Ausstellungen

Ab 11. Juni in der Galerie des Jazzinstituts

Transformationen

Installationen, Klänge und Bilder von Reinhart Buettner, Barbara Heller, Nikolaus Heyduck und Helmut Werres

Nikolaus Heyduck_Install-Lation1

Eine interdisziplinäre Ausstellung, die im Grenzbereich zwischen Musik, Geräusch und bildender Kunst anzusiedeln ist, zeigt das Jazzinstitut von Juni bis August im Rahmen des hundertjährigen Jubiläums der Darmstädter Sezession.

Vier Künstler vermitteln in einer gemeinsamen Schau die Vielfalt der Positionen, die zeitgenössische Kunst und auch die Darmstädter Sezession als Vereinigung auszeichnet.

Vom Bild zum Klang zum Bild: Eine per Fotokopie bearbeitete Postkarte mit Alpenmotiv als Improvisationsvorlage für einen Alphornbläser, Noten, in zeichnerisch freier Anordnung gleichzeitig Bild und Spielvorgabe, eine Installation, bei der Objekt und Klang zusammentreffen, Zeichnungen, die als gestische Interpretation während des Hörens von

Barbara Heller Bananenstauden

Musik entstanden sind, Struktur-und Ordnungsvorgaben, Notationserfindungen und Handlungsanweisungen als kompositorische Hilfsmittel – dies sind Aspekte der Ausstellung. Im Mittelpunkt: die Synästhesien des “Elektronischen Kammertheaters” von Reinhart Büttner und Nikolaus Heyduck.

 

 

Buettner/ Heyduck – Plastic Curtain

 

Helmut Werres – Oddarongs

 

 

 

 

 

Ausstellung von Di 11.Juni bis Freitag, 23. August 2019
in der Galerie des Jazzinstituts, Bessunger Straße 88d, 64285 Darmstadt, www.jazzinstitut.de

Ein Rahmenprogramm intensiviert die Expositionen im Jazzinstitut.

Mittwoch 19. Juni 2019
im Jazzinstitut Darmstadt, Bessunger Straße 88d
19:15 Uhr : Öffnung der Galerie
20:00 Uhr : Darmstädter Musikgespräch mit  den Gästen Nikolaus Heyduck und Reinhart Buettner unter der Regie der Leiter der drei städtischen Darmstädter Musikinstitute – Cord Meijering (Akademie für Tonkunst), Thomas Schäfer (Internationales Musikinstitut) und Wolfram Knauer (Jazzinstitut)
Eintritt frei

Mittwoch, 26.6.2019
im Gewölbekeller des Jazzinstitut Darmstadt, Bessunger Straße 88d,
19:15 Uhr
Eintritt frei
Shift
Vortrag von Reinhart Buettner über Medien übergreifende Transformationen

Im Rahmen der 100 Jahre Feierlichkeiten  der Darmstädter Sezession wird der Künstler und Theoretiker Reinhart Buettner  eine Vorlesung im Jazzinstitut  halten, die den Titel trägt „SHIFT, Bericht über künstlerische Methoden“. Er verlegt damit seine Reihe Privat-Vorlesungen zur Kunst-und Gestaltungstheorie, „Artistenpredigten“ genannt, aus Anlass der Ausstellung „Transformationen“ in das Gewölbe des Jazzinstituts und wird dort über Veränderungen, Übersetzungen und Transmediale Prozeduren vortragen. Er spannt dabei den Bogen von Josquin des Prez bis Raymond Queneau und stellt das Shifting und Switching unserer Zeit, als Abkömmlinge der alten und genuinen künstlerischen Methoden der Alteration, Variation und des Wechsels vor.

 

Freitag, 23. August 2019
im Gewölbekeller des Jazzinstitut Darmstadt, Bessunger Straße 88d
20:30 Uhr
Konzert  Rainer Lind und Norbert Grossmann
Norbert Grossmann (Synthesizer, Klavier) und Rainer Lind (E-Gitarre, Zuspiel)

Rainer Lind fotografiert von Lars-Thomas
Norbert Grossmann fotografiert von Rainer Lind

Frei Improvisierte Musik abseits musikalischer Genres weiterentwickelt. Was die Zuschauer und Zuschauerinnen an diesem Konzertabend im Jazzinstitut erwartet, das wird sich erst auf der Bühne selbst entscheiden.
Eintritt: 12€/10€
Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

Ab Samstag, den 8. Juni bis 15. September 2019
Im Rahmen des Netzwerks im Stadtraum Darmstadt der Darmstädter Sezession, welches das Festival als einheitlichen Raum erfahrbar machen soll, wird auf dem Jagdhofplatz vor dem Jazzinstitut eine Außenmöbilierung errichtet werden.

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Ab 11. März 2019 im Gewölbekeller des Jazzinstituts:

Let’s Talk About Jazz …

Fotografien von Wilfried Heckmann


 

 

Wolfram Knauer im Gespräch mit Paul Kuhn im Dezember 2011
Foto: Wilfried Heckmann

Mit der Frankfurter Pianistin Elvira Plenar startete im Juni 1998 das erste Konzert der Reihe “JazzTalk” im Jazzinstitut Darmstadt. Bis jetzt wurden daraus unglaubliche 127 Konzerte, bei denen die Musikerinnen und Musiker nicht nur ihr musikalisches Können präsentieren, sondern zwischendrin auch über ihre Musik, ihre Karriere, die Möglichkeiten wie die Probleme eines Lebens in der Jazzszene berichten.

Fast von Anfang an mit dabei war der Darmstädter Fotograf Wilfried Heckmann. Ihm verdanken wir eine beinah lückenlose fotografische Dokumentation dieser Veranstaltungsreihe.

Für diese beeindruckende künstlerische Arbeit möchten wir uns an dieser Stelle bedanken und zeigen von Wilfried Heckmann ausgewählte “JazzTalk” Szenen aus verschiedenen Jahren.

Wilfried Heckmann

Seit Anfang der 1980er Jahre hat sich Wilfried Heckmann dem Sujet der Jazzfotografie verschrieben. Künstlerische Grundlage bildete ein Studium der Malerei und des Zeichnens an der Freien Wiesbadener Kunstschule. Ab 1983 wechselte er ins Fach Fotografie. Kreativität ergänzt so die technische Versiertheit.
Seit dieser Zeit veröffentlicht Wilfried Heckmann in verschiedenen Jazzmagazinen, Tages­zeitungen, CD-Booklets und Büchern und prä­sentiert seine Arbeiten regelmäßig in Ausstellungen im In- und Ausland.

 

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Ausstellung beendet 

local art 3:
REFLEX | Leander Lenz – Fotografien


Band-Porträts mal ganz anders – dies verspricht die neueste Ausstellung des Grafikers,  Fotokünstlers und Musikers Leander Lenz.

Leander Lenz

Mit aktiver technischer Verfremdung beim Fotografieren schafft der junge Darmstädter kunstvolle Fotografie mit malerischen Aspekten: „Durch das Platzieren verschiedener Glasobjekte vor der Linse erhalte ich immer wieder unerwartete Lichteffekte und Reflektionen“. Dieser Aufnahmezyklus überwiegend lokaler Bands kreiert eine ganz besondere Atmosphäre, die den Betrachter in eine andere Welt entführt. Ein gelungenes Kontrastprogramm zu allen „Out-Of-The-Box“-Fotografie-Ideologien.

Triorität: Leander Lenz

Die Fotos bewegen sich in ihren Motiven zwischen klaren Porträts und künstlerischen Experimenten, außerdem wurden sie zwar digital aufgenommen, wirken durch die ungewöhnliche Schärfe und Farbigkeit aber oft wie die Erzeugnisse analoger Technik. Ebenso lässt sich auch die Musik der vier Bandprojekte nicht in eine Schublade einordnen.

Vibe Versa: Leander Lenz

Die Band “Triorität” bewegt sich kunstvoll zwischen instrumentalem Jazz, Triphop und Funk und vermischt hier moderne Sounds und wohlbekannte Klänge, ebenso wie “Vibe Versa”, die hier noch einiges an Neosoul und Gesang hinzugeben. Die Musik von “Lucid Void” lässt sich am ehesten als Stonerrock beschreiben, aber auch hier dringen immer wieder Klänge durch, die an Chick Corea oder Santana erinnern. “Electric Horseman” nennen ihre Musik Psychedelic Folk Rock und auch hier sind Einflüsse der 60er Jahre bis heute spürbar.

Ausstellung in der Galerie des Jazzinstituts und im Foyer der Bessunger Knabenschule vom 11. Januar bis 8. März 2019
Öffnungszeiten der Galerie: Mo, Di, Do 10 bis 17 Uhr, Frei 10 bis 14 Uhr
Ausstellungseröffnung im Rahmen des dazz Jazz Winterfestivals in Darmstadt:

Freitag, den 11.1. 2019 um 19:30 Uhr in der Galerie des Jazzinstituts

Anschließend: Eröffnungskonzert des dritten dazz – Jazz Winter Darmstadt mit dem Eva Klesse Quartett 20.30 h Gewölbekeller unterm Jazzinstitut

 

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Ausstellung beendet 

local art 2:
Zech/Henning und der JazZ | Skulpturen/Zeichnungen

Ausstellung vom 5. August bis 30. Oktober 2018 in der Galerie des Jazzinstituts

In dieser Doppelausstellung begegnen sich zwei unterschiedliche Genres und Künstler in der Galerie des Jazzinstituts: Skuril-heiter wirkende Figuren treffen auf detailreiche kolorierte Zeichnungen mit einem erstaunlichen Synergieeffekt.

Holger Henning und Hardy Zech

Der Darmstädter Architekt und Künstler Holger Henning präsentiert eine große Zahl seiner filigranen Arbeiten, die aus einer Mehrsicht-Perspektive Menschen, Gruppen und Situationen zu einer neuen Einheit verknüpfen. Seine Thematiken sind inspiriert durch Musik, Tanz und Rhythmik und dem Eindruck von Filmszenen. Die großzügige Verwendung von bunten Kreiden und Stiften verwischt die Grenzen zwischen Zeichnung und Malerei, die in seinen großflächigen Aquarell- und Lackbildern vollständig zugunsten der Flächengestaltung aufgegeben wird.

Auch der Steinmetz und Bildhauer Hardy Zech zeigt zwei ganz unterschiedliche figurative Techniken in seinen Objekten.

Musiker von Hardy Zech

Das Ausgangsmaterial seiner Skulpturen sind gebrauchte Eisenteile. Es entstehen konstruktiv gedachte Skulpturen. Zech entdeckt die Bewegung als Element, das bei seinen Metallfiguren zu komplexeren Werken führt, indem diese mit Licht und Zeit interagieren. Das Eisen- Material weicht bei Zech öfter auch massiveren Werkstoffen wie Stein oder Gips.

In einer Doppelausstellung wird das Werk beider Künstler mit ausgewählten Zeichnungen und Skulpturen dialogisch einander gegenübergestellt. Auf diese Weise werden ihre vergleichbaren Fragestellungen in der Bildhauerei und Malerei ebenso deutlich wie die unterschiedlichen Herangehensweisen, Techniken und Temperamente.

Die Ausstellung ist erstmalig am 5. August 2018  anläßlich
des “Jagdhof Open Air” und  “Tag der Offenen Tür” im Jazzinstitut ab 17 Uhr zu sehen.

Öffnungszeiten: Mo, Di, Do 10 bis 17 Uhr, Frei 10 bis 14 Uhr

28.September 2018 um 20:30 Uhr: Konzert mit Holger Henning (g), Stephan Loew (b) und Thomas Hoffmann (dr) im Rahmen der Bessunger Jamsession
Eintritt frei

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Ausstellung beendet
local art 1:
Conceptions – Zeichnungen von Walter A. Schmidt
Ausstellung vom 13. April bis 30. Juni 2018 in der Galerie des Jazzinstituts

Mit dem Odenwälder Künstler Walter A. Schmidt eröffnen wir die Reihe local art in der Galerie des Jazzinstituts, die im Laufe des Jahres vier Kunstschaffenden aus der Region eine Plattform geben wird.

Schnelle, kolorierte Tuschepinselzeichnungen, manchmal kombiniert mit Kohle, Kreide oder Bleistift sind die Materialien, aus denen Walter A. Schmidt seine dynamischen Gruppen- und Musikerporträts erschafft, die speziell für die neue Ausstellung  in der Galerie des Jazzinstituts ausgewählt wurden.Sie sind für ihn die logische Fortsetzung der musikalischen Erlebnisse, die er als Teilnehmer bei den Darmstädter Jazz Conceptions sammeln konnte und erst in Skizzenbüchern, dann in seinem Atelier zu Papier brachte.

Dem ehemaligen Hochschulprofessor für Gestaltung dient die Natur als Grundlage für seine erfinderischen neuen Bildkompositionen. Dabei können in dem prozesshaften Arbeiten sowohl realitätsnahe Bilder entstehen wie auch Werke der fast völligen Abstraktion.

Die dynamischen, raschen Tusche-Pinsel-Zeichnungen kombiniert mit Aquarelltechnik setzen hohes künstlerisches Können voraus, da Korrekturen kaum noch möglich sind.
Inhaltlich ist es die intensive Auseinandersetzung mit Farbe und Licht, mit Figuren und Formen, die aus lebendigen Farbflächen herauszuwachsen scheinen.

Spontane Skizzen mit Bleistift auf Papier, Linien- und Flächenkompositionen mit Feder und Pinsel – die während der Ausstellung im Treppenhaus gezeigt werden – nehmen den Betrachter zu den Grundlagen dieses spontan künstlerischen Prozesses mit. Die Ruppigkeit des Strichs, die Unwägbarkeit der Linien auf der einen Seite, und demgegenüber die ruhigen meditativen Tuschepinselzeichnungen in Anlehnung an chinesische Vorbilder verraten viel über das professionelle Spannungsverhältnis dieser Kunst.

 ” Ich will die Dinge sehen, nur darauf kann ich mich verlassen, deshalb zeichne ich. Die Dinge zeigen sich mir bloß, wenn ich sie zeichne.”
Walter A. Schmidt nach Carlo Scarpa

Impressionen der Vernissage und der Ausstellung im Jazzinstitut


Die Ausstellung wurde am 13. April 2018 mit einer Live Performance von Walter A. Schmidt eröffnet.
Galerie des Jazzinstituts vom 13. April bis 30. Juni 2018
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do 10 bis 17 Uhr, Frei 10 bis 14 Uhr