Jazz at the institute

OLYMPUS DIGITAL CAMERAConcerts take place regularly in the acoustically excellent vaulted cellar under the Jazz Institute. On Fridays, well-known and even less well-known musicians perform here. The concert series “JazzTalk” regularly invites, mostly German-speaking artists, to a discussion concert. In addition, the Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz in Darmstadt e.V. organises its own concerts and the Bessunger Jam Session on the last Friday of each month. Incidentally, the association’s programme was awarded the “APPLAUS – Award for Programme Planning of Independent Venues” prize by the Federal Commissioner for Culture and the Media in 2016, 2018 and 2019.

Jazz musicians from the region also use the concert hall for their own events, such as CD releases or presentations of new programmes. In the gallery on the top floor of the Jazz Institute as well as in the staircase and vaulted cellar we present changing exhibitions of jazz related artists and photographers.

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Information zur Veranstaltung

  • Fri
    22
    Sep
    2017

    JazzTalk 123: Kirk Lightsey Quintet feat. Paul Zauner

    Einlass 19.30 h, Beginn 20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets reservieren per e-mail

    15. Darmstädter Jazzforum – Jazz@100
    Ein Amerikaner aus Paris

    Jean Toussaint | Tenorsaxofon
    Kirk Lightsey | Klavier
    Paul Zauner | Posaune
    Steven Watts | Bass
    David Wickins | Schlagzeug

    Ein ex-patriate wie aus dem Bilderbuch: häufig übersehen aber nie vergessen. Der 1937 in Detroit geborene Pianist Kirk Lightsey lebt seit Anfang der 1990er Jahre in Paris und ist weder als Begleiter seiner amerikanischen Kollegen auf Europatournee noch als fester Bestandteil der europäischen Jazz-community wegzudenken. Der britische Journalist Sebastian Scotney stellt ihn in eine Reihe mit den großen amerikanischen Stilisten wie Hank Jones und Tommy Flanagan. Mit dem österreichischen Posaunisten, Produzenten und Impressario Paul Zauner verbindet ihn eine innige Freundschaft und langjährige musikalische Zusammenarbeit.

    Zauner ist es auch, der immer wieder wundervolle Bands zusammenstellt, mit denen die Freunde mindestens einmal im Jahr auf Tour gehen. Dabei lässt der Posaunist und Innviertler Landwirt als Organisator des Festivals INNtöne gerne seine hervorragenden internationalen Musiker-Kontakte spielen. Nichtsdestotrotz ist Zauner selbst ein herausragender Instrumentalist, der, von der Oberösterreichischen Blechblastradition kommend, im swingenden Mainstream wie im freien Spiel gleichermaßen seine Heimat gefunden hat.

    Der von den U.S. Virgin Islands stammende Tenorist Jean Toussaint zählt in der Jazzszene seiner britischen Wahlheimat zu den herausragenden Vertretern der karibischen Diaspora um Courtney Pine, Denys Baptiste, Steve Williamson oder dem jungen Shabaka Hutchings. Darüber hinaus übte er mit seiner Berufung als Artist-in-Residence an der renommierten Guildhall School of Music in London  großen Einfluss auf viele namhafte jüngere Vertreter der britischen Avantgarde wie Ingrid Laubrock oder Pete Wareham aus.

    Sucht man in Großbritannien nach mehr als soliden, in allen Genres und Tempi versierten Begleitern, stößt man zwangsläufig auf den Bassisten Steven Watts und Schlagzeuger Dave Wickins, dessen Mentor niemand geringeres als der legendäre „Philly Joe“ Jones war. Nichts und niemanden unter den amerikanischen Topstars haben sie bei deren Londoner Gastspielen in den letzten 30 Jahren, meist gemeinsam, als Rhythmusbegleiter ausgelassen. Vor allem aber spielen sie bereits seit über 20 Jahren im Kirk Lightsey Trio zusammen.

    Beim JazzTalk unterhält sich Wolfram Knauer, Direktor des Jazzinstituts, nach der Pause zwischen den zwei Konzertteilen mit den Musikern über Biografisches, Philosophisches, Kurioses und den ganz normalen Alltag eines professionellen Jazzmusikers.

    Dieses Konzert ist sozusagen die Vor-Eröffnung des in der folgenden Woche beginnenden 15. Darmstädter Jazzforums, das sich unter dem Titel “JAZZ@100” mit den faszinierenden und manchmal auch irreführenden Seiten der wissenschaftlichen und publizistischen Beschäftigung mit Jazzgeschichte befasst.

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt