Wegweiser Jazz
Preise und Wettbewerbe
in
Niedersachsen


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JazziN

Mit dem Programm „Jazz in Niedersachsen“, kurz: „JazziN“ zeichnet die LAG Jazz seit 2005 herausragende Musik und Musiker aus Niedersachsen aus.

„JazziN“ knüpft damit nahtlos an seinen Vorläufer „Jazz Podium“ an, das seit 1985 entscheidend zur Entwicklung der Musikszene in Niedersachsen und zur Anerkennung einheimischer Spitzenjazzer beigetragen hat. Doch auch Spitzenmusiker sind auf Unterstützung angewiesen, um fortwährend künstlerisch Wertvolles schaffen zu können.

Mit der „JazziN“ - Auszeichnung prämiert die LAG in Zusammenarbeit mit einer unabhängigen Jury jährlich erlesene Solisten und Ensembles. Dabei beschränkt sich „JazziN“ nicht auf bestimmte Stile, entscheidend sind vielmehr virtuoser Vortrag und exakter Ausdruck. Insofern hat eine exzellente Bebop-Combo ebenso große Chancen wie eine expressive Free-Formation.

Das Hauptaugenmerk der LAG liegt jedoch auf den innovativen, kreativen Spielarten – wir wollen Erneuerndes fördern und nicht nur eine Tradition bewahren.

Es stehen Preisgelder bis zu einer Höhe von 15.000 Euro zur Verfügung.

Kontakt:
Kurt Klose, LAG Jazz Niedersachsen e.V., Zum Rießenfelde 6, 30974 Wennigsen, Tel. (05109) 63546, Fax (05109) 64585, e-mail: info@lag-jazz.de, Internet: http://www.lag-jazz.de [07/2009]


Stipendien des Landes Niedersachsen

Art der Förderung: Jahres- und Arbeitsstipendium für Künstler in den Bereichen Bildende Kunst, Literatur und Musik. Im Rahmen der jährlich zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel werden Arbeitsstipendien bis zu einer Höhe von 3.000 Euro sowie ein Jahresstipendium bis zu einer Höhe von 12.000 Euro vergeben. Mitfinanzierung musikalischer Projekte im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel.

Die Stipendien können bis zum 15.01. eines Jahres beantragt werden.

Voraussetzung: Für freiberufliche Künstlerinnen und Künstler mit ständigem Wohnsitz im Land Niedersachsen, die seit mindestens 2 Jahren über eine abgeschlossene künstlerische Ausbildung verfügen und deren Einkommen bestimmte Grenzen nicht überschreitet.

Kontakt: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Erika Dellbrügge, Leibnizufer 9, 30169 Hannover, Tel. 0511/120-2488, Fax 0511/120-2805, e-mail: erika.dellbruegge@mwk.niedersachsen.de, Internet: http://www.mwk.niedersachsen.de [07/2009]


Jugendjazzorchester Niedersachsen "Wind Machine"

Leitung: Bernhard Mergner, Martin Classen
Arbeitsphasen in 2006: 15. bis 26. Juli 2006 (Aufnahmen zur 5. CD)

Auswahl-Wochenende für neue Besetzung im September 2006, Anmeldeschluss: 15. August 2006

Für die Jugendensembles des Landes Niedersachsen gilt: Es finden in der Regel jährlich zwei Arbeitsphasen statt, an deren Ende das erarbeitete Programm in öffentlichen Konzerten im In- und Ausland zur Aufführung gebracht wird. Bewerben können sich fortgeschrittene Musikerinnen und Musiker, die ihren Wohnsitz in Niedersachsen haben und noch nicht in einer musikalischen Berufsausbildung stehen. Eine Mitgliedschaft ist an die Verpflichtung gekoppelt, alle Arbeitsphasen eines Orchesterjahres zu besuchen. Für die Mitwirkung ist ein Teilnehmerbeitrag fällig. Er beträgt für eine 10tägige Arbeitsphase ca. 190 Euro. In Fällen sozialer Notlage (Arbeitslosigkeit oder Sozialhilfebezug) können die Beiträge auf Antrag ermäßigt werden.

Kontakt:
Jugendjazzorchester Niedersachsen "Wind Machine", c/o Johannes Klose, Arnswaldstraße 28, 30159 Hannover, Tel. (0511) 161-2014, Tel. (0511) 169-7598, Fax (0511) 169-7816, e-mail: j.klose@lmr-nds.de, Internet: http://www.lmr-nds.de [07/2009]


Landeswettbewerb Jugend jazzt Niedersachsen

Als Pendant zu dem seit über 40 Jahren bundesweit existierenden Wettbewerb "Jugend musiziert" richtet der Landesmusikrat – mittlerweile regelmäßig alle zwei Jahre – den niedersächsischen Landeswettbewerb "Jugend jazzt" für Combos (bis acht Mitspielern) und Solisten aus, die sich eher den Blue Notes und der Improvisation verschreiben. Hier spielt neben den Wettbewerbsvorträgen vor Augen und Ohren einer internationalen Jury die Verbindung mit Sessions, Workshops und einem hochrangigen Konzertrahmenprogramm eine wichtige Rolle.

Nicht nur die Beratung durch die Fachjury unmittelbar nach dem Wettbewerbsvortrag bringt die Teilnehmer von "Jugend jazzt" weiter. Das Wertvollste sind die gezielten Fördermaßnahmen im Folgejahr, und zwar zwei Wochenendseminare, maßgeschneidert auf die Bandkonzepte, und die Vermittlung hochwertiger Konzertforen.

"Jugend jazzt" bringt vielerlei Überraschungen unter den Preisträgern hervor:
So waren 1998 unter den Gewinnern der Trophäe, dem "Jazzspatz", drei 14jährige Solisten. Im November 2002 lief in Göttingen der 6. Landeswettstreit, hier setzte sich mit "Bonuskäse" eine kammermusikalische Formation an die Spitze, die in ungewöhnlicher Besetzung zunächst sperrige, dann groovende eigene Titel wie "Honky Tonk Saxophone" interpretiert.

"Jugend jazzt" gibt es seit 1997 auch auf Bundesebene unter der Regie des Deutschen Musikrates. Hier wachen mehr als Dutzend Mentoren über die Leistungen des Jazznachwuchses der einzelnen Länder und bieten ebenfalls zahlreiche wertvolle Anschlussmaßnahmen wie eine Einladung zum Bundesjazzorchester, Instrumentensponsoring, CD-Produktionen und gezielte Bandcoachings.

Kontakt:
Landesmusikrat Niedersachsen e.V., Johannes Klose, Arnswaldstraße 28, 30159 Hannover, Tel. (0511) 161-2014, Tel. (0511) 169-7598, Fax (0511) 169-7816, e-mail: jazz@lmr-nds.de, Internet: http://www.lmr-nds.de [07/2009]


Niedersächsischer Orchesterwettbewerb

Der Niedersächsische Orchesterwettbewerb ist eine Fördermaßnahme für das instrumentale Laienmusizieren, die sich an Laienorchester unterschiedlicher Besetzungen richtet.

Der Wettbewerb hat die Aufgabe, durch Begegnung und Leistungsvergleich die Qualität niedersächsischer Laienorchester darzustellen und weiterzuentwickeln; zugleich dient er als Auswahlverfahren für den Deutschen Orchesterwettbewerb im Folgejahr.

Besonderes Gewicht wird auf die Begegnung der Orchester untereinander und auf die Dokumentation kultureller Vielfalt in der Öffentlichkeit gelegt.

Gemeinschaftliches Musizieren in einem Orchester vereint das intensive Bemühen um ein gemeinsames musikalisches Ziel und das Einbringen individuellen Könnens in einer sinnvollen Freizeitgestaltung. Leistungsvergleich und Begegnung dienen gleichermaßen dem Ziel des Niedersächsischen Orchesterwettbewerbs, wertvolle Impulse für die Breitenarbeit im instrumentalen Laienmusizieren zu geben. Der Niedersächsische Orchesterwettbewerb erfüllt so auch eine wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe.

Träger des Niedersächsischen Orchesterwettbewerbs ist der Landesmusikrat Niedersachsen e.V. im Deutschen Musikrat (LMR) in Zusammenarbeit mit einer niedersächsischen Kommune und in Verbindung mit dem Norddeutschen Rundfunk. Der Wettbewerb wird durch das Land Niedersachsen finanziell unterstützt. Die verantwortliche Durchführung nimmt der Landesausschuss wahr, der alle grundlegenden Entscheidungen trifft und entsprechende Maßnahmen beschließt.

Kontakt:
Landesmusikrat Niedersachsen e.V., Johannes Klose, Arnswaldstraße 28, 30159 Hannover, Tel. (0511) 161-2014, Tel. (0511) 169-7598, Fax (0511) 169-7816, e-mail: now@lmr-nds.de, Internet: http://www.lmr-nds.de [07/2009]


Praetorius Musikpreis Niedersachsen

Seit 2005 verleiht das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur den Praetorius Musikpreis Niedersachsen.

Im letztem Jahr wurden die bisherigen Kategorien des Praetorius Musikpreis "Preis für herausragende künstlerische oder wissenschaftliche Leistung" (dotiert mit 10.000 Euro), "Förderpreis" (dotiert mit 5.000 Euro) und "Preis für Ehrenamtliches Engagement" (dotiert mit 5.000 Euro) unter Umwandlung der bisherigen "Sonderpreise" um die Kategorien "Internationaler Friedensmusikpreis" (dotiert mit 10.000 Euro), "Musikinnovationspreis" (dotiert mit 8.000 Euro) und "Niedersächsischer Kompositionspreis" (dotiert mit 8.000 Euro) erweitert.

Preisträger 2009: Ingo Metzmacher (Preis für herausragende künstlerische Leistung), Michael Dreyer (Internationaler Friedensmusikpreis), Alexej Gorlatch (Förderpreis), Joana Mallwitz (Förderpreis), Stefan Kellner (Förderpreis), Int. Ensemble Modern Akademie (Musikinnovationspreis), Johannes Schöllhorn (Kompositionspreis), Prof. em Dr. Dr. h. c. Ursula Hansen (Preis für Ehrenamtliches Engagement)

Kontakt und weitere Informationen:
Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Leibnizufer 9, 30169 Hannover, Tel.: (0511) 1202599, Fax: (0511) 1202601, e-mail: praetorius@mwk.niedersachsen.de, Internet: http://www.praetoriusmusikpreis.niedersachsen.de [07/2009]


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