Jazz im Institut

Konzertkeller_JIDIm akustisch exzellenten Gewölbekeller unter dem Jazzinstitut finden regelmäßig Konzerte statt. Freitags treten hier bekannte und noch weniger bekannte Musikerinnen und Musiker auf. Die Konzertreihe “JazzTalk” lädt regelmäßig, meist deutschsprachige Künstlerinnen und Künstler zum Gesprächskonzert. Daneben veranstaltet hier der Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz  in Darmstadt e.V. eigene Konzerte sowie jeweils am letzten Freitag des Monats die Bessunger Jam Session. Das Programm des Vereins wurde übrigens 2016 und 2018 mit dem Spielstättenprogrammpreis »APPLAUS – Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten« der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien prämiert.

Jazzerinnen und Jazzer aus der Region nutzen den Konzertraum aber auch für Veranstaltungen in eigener Regie etwa für CD-Releases oder Präsentationen neuer Programme. In der Galerie im Dachgeschoss des Jazzinstituts sowie im Treppenhaus und im Gewölbekeller präsentieren wir wechselnde Ausstellungen Bildender Künstler und Fotografen mit Jazzbezug.

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Information zur Veranstaltung

  • Fr
    22
    Nov
    2019

    ATOM String Quartet

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets reservieren unter jazz@jazzinstitut.de

    JazzTalk 134: Polish Supernova

    Dawid Lubowicz | Geige
    Mateusz Smoczyński | Geige
    Michał Zaborski | Bratsche
    Krzysztof Lenczowski | Cello

    Foto: Zosia Zija & Jacek Pióro©

    Das Atom String Quartet ist eines der faszinierendsten Streichquartette weltweit und zugleich eine der besten polnischen Jazzbands der Gegenwart. Die Gruppe erweitert auf atemberaubende Weise die klanglichen Fertigkeiten eines klassisch ausgebildeten Streichquartetts um die Dimension hochvirtuoser Improvisation.

    Der musikalische Stil des 2010 in Warschau gegründeten Quartetts lässt sich nur schwer einordnen. Die vier Absolventen der Frederic Chopin Universität in der polnischen Hauptstadt schöpfen nicht nur im Fundus der reichen klassischen wie polnischen Musiktradition, sondern lassen sich gleichermaßen von traditioneller Musik anderer Regionen der Erde inspirieren und verbinden diese spontan mit der Risikofreudigkeit und der Eleganz des zeitgenössischen Jazz.   

    Mit unzähligen internationalen Preisen ausgezeichnet, sind sie inzwischen einer der begehrtesten polnischen Musikexporte mit Auftritten bei den Berliner Jazztagen, Jazz Baltica, dem Cairo Jazz Festival, Festival Veranos de la Villa Madrid, Gaume Jazz Festival, Manchester Jazz Festival, Jazzycolors Festival Paris oder den Salzburger Festspielen. Bereits die erste ihrer bislang fünf veröffentlichten CDs erhielt 2011 den Polnischen Musikpreis “Fryderyk” als Jazz Debut of the Year.

    2017 veröffentlichten sie ihr viertes Album ausschließlich mit Kompositionen des großartigen polnischen Jazzviolinisten Zbigniew Seifert. Ian Patterson schrieb darüber auf dem amerikanischen Online-Portal All About Jazz: "The Atom String Quartet's empathy for Seifert's tunes is immediately evident from the infectious plucked-string groove, bold melodic attack and bluesy violin acrobatics (...). The ensemble's playing is stunning throughout, sparks flying when the musicians tear free from the compositional frameworks."

    Durch den engen Kontakt des Jazzinstituts Darmstadt mit der Zbigniew Seifert-Foundation in Warschau und mit Unterstützung des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt wird diese außergewöhnliche Formation, die derzeit ihr aktuelles Album "Supernova" in den großen Konzerthäusern Europas präsentiert, im akustisch exzellenten Gewölbekeller unter dem Jazzinstitut zu einem der legendären JazzTalk-Konzerte gastieren.

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Polen-Institut Darmstadt

    Mit freundlicher Unterstützung durch das polnische Ministerium für Kultur und Nationales Erbe im Rahmen des Programms NIEPODLEGŁA 2017-2022 und des Stiftungsprogramms des Adam Mickiewicz Instituts "Cultural Bridges" sowie der Zbingiew Seifert Foundation.