Jazz at the institute

OLYMPUS DIGITAL CAMERAThe Jazzinstitut established its own venue in its intimate and acoustically outstanding concert space underneath its current residence. Every Friday the venue hosts more or less known artists. An ongoing series entiteled “JazzTalk” invites musicians for a regular concert followed by a public interview onstage. Aditionally Darmstadt’s jazz initiative (Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz in Darmstadt e.V.) presents its own concert series at the club as well as a jam session (last Friday every month).

Also, the room is let to jazz musicians from around for their own purposes like rehearsals, cd releases or band presentations i.e.. In the attic of the building, the jazz gallery presents alternating exhibitions of visual artists with regard to jazz.

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Event Information

  • Fri
    01
    Feb
    2019

    Erwin Ditzner Solo

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets reservieren unter jazz@jazzinstitut.de

    JazzTalk 129: Musikalisches Einzelstück mit schweinischem Humor

    Erwin Ditzner | Schlag(werk)zeug und anderes

    ©Erwin Ditzner

    Wie originell und verschroben klingt denn das? Seine ständigen perkussiven Reisebegleiter sind drei Schweine namens Chantal, Klose (okay, der ist auch Pfälzer) und Horst. Eigentlich sind die drei Gummischweinchen aber nur Ausdruck der unfassbar spielerischen (verspielten?), auf jeden Fall skurril-humorvollen Haltung, mit der sich Erwin Ditzner dem Schlagzeug zuwendet. Wir dürfen heute bei einem Solokonzert im Jazzinstitut Zeuge sein.

    Für Ditzner ist jedes Spielen auf seinem Instrument ein "Dazu-Spielen". „Schon früher, wenn ich als Kind im Auto saß und der Blinker ging, habe ich auf dem Polster herumgetrommelt und versucht, einen Takt, eine Synkope dazu zu schlagen. Mein Elternhaus stand an Bahnschienen. Rhythmus und Geräusche, auch Vogelgezwitscher – ich musste etwas dazu spielen. Das alles sind Elemente, die mich in meinem rhythmischen Dasein geprägt haben“, erzählt Ditzner. Wie schwierig ist es dann alleine aufzutreten und dabei all die Klänge zum Dazu-Spielen im Kopf selbst zu erschaffen?

    „Der Beat des Jazzschlagzeugers schafft den Raum, in dem die Musik geschieht“. Diese Aussage wird Joachim Ernst Berendt gerne in den Mund gelegt. Ditzner schafft weit mehr. Er macht die Musik des Raums hörbar, versetzt mit dem Körper Klänge in Bewegung, er streichelt haut und spielt lässt Dingen ihren Lauf, reagiert organisch auf Mechanik, schlägt gegen Schwingungen an, lässt natürliches Chaos stehen und hält gegeneinander arbeitende Rhythmen aus.

    Im Gespräch mit Wolfram Knauer wird es wahrscheinlich auch darum gehen müssen, warum Ditzner, wie er selbst sagt, alle Schlagzeuger, die er kennt, davon abgeraten haben mit einem eigenen Soloprogramm für Schlagzeug aufzutreten – er es aber einfach trotzdem macht.

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt