Jazz at the institute

OLYMPUS DIGITAL CAMERAThe Jazzinstitut established its own venue in its intimate and acoustically outstanding concert space underneath its current residence. Every Friday the venue hosts more or less known artists. An ongoing series entiteled “JazzTalk” invites musicians for a regular concert followed by a public interview onstage. Aditionally Darmstadt’s jazz initiative (Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz in Darmstadt e.V.) presents its own concert series at the club as well as a jam session (last Friday every month).

Also, the room is let to jazz musicians from around for their own purposes like rehearsals, cd releases or band presentations i.e.. In the attic of the building, the jazz gallery presents alternating exhibitions of visual artists with regard to jazz.

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Event Information

  • Fri
    10
    May
    2019

    Jazzpool NRW "Cancone"

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets reservieren unter jazz@jazzinstitut.de

    JazzTalk 132: Klangbotschafter von Rhein und Ruhr

    Giovanni Falzone | Trompete, Fluegelhorn
    Matthias Nadolny | Tenorsaxophon
    Kristina Brodersen | Altsaxophon
    Wolfgang Schmidtke | Sopransaxophon, Bassklarinette
    Glauco Venier | Klavier
    Hendrika Entzian | Kontrabass
    Peter Weiss | Schlagzeug

    Tatsächlich schon seit 30 Jahren, nämlich seit 1989, beleben Wolfgang Schmidtke und Peter Weiss dieses einmalige Projekt Jahr für Jahr aufs Neue; immer mit dem Ziel, die hohen Qualitäten der Jazzszene an Rhein und Ruhr in einem Bandprojekt zu bündeln und gemeinsam zu präsentieren.

    Die Gründung eines Ensembles, das als offene Gruppe, also mit wechselnden Besetzungen, an eigens konzipierten Programmen arbeitet, lag auf der Hand. Der Wuppertaler Saxophonist Wolfgang Schmidtke und der Düsseldorfer Schlagzeuger Peter Weiss dachten dabei sofort an eine mittelgroße, flexible Formation, die sich stilistisch von der klassischen Moderne bis zur Avantgarde bewegen können muss. Die einzelnen Projekte sollten stets themenbezogen sein, jedes Programm ein eigenständiges Profil zeigen und möglichst viele der besten improvisierenden Musiker des Landes zusammenführen. Gleichzeitig suchte der NRW Jazzpool immer wieder den Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen jenseits er innereuropäischen Grenzen – immer auf der Spur des European Standard. Und diesmal eben Italien.

    Die besondere Nähe zur traditionellen Musikkultur, mit Tendenzen zu folkloristisch-tänzerischen Formen, mit verspielten, bisweilen auch witzigen Charakter, findet man im Jazz nördlich der Alpen eher selten. Dagegen hat der italienische Jazz einen spielerischen Gestus entwickelt, der betont lyrisch – manchmal bis zum Melancholischen –  klingt, und der sich ohne größere Umwege auf die ungemein reiche Gesangskultur in Italien zurückführen lässt – dem »Canzone«. Wenn diese dann in die Welt des Jazz transferiert wird, ist eine Verbindung zur klassischen Vorstellung von »Cool Jazz« nicht falsch, selbst wenn die Musiker*innen weit davon entfernt sind, den Sound aus den 50er Jahren nachzubeten, so scheinen sich die lyrischen Ansätze in den Soli mit komplexen mehrstimmigen Bläserlinien in den Arrangements zu verbinden.

    Regionale Vernetzung über bestehende Grenzen hinweg, die Betonung des Verbindenden, die Suche nach Gemeinsamkeiten – es gibt viele gute Anknüpfungspunkte für einen spannenden JazzTalk im Vorfeld der Europawahlen am 26. Mai.

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt