Jazz im Institut

Konzertkeller_JIDIm akustisch exzellenten Gewölbekeller unter dem Jazzinstitut finden regelmäßig Konzerte statt. Freitags treten hier bekannte und noch weniger bekannte Musikerinnen und Musiker auf. Die Konzertreihe “JazzTalk” lädt regelmäßig, meist deutschsprachige Künstlerinnen und Künstler zum Gesprächskonzert. Daneben veranstaltet hier der Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz  in Darmstadt e.V. eigene Konzerte sowie jeweils am letzten Freitag des Monats die Bessunger Jam Session. Das Programm des Vereins wurde übrigens 2016 und 2018 mit dem Spielstättenprogrammpreis »APPLAUS – Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten« der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien prämiert.

Jazzerinnen und Jazzer aus der Region nutzen den Konzertraum aber auch für Veranstaltungen in eigener Regie etwa für CD-Releases oder Präsentationen neuer Programme. In der Galerie im Dachgeschoss des Jazzinstituts sowie im Treppenhaus und im Gewölbekeller präsentieren wir wechselnde Ausstellungen Bildender Künstler und Fotografen mit Jazzbezug.

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Event Information

  • Fr
    18
    Okt
    2019

    BROM

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Versuchsanordnung in elementarer Besetzung

    Alexander "Ali" Beierbach | Saxophon
    Jan Roder | Kontrabass
    Christian Marien | Schlagzeug

    Foto: Sebastian Merk©

    Ali Beierbach hat die Versuchsanordnung zu seinem Berliner Trio BROM schnell erklärt: In elementarer Besetzung – Saxophon, Bass, Schlagzeug – spielt BROM eigene und freie Musik. Als stoffliche Grundlage dienen die offenen Kompositionen des Saxophonisten. Für Beierbach und seine Ko-Laboranten Jan Roder (Bass) und Christian Marien (Schlagzeug) sind diese Start- und Zielpunkte brodelnder improvisatorischer Reaktionsprozesse und gelegentlicher Klangexplosionen.

    Die komponierten und die improvisierten Anteile in der Musik von BROM sind dicht verwoben. Das meist komponierte Ausgangsmaterial wird im Verlauf musikalischer Spannungsbögen immer wieder aufs Neue auseinander genommen und wieder zusammengesetzt, gerne auch in verschiedensten Kombinationen übereinander geschichtet. Die Musik entwickelt sich bei jedem Konzert aus einem neuen Zusammenhang und in eine andere Richtung. So entstehen jedes Mal unterschiedlichste Ausgangspunkte sowohl für die Improvisationen der drei Musiker als auch bei der Interpretation des komponierten Materials.

    Die im Juli 2018 auf Tiger Moon Records veröffentlichte CD „Cardboard Sea“ dokumentiert die spannende Weiterentwicklung des Spielkonzepts und des Bandsounds des Trios.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.