Ausstellungen

ab 24. November 2017

 

 

Vorschau der Änderungen (Link öffnet in neuem Tab/Fenster)

Besuch bei Detlef Kraft
Fotografien von Werner Mansholt

Ateliers sind von je her magische Orte. In ihnen scheint der schöpferische Akt des Künstlers oder der Künstlerin greifbar und unmittelbar erfahrbar. Genau dieser Faszination ist auch der Darmstädter Fotograf Werner Mansholt erlegen und hat sie für uns Betrachter in eindrücklichen Bildern festgehalten.
Die Ausstellung “Besuch bei Detlef Kraft” in der OPENGALLERY des Jazzinstituts zeigt Aufnahmen einer 2013 entstandenen Fotoserie in dem Atelier des Darmstädter Bildhauers und Musikers Detlef Kraft. Die detailreiche Motivik lädt zum optischen Wandeln in Detlef Krafts Werkstädten ein.

Bewusst liegt der Schwerpunkt der Fotografien in dieser Präsentation im Jazzinstitut auf der großen Affinität zum Jazz, sei es in Form von dem einsatzbereiten Schlagzeug oder den in Bronze gegossenen Musikerporträts. Von hohem Wiedererkennungswert ist dabei die Plastik des Harp-Spielers Walter Maria Jacobs, genannt “Little Walter”, die ihren endgültigen Platz vor dem Jazzinstitut fand.

Der Fotograf Werner Mansholt, geboren 1949, ist berufenes Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh), lebt und arbeitet in Darmstadt. Seine außergewöhnlichen fotografischen Fähigkeiten hat er in zahlreichen Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In-und Ausland unter Beweis gestellt.

Mit “Besuch bei Detlef Kraft” geht Werner Mansholt auf eine besondere Reise in die Schaffenswelt seines Künstlerkollegen und Freundes, dessen künstlerische Imaginationen sich in der Werkstatt durch besondere Perspektiven, Durchblicke und Blickachsen zu einem eigenständigen fotografischem Kunstwerk entwickeln.

Ausstellungseröffnung am 24. November 2017 um 20:30 Uhr vor der Jam Session
Ausstellung vom 24. November 2107 bis 2. März 2018
Geöffnet: Mo, Di, Do 10 bis 17 Uhr, Frei 10 bis 14 Uhr und während der Konzerte

 

—————————————————————————-

Deutscher Jazz / German Jazz

Die Fotodokumentation zum deutschen Jazz ist endlich auch im Jazzinstitut zu sehen.
Ab 1. April bis 31.12.2017 in der Galerie des Jazzinstituts Darmstadt

Der Jazz kam in den 20er Jahren nach Deutschland, war im Dritten Reich verboten, stand nach dem Krieg für Demokratie und Freiheit, emanzipierte sich in den 60er Jahren von seinen amerikanischen Vorbildern, ist heute eine aus dem Musikleben der Bundesrepublik nicht mehr wegzudenkende Musik.

Die umfassende Fotodokumentation “Deutscher Jazz / German Jazz”, die ab ersten  April in der Galerie des Jazzinstituts Darmstadt zu sehen ist, spürt dafür auf insgesamt 30 großformatigen Tafeln der Entwicklung und der Stimmung der deutschen Jazzszene nach. Erzählt wird die Geschichte dieser Musik bis in unsere Zeit, mit ihren Clubs und Festivals, Plattenlabels oder der Rolle des Rundfunks und stellt prägende Persönlichkeiten und stilistische Tendenzen vor.

Vor ein paar Jahren für das Goetheinstitut entwickelt, tourte die Ausstellungsdokumentation zum deutschen Jazz einige Jahre durch Welt. Jetzt ist sie erstmals auch an ihrem Entstehungsort dem Jazzinstitut Darmstadt zu sehen.

Jazz hat sich im Kulturleben Deutschlands einen festen und wichtigen Platz erobert. Musiker wie Albert Mangelsdorff, Peter Brötzmann oder Till Brönner sind international bekannt. Die Rundfunk-Bigbands des NDR, WDR oder HR geben einem ganzen Genre, dem modernen Bigbandjazz, wichtige Impulse. Plattenlabels wie Enja, ECM oder ACT haben mit ihrem musikalischen Programm Weltruf erlangt – sie stellen ihrem internationalen Publikum neben amerikanischen Künstlern immer auch spannende Projekte aus Deutschland vor. “Deutscher Jazz / German Jazz” erzählt, wie es dazu kam, dass die Jazzszene in Deutschland heute eine der lebendigsten Europas ist. Die Ausstellung erzählt von Einzelleistungen und Regionalszenen, von Strukturen in West und Ost, vom Wandel einer Musik, die über die Jahre ein Selbstbewusstsein entwickelt hat, das sich in den Musikern, ihrer Musik und dem Publikum widerspiegelt.

Fast 50 Hörbeispiele, passend zu den jeweiligen Tafeln, begleiten diese Ausstellung als stimmungsvolle Kulisse und verdeutlichen immer wieder, worum es eigentlich geht: die Musik. Ebenfalls ist eine Ausstellungsbroschüre im Jazzinstitut erhältlich.

Zu sehen während der Öffnungszeiten des Jazzinstituts: Mo, Di, Do 10-17 Uhr, Frei 10-14 Uhr


Vorschau

ab 12. Januar 2018 in der Galerie des Jazzinstituts

BASS ERSTAUNT!
Eberhard Webers Instrument, Fotos, Plakate

Zum diesjährigen DAZZ Festival konnte das Jazzinstitut ein besonderes Highlight in die Galerie holen. Wortwörtlich im Zentrum der Ausstellung BASS ERSTAUNT! wird der selbstentworfene elektrifizierte Bass von Eberhard Weber im Original in der Galerie im Jazzinstitut zu sehen sein.
Seit Jahrzehnten gehört Eberhard Weber zu den herausragenden Persönlichkeiten der deutschen Jazzszene. Mit seiner einzigartigen Stilistik, die auch auf der Besonderheit seines Eigenbauinstrumentes zurückzuführen ist, erweiterte er das Bassspiel im Jazz auf eindrückliche Weise. Vielen wird er als Ensemblemitglied von Colors, dem United Jazz +Rock Ensemble oder als kongenialer Partner Jan Garbareks noch in Erinnerung sein.

Um die Präsentation dieses besonderen Instrumentes herum werden Fotos und Plakate anderer Bassistinnen und Bassisten gezeigt, die in ihrer Zeit und Stilrichtung wegweisend für die Entwicklung dieses Instrumentes im Jazz wurden.

Ein Gespräch mit dem Darmstädter Bassisten Jürgen Wuchner über den besonderen Charakter dieses voluminösen Instruments wird die Ausstellung am
Freitag, den 12. Januar 2018 um 19: 30 Uhr in der Galerie des Jazzinstituts eröffnen.

Ausstellung in der Galerie des Jazzinstituts vom 12. Januar bis 31. März 2018
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do 10 bis 17 Uhr, Frei 10 bis 14 Uhr

In Kooperation mit dem Verein Deutsches Jazzmuseum e.V., Esslingen