Jazz at the institute

OLYMPUS DIGITAL CAMERAThe Jazzinstitut established its own venue in its intimate and acoustically outstanding concert space underneath its current residence. Every Friday the venue hosts more or less known artists. An ongoing series entiteled “JazzTalk” invites musicians for a regular concert followed by a public interview onstage. Aditionally Darmstadt’s jazz initiative (Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz in Darmstadt e.V.) presents its own concert series at the club as well as a jam session (last Friday every month).

Also, the room is let to jazz musicians from around for their own purposes like rehearsals, cd releases or band presentations i.e.. In the attic of the building, the jazz gallery presents alternating exhibitions of visual artists with regard to jazz.

Event Information

  • Fri
    16
    Mar
    2018

    Fly Magic

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets per e-mail reservieren

    YEAH!BANDS! Rockin' music with a jazzy attitude

    Timo Vollbrecht | Tenorsaxophon, Klarinette, effects
    Keisuke Matsuno | Gitarre
    Martin Nevin | Kontrabass
    Jason Burger | Schlagzeug

    Foto: Tayla Nebesky ©

    Die Band ist neben der Improvisation das beständigste musikalische Konzept des Jazz. Die Idee der Band stand schon am Beginn seiner über 100jährigen Geschichte. Identifizierbar, in fester Besetzung, mit eigenem Sound und unverwechselbarer Klangästhetik, ohne Hierarchie, ohne Heldenverehrung, frei, emanzipiert, als Gemeinschaft von gleichwertigen Individualisten.

    Mit der neuen Reihe YEAH! BANDS! feiert das Jazzinstitut Darmstadt 2018 diese zutiefst demokratische Idee mit außergewöhnlichen Konzerten. Im März kommt nun mit der deutsch-amerikanischen Band Fly Magic eine der großen postiven Überraschungen des vergangenen Jahres mit neuer CD im Gepäck nach Darmstadt. 

    Fly Magic ist noch so ein Brückenprojekt der Jazzstädte New York und Berlin. Der aus Berlins pulsierender Improvisationsszene stammende Saxophonist Timo Vollbrecht hat mit seinem langjährigen, kongenialen musikalischen Partner, dem deutsch-japanischen Gitarristen Keisuke Matsuno, eine Band geformt, die ihren Brennstoff aus der kulturellen Diversität und den urbanen Sounds der Großstädte gewinnt. Dabei entsteht eine zauberhafte Mischung aus temperamentvoller Energie und emotionaler Intensität, die einen einzigartigen Sound erzeugt. Die Zuhörer erfasst dabei „ein prickelndes Gefühl, das dem des Fliegens gleichkommt“, wie das amerikanische Online-Magazin All About Jazz schwärmt.

    Die Musik des Quartetts ist durch ihren rhythmischen Fluss und überraschenden Wechsel so dynamisch und erregend wie ein wilder Flug durch die Häuserschluchten Manhattans. Überhaupt, New York ist zur musikalischen Heimat des Quartetts geworden, das aber auch schon auf Auftritte in Berlin, Panama, Haiti, der Dominikanischen Republik, Australien und Singapur zurückblicken kann.

    Und überall spielt das Publikum für die vier Musiker eine wichtige Rolle. „Das mag vielleicht ein bisschen esoterisch klingen, aber dem Publikum kommt eine entscheidende Bedeutung bei“, sagt Vollbrecht und erklärt: „Es ist eine wechselseitige Beziehung aus Geben und Nehmen – selbst in Momenten, in denen die Besucher passiv zu sein scheinen, es in Wahrheit aber gar nicht sind. Deswegen versuchen wir, jeden einzelnen Zuschauer mit mindestens einem Stück direkt zu erreichen. Selbst wenn es tatsächlich nur ein einziges Stück ist, bei dem es zu einer solchen unmittelbaren Verbindung kommt, ist das eine sehr wertvolle Erfahrung, die weit mehr ist, als pure Unterhaltung. Natürlich ist Unterhaltung an sich großartig, hier geht es aber vor allem um Ehrlichkeit. Wir stellen uns doch auch so auf die Bühne wie wir wirklich sind und verhalten uns entsprechend. Wer sich verstellt, fliegt schnell auf.“

    New York mit seinen zahlreichen, unterschiedlichen Facetten aber bleibt für die Band die Hauptinspiration. „Es schärft deine musikalischen Antennen und hält dich auf Trab“, erklärt der Saxofonist. In Berlin empfindet er das Grundtempo zwar als etwas langsamer, dafür schätzt er die Spree-Metropole wegen ihrer enorm kreativen und dynamischen Musik-Szene. Dieser Szene fühlen sich vor allem Vollbrecht und sein Kumpel und Gitarrist Keisuke Matsuno bis heute zugehörig, auch wenn sie sich grundsätzlich eher als Europäer denn als Deutsche sehen.

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt