Jazz at the institute

OLYMPUS DIGITAL CAMERAThe Jazzinstitut established its own venue in its intimate and acoustically outstanding concert space underneath its current residence. Every Friday the venue hosts more or less known artists. An ongoing series entiteled “JazzTalk” invites musicians for a regular concert followed by a public interview onstage. Aditionally Darmstadt’s jazz initiative (Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz in Darmstadt e.V.) presents its own concert series at the club as well as a jam session (last Friday every month).

Also, the room is let to jazz musicians from around for their own purposes like rehearsals, cd releases or band presentations i.e.. In the attic of the building, the jazz gallery presents alternating exhibitions of visual artists with regard to jazz.

Event Information

  • Fri
    08
    Dec
    2017

    Alexander von Schlippenbach Trio

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets per e-mail reservieren

    JazzTalk 124: Drei Herren auf Winterreise

    Alexander von Schlippenbach | Piano
    Evan Parker | Sopransaxophon
    Paul Lytton | Schlagzeug


    Foto: AVS Promo ©

    Alexander von Schlippenbach geht schon seit 1970 mit seinem Trio auf Tournee. Dieses Trio ist wahrscheinlich das langlebigste des zeitgenössischen Jazz. Was vor 47 Jahren als Free-Jazz-Trio begann, lebt jedes Jahr für seine "Winterreise" auf und ist heute eine in der Perfektion ihres Zusammenspiels verschmolzene Einheit herausragender Solisten – die übrigens, als einzige Band überhaupt, bereits zum vierten Mal beim JazzTalk gastiert.

    Dass von Schlippenbach mit seinem Globe Unity Orchestra als einer der Free-Jazz-Pioniere Europas gilt, ist dabei nur die halbe Wahrheit: Neben freier Improvisation liegt ihm auch an der Tradition, wie er mit seiner Hommage an Thelonious Monk oder auch seinem preisgekrönten Album "Twelve Tone Tales" bewiesen hat.

    Der Brite Evan Parker ist einer der herausragenden zeitgenössischen Sopransaxophonisten des europäischen Jazz. Ursprünglich studierte Parker Botanik, bevor er und seine Mitstreiter, Gitarrist Derek Bailey und Schlagzeuger Tony Oxley, ab Mitte der 1960er Jahre durch radikale Experimentierfreudigkeit den britischen Jazz ähnlich revolutionierte wie die Beatles oder die Stones die Popmusik.

    Der britische Schlagzeuger Paul Lytton ersetzt bei dieser Tournee erstmals Paul Lovens. Auch Lytton spielt sowohl mit Parker als auch mit von Schlippenbach in unzähligen Formationen und Besetzungen zusammen, deren verbindendes Element es stets war und ist, die Ufer der freien Improvisation auszuloten. Der inzwischen 70jährige wird nicht müde neue Klänge auch mit weit jüngeren Kollegen wie dem Trompeter Nate Wooley oder dem Saxophonisten Ken Vandermark zu erkunden. Hier aber bewegt er sich ebenso souverän im Feld noch weitaus erfahrenerer Kollegen.

    Den JazzTalk führt Wolfram Knauer. Darin wird er mit den Musikern ein wenig über Jazztradition sprechen, über die "Spontaneous Music" und über sich wandelnde Identitäten europäischer Jazzmusiker. 

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt