Jazz at the institute

OLYMPUS DIGITAL CAMERAThe Jazzinstitut established its own venue in its intimate and acoustically outstanding concert space underneath its current residence. Every Friday the venue hosts more or less known artists. An ongoing series entiteled “JazzTalk” invites musicians for a regular concert followed by a public interview onstage. Aditionally Darmstadt’s jazz initiative (Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz in Darmstadt e.V.) presents its own concert series at the club as well as a jam session (last Friday every month).

Also, the room is let to jazz musicians from around for their own purposes like rehearsals, cd releases or band presentations i.e.. In the attic of the building, the jazz gallery presents alternating exhibitions of visual artists with regard to jazz.

Event Information

  • Fri
    06
    Apr
    2018

    72. Frühjahrstagung des INMM

    22.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Nachtkonzert: Ernesto Molinari und Charlotte Hug

    Die 72. Tagung beschäftigt sich mit der Neigung vieler heutiger Komponistinnen und Komponisten, ihr Schaffen in spezifischer Weise als Forschung bzw. Erkenntnispraxis zu begreifen, um etwa neue Strategien der Klang- oder Formgestaltung, ungewöhnliche Darstellungen von Instrumenten, Körpern oder technischen Mitteln oder aber neue Möglichkeiten des künstlerischen Zusammenwirkens zu erproben.

    Foto: Alberto Venzago©

    Fast schon traditionell findet gegen Ende der Tagung ein Nachtkonzert im Gewölbekeller unter der Jazzinstitut statt. Zwei außergewöhnliche Künstler, die Schweizer Ernesto Molinari und Charlotte Hug – Entdeckerin der Räume zwischen dem Akustischen und Visuellen – sind diesmal in Soloperfomances und einer gemeinsamen Improvisation beim  Konzertabschluss der diesjährigen Tagung zu Gast. 

    Ernesto Molinari spielt ein Solostück auf der CLEX, bei der eine mechatroniosche Steuerung für die Öffnung und Schließung der Klappen einer Klarinette betätigt wird. Diese Steuerung ermöglicht mit dem elektronischen Erfassen von Spielpositionen auch das Ansteuern von e-music-Geräten und damit neue multimediale Anwendungen. Auf diese Weise erhält das Instrument eine interaktive Dimension, die klassischen Musikinstrumenten bislang unbekannt ist. Die CLEX bietet Möglichkeiten instrumentalen Handelns an, die weit über ihre Bedeutung für Klarinettisten hinausgeht und sicher in naher Zukunft auch auf andere Instrumente übertragen wird.

    Charlotte Hug spielt aus ihrer Performance "Navigating the Unknown in Between" ein Solo für Viola, Stimme und Son-Icons in Raumpartitur.  Dabei entdeckt sie die Zonen im Dazwischen – zwischen Komposition und Improvisation, zwischen Ohr und Auge. Räume im Dazwischen bergen Neuland für Kreation und Begegnungen. Im Kern von Hugs künstlerisch-musikalischer Arbeit sind die Son-Icons (Visual music). Diese, oft grossformatigen Graphit- und Tuschzeichnungen sind einerseits autonome Kunstwerke, andererseits hat die Künstlerin mit ihnen auch eine Kompositionsmethode entwickelt.

    Durch die szenische Musikperformance in der beweglichen Raumpartitur werden auch für das Publikum immer neue „Sonic-Views“  erlebbar. Jede Performance ist einmalig. Das musikalische Resultat wird jedoch immer von der inneren Stringenz oder dem sinnlichen Magnet der Formensprache der Son-Icons geprägt und inspiriert.

    Eine Veranstaltung des Instituts für Neue Musik uns Musikerziehung e.V.