Archiv der Kategorie: Jazz in Darmstadt

2007: Begegnungen … The World meets Jazz

Programmheft 2007 als pdfDas 10. Darmstädter Jazzforum befasste sich vom 4. bis 7. Oktober 2007 mit dem Thema “The World Meets Jazz”. Dabei ging es weniger um das Thema Weltmusik als vielmehr um die Tatsache, dass der Jazz von Anfang an eine produktive Musik war und Musiker in aller Welt, die sich ihm zuwandten, seine Wurzeln als afro-amerikanische Musik genauso kennen und respektieren mussten wie sie ihre eigene Traditionen mit einbrachten. Es ging um die produktive Auseinandersetzung mit den Traditionen, um die Tatsache, dass der Jazz mittlerweile jede Menge Impulse aus anderen Ecken der Welt erhält, die ihn als ihre ganz eigene Musik begreifen. Wir wollten diesen unterschiedlichen Annäherungen, Adaptionen oder Adoptionen näher kommen und uns mit Ideen befassen, die zwar aus ethnischen Musikrichtungen kommen, aber mit der Spielhaltung des Jazz so hervorragend harmonieren, dass es schwer fällt, die musikalischen Ergebnisse noch unter gängigen Genrebegriffen abzulegen. Weder handelt es sich dabei nämlich wirklich um “Weltmusik”, noch ist es Mainstream-Jazz im herkömmlichen Sinne. Es ist ein kreativer Austausch, der den Jazz verändert.

Hier: Das komplette Programmheft des 10. Darmstädter Jazzforums als pdf-Dokument.

2009: Albert Mangelsdorff – Spannung

Programmheft Jazzforum 2009 als pdfBeim 11. Darmstädter Jazzforum vom 25. September bis 4. Oktober 2009 stand Albert Mangelsdorff im Zentrum, die wichtigste Jazzpersönlichkeit des Rhein-Main-Gebiets und zugleich eine Integrationsfigur des deutschen und europäischen Jazz. Doch drehte sich nicht alles nur um ihn. Mangelsdorff ist für uns Ideengeber für eine Veranstaltung, in der es um die Geschichte des Jazz in Deutschland genauso ging wie um Instrumentaltechnik, um Free Jazz, um die Frankfurter Szene, um die Auseinandersetzung des Jazz mit Rockelementen, um ein wachsendes Selbstbewusstsein europäischer Jazzmusiker, um musikalische Kommunikation, um ästhetische Probleme und Chancen des Jazz heute. Unser Jazzforum sollte sich also nicht im Zurückschauen begnügen, sondern durchaus auch einen Blick auf die Welt des heutigen Jazz werfen, an der Albert Mangelsdorff sein musikalisches Leben lang mitgearbeitet hat. Der rote Faden ist letztlich die musikalische Offenheit, die Albert Mangelsdorff uns allen vorgelebt hat.

Das Darmstädter Jazzforum umfasste fünf inhaltlich eng miteinander verbundene Programmteile: (1) ein dreitägiges internationales Fachsymposium, (2) eine Konzertreihe, die sich über mehr als eine Woche erstreckt, (3) eine thematische Ausstellung, (4) eine Filmdokumentation über Albert Mangelsdorff, sowie (5) eine Buchdokumentation.

Zum Symposium vom 1. bis 3. Oktober 2009 wurden Musikwissenschaftler, Historiker, Journalisten, Kollegen aus angrenzenden Fachgebieten, vor allem aber auch Musiker eingeladen. Referenten waren der Musikwissenschaftler William Bares (Cambridge, USA, Harvard University) mit einem Beitrag über das Selbstbewusstsein des europäischen Jazz und die Probleme, die sich daraus ergeben; die Soziologin Silvana Figueroa-Dreher (Konstanz) mit einem Beitrag über soziale Ordnung in Free-Jazz-Improvisation; der Kunsthistoriker René Grohnert (Essen) über Plakatkunst, Günter Kieser und den Jazz; der Journalist Harald Justin (Wien) mit einem Beitrag über Biographien und Autobiographien von Jazzmusikern (mit Bezug auf Bruno Paulots Albert-Mangelsdorff-Biographie); der Musikwissenschaftler Harald Kisiedu (New York, Columbia University) mit einem Beitrag über die transatlantischen Bezüge des Free Jazz in den 60er und 70er Jahren; der Musikwissenschaftler Wolfram Knauer (Darmstadt) mit einem Beitrag über Probleme und Projekte deutscher Jazzmusiker mit deutschen Volksmusikweisen; der Musikwissenschaftler Kai Lothwesen (Frankfurt) mit einem Beitrag zur Diversität des europäischen Jazz heute; der Musikwissenschaftler Martin Pfleiderer (Weimar) mit einem Beitrag über die vokale Expressivität im instrumentalen Jazz; der Journalist Michael Rieth mit einem Beitrag über Jazzkritik; der Osteuropa-Forscher Rüdiger Ritter (Berlin) mit einem Beitrag über den polnischen Pianisten Krzysztof Komeda; der Journalist Michael Rüsenberg (Köln) mit einem Beitrag über “The Making Of” der Albert-Mangelsdorff-Rolle, einer Filmdokumentation über Mangelsdorff; der Journalist, Musikwissenschaftler und langjährige Freund des Posaunisten Wolfgang Sandner (Frankfurt) mit einem Grundsatzreferat über Albert Mangelsdorff; der Musiker und Musikwissenschaftler Jürgen Schwab (Hanau) mit einem Beitrag über das Jazzensemble des Hessischen Rundfunks; sowie der Posaunist Nils Wogram (Zürich) in einem Gespräch über Posaunentechnik und den Einfluss Albert Mangelsdorffs.

Eine Konzertreihe vom 25. September bis 3. Oktober 2009 stellte Mangelsdorff zumindest in einem Programmpunkt in den Mittelpunkt; bei den anderen Programmpunkten ging es um die heutige Auseinandersetzung mit der Sprache des Jazz, an der Mangelsdorff sein Leben lang gearbeitet hat. Die Konzerte fanden bereits vorbereitend ab etwa einer Woche vor dem Darmstädter Jazzforum statt und wurden in Zusammenarbeit mit örtlichen Veranstaltern aus dem Rhein-Main-Gebiet durchgeführt.

Konzertprogramm bestand in einem JazzTalk mit dem Emil Mangelsdorff Quartet (am 25. September im Jazzinstitut Darmstadt), einen JazzTalk mit dem Wolfgang Schlüter / Boris Netsvetaev Duo (am 30. September in der Fabrik Frankfurt), ein Konzert mit Roswell Rudd und Lafayette Harris (am 2. Oktober in der Bessunger Knabenschule, Darmstadt), sowie ein Doppelkonzert mit dem Trio Nils Wogram / Florian Ross / Dejan Terzic und dem Duo der beiden Gitarristen Joe Sachse & Uwe Kropinski (am 3. Oktober in der Bessunger Knabenschule, Darmstadt). Das Konzert am 3. Oktober wurde vom Hessischen Rundfunk mitgeschnitten.

Eine Ausstellung beleuchtete Mangelsdorff schließlich als Musiker und Persönlichkeit des öffentlichen Lebens und wurde sowohl in Darmstadt wie auch in Frankfurt gezeigt. Sioe steht nach dem Jazzforum als Wanderausstellung zur Verfügung.

In einer speziellen Filmvorführung wurde die “Albert Mangelsdorff Rolle” in voller Länge vorgeführt, eine viereinhalbstündige Filmdokumentation von Michael Rüsenberg und Christian Wagner.

Das 11. Darmstädter Jazzforum feierte damit das Wirken eines der bedeutendsten deutschen Jazzmusiker mit einer facettenreichen Veranstaltung, die sich vor dem großen Frankfurter verneigt, um dann genau das tat, was er getan hätte: in die Gegenwart und in die Zukunft zu blicken.

Hier können Sie sich das Programmheft des 11. Darmstädter Jazzforums runterladen.

Darmstädter Jazzforum

Das Darmstädter Jazzforum findet seit 1989 alle zwei Jahre statt und widmet sich dabei jedes Mal einem anderen Oberthema. Es ist eine weltweit einmalige Mischung aus Fachkongress, Konzertreihe, Workshop und Ausstellung und wird von Anfang an in Buchform dokumentiert. Die daraus resultierende Buchreihe “Darmstädter Beiträge zur Jazzforschung” ist mit bislang elf Bänden die einzige in Deutschland erscheinende regelmäßige Buchreihe, die sich zwischen Wissenschaft und Dokumentation mit dem Jazz auseinandersetzt.

Das ausrichtende Jazzinstitut Darmstadt ist eine städtische Kultureinrichtung der Wissenschaftsstadt Darmstadt und das größte öffentliche Informations- und Dokumentationszentrum zum Jazz in Europa.

Kooperationspartner und Förderer

Das 11. Darmstädter Jazzforum ist eine Veranstaltung der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Es wurde ermöglicht durch Unterstützung durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie das Generalkonsulat der Vereinigten Staaten von Amerika in Frankfurt/Main. Unsere Kooperationspartner waren das Institut für Stadtgeschichte Frankfurt/Main und das Kulturzentrum Bessunger Knabenschule e.V.

Darmstädter Jazzkalender

Alle zwei Monate erstellen wir eine Übersicht über alle Jazzveranstaltungen in Darmstadt. Der “Darmstädter Jazzkalender” liegt an über 100 öffentlichen Orten im Darmstädter Stadtgebiet und im Rhein-Main-Gebiet kostenlos aus. Die aktuelle Ausgabe kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Die wichtigsten Spielorte für Live-Jazz in Darmstadt sind die Centralstation, das Kulturzentrum Bessunger Knabenschule, die ev. Stadtkirche Darmstadt, der Jazzclub im Achteckigen Haus und der Gewölbekeller unter dem Jazzinstitut. Daneben gibt es einige Veranstalter, die sporadisch Jazzkonzerte anbieten wie das vinocentral am Hauptbahnhof, das HoffArt Theater oder der Jagdhofkeller.

Jazz im Institut

Konzertkeller_JIDIm akustisch exzellenten Gewölbekeller unter dem Jazzinstitut finden regelmäßig Konzerte statt. Freitags treten hier bekannte und noch weniger bekannte Musikerinnen und Musiker auf. Die Konzertreihe “JazzTalk” lädt regelmäßig, meist deutschsprachige Künstlerinnen und Künstler zum Gesprächskonzert. Daneben veranstaltet hier der Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz  in Darmstadt e.V. eigene Konzerte sowie jeweils am letzten Freitag des Monats die Bessunger Jam Session.

Jazzerinnen und Jazzer aus der Region nutzen den Konzertraum aber auch für Veranstaltungen in eigener Regie etwa für CD-Releases oder Präsentationen neuer Programme. In der Galerie im Dachgeschoss des Jazzinstituts sowie im Treppenhaus und im Gewölbekeller präsentieren wir wechselnde Ausstellungen Bildender Künstler und Fotografen mit Jazzbezug.

Upcoming Events

Upcoming | Archive: 2018 2017 2016 2015 2014
  • Fr
    26
    Jan
    2018

    Bessunger Jam Session

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Opener Band: Mathieu Bech Q'tett

    Mathieu Bech | Klavier
    Axel Zajac | Gitarre
    Michael Haupt | Bass
    Tobias Haußmann | Schlagzeug

    Foto: Mathieu Bech ©

    Der Bremer Pianist und Schlagzeuger Mathieu Bech, der nach seinem Studium in Frankfurt, u.a. bei Christoph Spendel wieder in Norddeutschland lebt, ist musikalisch breit aufgestellt. Er spielte unter anderem als Schlagzeuger mit Big Bands in der Alten Oper und im Sendesaal des Hessischen Rundfunks, gab Klavierabende in Frankfurt, spielte im Duo und im Trio beim Jazzfest der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt und begleitete dort Filme im deutschen Filmmuseum. Seine Mitmusiker sind allesamt ausgezeichnete Solisten, darunter Gitarrist Axel Zajac, der mit seiner deutsch-tschechischen Band Malstrom 2015 den renommierten Europäischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis erhielt, der Kasseler Bassist Michael Haupt und der aus Oldenburg stammende Schlagzeuger Tobias Haußmann.    

    Anschließend laden der Förderverein Jazz e.V. und das Jazzinstitut Darmstadt Musikerinnen und Musiker am letzten Freitag des Monats zum zwanglosen Musizieren vor Publikum bei freiem Eintritt, das diesmal unter dem vielschichtigen Motto EXPERIMENTAL JAZZ stehen soll.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    09
    Feb
    2018

    Tobias Hoffmann Trio

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Der Weltklassegitarrist aus Nippes

    Tobias Hoffmann | Gitarre
    Frank Schönhofer | Bass
    Etienne Nillesen | Schlagzeug

    Foto: Tobias Hoffmann ©

    Tobias Hoffmann als "derzeit wahrscheinlich besten Jazzgitarristen Deutschlands" zu bezeichnen, wie mancher Journalist hingerissen schreibt, wird weder ihm noch der Wirklichkeit gerecht. Denn irgendwie ist Tobias Hoffmann mehr als nur Jazzgitarrist. Er ist ein Weltklassegitarrist aus Köln-Nippes. Der einzige zumal. Und wie schrieb doch das Eclipsed Magazin so treffend? „Völlig Jazz befreit und doch zu hundert Prozent Jazz.“

    Ein Wandler zwischen den musikalischen Welten, ein schalkhafter Gaukler, ein Till Eulenspiegel der zeitgenössischen, populären Musik, ein braver Soldat Schwejk des Jazz; ebenso leichtfüßig und gewitzt in der Art sich musikalische Fragmente anderer für seine eigene Musik anzueignen, wie augenzwinkernd-sympathisch in der Präsentation.  Ach so, ja ... Tobias Hoffmann ist mit seinen Bands zweifacher Preisträger des Neuen Deutschen Jazzpreis Mannheim, erhielt 2015 den ECHO Jazz (Gitarre Jazz national) mit seinem Trio für das Album "11 Famous Songs Tenderly Messed Up“, dann 2016 auch den WDR-Jazzpreis in der Kategorie "Improvisation". Mögen tun sie ihn also auch noch alle – das Publikum, die Kritiker und die Juroren. Wahrscheinlich also sogar das Darmstädter Publikum.

    Homepage von Tobias Hoffmann

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    16
    Feb
    2018

    LISBETH QUARTETT

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets per e-mail reservieren

    YEAH!BANDS! Kein Prinzessinnenjazz, aber ausgesprochen graziös!

    Charlotte Greve | Altsaxophon
    Manuel Schmiedel | Klavier
    Marc Muellbauer | Kontrabass
    Moritz Baumgärtner | Schlagzeug

    Foto: Annika Nagel ©

    Die Band ist neben der Improvisation das beständigste musikalische Konzept des Jazz. Die Idee der Band stand schon am Beginn seiner über 100jährigen Geschichte. Identifizierbar, in fester Besetzung, mit eigenem Sound und unverwechselbarer Klangästhetik, ohne Hierarchie, ohne Heldenverehrung, frei, emanzipiert, als Gemeinschaft von gleichwertigen Individualisten.

    Mit der neuen Reihe YEAH! BANDS! feiert das Jazzinstitut Darmstadt 2018 diese zutiefst demokratische Idee mit außergewöhnlichen Konzerten. Im Februar kommt nun das zwischen den Metropolen New York und Berlin pendelnde LISBETH QUARTETT endlich in den Gewölbekeller des Jazzinstituts. 

    2009 gegründet, seit 2012 paritätisch auf Berlin und New York verteilt, wurde das Lisbeth Quartett für seine zweite CD ‚Constant Travellers‘ mit einem Jazz-Echo als Newcomer des Jahres ausgezeichnet. Der Nachfolger ‚Framed Frequencies‘ (2014) erhielt auch international viel Lob, das folgende Live-Album dokumentierte die Spiel- und Improvisationsfreude der Band auf der Bühne.

    Ende Oktober 2017 erschien There Is Only Make (Traumton Records), das neue Album, welches mehr aus dem Bandprozess heraus entstanden ist als frühere Studioproduktionen der Band, wie Saxophonistin Charlotte Greve berichtet. Sie vergleicht den Prozess der vier Musiker*innen mit der Arbeitsweise eines Malers, der nach und nach Details und Tiefe seines Bildes entwickelt. Das Ergebnis sind vielschichtige Stücke, die zwischen ruhigen Passagen und kräftigen Steigerungen oszillieren. Melodische Bögen und klare Formen, subtiles Zusammenspiel und moderne Haltung zeigen Gestaltungswillen und Charakter. Greves hintergründige, teils lyrische Kompositionen sind im besten Sinne zeitlos, vereinen Tiefgang, unaufdringliche Leichtigkeit und weite Spannungsbögen.

    Der leuchtende, schwebende Ton von Charlotte Greves Altsaxophon, ihre klaren bis verschlungenen Modulationen werden von ihren profilierten Partnern beflügelt. Marc Muellbauers distinguierte Basslinien sind viel mehr als nur Grundierung, Pianist Manuel Schmiedel kreiert phantasievolle Panoramen und Soli, Moritz Baumgärtners unkonventionelles, klangvoll-dynamisches Schlagzeugspiel befeuert rhythmische Finessen. Aus all dem entsteht der innige, pointierte und graziöse Sound des Lisbeth Quartetts.

    „Nichts ist in dieser Musik vorhersehbar, nichts ist sicher. Das junge Lisbeth Quartett gibt eine Demonstration der Reife.“ DIE ZEIT #44, Stefan Hentz

    Homepage des Lisbeth Quartett

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt

  • Do
    22
    Feb
    2018

    Ramón Valle Trio

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets per e-mail reservieren

    Special: Kubanischer Tastenzauberer

    Ramón Valle | Klavier
    Omar Rodriguez Calvo | Kontrabass
    Jamie Peet | Schlagzeug

    Foto: Gerhard Richter ©

     

    Homepage von Ramón Valle

    Eine Veranstaltung von beyond blue - Connection / creActiv e.V. in Zusammenarbeit mit dem Jazzinstitut Darmstadt

  • Fr
    23
    Feb
    2018

    Bessunger Jam Session

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Opener Band: Bigband der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule unter der Leitung von Uli Partheil

    Foto: Jazzinstitut ©

    Die Bigband der Gesamtschule aus Ober-Ramstadt ist inzwischen routinierter Gast bei den Sessions im Gewölbekeller des Jazzinstituts. Und wenngleich die Besetzung der der Formation naturgemäß von Jahr zu Jahr wechselt und stets auch einige Newcomer dabei sind, treten die jungen Musikerinnen und Musiker im Alter zwischen 12 und 18 Jahren mit erstaunlicher Versiertheit und einer gehörigen Portion Gelassenheit bei ihrem Eröffnungsset der Session vor großem Publikum auf. Das ist vor allem das Verdienst ihres langjährigen musikalischen Leiters Uli Partheil, der mit großem pädagogischen Geschick, Jahr um Jahr die Talente zu Höchstleistungen motiviert. 

    Anschließend laden der Förderverein Jazz e.V. und das Jazzinstitut Darmstadt Musikerinnen und Musiker am letzten Freitag des Monats zum zwanglosen Musizieren vor Publikum bei freiem Eintritt, das diesmal unter dem Motto "Jugend jazzt" stehen soll.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    02
    Mrz
    2018

    KHR Trio + Thewes

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Finissagekonzert der Ausstellung von Werner Mansholt

    Christof Thewes | Posaune
    Thomas Honecker | Gitarre
    Wolfgang Reimers | Saxophon
    Detlef Kraft | Schlagzeug

    Foto Wilfried Heckmann©

    Die Ausstellung "Besuch bei Detlef Kraft" in der OPENGALLERY des Jazzinstituts zeigt noch bis Ende Februar die Aufnahmen einer 2013 im Atelier des Darmstädter Bildhauers und Musikers Detlef Kraft entstandenen Fotoserie des Fotografen Werner Mansholdt. Die Finissage wird mit einem Konzert des KHR - Trios und dem Gastsolisten Christof Thewes begangen.

    Der Saarländer Thewes bezeichnet sich selbst gerne als Freund der experimentellen Sinneswahrnehmung. Dabei ist er natürlich weit mehr, denn er erzeugt gerne selbst diese Art überraschender Sinneswahrnehmung bei seinen Zuhörern. Als einer der experimentierfreudigsten und originellsten Posaunisten der deutschen Szene gehört er längst zu den gefragtesten Kooperationspartnern des zeitgenössischen Jazz, sei es in Alexander von Schlippenbachs Globe Unity Orchestra, Uwe Obergs Lacy Pool oder dem Berliner Free Jazz Quartett SQUAKK mit Rudi Mahal, Jan Roder und Michael Griener. Soweit es seine Zeit zulässt tritt er auch mit dem Darmstädter Trio KHR auf, zu dem auch der auf Mansholdt Bildern so treffend porträtierte Bildhauer und Schlagzeuger Detlef Kraft gehört.          

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    16
    Mrz
    2018

    Fly Magic

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets per e-mail reservieren

    YEAH!BANDS! Rockin' music with a jazzy attitude

    Timo Vollbrecht | Tenorsaxophon, Klarinette, effects
    Keisuke Matsuno | Gitarre
    Martin Nevin | Kontrabass
    Jason Burger | Schlagzeug

    Foto: Tayla Nebesky ©

    Die Band ist neben der Improvisation das beständigste musikalische Konzept des Jazz. Die Idee der Band stand schon am Beginn seiner über 100jährigen Geschichte. Identifizierbar, in fester Besetzung, mit eigenem Sound und unverwechselbarer Klangästhetik, ohne Hierarchie, ohne Heldenverehrung, frei, emanzipiert, als Gemeinschaft von gleichwertigen Individualisten.

    Mit der neuen Reihe YEAH! BANDS! feiert das Jazzinstitut Darmstadt 2018 diese zutiefst demokratische Idee mit außergewöhnlichen Konzerten. Im März kommt nun mit der deutsch-amerikanischen Band FLY MAGIC eine der großen postiven Überraschungen des vergangenen Jahres mit neuer CD im Gepäck nach Darmstadt. 

    Fly Magic ist noch so ein Brückenprojekt der Jazzstädte New York und Berlin. Der aus Berlins pulsierender Improvisationsszene stammende Saxophonist Timo Vollbrecht hat mit seinem langjährigen, kongenialen musikalischen Partner, dem deutsch-japanischen Gitarristen Keisuke Matsuno, eine Band geformt, die ihren Brennstoff aus der kulturellen Diversität und den urbanen Sounds der Großstädte gewinnt. Dabei entsteht eine zauberhafte Mischung aus temperamentvoller Energie und emotionaler Intensität, die einen einzigartigen Sound erzeugt. Die Zuhörer erfasst dabei „ein prickelndes Gefühl, das dem des Fliegens gleichkommt“, wie das amerikanische Online-Magazin All About Jazz schwärmt.

    Die Musik des Quartetts, zu der noch der aus Los Angeles stammende Bassist Martin Nevin und der New Yorker Schlagzeuger Jason Burger gehören, ist durch ihren rhythmischen Fluss und überraschenden Wechsel so dynamisch und erregend wie ein wilder Flug durch die Häuserschluchten Manhattans. Überhaupt, New York ist zur musikalischen Heimat des Quartetts geworden, das aber auch schon auf Auftritte in Berlin, Panama, Haiti, der Dominikanischen Republik, Australien und Singapur zurückblicken kann.

    Und überall spielt das Publikum für die vier Musiker eine wichtige Rolle. „Das mag vielleicht ein bisschen esoterisch klingen, aber dem Publikum kommt eine entscheidende Bedeutung bei“, sagt Vollbrecht und erklärt: „Es ist eine wechselseitige Beziehung aus Geben und Nehmen – selbst in Momenten, in denen die Besucher passiv zu sein scheinen, es in Wahrheit aber gar nicht sind. Deswegen versuchen wir, jeden einzelnen Zuschauer mit mindestens einem Stück direkt zu erreichen. Selbst wenn es tatsächlich nur ein einziges Stück ist, bei dem es zu einer solchen unmittelbaren Verbindung kommt, ist das eine sehr wertvolle Erfahrung, die weit mehr ist, als pure Unterhaltung. Natürlich ist Unterhaltung an sich großartig, hier geht es aber vor allem um Ehrlichkeit. Wir stellen uns doch auch so auf die Bühne wie wir wirklich sind und verhalten uns entsprechend. Wer sich verstellt, fliegt schnell auf.“

    New York mit seinen zahlreichen, unterschiedlichen Facetten aber bleibt für die Band die Hauptinspiration. „Es schärft deine musikalischen Antennen und hält dich auf Trab“, erklärt der Saxofonist. In Berlin empfindet er das Grundtempo zwar als etwas langsamer, dafür schätzt er die Spree-Metropole wegen ihrer enorm kreativen und dynamischen Musik-Szene. Dieser Szene fühlen sich vor allem Vollbrecht und sein Kumpel und Gitarrist Keisuke Matsuno bis heute zugehörig, auch wenn sie sich grundsätzlich eher als Europäer denn als Deutsche sehen.

    Homepage von Fly Magic

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt

  • Fr
    23
    Mrz
    2018

    Jürgen Wuchner's New Quartet

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Tänzelnde Musik geht neue Wege

    Peter Feil | Posaune
    Jürgen Wuchner | Kontrabass
    Wollie Kaiser | Saxophone, Bassklarinette, Querflöte
    Uli Schiffelholz | Schlagzeug

    Foto: Ben Knabe©

    Nach dem traurigen Tod seines großartigen Freundes und Schlagzeugers, Janusz Stefanski, sucht Jürgen Wuchner neue musikalische Konstellationen sein kompositorisches Material umzusetzen. Dass er dabei wieder auf den Saxophonisten Wollie Kaiser zurückgreift, ohnehin ein vertrauter und langjähriger musikalischer Wegbegleiter Wuchners, war naheliegend. Mit dem Posaunisten der hr-Bigband, Peter Feil, hat er einen neuen tieftönenden und zudem ausgesprochen originellen Begleiter aufgetan, wie zuvor schon in seinem Projekt Deep Talking den Akkordeonisten Manfred Becker. In dem Frankfurter Schlagzeuger Uli Schiffelholz, seit 2010 Mitglied im Jazzensemble des Hessischen Rundfunks, hat Wuchner sogar einen würdigen Nachfolger Stefanskis gefunden, der zudem durch viele Kooperationen mit Wuchners tänzerischer, oft humorvoller Musik bereits bestens vertraut ist.      

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    30
    Mrz
    2018

    Bessunger Jam Session

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Opener Band: Gebrüder Lux feat. Hanna Faller

    Hanna Faller | Gesang
    Pablo Bischoff | Gitarre
    Jan Philipp Kluck | Trompete
    Crisóbal Gonzales | Bass
    Enrico Bischoff | Schlagzeug


    Foto: Gebrüder Lux Promo ©

    Die Darmstädter "Gebrüder Lux" liefern eine liquide Melange aus lebendigen Melodien und Raum zur ausufernden Improvisation. Die Melodien kommen meist aus dem Bossa Nova, gepaart mit südamerikanischen und andalusischen Harmonien und Rhythmen. Die Brüder Pablo (Gitarre) und Enrico (Schlagzeug) Bischoff  haben mit dem Trompeter Jan Philipp Kluck und dem Bassisten Cristóbal Gonzalez eine recht eigenwillige Art entwickelt ihre Stücke darzubieten. Ergänzt werden sie durch die Stimme der Sängerin Hanna Faller. Mit ihr werden Eigenkompositionen sowie Standards unter anderem von Tom Jobim zu hören sein.

    Anschließend laden der Förderverein Jazz e.V. und das Jazzinstitut Darmstadt Musikerinnen und Musiker am letzten Freitag des Monats zum zwanglosen Musizieren vor Publikum bei freiem Eintritt, das diesmal unter dem vielschichtigen Motto LATINO JAZZ stehen soll.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    06
    Apr
    2018

    72. Frühjahrstagung des INMME

    22.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Nachtkonzert: Gegenwartsmusik als Forschung und Experiment

    Die Tagung geht aus von der Neigung vieler heutiger Komponistinnen und Komponisten, ihr Schaffen in spezifischer Weise als Forschung bzw. Erkenntnispraxis zu begreifen, um etwa neue Strategien der Klang- oder Formgestaltung, ungewöhnliche Darstellungen von Instrumenten, Körpern oder technischen Mitteln oder aber neue Möglichkeiten des künstlerischen Zusammenwirkens zu erproben. Aus diesem Selbstverständnis heraus ergeben sich höchst unterschiedliche Fragestellungen und Ansätze, die in ihrer Pluralität auf die Vielfalt der heutigen Gegenwartsmusik deuten – und in den Vorträgen, Workshops und Konzerten der Frühjahrstagung erlebbar gemacht sowie befragt werden sollen.

    Fast schon traditionell findet der Abschluss der Tagung mit einem Nachtkonzert im Gewölbekeller unter der Jazzinstitut statt. Die Künstler die dabei in diesem Jahr auftreten werden stehen im Moment noch nicht fest, werden aber rechtzeitig bekannt gegeben.

    Eine Veranstaltung des Instituts für Neue Musik uns Musikerziehung e.V.

  • Fr
    13
    Apr
    2018

    Quiet Fire

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets per e-mail reservieren

    YEAH!BANDS! Die Liebe zum Sturm und der Ruhe davor

    James Wylie | Altsaxophon
    Benjamin Schäfer | Klavier
    Kathrin Pechlof | Harfe
    Igor Spallati | Kontrabass
    Max Andrzejewski | Schlagzeug

    Foto: Lutz Voigtländer ©

    Die Band ist neben der Improvisation das beständigste musikalische Konzept des Jazz. Die Idee der Band stand schon am Beginn seiner über 100jährigen Geschichte. Identifizierbar, in fester Besetzung, mit eigenem Sound und unverwechselbarer Klangästhetik, ohne Hierarchie, ohne Heldenverehrung, frei, emanzipiert, als Gemeinschaft von gleichwertigen Individualisten.

    Mit der neuen Reihe YEAH! BANDS! feiert das Jazzinstitut Darmstadt 2018 diese zutiefst demokratische Idee mit außergewöhnlichen Konzerten. Im April hinterlässt mit QUIET FIRE ein All-European Quintett mit der deutschen Harfenistin Kathrin Pechlof und Wurzeln in Deutschland, Polen, Italien und Griechenland seine besondere klangliche Visitenkarte im Jazzinstitut. 

    Quiet Fire vereint fünf der spannendsten Stimmen der jungen europäischen Jazzszene. Von quiet bis fire – lotet das hochkarätig besetzte Quintett Spannungs- und Gemütszustände aus. Die Band liebt den Sturm ebenso wie die Ruhe davor, umarmt Gewissheiten und wirft sie dann freudig über Bord, entwirft zeitlose Schönheiten für den verklingenden Moment. Ihr Ziel ist es, Musik zu schaffen, die ebenso musikalisch gehaltvoll wie emotional zugänglich ist.

    Mit Quiet Fire versuchen die fünf so unterschiedlichen Musiker also scheinbar Gegensätzliches zu verbinden. Komponierte Anteile der Musik treffen auf Phasen freier Improvisation. Für sie entspricht die Interaktion innerhalb der Band einer mal gelenkten, mal ungesteuerten Konversation mit offenem Ausgang, in der alle Musiker mit eigener Stimme und eigenen Inhalten beitragen. Dabei entsteht eine Musik, die Genregrenzen überwindet und in der unterschiedlichste musikalische Ausdrucksweisen quasi organisch verschmelzen.

    Das Repertoire stammt größtenteils aus der Feder des Pianisten Benjamin Schaefer und verbindet dessen Liebe zur Komposition mit der Lust an Experimenten und spontaner Interaktion. Der mehrfach ausgezeichnete Pianist schätzt das gemeinsame Musikmachen als Gesprächssituation in einer abstrakten Sprache. Für seine neueste Unterhaltung öffnet er musikalische Räume, in denen fünf faszinierende Persönlichkeiten sich entfalten, einander herausfordern und unterstützen können. Einen besonderen Reiz bietet die Integration der Harfe in den Jazzkontext – ein Instrument mit ganz eigenem Klang, das wie das Klavier sowohl Melodie- als auch Harmoniefunktionen übernehmen oder ein rhythmisches Fundament liefern kann.

    Beinahe hätte es diese wundervolle Band nicht mehr gegeben, denn entstanden ist sie während der gemeinsamen Zeit in Berlin. Doch dann zog es den Neuseeländer James Wylie ins Ferne Thessaloniki, Pianist Benjamin Schäfer verschlug es erst nach Köln und schließlich der Liebe wegen nach Hamburg. Schlagzeuger Max Andrzejewski feiert indes mit seiner eigenen Band HÜTTE international große Erfolge, während Kathrin Pechlofs Harfe im eigenen Trio (Kontrabass Robert Landfermann, Saxophon Christian Weidner), aber auch im Bereich der Klassik oder dem Techno-Projekt Brandt-Bauer-Frick, heiß begehrt ist. Der italienische Kontrabassist Igor Spallati studierte wie Pechlof am Jazz-Institut Berlin und

    Darmstadt kann sich freuen, dass es diese Band immer noch gibt. Eine begeisterte Konzertbesucherin brachte es folgendermaßen auf den Punkt: „Das einzige, was schade ist, sind die Pausen zwischen den Stücken – man möchte einfach immer weiter zuhören.“

    Homepage von Quiet Fire  

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt

  • Sa
    28
    Apr
    2018

    Bessunger Frühlingserwachen

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Opener Band: Outline 18

    Anke Schimpf | Altsaxophon, Querflöte
    Frauke Kühner | Tenorsaxophon
    Michael Bossong | Sopransaxophon
    Christian Ries | Gitarre
    Uli Partheil | Klavier
    Michael Distelmann | Bass
    Max Appel | Schlagzeug

    Foto:  Peter Gerhard©

    Das "Frühlingserwachen" gehört mittlerweile beinahe schon zu den historischen Volks- und Straßenfesten in Darmstadt südlichem Stadtteil Bessungen. Ein Ereignis, bei dem eine Nacht lang die Livemusik dieses ohnhin kulturell so lebendige Quartier rund um Orangerie und Bessunger Jagdhof regiert. Neben Jazzinstitut, Jagdhofkeller und Knabenschule spielt in vielen Kneipen handgemachte Musik bei freiem Eintritt.    

    Outline ist die sich ständig wandelnde Allstar-Besetzung des Vereins zur Förderung des zeitgenössischen Jazz in Darmstadt e.V., denn hier greifen die Veranstalter noch selbst zu den Instrumenten. Förderverein und das Jazzinstitut Darmstadt laden heute im Gewölbekeller eine Darmstädter zum Konzert. Dafür entfällt im April die bei Musikerinnen und Musiker der Rhein-Main-Region so beliebte Bessunger Jam Session.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

2011: Jazz. Schule. Medien.

Forum_2011_quadrat_72_webDas 12. Darmstädter Jazzforum widmete sich vom 28. September bis 1. Oktober 2011 unter dem Titel JAZZ. SCHULE. MEDIEN. den Wegen, auf denen der Jazz sein Publikum erreicht – in pädagogischen Maßnahmen, durch die Medien oder direkt im Club oder Konzertsaal.

Das 12. Darmstädter Jazzforum war auch für uns als Veranstalter ein Jazzforum Superlative – an vier Tagen ballten sich 19 Referate und Panels, 22 Jazzmusiker/innen agierten als Musiker, Pädagogen und Diskutanten an acht verschiedenen Veranstaltungsorten im Rhein-Main-Gebiet, zwölf Kooperationspartner stemmten sechs Konzerte, zwei Lehrerfortbildungen mit insgesamt 43 Teilnehmern aus ganz Hessen, einen zweitägigen Workshop für Musiker, ein Schülerkonzert vor knapp 300 Mittelstufenschülern aus Darmstadt und Umgebung, eine Preisverleihung und natürlich eine dreitägige Konferenz mit Referenten und Besuchern aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.

All das hat der Darmstädter Filmemacher Paul Gimbel für uns filmisch begleitet und dokumentiert. In fünf kurzen Videobeiträgen kann man sich hier noch mal einen Eindruck von dem holen, was das 12. Darmstädter Jazzforum zu bieten hatte. Wir wünschen dabei viel Vergnügen.

Wie gewohnt werden alle Beiträge des Symposiums zum Thema „JAZZ.SCHULE.MEDIEN.“ während des 12. Darmstädter Jazzforums im Frühjahr des kommenden Jahres als Buch beim Hofheimer Wolke-Verlag in der Reihe Darmstädter Beiträge zur Jazzforschung erscheinen.

Informationen über die bisherigen Bände der Darmstädter Beiträge finden Sie hier.

Wir danken allen Besuchern, Referenten, Musikern, Kooperationspartnern und sonst wie Beteiligten für ihren Beitrag zum Gelingen des 12. Darmstädter Jazzforums 2011 – herzlichen Dank.

Hier findet sich das Programmheft zum 12. Darmstädter Jazzforum 2011 als pdf

jazz:konferenz

Im Rahmen des Darmstädter Jazzforum wollten wir Experten zusammenbringen und aus dem Gespräch, aus den Diskussionen und Workshops lernen, wie die Vermittlung dieser so überaus lebendigen Musik unterstützt werden kann, wie dem Missverständnis, der Jazz sei schwer zugängig, entgegenzusteuern ist. In einem dreitägigen Symposium setzten sich Forscher, Pädagogen, Journalisten und Musiker mit dem Thema auseinander.

Symposium: Roundtable Jazzjournalismus from Jazzinstitut Darmstadt on Vimeo.

Roundtable Jazzjournalismus während des Symposiums zum Darmstädter Jazzforum am 1.10.2011 mit Dr. Christian Broecking, Georg Spindler und Ralf Dombrowski, Moderation Dr. Wolfram Knauer. Das Gespräch mit Vielschreibern der Branche hinterfragt den Ethos des Jazzjournalisten, fragt nach seinem Handwerkszeug, der Verankerung in der Szene und nach dem genrespezifischen Selbstverständnis.

Symposium: Roundtable Jazzmusiker/innen from Jazzinstitut Darmstadt on Vimeo.

Im Gespräch während des Symposiums zum Darmstädter Jazzforum am 1.10. mit den Musiker/innen Nils Wülker, Julia Hülsmann, Daniel Mattar, Florian Ross und Angelika Niescier versucht Michael Rüsenberg auszuloten, welche Strategien Musiker entwickeln, um mit ihrer Musik in einer schnelllebigen und medienorientierten Welt ihr Publikum zu erreichen, ohne sich in ihrer künstlerischen Integrität allzu sehr verbiegen zu müssen.

jazz:schule

Jazzvermittlung also hieß das große Thema, und die Unterthemen befassten sich etwa mit der Musikerziehung, welchen Nutzen also Musik- (oder sonstiger) Unterricht von Jazzschwerpunkten an Schulen haben kann und wie sich Jazzprojekte an Schulen realisieren lassen, die ganz genre-unabhängig Lust auf kreative Selbstverwirklichung machen.

Bei jazz:schule vermittelte die Saxophonistin Angelika Niescier Lehrern an Allgemeinbildenden Schulen Fertigkeiten, Jazz als eine musikalische Form von Kommunikation in den Musikunterricht einzubauen und gab bei einem Konzert für Darmstädter Schüler gemeinsam mit ihrer Band sublim Einblick in ihre Gedanken- und Arbeitswelt als Jazzmusiker.

Workshop Lehrerfortbildung from Jazzinstitut Darmstadt on Vimeo.

“Musik als Kommunikationsform im Unterricht”, lautete der Untertitel dieser Lehrerfortbildung mit der Saxophonistin Angelika Niescier im Rahmen des 12. Darmstädter Jazzforums. Der Workshop vermittelte Jazz als lebendiges Konzept. Der jeweils eintägige Kurs fand am 28.9. in Dr. Hoch’s Konservatorium Musikakademie Frankfurt und am 30.9. in der Main-Taunus-Schule in Hofheim statt. Er richtete sich an Lehrer aller Schulformen und sollte ihnen helfen Jazz als musikalische Kommunikationsform so in den Musikunterricht einzubauen, dass Schüler dabei sowohl den Spaß an der eigenen Kreativität wie an der Rezeption kreativer Prozesse entdecken können.

Jazzkonzert für Darmstädter Schulen from Jazzinstitut Darmstadt on Vimeo.

Angelika Niesciers sublim am 29.9. bei einem Konzert in der Darmstädter Centralstation für Schülerinnen und Schüler aus Darmstadt und Umgebung. Gleichzeitig war das Konzert die offizielle Eröffnungsveranstaltung des 12. Darmstädter Jazzforums vom 28. September bis 1. Oktober 2011.

jazz:kritik

Das neu eingerichtete Portal jazz:kritik, richtete sich an freie Journalisten für Tageszeitungen oder Onlinemedien und fand als Online-Workshop und -Wettbewerb bereits im Juli und bis Mitte September statt.

Preisverleihung jazz:kritik-Award 2011 from Jazzinstitut Darmstadt on Vimeo.

Im Rahmen eines Konzertes der Nils Wülker Group am 1.10.2011, während des 12. Darmstädter Jazzforums JAZZ.SCHULE.MEDIEN., wurde der Stuttgarter Journalist Markus Klohr mit dem jazz:kritik-Award 2011 ausgezeichnet. Sein Beitrag “Zwischen dem Groove und dem Nichts” wurde von einer fünfköpfigen Fachjury unter den online-eingereichten Rezensionen als bester Beitrag ausgewählt.

song:writing

… schließlich war ein Workshop für Musikerinnen und Musiker, in dem die Pianistin Julia Hülsmann und der Sänger Daniel Mattar sich mit der Umsetzung von Texten und mit Bühnenpräsentation beschäftigten.

Konzerte

… gab es während des Jazzforums mit Angelika Niescier sublim, Julia Hülsmann & Daniel Mattar, der Schweizer Formation Keller’s 10 und dem Trompeter Nils Wülker mit seiner Group.

Darmstädter Jazzforum

Das Darmstädter Jazzforum findet seit 1989 alle zwei Jahre statt und widmet sich dabei jedes Mal einem anderen Oberthema. Es ist eine weltweit einmalige Mischung aus Fachkongress, Konzertreihe, Workshop und Ausstellung und wird von Anfang an in Buchform dokumentiert. Die daraus resultierende Buchreihe “Darmstädter Beiträge zur Jazzforschung” ist mit bislang elf Bänden die einzige in Deutschland erscheinende regelmäßige Buchreihe, die sich zwischen Wissenschaft und Dokumentation mit dem Jazz auseinandersetzt.

Das ausrichtende Jazzinstitut Darmstadt ist eine städtische Kultureinrichtung der Wissenschaftsstadt Darmstadt und das größte öffentliche Informations- und Dokumentationszentrum zum Jazz in Europa.

Kooperationspartner und Förderer

Das 12. Darmstädter Jazzforum ist eine Veranstaltung der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Es wird ermöglicht durch Mittel des Kulturfonds Frankfurt RheinMain sowie durch Unterstützung durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Unsere Kooperationspartner sind der Verein zur Förderung des Zeitgenössischen Jazz in Darmstadt e.V., das Kulturzentrum Bessunger Knabenschule e.V., die Centralstation Darmstadt, die evangelische Stadtkirche Darmstadt, die Jazzfreunde Hofheim e.V., die Jazzinitiative Frankfurt e.V., die Stiftung Polytechnische Gesellschaft, Frankfurt/Main, sowie Dr. Hoch’s Konservatorium, Frankfurt/Main.wird von der Jazz Journalists Association unterstützt.

2013: Debatten und Analysen

Jazzforum_Programm_2013-Click to open program folderDie Auseinandersetzung mit dem Jazz hat sich über die Jahre von Fans und Privatforschern über Journalisten in die Musik- und Kulturwissenschaft verschoben. Der wissenschaftliche Diskurs ermöglicht es, den Jazz als künstlerischen Ausdruck zu erfassen, der das 20ste Jahrhundert entscheidend mitprägte und auch im 21sten Jahrhundert einiges zu sagen hat.

Unser Symposium “Jazzdebatten / Jazzanalysen” befasste sich zwischen dem 26. und 28. September 2013 in zwei Tagungssträngen mit ästhetischen wie analytischen Herangehensweisen an diese Musik. Wir wollten mit der gemeinsamen Veranstaltung der beiden wichtigsten deutschsprachigen Einrichtungen im Bereich der Jazzforschung auf Facetten der aktuellen Forschung aufmerksam machen. Das Darmstädter Jazzforum öffnet sich seit 1989 mit seinen Vorträgen bewusst einem breiten Publikum; Studierenden, Jazzfans und Musikliebhabern. Dafür sorgen nicht nur spannende Vorträge und informative Panels während des Symposiums, sondern ebenso abendliche Konzerte in der Darmstädter Centralstation und in der Bessunger Knabenschule, die sich musikalisch in das Thema des Jazzforums einbetten.

Bei der gemeinsamen Tagung des Instituts für Jazzforschung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz und des Jazzinstituts Darmstadt wurden beide Aspekte des Tagungstitels thematisiert und in Vorträgen und Panels miteinander verbunden. Für das Jazzinstitut Darmstadt stellte die Tagung zugleich die 13. Ausgabe seines Darmstädter Jazzforums dar, während das Grazer Institut mit diesem Symposium seine 11. wissenschaftliche Tagung für Jazzforschung organisierte.

Eine solche gemeinsame Veranstaltung hatten wir uns schon seit langem gewünscht, nicht nur, weil die beiden Organisatoren die wichtigsten europäischen Archive und Forschungszentren zum Jazz sind, sondern auch, weil Graz und Darmstadt seit 1968 Schwesterstädte sind.

Hier finden sich alle Abstracts und Biographien in einer ausdruckbaren PDF-Datei.

Hier können Sie sich das offizielle Programmheft des Darmstädter Jazzforums runterladen.

Konzerte

… gab es während des Jazzforums mit der Jazz Bigband Graz, Uli Partheils Playtime feat. Peter Back und dem Trio des New Yorker Pianisten Manuel Varela.

Darmstädter Jazzforum

Das Darmstädter Jazzforum findet seit 1989 alle zwei Jahre statt und widmet sich dabei jedes Mal einem anderen Oberthema. Es ist eine weltweit einmalige Mischung aus Fachkongress, Konzertreihe, Workshop und Ausstellung und wird von Anfang an in Buchform dokumentiert. Die daraus resultierende Buchreihe “Darmstädter Beiträge zur Jazzforschung” ist mit bislang elf Bänden die einzige in Deutschland erscheinende regelmäßige Buchreihe, die sich zwischen Wissenschaft und Dokumentation mit dem Jazz auseinandersetzt.

Das ausrichtende Jazzinstitut Darmstadt ist eine städtische Kultureinrichtung der Wissenschaftsstadt Darmstadt und das größte öffentliche Informations- und Dokumentationszentrum zum Jazz in Europa.

Kooperationspartner und Förderer

Das 13. Darmstädter Jazzforum war eine Veranstaltung der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Es wurde ermöglicht durch Mittel der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen sowie durch Unterstützung durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und das Land Steiermark. Unsere Kooperationspartner waren die Kunstuni Graz, die TU Darmstadt,  der Verein zur Förderung des Zeitgenössischen Jazz in Darmstadt e.V., das Kulturzentrum Bessunger Knabenschule e.V. und die Centralstation Darmstadt.

Darmstädter Jazzforum

Ruesenberg, Leur, Whyton, Gennari, Kahr - 13. Darmstädter JazzfDas Darmstädter Jazzforum findet seit 1989 alle zwei Jahre statt und widmet sich dabei jedes Mal einem anderen Oberthema. Es ist eine weltweit einmalige Mischung aus Fachkongress, Konzertreihe, Workshop und Ausstellung und wird von Anfang an in Buchform dokumentiert. Die daraus resultierende Buchreihe “Darmstädter Beiträge zur Jazzforschung” (erschienen beim Wolke-Verlag Hofheim) ist mit bislang vierzehn Bänden die einzige in Deutschland erscheinende regelmäßige Buchreihe, die sich zwischen Wissenschaft und Dokumentation mit dem Jazz auseinandersetzt.

Das 15. Darmstädter Jazzforum wird vom 28. bis 30. September 2017 stattfinden. Der Arbeitstitel der Konferenz lautet “Jazz @ 100 | Keine Heldengeschichte”. Hier sind weitere Details.

Die bisherigen Darmstädter Jazzforen befassten sich mit den Themen “Darmstädter Jazzforum 89” (1989), “Jazz und Komposition” (1991), “Jazz in Europa” (1993), “Jazz in Deutschland” (1995), “Jazz und Sprache” (1997), “Duke Ellington und die Folgen” (1999), “Jazz und Gesellschaft” (2001), “Improvisieren…” (2003), “Verrat!!… oder Chance. Der Jazz und sein gespaltenes Verhälnis zur Popmusik” (2005), “Begegnungen… The World meets Jazz” (2007), “Spannung | Tension. Albert Mangelsdorff” (2009), “Jazz.Schule.Medien.” (2011), “Jazzdebatten / jazz debates” (2013), “Gender and Identity in Jazz” (2015)

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