Jazz at the institute

OLYMPUS DIGITAL CAMERAThe Jazzinstitut established its own venue in its intimate and acoustically outstanding concert space underneath its current residence. Every Friday the venue hosts more or less known artists. An ongoing series entiteled “JazzTalk” invites musicians for a regular concert followed by a public interview onstage. Aditionally Darmstadt’s jazz initiative (Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz in Darmstadt e.V.) presents its own concert series at the club as well as a jam session (last Friday every month).

Also, the room is let to jazz musicians from around for their own purposes like rehearsals, cd releases or band presentations i.e.. In the attic of the building, the jazz gallery presents alternating exhibitions of visual artists with regard to jazz.

RSS

Event Information

  • Fri
    24
    May
    2019

    Joss Turnbull Ensemble

    20 h

    806qm, Alexanderstraße 2, Darmstadt
    8,- Euro / erm. 5,- Euro
    Tickets reservieren unter jazz@jazzinstitut.de

    Verleihung des Kathrin-Preises 2019 und Preisträgerkonzert

    Joss Turnbull | Zarb, Electronics
    Léa Roger | Harfe, Stimme, Electronics
    Naranbaatar Purevdorj | Ikh Khuur, Obertongesang
    Pablo Giw | Trompete, Electronics
    Philip Zoubek | Klavier

    ©Andreas J. Etter

    Joss Turnbull wird mit dem „Kathrin-Preis / Kathrin Lemke Scholarship for Young Jazz Improvisers“ 2019 ausgezeichnet. Der Preis ist nach der 2016 im Alter von nur 44 Jahren verstorbenen Berliner Jazz-Saxofonistin Kathrin Lemke benannt.

    Gemeinsam mit Kathrin Lemkes Mutter stiftet das Jazzinstitut Darmstadt in Kooperation mit der Zeitschrift JAZZTHETIK und dem Internetportal jazzpages.de die Auszeichnung, die künftig alle zwei Jahre in Form einer vollfinanzierten, einwöchigen Werkstattphase in Darmstadt gewährt wird.

    Die Workshopwoche des ersten Kathrin-Preises findet vom 20. bis 24. Mai 2019 statt. Den Abschluss bildet die offizielle Verleihung während des Preisträgerkonzerts am 24. Mai 2019 im neuen Musikclub 806qm auf dem Gelände der TU Darmstadt.

    "Unterschiedliches vereinen – Gegensätze zulassen" ist der feste Vorsatz des Perkussionisten Joss Turnbull, der in diversen Projekten den Kontakt mit Musiker*innen  aus anderen Kulturkreisen sucht. Dabei stellen sich ihm elementare Fragen: Was kann Musik leisten? Was passiert, wenn unterschiedliche musikalische Traditionen gleichzeitig bestehen? Können sie das überhaupt?

    Turnbull will in seiner Werkstattwoche in Darmstadt das Spannungsfeld einer improvisatorischen Praxis, die auf ganz verschiedenen Grundlagen basiert ausloten. Er hat dazu eine Reihe Kolleg*innen eingeladen, um mit ihnen arbeiten, spielen, diskutieren, Gemeinsamkeiten genauso wie Unterschiede zu erkunden. Am Ende wird ein Konzert stehen, in dem all das, was da eine Woche über verhandelt wurde, hörbar wird: mit Stimmen unterschiedlichster Hintergründe, aber ganz aus dem Geist des Jazz.

    In der Offenheit Turnbulls Ansatzes und in seinem Bewusstsein dafür, dass Improvisation den „kleinsten gemeinsamen Nenner“ vielleicht gar nicht braucht, wenn man die Direktheit und Unmittelbarkeit des Ausdrucks auch im gemeinsamen Zusammenspiel erhalten will, sieht die Jury eine Haltung, für die auch Kathrin Lemke in ihrer Musik immer plädiert hatte. Turnbulls Darmstädter Experiment will erkunden, ob Musik, jenseits von Weltmusik und abseits von exotischen Klischees eine Einheit bildet, ohne ihre Eigenheit zu verlieren. Manchmal versteht man das Fremde eben nur dann, wenn man es gerade nicht „verstehen“ will, sondern die Differenz bewusst zulässt.

    Neben Turnbull waren sieben weitere Musikerinnen und Musiker von den Mitgliedern der Jury für den Preis nominiert worden: Natalie Greffel, Erik Leuthäuser, Dominik Mahnig, Philipp Rumsch, Katrin Scherer, Cansu Tanrikulu und Rebekka Salomea Ziegler.

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt in Zusammenarbeit mit 806qm