010, im Rahmen des bundesweit renommierten Jazzfestivals ihr Können. Alle Stile sind möglich, eine Viertelstunde Repertoire ist nötig. Eine Jury aus Profimusikern vergibt Preise. Bewerbungsschluss ist Ende September 2010,

Bedingungen und Kontakt unter www.jazzini-wuerzburg.de [06/2010]


PopCamp – Meisterkurs für Populäre Musik

Hintergrundinformation zu PopCamp

Die Jury 2009:
Prof. Udo Dahmen (Vizepräsident Deutscher Musikrat und Künstlerischer Direktor der Popakademie Baden-Württemberg)
Eva Bauer-Oppelland (Management Bauer Studios GmbH, Mitbegründerin des Bauer Studio Verlags, Produzentin für die Labels NEUKLANG, Chaos, B-ton und Animato)
Axel Erler (Creative Director / A&R Sony/ATV Music Publishing)
Yasmine Gallus (Song Marketing / A&R Rolf Budde Musikverlag)
Marta Jandová (Musikerin, Sängerin die happy)
Henning Rümenapp (Musiker und Produzent Guano Apes / Künstl. Leitung PopCamp)
Dieter Schubert (Geschäftsführender Gesellschafter A.S.S. Concerts)
Manuel Unger (Moderator EinsLive: Webchannel Kunst / Plan B WDR Rockpalast)
Thomas Venker (Chefedakteur Intro, betreibt die Labels Onitor und Scheinselbständig)
Rolf Zielke (Pianist, Komponist - Jazzinstitut Berlin)

Das PopCamp:
Im "PopCamp – Meisterkurs für Populäre Musik“ erhalten junge, hochtalentierte Rock-, Pop- und Jazzbands ihren Meisterkurs für Populäre Musik. Fünf der besten Nachwuchsbands Deutschlands bekommen im PopCamp ihren Feinschliff in Sachen Songwriting, Performance und Produktion. Darüber hinaus erfahren sie, wie die Musikbranche tickt und über welche Rechte sie als Komponisten, Texter und Interpreten verfügen.

PopCamp ist kein Wettbewerb! Die Bands können sich nicht selbst um die Teilnahme bewerben. Ins PopCamp dürfen nur Bands, die empfohlen werden. Landesmusikräte, ausgewählte Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung, Vereine und Verbände sowie Wettbewerbe und Medien werden zu Talent-Scouts. Sie halten Ausschau nach Bands, die sich bereits einen Namen gemacht haben, aber noch nicht im Musikgeschäft etabliert sind. Diese Bands nominieren sie für das Förderprogramm. Eine Jury mit namhaften Vertretern aus Musik- und Wirtschaftswelt entscheidet, wer von den Nominierten das Zeug zum Meister hat und ins PopCamp darf.

Teilnehmer Bereich Jazz: Cyminology (2005), SoWeiss/Tuomi (2007), Formelwesen (2008)

"PopCamp – Meisterkurs für Populäre Musik“ wird in Trägerschaft der Projektgesellschaft des Deutschen Musikrats und unter Förderung des Beauftragten für Kultur und Medien durchgeführt.

Mehr Informationen über Förderprogramm und Jury: www.popcamp.de

Veranstalter:
Deutscher Musikrat - Generalsekretariat
Schumannstr. 17 - 10117 Berlin
Telefon 030-30881010
Fax 030-30881011
eMail: generalsekretariat@musikrat.de

Pressekontakt:
PopCamp - Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Birgit Hoppe
Telefon 0228-5508916
Mobil 0163-7150046
Fax 0228-2091-200
eMail: presse@popcamp.de
www.popcamp.de
[07/2009]


Creole - Preis für Weltmusik

Die Zukunft liegt in der Verknüpfung. Was einst als »Verschnitt« abgetan wurde, ist heute auf der Höhe der Zeit. Das zeigt sich in den Zusammensetzungen aktueller Bands genauso wie in der Art, wie die Musikkritik ihren Sound beschreibt. Die Popmusik globalisiert sich, Unterscheidungen zwischen Pop (=Mainstream) und Weltmusik (=zu pflegende Exoten mit Anspruch) sind hinfällig. Das haben Manu Chao, Panjabi MC, aber auch die moldawische Band O-Zone nachdrücklich bewiesen. Dabei liegt das Neue nicht allein in einer gnadenlosen Einverleibung globaler Sounds, sondern in der sensiblen Verbindung der eigenen Herkunft mit all dem, was in der Welt der Musik national wie international zu finden ist.

Diesen Trends ist der Wettbewerb creole – Preis für Weltmusik aus Deutschland auf der Spur. Gesucht werden Gruppen, die sich in ihrer Musik der Grenzüberschreitung, der transkulturellen Verknüpfung und interkulturellen Begegnung widmen. Rubriken wie Weltmusik, Popmusik, traditionelle Musik etc. sind ohne Bedeutung.

creole – Preis für Weltmusik aus Deutschland basiert auf den äußerst positiven Erfahrungen aus 10 Jahren "musica vitale“. Unter diesem Titel führte die Werkstatt der Kulturen in Berlin von 1995 bis 2004 sechs Wettbewerbe für die Weltmusikszene in Berlin und Brandenburg durch.

Seit 2003 arbeitet die Werkstatt der Kulturen mit namhaften Veranstaltern am Aufbau eines Netzwerkes, um den Musikwettbewerb bundesweit auszurichten. Unter dem neuen Namen creole wurden ab September 2006 jährlich acht regionale Wettbewerbe für Bayern, Baden-Württemberg, Saarland/Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen/Bremen, Thüringen/Sachsen/Sachsen-Anhalt und Berlin/Brandenburg veranstaltet. Die Preisträger dieser regionalen Wettbewerbe konkurrieren beim ersten Bundeswettbewerb creole – Preis für Weltmusik.

Kontakt:
Arbeitsgemeinschaft creole – Weltmusik aus Deutschland
c/o Werkstatt der Kulturen
Wissmannstraße 32
12049 Berlin
Tel. 030 / 60 97 70-0
Fax 030 / 60 97 70-13
e-mail: philippa.ebene@werkstatt-der-kulturen.de
Internet: http://www.creole-weltmusik.de
[07/2009]


Musikindustrie unterstützt Studenten des International Music College Freiburg (2008)

Der Bundesverband der Musikindustrie (BVMI) in Berlin unterstützt ab September 2008 Nachwuchsmusiker des International Music College Freiburg (IMCF), einer Institution der Jazz & Rock Schulen Freiburg. Der Bundesverband stellt hierzu im kommenden Schuljahr 10.000 Euro zur Vergabe von Stipendien für Studenten des ICMF zur Verfügung.

Stefan Michalk, Geschäftsführer des BVMI: "Nachwuchs ist die Zukunft der Musikindustrie. Deutschland sucht den Superstar, Youtube und MySpace sind kein Ersatz für nachhaltige, professionelle Nachwuchsförderung. Deshalb unterstützen wir das IMCF, das sich in der Förderung von jungen Musikern einen hervorragenden Ruf erworben hat."

Reinhard Stephan, Geschäftsführer des International Music College Freiburg, freut sich, dass nun auch der Bundesverband der Musikindustrie in die Begabtenförderung am IMCF eingestiegen ist: "Diese Unterstützung bestätigt uns und unser Ausbildungskonzept."

Derzeit profitieren 17 Studenten vom Stipendiensystem des International Music College Freiburg. Die Stipendien werden direkt vom IMCF vergeben. Kriterien hierfür sind finanzielle Härtefälle, Begabung, Qualität der schulischen Leistungen, Studentisches Engagement und künstlerische Eigenständigkeit. Ein Stipendium kann vor Ausbildungsbeginn oder innerhalb der Ausbildung zum Profimusiker beantragt werden.

Die dreijährige Ausbildung zum Profimusiker im Bereich Rock, Pop und Jazz ist praxisnah, staatlich anerkannt und Bafög-gefördert. Im dritten Jahr der Ausbildung setzen die Studenten eigene Schwerpunkte: Performance, Pädagogik oder Songwriting/Producing. Die Ausbildung ist an folgenden Instrumenten möglich: Gitarre, Bass, Drums, Gesang, Piano, Saxophon und Trompete. Das International Music College Freiburg ist im deutschsprachigen Raum die einzige Partnerschule des renommierten Berklee College of Music in Boston. Seit Anfang 2008 bieten die beiden Institutionen eine Internationale Klasse in Freiburg an.
Infos rund um Studium und Stipendienvergabe gibt's unter (0761) 368889-0; info@jrs.org; www.jrs.org
[07/2009]


Skoda Jazzpreis

Der Skoda Jazzpreis ist ein Förderpreis für semiprofessionelle Jugend Jazz Big Bands, deren Musiker an der Schwelle der Entscheidung stehen, ihr Talent zum Beruf zu machen, d.h. ein Musikstudium zu beginnen, oder es weiterhin als ein schönes und intensives Hobby ansehen werden, Jazzmusik zu spielen. Um diese jungen Musiker zu fördern und weiter zu motivieren, wurde der Skoda Jazzpreis von dem Titelgeber - die SkodaAuto Deutschland GmbH zusammen mit dem Landesmusikrat Rheinland-Pfalz vor vier Jahren ins Leben gerufen.

Seit bereits 2004 ist die Deutsche Jazz Föderation e.V. mit eingebunden und ist seit 2005 der Mitinitiator und Mittelgeber für die bundesweite Ausschreibung, die vorbereitende Veranstaltungslogistik sowie die Reiseplanung, Zimmerunterbringung der Bands und die Durchführung der Veranstaltung - auch in Zusammenarbeit mit den darin eingebundenen Jazzfestivals sowie der Jazzinitiative Berlin e.V. und der IG Jazz Nord.

Aufgabe:
Der Wettbewerb hat das Ziel, den musikalischen Nachwuchs im Bereich des Jazz zu fördern. Außerdem soll damit ein persönlicher und musikalischer Erfahrungsaustausch zwischen den teilnehmenden Musikerinnen und Musikern initiiert werden

Teilnahme:
Bewerben können sich Jugend Jazz Big Bands aus allen Bundesländern in zwei Kategorien:
1. Schul Big Bands und Big Bands mit einem Höchstalter der Teilnehmer von 20 Jahren.
2. Musikschul Big Bands und andere Big Bands mit einem Durchschnittsalter der Teilnehmer von 23 Jahren.
(genauere Details siehe Teilnahmebedingungen)

Juryleitung:
Professor Marko Lackner, mail: markolackner@web.de

Der Wettbewerb wird im Jahr 2009 mit erneuten Regionalausscheiden und in 2010 mit dem Abschlusswettbewerb fortgesetzt werden. Darüber hinaus wird der Jugend Big Band Wettbewerb in die bundesweite Aktivität von "jugend jazzt" hinübergeleitet und in die Jazzprojekte des Deutschen Musikrates e.V. aufgenommen.

Bedingungen für die Qualifikation zur Endausscheidung:

1. Die Big Band muss die höchste Punktzahl und mindestens das Prädikat "sehr gut“ in ihrer Kategorie im Rahmen des jeweiligen Regionalwettbewerbes erreichen. Erfüllt eine Big Band diese beiden Bedingungen, ist sie für die Endausscheidung qualifiziert. Erreicht in einem Regionalwettbewerb keine Big Band die oben genannten Bedingungen, besteht die Möglichkeit des Nachrückens für die Big Band mit der nachfolgend höchsten Punktzahl aus den anderen Regionalwettbewerben.

2. Endausscheidung:
a. Jede Big Band erhält eine Urkunde, in der die Punkte und das Prädikat ausgewiesen werden
b. Geldpreise nach erreichten Prädikaten:
100 Euro– bei gutem Erfolg,
200 Euro– bei sehr gutem Erfolg und
300 Euro– bei hervorragendem Erfolg.

2 x Skoda Jazz Preis:
Die Big Band mit der höchsten Punktzahl pro Kategorie erhält als Škoda Jazz Preis einen 3-tägigen Workshop einschließlich Abschlusskonzert mit Peter Herbolzheimer.

Till Brönner Preis:
Till Brönner coacht eine Big Band seiner Wahl (bzw. Jury-Entscheid) vor einem Konzert und tritt dabei als Solist auf.

Sonderpreis Trompete:
Meisterkurs mit Malte Burba und/oder Till Brönner für die besten Trompeten-Solisten.

Solistenpreis:
300 Euro Sonderpreis für den besten Solisten des Wettbewerbs von der Deutschen Jazz Föderation e.V. in Form eines Gutscheines zur Einlösung für ein Solistencoaching/Workshop/Seminar.

Big Band Förderpreis:
Förderpreis des Landesmusikrates Rheinland-Pfalz e.V. in Höhe von 300 Euro.

Konzertpreis:
Škoda vermittelt Konzertauftritte für die besten Bands bei verschiedenen Kulturveranstaltungen u.a. in Zusammenarbeit mit dem Jazzlabel Verve.

Anmeldeadresse und Projektleitung:
Deutsche Jazz Föderation e.V., Weinstraße 58, 67146 Deidesheim, Telefon (06326) 967770, Fax (06326) 967788, Infos: www.deutsche-jazz-foederation.de
[07/2009]


German Jazz Trophy

Die "German Jazz Trophy - A Life for Jazz" ist ein so genannter lifetime achievement award und wird für die musikalische Lebensleistung eines Musikers verliehen. Die Trophy geht 2009 an Carla Bley. Bisherige Preisträger waren Prof. Erwin Lehn, Paul Kuhn, Toots Thielemans, Wolfgang Dauner, Kenny Wheeler, Dick Hyman, Jean-Luc Ponty oder Hugo Strasser.

Den Preis, eine Statue des Stuttgarter Bildhauers Otto Herbert Hajek, verleiht die Sparda-Bank Baden-Württemberg gemeinsam mit der Jazzzeitung (ConBrio Verlagsgesellschaft, Regensburg) und der Kulturgesellschaft Musik + Wort e.V. aus Stuttgart. Die "German Jazz Trophy“ wird im Rahmen eines Konzerts des Preistägers in der Kundenhalle der Sparda-Bank am Hauptbahnhof Stuttgart überreicht.

Infos: Kulturgesellschaft Musik + Wort e.V., Böblinger Straße 79/1, 70199 Stuttgart, Tel. (0711) 633-8618, Fax (0711) 633-8619, e-mail: jazz-stuttgart@gmx.de, Internet: http://www.german-jazz-trophy.de/ [11/2009]


Open Strings Gitarrenwettbewerb

Teilnahmebedingungen:
Bewerben können sich Solisten oder Gruppen jeden Stils, wobei die Gitarre das Hauptinstrument sein sollte. Professionelle Gitarristen sind vom Wettbewerb ausgeschlossen, d.h. es darf z.B. kein Plattenvertrag existieren. Beim Gitarrenwettbewerb des Open Strings Gitarrenfestivals gibt es keine Altersbeschränkung. Mitarbeiter des Festivals oder deren Angehörige können am Wettbewerb nicht teilnehmen.

Form der Bewerbung:
Jeder Teilnehmer schickt unter dem Stichwort “Open Strings Gitarrenwett-bewerb” eine Cd mit 2 Titeln, den Songtexten sowie eine Kurzbiografie (Alter, Beruf, musikalische Ausbildung etc.) an folgende Adresse:
Acoustic Music · Open Strings Wettbewerb · Postfach 1945 · 49009 Osnabrück.
Die CD muss Eigenkompositionen beinhalten.

Einsendeschluss:
Einsendeschluss für die Bewerbungsunterlagen ist der 31.07.2009 (Datum des Poststempels).

Der Wettbewerb:
In einer Vorauswahl werden aus den Einsendungen 5 Bewerber ausgewählt und zum Gitarrenfestival nach Osnabrück eingeladen. Am Samstag, 26.09.2009, stellen sich alle fünf Bewerber mit je zwei Stücken in einer öffentlichen Veranstaltung vor. Die vierköpfige Jury - bestehend aus professionellen Gitarristen und Journalisten - ermittelt anschließend die drei Gewinner. Die Preisverleihung findet ebenfalls am 26.09.2009 vor der Abendveranstaltung statt.

Preise:
1. Preis: eine CD-Produktion auf dem Acoustic Music Label
2. Preis: ein CD-Noten-Gutschein im Wert von EUR 200,-- bei Acoustic Music
3. Preis: ein CD-Noten-Gutschein im Wert von EUR 100,-- bei Acoustic Music

Weitere Information: http://www.open-strings.de [07/2009]


18. Bundesweites Jazznachwuchsfestival

Vom 2. bis 4. April 2009 findet in der moritzbastei Leipzig das 18. bundesweite Jazznachwuchsfestival statt. Teilnahmeberechtigt sind MusikerInnen, die in Deutschland leben und das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Solisten und Bands sollten in Richtung "zeitgenössischer Jazz" orientiert sein. Es gibt jedoch keine stilistische Begrenzung. Interessenten können sich sich bis Januar 2009 bewerben. Dazu sind Demo-Aufzeichnungen mit zwei Arbeitsproben und ein Infoblatt einzusenden. Den nach Jurymeinung besten Solisten und Bands werden Auftritte während darauffolgenden Leipziger Jazztage in Aussicht gestellt. Fahrtkosten für die Anreise zum Festival werden den Teilnehmern erstattet. Für Übernachtung wird gesorgt.

Informationen: Moritzbastei, Bundesweites Jazznachwuchsfestival, Pf 1027, 04010 Leipzig, Tel. (0341) 702-5913, Fax (0341) 702-5959, e-mail: info@moritzbastei.de
[07/2009]


JazzPrix / deutsch-tschechischer Nachwuchspreis

Bei dem bilateralen Jazz-Contest können deutsche und tschechische Bands mit einem maximalen Durchschnittsalter von 25 Jahren teilnehmen. „JazzPrix“ ist eine Initiative des tschechischen Jazz-Festivals Bohemia JazzFest und der Organisatoren des Jazz an der Donau-Festivals, unterstützt von EUREGIO. Die Initiative hat es sich zum Ziel gesetzt, den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Tschechien zu unterstützen und zu fördern.

Noch bis zum 29. Oktober sind Musiker und Bands aller Jazz-Stilrichtungen aufgerufen, ihre Unterlagen an das snapshot Redaktionsbüro zu schicken. Neben dem maximalen Altersdurchschnitt von 25 Jahren sollten die Musiker noch ohne Plattenvertrag sein (Details siehe Anhang). Eine hochkarätige Jury wird die insgesamt zehn Finalteilnehmer bestimmen.

Neben der Chance vor einem großen Publikum aufzutreten und einem zu erwartenden großen Medienecho, locken hoch dotierte Preise. Dem Sieger-Ensemble winkt ein Preisgeld von 10.000 Euro, Platz zwei kann sich über 3.000 Euro freuen.

Zielgruppe:
Einzelmusiker und Bands mit einem maximalen Altersdurchschnitt von 25 Jahren ohne Plattenvertrag

Stilistik:
Zugelassen sind alle Stile des Jazz.

Dotierung des Preises:
Platz eins: 10.000 Euro
Platz zwei: 3.000 Euro

Durchführung:
- Die Jury wählt jeweils fünf deutsche und tschechische Teilnehmerbands aus. Diese werden bis zum 8. November 2010 bekannt gegeben.
- Die besten zehn Formationen spielen zur Hälfte in Straubing (20.11.2010) und in Nové Hrady (19.11.2010).
- Reisekosten (bis max. 500,00 Euro pro Band), Übernachtung und Verpflegung der ausgewählten Musiker trägt „JazzPrix“.

Bewerbungsschluss:
Es können nur Bewerbungen berücksichtigt werden, die vollständig und bis spätestens 29. Oktober 2010 beim snapshot Redaktionsbüro eingegangen sind.

Bewerbungsunterlagen:
Bitte reichen Sie folgende Unterlagen per Online- Kontaktformular oder per Post ein:

1. das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular
2. eine Demo-CD / MP3s mit 3 – 5 Stücken
3. schriftliches Anschreiben mit Bandbiografie
4. Fotomaterial der Formation

Teilnahmebedingungen mit Bewerbungsformular als pdf zum download

Kontakt:
snapshot Redaktionsbüro
Herterichstaße. 89
81477 München
Tel. (089) 7550-5680
E-Mail: jazzanderdonau@snapshot-redaktionsbuero.de


"Startbahn Jazz" / Internationales Nachwuchsprojekt

Jazzfreunde Straubing e.V. und Alter Schlachthof Straubing

Alle Interessenten, die als Musiker im Jazz aktiv sind und das 30. Lebensjahr noch nicht überschritten haben, die Gelegenheit, ihre Bewerbungsunterlagen einzusenden. Das jährlich an zwei aufeinander folgenden Festivaltagen stattfindende Internationale Nachwuchsprojekt "Startbahn Jazz“ ist europaweit ausgeschrieben und wird von den “Jazzfreunden Straubing e.V.” im Alten Schlachthof organisiert und veranstaltet. 2009 wurden beide Wettbewerbsabende vom Bayerischen Rundfunk aufgezeichnet und ausgestrahlt. Dieser Wettbewerb bietet jungen Musikern die Möglichkeit, sich im fairen Wettstreit mit den Besten zu messen und gegenseitig Erfahrungen auszutauschen. Eine unabhängige Jury aus international renommierten Musikern, Fachjournalisten und Produzenten wählt im Vorfeld anhand der eingereichten Tondokumente aus allen anonymisierten Bewerbungen sechs Formationen aus, die an zwei Wettbewerbsabenden zur Endausscheidung antreten.

Beim Internationalen Nachwuchsprojekt 2009 wurden folgende Preise und Fördermassnahmen vergeben:

Auftrittsmöglichkeiten in Form einer organisierten Tour in ganz Bayern oder mehrere Einzelengagements bei verschiedenen, renommierten Veranstaltungsorten Bayerns oder Engagement für ein Konzert am “28. Bayerischen Jazzweekend” (09.-12.07.2009 in Regensburg) oder Auftritt beim Festival “Jazz an der Donau” in Straubing oder Sonderkonzert mit Rundfunk-Aufnahme (BR) oder Präsentation im Jahresprogramm des “Jazzfreunde Straubing e.V.”oder Coaching "Presse-& Öffentlichkeitsarbeit“ (Bayerisches Jazzinstitut) oder Coaching "Bühnenpräsenz und Marketing“ (Music College, Regensburg) oder Dozentenworkshop oder Fotoshooting oder CD-Aufnahme (Fachlabel) oder Feature in und durch Fachzeitschrift oder Teilnahme an der Fördermaßnahme “Jazz Masters” oder Jahressponsoring (Ausstatterfirma Musikbedarf)

Teilnahmebedingungen:
- Musiker und Bands bis 30 Jahre (es gilt für alle Bandmitglieder: Geburtsjahr 1979 oder jünger )
- alle Jazzrichtungen
- 6 Bewerber / Bands / Ensembles werden zum Wettbewerb zugelassen (Auswahl durch Fachjury!)
- Bewerbung mit Demo (mindestens 3 aussagekräftige Stücke)
- Bandname, verbindliche Besetzung, Geburtsjahr aller Musiker
- Angaben zu Stilistik
- kurzer musikalischer Lebenslauf
- pressetaugliches (Band-)Foto
- Name, Anschrift (Kontaktadresse, Telefonnummer, e-mail-Verbindung) an:
Jazzfreunde Straubing e.V., c/o Parkapotheke, Obere Bachstraße 28, 94315 Straubing, info@jazzfreunde-straubing.de, www.jazzfreunde-straubing.de, www.startbahn-jazz.de [07/2009]


BMW Welt Jazz Award

Der mit insgesamt 15.000 Euro dotierte BMW Welt Jazz Award soll unter jährlich wechselndem Motto einem "aufgeschlossenen jungen und jung gebliebenen Publikum Jazz in seinen unterschiedlichen Facetten präsentieren und ihm damit gleichzeitig die Aufmerksamkeit verschaffen, die er als wichtigste innovative Kunstmusik der Gegenwart verdient."
Eine Experten-Jury nominiert nach kostenlosen Matinee-Konzerten zwei Finalisten. Im Anschluss an das Finalkonzert wird der Sieger mit einem Pokal und 10.000 Euro geehrt, der Zweitplatzierte erhält eine Prämie in Höhe von 5.000 Euro, desweiteren wird ein Publikumspreis vergeben.

2009 lief der Wettbewerb unter dem Zusatz "The Art of Piano Trio“, 2010 steht der BMW Welt Jazz Award unter dem Motto "Voices in Jazz“.

Internet: www.bmw-welt.com/JazzAward [07/2009]


Louis-Armstrong-Gedächtnis-Preis

Der Louis-Armstrong-Gedächtnispreis wird vom "Swinging Hamburg. Gemmeinnütziger Verein zur Förderung des traditionellen Jazz in Hamburg e.V." jährlich verliehen. Preisträger sind Musikerinnen und Musiker aller "Nicht-Avantgarde"-Stilrichtungen des Jazz. Der Preis ist kein Geldpreis, sondern wird in Gestalt einer Statuette verliehen. Im November 2000 wurde der Preis erstmals an den Pianisten Joja Wendt verliehen. Weitere Preisträger: Posaunist Günter Fuhlisch (2001), Trompeter Gerhard Vohwinkel (2002), Gitarrist Ladi Geisler (2003), Pianist, Arrangeur und Bandleader Thilo Wolf (2005), Posaunist und Bandleader Chris Barber (2005), Konzertveranstalter Karsten Jahnke (2007), Saxophon-Legende Herb Geller (2008) sowie Cotton Club Betreiber Dieter Roloff (2009).

Kontakt:
Swinging Hamburg e.V., c/o Jürgen Hintsche, Klaus-Groth-Str. 11, 21220 Seevetal, Tel (04105) 666-700, Internet: http://swinginghamburg.de [07/2009]


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