Jazz im Institut

Konzertkeller_JIDIm akustisch exzellenten Gewölbekeller unter dem Jazzinstitut finden regelmäßig Konzerte statt. Freitags treten hier bekannte und noch weniger bekannte Musikerinnen und Musiker auf. Die Konzertreihe “JazzTalk” lädt regelmäßig, meist deutschsprachige Künstlerinnen und Künstler zum Gesprächskonzert. Daneben veranstaltet hier der Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz  in Darmstadt e.V. eigene Konzerte sowie jeweils am letzten Freitag des Monats die Bessunger Jam Session. Das Programm des Vereins wurde übrigens 2016, 2018 und 2019 mit dem Spielstättenprogrammpreis »APPLAUS – Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten« der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien prämiert.

Jazzerinnen und Jazzer aus der Region nutzen den Konzertraum aber auch für Veranstaltungen in eigener Regie etwa für CD-Releases oder Präsentationen neuer Programme. In der Galerie im Dachgeschoss des Jazzinstituts sowie im Treppenhaus und im Gewölbekeller präsentieren wir wechselnde Ausstellungen Bildender Künstler und Fotografen mit Jazzbezug.

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Information zur Veranstaltung

  • Fr
    11
    Jan
    2019

    Eva Klesse Quartett

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets reservieren unter jazz@jazzinstitut.de

    JazzTalk 128: Ruhe aushalten als Rezept gegen Schreihälse

    Evgeny Ring | Saxophon
    Philipp Frischkorn | Piano
    Stefan Schönegg | Kontrabass
    Eva Klesse | Schlagzeug

    ©Fotosally

    Das Eröffnungskonzert des dritten dazz – Jazz Winter Darmstadt findet erneut im Jazzinstitut Darmstadt statt. Erneut ist es ein Konzert unserer JazzTalk-Reihe und erneut auch eine außergewöhnliche Musikerin und Persönlichkeit in Konzert und Gespräch zu Gast: Eva Klesse. 

    „miniatures – ten songs for chamber jazz quartet“ – der Titel des neuen Albums  weist die Richtung, in die das ästhetische Pendel ausschlägt. „Unsere Idee war es konkrete Bilder zu malen und dabei eine gewisse Sparsamkeit, eine Ruhe auszuhalten“, sagt die Leipziger Schlagzeugerin. Und: Man dürfe das gerne als Statement zu einer gesellschaftlichen Entwicklung lesen, in der Schreihälse und ungebremstes Getöse die Oberhand zu gewinnen scheinen. Ihre Musik dagegen klingt innig und klar. Die rhythmischen Zügel bleiben fest in den ebenso dezent wie bestimmt trommelnden Händen der ECHO Jazz- Preisträgerin. Über Schreihälse wird dann sicher im Gespräch mit Wolfram Knauer vom Jazzinstitut zu reden sein.

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt im Rahmen von dazz – Jazz Winter Darmstadt

     

  • Fr
    18
    Jan
    2019

    Jon Sass & Wolfgang Puschnig

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Hintergründer Schmäh und Straight Forward Groove

    Wolfgang Puschnig | Tenorsaxophone
    Jon Sass | Tuba

    Foto: PuSa©

    Wenige Musiker haben den österreichischen Jazz so geprägt wie Wolfgang Puschnig. Das Spiel des gebürtigen Klagenfurters ist von Witz, Freude und Expressivität gekennzeichnet. Mitbegründer des Vienna Art Orchestra, performte er mit Ernst Jandl, spielte bei Carla Bley und vereinte E-Bassist Jamaaladeen Tacuma und Trompeter Herbert Joos mit einer Kärntner Blaskapelle. Jon Sass begegnete er im Vienna Art Orchestra. Der in New York City geborene Tubaspieler lebt schon lange in Wien und ist sowohl in Klassik, R&B als auch Jazz zuhause. Sein eindringlicher Sound und einzigartiger Groove machen ihn zu einem der herausragenden Tubisten der Gegenwart.
     

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V. im Rahmen von dazz – Jazz Winter Darmstadt

  • Fr
    25
    Jan
    2019

    Strange Meeting

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Bessunger Jam Session

    Christian Ries | Gitarre
    Max Appel | Schlagzeug
    Tobias Jung | Kontrabass

    Foto: Manfred Ofer©

    Start ins neue Jahr auchh bei der Bessunger Jam Session, die weiterhin immer am letzten Freitag des Monats Musikerinnen und Musiker zum freien Spiel einlädt. Traditionell eröffnet eine eingespielte Besetzung den Abend mit einigen Stücken bevor die Bühne im Anschluss daran allen mutigen Instrumentalisten offen steht. 

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    01
    Feb
    2019

    Erwin Ditzner Solo

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets reservieren unter jazz@jazzinstitut.de

    JazzTalk 129: Musikalisches Einzelstück mit schweinischem Humor

    Erwin Ditzner | Schlag(werk)zeug und anderes

    ©Erwin Ditzner

    Wie originell und verschroben klingt denn das? Seine ständigen perkussiven Reisebegleiter sind drei Schweine namens Chantal, Klose (okay, der ist auch Pfälzer) und Horst. Eigentlich sind die drei Gummischweinchen aber nur Ausdruck der unfassbar spielerischen (verspielten?), auf jeden Fall skurril-humorvollen Haltung, mit der sich Erwin Ditzner dem Schlagzeug zuwendet. Wir dürfen heute bei einem Solokonzert im Jazzinstitut Zeuge sein.

    Für Ditzner ist jedes Spielen auf seinem Instrument ein “Dazu-Spielen”. „Schon früher, wenn ich als Kind im Auto saß und der Blinker ging, habe ich auf dem Polster herumgetrommelt und versucht, einen Takt, eine Synkope dazu zu schlagen. Mein Elternhaus stand an Bahnschienen. Rhythmus und Geräusche, auch Vogelgezwitscher – ich musste etwas dazu spielen. Das alles sind Elemente, die mich in meinem rhythmischen Dasein geprägt haben“, erzählt Ditzner. Wie schwierig ist es dann alleine aufzutreten und dabei all die Klänge zum Dazu-Spielen im Kopf selbst zu erschaffen?

    „Der Beat des Jazzschlagzeugers schafft den Raum, in dem die Musik geschieht“. Diese Aussage wird Joachim Ernst Berendt gerne in den Mund gelegt. Ditzner schafft weit mehr. Er macht die Musik des Raums hörbar, versetzt mit dem Körper Klänge in Bewegung, er streichelt haut und spielt lässt Dingen ihren Lauf, reagiert organisch auf Mechanik, schlägt gegen Schwingungen an, lässt natürliches Chaos stehen und hält gegeneinander arbeitende Rhythmen aus.

    Im Gespräch mit Wolfram Knauer wird es wahrscheinlich auch darum gehen müssen, warum Ditzner, wie er selbst sagt, alle Schlagzeuger, die er kennt, davon abgeraten haben mit einem eigenen Soloprogramm für Schlagzeug aufzutreten – er es aber einfach trotzdem macht.

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt

     

  • Fr
    08
    Feb
    2019

    Christian Eckert & Libor Šmoldas

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Virtuoses Gitarren Doppelpack

    Christian Eckert | Gitarre
    Libor Šmoldas | Gitarre

    Foto:  Libor Promo©

    Zwei exzellente Jazzgitarristen im Doppelpack, die jeder für sich zur Spitzenklasse ihrer Heimatländer gehören. Christian Eckert aus Weinheim ist den Jazzfans in der Region ohnehin ein Begriff. Georg Spindler nannte ihn im Mannheimer Morgen einen “klassischen Geschichtenerzähler”. Und das trifft es recht gut, denn Eckerts melodiöser Erfindungsreichtum sprudelt scheinbar nur so aus seinem variablen Instrument heraus. Mit dem tschechischen Virtuosen Libor Šmoldas ergänzt er sich dabei auf die vorteilhafteste Weise. Der in Prag geborene E-Gitarrist ist ein international gefragter Solist und Lehrer. Am Bostoner Berklee-College ausgebildet, gilt er als einer der herausragenden Vertreter der tschechischen Szene. Er tourte mit vielen internationalen Stars und bereiste mit seinem eigenen Organ Trio die ganze Welt. Mittlerweile hat er ein festes Standbein in Australien, wo er ebenfalls sehr erfolgreich auftritt.
     

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

     

  • Fr
    22
    Feb
    2019

    Bessunger Jam Session

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Opener Band: Bigband der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule unter der Leitung von Uli Partheil

    Foto: Uli Partheil by Wilfried Heckmann©

    Die Bigband der Gesamtschule aus Ober-Ramstadt ist inzwischen routinierter Gast bei den Sessions im Gewölbekeller des Jazzinstituts. Und wenngleich die Besetzung der der Formation naturgemäß von Jahr zu Jahr wechselt und stets auch einige Newcomer dabei sind, treten die jungen Musikerinnen und Musiker im Alter zwischen 12 und 18 Jahren mit erstaunlicher Versiertheit und einer gehörigen Portion Gelassenheit bei ihrem Eröffnungsset der Session vor großem Publikum auf. Das ist vor allem das Verdienst ihres langjährigen musikalischen Leiters Uli Partheil, der mit großem pädagogischen Geschick, Jahr um Jahr die Talente zu Höchstleistungen motiviert. 

    Anschließend laden der Förderverein Jazz e.V. und das Jazzinstitut Darmstadt Musikerinnen und Musiker am letzten Freitag des Monats zum zwanglosen Musizieren vor Publikum bei freiem Eintritt, das diesmal unter dem Motto JUGEND JAZZT stehen soll.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    15
    Mrz
    2019

    Pebbles & Pearls

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Ständige Erweiterung des Herkömmlichen

    Dirk Marwedel | Saxophon
    Jeff Platz | Gitarre
    Georg Wolf | Kontrabass
    Jörg Fischer | Schlagzeug

    Foto:  Dirk Marwedel©

    Der Bostoner Gitarrist Jeff Platz ist ein bis zweimal im Jahr in Deutschland unterwegs, und stets erfreut über neue musikalische Begegnungen. Aktuell fokussieren sich seine “German activities” auf das Quartett Pebbles & Pearls.

    Sein dem klassischen Jazzgitarrensound verpflichtetes Klangideal verbindet sich hier in einer spannenden Melange mit der immer wieder stark erweiterten Klangpalette der Wiesbadener Dirk Marwedel und  Jörg Fischer an Saxophon und Schlagzeug wie des Gießener Bassisten Georg Wolf. Vielfarbiger freier Jazz mit der steten Bereitschaft zu einer überraschenden Wendung prägt diese etwas andere Deutsch-Amerikanische Freundschaft.

    Besonderheit: Das Quartett hat eine frisch produzierte CD dabei und feiert in Darmstadt das CD-Release-Konzert.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    22
    Mrz
    2019

    Vertigo Trombone Quartet

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets reservieren unter jazz@jazzinstitut.de

    JazzTalk 130: Das gute Leben hinausposaunen

    Nils Wogram | Posaune, Melodika, Obertongesang
    Andreas Tschopp | Posaune, Perkussion
    Bernhard Bamert | Posaune
    Jan Schreiner | Bassposaune, Tuba

    ©Corinne Hächler

    Es ist diese unglaubliche Leichtigkeit auf diesem so schwer zu beherrschenden, meist etwas sperrigen, ja im wahrsten Sinne des Wortes “raumgreifenden” Instrument, die Nils Wogram zu einem der außergwöhnlichsten Jazzmusiker der Gegenwart macht. Den Albert-Mangelsdorff-Preis (Deutscher Jazzpreis) erhielt Wogram mit Sicherheit nicht auf Grund seiner, dem großen Vorbild in nichts nachstehenden Virtuosität auf der Posaune, sondern vor allem für seine unvergleichliche kompositorische wie improvisatorische Originalität und Variabilität. Wie könnte er das besser zur Schau stellen als in seinem Vertigo Quartet – einem reinen Posaunisten-Ensemble?

    Wogram lebt und unterrichtet seit Jahren in der Schweiz. Dort fand er mit Andreas Tschopp und Bernhard Bamert zwei Posaunisten, die seine Begeisterung für das Ausloten von Grenzen des Instruments teilen. Sein ehemaliger Schüler an der Hochschule in Luzern, der Kölner Bassposaunist und Tubist Jan Schreiner, ergänzt das Quartett.  Zu viert definieren sie seit 2014 ihren eigenen blech-musikalischen Raum und bewegen sich mit der denkbar größten Freiheit innerhalb des nach allen Seiten offenen Rahmens, den sie sich selbst genuin geschaffen haben.

    Dennoch weiß Wogram: „Eine Posaune ist eine Posaune. Es bringt nichts, anderen Instrumenten nachzueifern. Die Posaune hat ihre Grenzen. Diese gilt es zu akzeptieren. Wir wollen uns vor allem auf die Stärken des Instruments konzentrieren.“  Kein anderes Instrument sei der menschlichen Stimme so ähnlich wie die Posaune. Daraus könne man schließlich etwas machen. Und so ergeben sich im Chor der vier Blasrohre ungeahnte Zwischen- und Obertöne. Manches auf ihrer zweiten CD “The Good Life” (nwog records, 2018) erinnert an Streicher, anderes an Keyboards oder Perkussion, zumal auch Tuba, Melodica und dezente Perkussion zum Einsatz kommen. In einigen Momenten glaubt man gar, eine volle Big Band zu hören. Das alles geschieht auf humorvolle Weise und mit dieser unglaublichen Leichtigkeit, die das Vertigo Quartet zu einem echten Hörvergnügen machen.

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt

     

  • Fr
    29
    Mrz
    2019

    Bessunger Jam Session

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Opener Band: Oliver Baltz Trio

    Oliver Baltz | Klavier
    Tobias Jung | E-Bass
    Thomas Kranz | Schlagzeug

    Das Oliver Baltz Trio spielt eine Musik, die beeinflusst ist von der intensiven Auseinandersetzung mit Thelonious Monks. Zu ihrem Programm gehören aber auch Stücke von Bill Evans, ein paar ausgewählte Standards, eine Monk nachempfundene Eigenkomposition darf nicht fehlen.

    Den zweiten Set des Abends bestreiten auf Einladung des Fördervereins Jazz und des Jazzinstituts wie immer alle anwesenden Musikerinnen und Musiker in einer spontan inszenierten Session auf offener Bühne.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Do
    04
    Apr
    2019

    Christoph Irnigers PILGRIM

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets reservieren unter jazz@jazzinstitut.de

    JazzTalk 131: Sich permanent kreuzende Luftströme

    Christoph Irniger | Tenorsaxophon
    Stefan Aeby | Klavier
    Dave Gisler | Gitarre
    Raffaele Bossard | Kontrabass
    Michi Stulz | Schlagzeug

    Das Quintett Pilgrim um den Züricher Tenorsaxophonisten Christoph Irniger ist über die Jahre zu einem der spannendsten Ensembles des jungen europäischen Jazz gereift. Die fünf Musiker dieser Band, die bereits seit 2010 besteht, stammen alle aus unterschiedlichen Teilen der Schweiz. Nach dem hochgelobten Studioalbum ‘Italian Circus Story’ und dem vibrierenden Live-Album ‘Big Wheel’ erschien im Januar 2019 mit “Crosswinds” ihr insgesamt viertes Album. Wie die beiden Vorgänger wird es erneut bei Patrik Landolts renommierten Intakt Label erscheinen.

    Irniger und Kollegen demonstrieren mit Verve und viel Platz für Spontanität und Improvisation eindrücklich ihre pulsierende Tonkunst. Dabei zeigen sie eine Spielhaltung, die sich bei jedem Auftritt neu bewähren und entwickeln muss. Zwischen absichtsvoller Verfolgung von Geplantem und Geschehenlassen neigt die Gruppe klar zu Letzterem. Es belässt jedes Gruppenmitglied im gegenseitigen Vertrauen auf Originalität und Erfahrung. Der dazugehörige Soundtrack oszilliert zwischen rätselhafter Selbstreflexion und wilden Eruptionen, wobei die Musiker einen vollen, dichten Rundum-Sound schaffen der sich nur schwer kategorisieren lässt und dabei sich permanent kreuzenden Luftströmen gleicht.

    Im JazzTalk mit Bandleader Christoph Irniger wird Wolfram Knauer diese radikale Spielhaltung und den absoluten Reiz am improvisatorischen Drahtseilakt hinterfragen, der Pilgrim in ihrem Genre zur wohl aufregendsten, aber auch international erfolgreichsten Schweizer Band der Gegenwart gemacht haben.

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt

  • Do
    11
    Apr
    2019

    Ivan Habernal Quartett

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets reservieren unter ivan.habernal@protonmail.com

    Melodische Farbigkeit

    Ivan Habernal | Kontrabass, E-Bass, Komposition
    Peter Klohmann | Altsaxofon
    Andrey Shabashev | Piano
    Martin Standtke | Schlagzeug

    Foto:  Marcelina Szumielewicz-Krason©

    Nach seinem Studium in Prag und einem besonders inspirierendem Aufenthalt und Weiterstudium in New York ist der Bassist und Komponist Ivan Habernal nach Frankfurt am Main gezogen, wo er 2014 sein neues musikalisches Projekt gründete. Daneben beteiligt sich er aktiv in der lokalen Jazzszene, etwa als Mitglied des J-Sound Projects, dem 2015 das Frankfurter Jazzstipentium verliehen wurde.

    Für sein eigenes Quartett hat er erfahrene und etablierte Musiker aus der jungen Frankfurter Szene eingeladen – Peter Klohmann am Altsaxofon, Andrey Shabashev am Klavier und Martin Standke am Schlagzeug. Das Quartett spielt ausschließlich eigene Kompositionen mit einem Akzent auf melodische Linien, farbige Harmonien und unregelmäßige Rhythmen.

    www.ivanhabernal.com

    Eine Veranstaltung der auftretenden Musiker

  • Do
    18
    Apr
    2019

    Katrin Scherer's Cluster Quartet

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Feinsinniges musikalisches Powerhouse

    Katrin Scherer | Alt- und Baritonsaxophon
    Moritz Wesp | Posaune
    Stefan Schönegg | Kontrabass
    Leif Berger | Schlagzeug

    Foto:  Kurt Rade©

    Geballte Energie und Spielfreude treffen bei diesem neuen Projekt der Kölner Saxophonistin Katrin Scherer aufeinander. Intime, experimentelle und kammermusikalische Passagen entstehen in diesem feinsinnigen musikalischen Powerhouse genauso, wie kraftvoll, energetische Soundkollagen. Mit den beteiligten Musikern hat Katrin Scherer kongeniale Partner gefunden, die auf Augenhöhe die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten ihrer Kompositionen ausloten. Pointiert und mutig ist das, was diese vier Musiker*innen zu Gehör bringen und ist damit ein weiteres Beispiel für das hochkarätige Schaffen der Kölner Jazzszene. Bei diesem Konzert präsentiert das Cluster Quartet seine im Frühjahr 2018 erschienene Debut-CD.
     

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

     

  • Do
    25
    Apr
    2019

    Burkhard Stangl solo

    22.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    73. Frühjahrstagung des INMM: ÖFFENTLICHprivat – (Zwischen)Räume in der Gegenwartsmusik

    Die Frühjahrstagung des INMM (Institut für Neue Musik und Musikerziehung e.V.) ist seit Jahren traditionell mit einem Nachtkonzert zu Gast im Jazzinstitut – und ebenso traditionell verbindet dieses Konzert das Thema der Tagung mit dem Wesen der Improvisation. In diesem Jahr fragt die Tagung unter dem Titel “ÖFFENTLICHprivat – (Zwischen)Räume in der Gegenwartsmusik” danach, welche Rolle das Komponieren in einer Gesellschaft einnehmen kann, in der es üblich geworden ist, die eigene Privatheit aus der Perspektive der Öffentlichkeit heraus zu inszenieren. Sie fragt, ob es Formen künstlerischer Subjektivität gibt, die sich diesen Inszenierungspraktiken entziehen können, und danach, welche Möglichkeit(en) es gibt, durch kompositorisches Handeln neue Formen der Öffentlichkeit zu schaffen.

    Beim Nachtkonzert im Jazzinstitut Darmstadt ist der Wiener E-Gitarrist und Komponist Burkhard Stangl zu Gast, dessen Musik und Klangforschung jenseits von Genrezuschreibungen wie Jazz und Neuer Musik funktionieren. Burkhard Stangl bezieht sich in seinem Recital insbesondere auf sein letztes Soloalbum ZWÖLF, worauf – eben – zwölf ca. 4minütige Miniaturen versammelt sind, die in einem Stück eingespielt und auch genau so, ohne Edits oder Korrekturen, auf Schallplatte gepresst und veröffentlicht worden sind. Diese inwendige, sozusagen ganz private Musik wird im Konzert öffentlich. Stangl: “Die Bühne ist für mich, so paradox es auch scheint,  ein Ort der Sicherheit und des Schutzes und bewirkt ein gewisses mildes Gefühl von Unantastbarkeit, eine Unantastbarkeit, die im privaten Rahmen selten gegeben und wenn, dann sogleich auch gefährdet ist.”

    Informationen zum Programm

    Eine Veranstaltung des Institut für Neue Musik und Musikerziehung Darmstadt in Zusammenarbeit mit dem Jazzinstitut Darmstadt

  • Fr
    26
    Apr
    2019

    Bessunger Frühlingserwachen

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Outline 19

    Philipp Gutbrod | Schlagzeug
    Udo Brenner | Bass
    Christoph Schöpsdau | Piano
    Chris Ries | Gitarre
    Steffen Müller-Kaiser | Saxophon, Klarinette
    Anke Schimpf | Saxophon, Flöte

    Das “Frühlingserwachen” gehört mittlerweile beinahe schon zu den historischen Volks- und Straßenfesten in Darmstadts südlichem Stadtteil Bessungen. Ein Ereignis, bei dem, eine Nacht lang, die Livemusik dieses ohnehin kulturell so lebendige Quartier Rund um Orangerie und Bessunger Jagdhof regiert. Neben Jazzinstitut, Jagdhofkeller und Knabenschule spielt in vielen Kneipen handgemachte Musik bei freiem Eintritt.

    Outline ist die sich ständig wandelnde Allstar-Besetzung des Vereins zur Förderung des zeitgenössischen Jazz in Darmstadt e.V., denn hier greifen die Veranstalter noch selbst zu den Instrumenten. In diesem Jahr wurde diese formidable Besetzung wieder von der Saxophonistin Anke Schimpf zusammengestellt. Förderverein und das Jazzinstitut Darmstadt laden heute im Gewölbekeller zum Konzert.

    Und weil dann tatsächlich am Samstag alle Ressourcen gebunden sind, findet im April ausnahmsweise keine Bessunger Jam Session statt. Das nächste Mal wieder, wie gewohnt am letzten Freitag des Monats, dann am 31. Mai. 

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Do
    02
    Mai
    2019

    Andreas Dittinger Trio feat. Olli Naumann

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    12,- Euro / erm. 10,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Melodische Schönheit im Quartett

    Olli Naumann | Altsaxophon
    Andreas Dittinger | Klavier
    Bastian Weinig | Kontrabass
    Leo Ebert | Schlagzeug

    Foto:  Andreas Dittinger©

    Ekstatisch und elektrisierend, tänzerisch und filigran, unaufgeregt und erdig: Die vier Musiker spielen Eigenkompositionen, die den modernen Jazz in all seinen Facetten erfassen – und dabei immer in der Tradition verwurzelt bleiben. Mit offenen Ohren und einem ausgeprägten Sinn für melodische Schönheit lädt das Quartett ein zu Musik, die in ihren Nuancen immer wieder neu entdeckt werden will.
     
    Gastsolist ist der Rüsselsheimer Altist Olli Naumann. Während der Schulzeit absolvierte er eine studienvorbereitende Ausbildung am Peter-Kornelius-Conservatorium in Mainz und trat als aktives Mitglied des Landesjugenjazzorchesters Rheinland-Pfalz bei Konzerten und Festivals im In- und Ausland auf. Anschließend studierte er Jazz Performance am Conservatorium van Amsterdam, am Purchase College New York und am City College of New York. Zu seinen Lehrern zählen Dick Oatts, Jon Gordon, Ferdinand Povel, Jim Rotondi, und John Pattitucci.
     

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

     

  • Do
    09
    Mai
    2019

    Jazzpool NRW "Canzone"

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets reservieren unter jazz@jazzinstitut.de

    JazzTalk 132: Klangbotschafter von Rhein und Ruhr

    Giovanni Falzone | Trompete, Fluegelhorn
    Matthias Nadolny | Tenorsaxophon
    Kristina Brodersen | Altsaxophon
    Wolfgang Schmidtke | Sopransaxophon, Bassklarinette
    Glauco Venier | Klavier
    Hendrika Entzian | Kontrabass
    Peter Weiss | Schlagzeug

    Tatsächlich schon seit 30 Jahren beleben der Wuppertaler Holzbläser Wolfgang Schmidtke und der Düsseldorfer Schlagzeuger Peter Weiss dieses einmalige Projekt Jahr für Jahr aufs Neue; immer mit dem Ziel, die hohen Qualitäten der Jazzszene an Rhein und Ruhr in einem Bandprojekt zu bündeln und gemeinsam zu präsentieren, indem sie in wechselnden Besetzungen mit diesen eigens konzipierte Programme erarbeiten.
     
    Schmidtke und Weiss stellen stets flexible Formationen zusammen, die sich stilistisch von der klassischen Moderne bis zur Avantgarde bewegen können. Die einzelnen Projekte sind themenbezogen, jedes Programm zeigt ein eigenständiges Profil und präsentiert viele der besten improvisierenden Musiker des Landes. Gleichzeitig sucht der Jazzpool NRW den Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen jenseits er innereuropäischen Grenzen – immer auf der Spur des European Standard.
     
    Mit dem Pianisten Glauco Venier, kongenialer Begleiter der britischen Sängerin Norma Winstone in deren Trio, und dem vielseitigen Mailänder Trompeter Giovanni Falzone fand man zwei herausragende Vertreter der italienischen Jazzszene, um deren besondere Nähe zur traditionellen Musikkultur, mit Tendenzen zu folkloristisch-tänzerischen Formen, mit verspielten, bisweilen auch witzigen Charakter zu demonstrieren. Deren spielerischer Gestus, der betont lyrisch, manchmal bis zum Melancholischen klingt lässt sich ohne größere Umwege auf die ungemein reiche Gesangskultur in Italien zurückführen – dem “Canzone”.
     
    “Wir haben versucht diese Haltung in die Welt des Jazz zu übertragen. Da ist dann eine Verbindung zur klassischen Vorstellung von ‘Cool Jazz’ nicht falsch, selbst wenn wir weit davon entfernt sind, den Sound aus den 50er Jahren nachzubeten”, findet Saxophonist Schmidtke. “Die gesanglichen Ansätze in den Soli verbinden sich aber ideal mit den komplexen mehrstimmigen Bläserlinien in unseren Arrangements”.
     
    Regionale Vernetzung über bestehende Grenzen hinweg, die Betonung des Verbindenden, die Suche nach Gemeinsamkeiten – es gibt viele gute Anknüpfungspunkte für einen spannenden JazzTalk mit Mastermind Wolfgang Schmidtke und Bandleader Peter Weiss im Vorfeld der Europawahlen am 26. Mai.
     

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt

  • Do
    16
    Mai
    2019

    KAZE

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Electrifying new music for the world

    Natsuki Tamura | Trompete
    Satoko Fujii | Klavier
    Christian Pruvost | Trompete
    Peter Orins | Schlagzeug

    Foto:  Alex Noclain©

    Japanisch-Französisches Free Jazz Quartet in einem ungewöhnlichen Band-Setting mit zwei Trompeten, aber ohne Bass.

    KAZE gründete sich nur wenige Monate vor ihrer bemerkenswerten ersten Einspielung mit dem Titel “Rafale” (Libra Records, 2011) und vereint mit dem Trompeter Natsuki Tamura und der Pianistin Satoko Fujii zwei der profiliertesten Improvisationsmusiker (und Echtzeitkomponisten) Japans mit dem Trompeter Christian Pruvost und Schlagzeuger Peter Orins vom französischen Musikerkollektiv Muzzix aus Lille. Drei weitere CDs in dieser Besetzung folgten, bevor sich die Musiker jetzt erstmals gemeinsam außerhalb Japans oder Frankreichs auf Tournee begeben.

    Die vier teilen vor allem eine unbändige Lust am klanglichen Experiment und an musikalischer Energie. Mal melodisch abstrakt, mal rätselhaft, manchmal verwegen und mit überbordendem Spielwitz, verschreibt sich KAZE vollkommen einem kreativen und kraftvollen Free Jazz. “Yes, we do talk in music”, sagt Pianistin Fujii über das Quartett. “Natsuki und ich sprechen kein Französisch und Peter und Christian nicht Japanisch, aber wir unterhalten uns über die Musik miteinander. Das fasziniert mich immer wieder.”  

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Do
    23
    Mai
    2019

    Joss Turnbull Kollektiv

    20 h

    806qm, Alexanderstraße 2, Darmstadt
    8,- Euro / erm. 5,- Euro
    Tickets im VVK unter Love-Your-Artist.de

    Verleihung des Kathrin-Preises 2019 und Preisträgerkonzert

    Joss Turnbull | Zarb, Electronics
    Léa Roger | Harfe, Stimme, Electronics
    Naranbaatar Purevdorj | Ikh Khuur, Obertongesang
    Pablo Giw | Trompete, Electronics
    Philip Zoubek | Klavier

    ©Andreas J. Etter

    Joss Turnbull wird mit dem „Kathrin-Preis / Kathrin Lemke Scholarship for Young Jazz Improvisers“ 2019 ausgezeichnet. Der Preis ist nach der 2016 im Alter von nur 44 Jahren verstorbenen Berliner Jazz-Saxofonistin Kathrin Lemke benannt.

    Gemeinsam mit Kathrin Lemkes Mutter stiftet das Jazzinstitut Darmstadt in Kooperation mit der Zeitschrift JAZZTHETIK und dem Internetportal jazzpages.de die Auszeichnung, die künftig alle zwei Jahre in Form einer vollfinanzierten, einwöchigen Werkstattphase in Darmstadt gewährt wird. Der Kathrin-Preis 2019 wird außerdem gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Wissenschaftsstadt Darmstadt.

    Die Workshopwoche des ersten Kathrin-Preises findet vom 20. bis 24. Mai 2019 statt. Den Abschluss bildet die offizielle Verleihung während des Preisträgerkonzerts am 24. Mai 2019 im neuen Musikclub 806qm auf dem Gelände der TU Darmstadt.

    “Unterschiedliches vereinen – Gegensätze zulassen” ist der feste Vorsatz des Perkussionisten Joss Turnbull, der in diversen Projekten den Kontakt mit Musiker*innen  aus anderen Kulturkreisen sucht. Dabei stellen sich ihm elementare Fragen: Was kann Musik leisten? Was passiert, wenn unterschiedliche musikalische Traditionen gleichzeitig bestehen? Können sie das überhaupt?

    Turnbull will in seiner Werkstattwoche in Darmstadt das Spannungsfeld einer improvisatorischen Praxis, die auf ganz verschiedenen Grundlagen basiert ausloten. Er hat dazu eine Reihe Kolleg*innen eingeladen, um mit ihnen arbeiten, spielen, diskutieren, Gemeinsamkeiten genauso wie Unterschiede zu erkunden. Am Ende wird ein Konzert stehen, in dem all das, was da eine Woche über verhandelt wurde, hörbar wird: mit Stimmen unterschiedlichster Hintergründe, aber ganz aus dem Geist des Jazz.

    In der Offenheit Turnbulls Ansatzes und in seinem Bewusstsein dafür, dass Improvisation den „kleinsten gemeinsamen Nenner“ vielleicht gar nicht braucht, wenn man die Direktheit und Unmittelbarkeit des Ausdrucks auch im gemeinsamen Zusammenspiel erhalten will, sieht die Jury eine Haltung, für die auch Kathrin Lemke in ihrer Musik immer plädiert hatte. Turnbulls Darmstädter Experiment will erkunden, ob Musik, jenseits von Weltmusik und abseits von exotischen Klischees eine Einheit bildet, ohne ihre Eigenheit zu verlieren. Manchmal versteht man das Fremde eben nur dann, wenn man es gerade nicht „verstehen“ will, sondern die Differenz bewusst zulässt.

    Neben Turnbull waren sieben weitere Musikerinnen und Musiker von den Mitgliedern der Jury für den Preis nominiert worden: Natalie Greffel, Erik Leuthäuser, Dominik Mahnig, Philipp Rumsch, Katrin Scherer, Cansu Tanrikulu und Rebekka Salomea Ziegler.

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt in Zusammenarbeit mit 806qm.

    Der Kathrin-Preis 2019 wird unterstützt von

  • Do
    30
    Mai
    2019

    Bessunger Jam Session

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Opener Band: Jürgen Wuchner Workshop Band + Bülent Ates

    Bülent Ates | Schlagzeug
    Ralf Keidel | Flöte
    Klaus Decot | Trompete
    Kai Sprenger | Sopransaxophon
    Doris Lenz | Altsaxophon
    Michael Kretschmar | Tenorsaxophon
    Heiko Traumüller | Baritonsaxophon
    Chris Ries | Gitarre
    Matthias Schubert | Piano
    Leitung: Jürgen Wuchner | Bass

    Wie immer eröffnet eine feste Besetzung den Abend als Tür- und Bühnenöffner bevor den zweiten Set des Abends auf Einladung des Fördervereins Jazz und des Jazzinstituts wie immer alle anwesenden Musikerinnen und Musiker in einer spontan inszenierten Session auf offener Bühne bestreiten.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Do
    06
    Jun
    2019

    Dell | Westergaard | Lillinger

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Decoding the grammar of Boulez in real-time

    Christopher Dell | Vibraphon
    Jonas Westergaard | Kontrabass
    Christian Lillinger | Schlagzeug

    Foto:  Johanna Lippmann©

    Das Trio Dell Lillinger Westergaard verbindet energetisches Spiel mit struktureller Durchführung, kompositionale Materialien werden in real-time permanent neu verschaltet. Aus dem Interagieren der Musiker heraus entfaltet sich ein musikalischer hoher Energiezustand unterschiedlichster Differenzierungen, Varianten, Klangüberlagungen und Verweiszusammenhänge. Im Vordergrund steht nicht formale Bestimmung sondern Ausarbeitung von Form als Produktionsprozess. Deshalb versteht sich das Trio auch nicht im traditionellen Sinn als Solist (Vibraphon) plus Rhythmusgruppe (Bass und Schlagzeug), sondern vielmehr als ein relationales Ensemble, in dem alle Spielpartner gleichberechtigt handeln und damit die Dichotomie von Solieren und Begleiten hinter sich lassen. So blieb das Trio auch schon in der Vergangenheit offen für Verknüpfungen mit Gästen wie John Tchicai oder Matt Maneri.

    Aus dem Interagieren der Musiker heraus entfalten sich immer wieder neue Varianten und Verweiszusammenhänge. Die Frankfurter Rundschau nennt die Arbeit des Trios konsequenterweise „Boulez in Real-Time“.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Mi
    12
    Jun
    2019

    Fremdgehen: Nora Gomringer und Philipp Scholz

    20 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    8,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei Frankfurttickets (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Peng Peng Parker

    Nora Gomringer | Lyrics
    Philipp Scholz | Schlagzeug

    Foto:  Nora Gomringer©

    Dorothy Parker war eine vielschichtige Frau: Dichterin, Geliebte, Werbetexterin und Oscar-Nominee. Niemand hat so seufzend, so verlachend über die Liebe und das Rangeln zwischen den Geschlechtern geschrieben wie sie und uns dabei gleichzeitig Karikaturen und fein linierte Portraits der Boulevardlöwen und -löwinnen ihrer Zeit hinterlassen, mal zart und mal hart. Ein New York der 20er Jahre ohne diese Ikone ist undenkbar. Aus der Fülle von Parkers Spott-, Humor- und Liebesgedichten für Kollegen, Hunde und Männer haben die Lyrikerin und Performerin Nora Gomringer und der Jazzmusiker Philipp Scholz erstaunliche Songs geschaffen. Melodiös und rhythmisch, witzig und eigen weicht das Duo jenes Schwarzweiß alter Fotos und klingender Pianotasten auf zu Melodien, die schon lange zwischen den Zeilen stehen. Was 2015 mit einem Tanz im Theaterfoyer zur Leipziger Buchmesse begann, ist heute eine ausgewachsene Zusammenarbeit in Sachen Jazz und Poesie.

    Heute gehen Gomringer und Scholz im Rahmen des Fremdgehen-Lesefestivals im Gewölbekeller des Jazzinstituts Darmstadt mit einer musikalischen Lesung fremd.

    Ermöglicht durch Jubiläumsstiftung der Sparkasse Darmstadt und HEAG Kulturfreunde gGmbH

    Veranstaltet von Kulturfreunde Centralstation e.V. und Literaturhaus Darmstadt in Kooperation mit dem Jazzinstitut Darmstadt

  • Do
    13
    Jun
    2019

    Quadripolar

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Filigrane Beats und flächiger Sound

    Uli Schiffelholz | Schlagzeug
    Chris Torkewitz | Saxophone
    Jean Yves Jung | Klavier, Hammond Orgel
    Ole Heiland | Tuba

    Foto:  Chris Torkewitz©

    Uli Schiffelholz ist ein Schlagzeuger, der eigene Klangvorstellung nicht nur in seinen Kompositionen, sondern auch hinsichtlich des eigenen Bandsounds verfolgt. Gerade als Schlagzeuger versteht er es, all dies über sein filigranes und präzises Rhythmus-Spiel zu formen. Da passt es gut, diesem den eher flächigen und erdigen Sound von Hammond Orgel und Tuba entgegenzustellen. Das elegante, leichtfüssige, geradezu süffige, vor allem aber hörbar von seiner neuen Heimat New York geprägte Saxophonspiel, des ursprünglich von der pfälzischen Weinstraße stammenden Multiinstrumentalisten Chris Torkewitz, fügt sich dabei klanglich exzellent ein. 

    Quadripolar Trailer from Julia Cam on Vimeo.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Di
    18
    Jun
    2019

    Darmstädter Musikgespräch

    20 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Transformationen

    Unter dem Titel “Transformationen” zeigen Nikolaus Heyduck, Barbara Heller, Helmut Werres und Reinhart Büttner vom 11. Juni bis zum 23. August 2019 im Jazzinstitut Installationen, Klänge und Bilder in einer Ausstellung im Rahmen des hundertjährigen Jubiläums der Darmstädter Sezession aus. Anlass über ein Musikgespräch mit demselben Titel und der Frage an zwei der Ausstellenden: Wie wird Grafik zu Klang, wie wird Klang zu Skulptur? Wie klingt ein Bild? Wie tönt eine Galerie?

    Dabei sind der Künstler und Theoretiker Reinhart Büttner sowie der Komponist und Klangkünstler Nikolaus Heyduck. Zusammen mit dem Komponisten Cord Meijering, dem Direktor des Internationalen Musikinstituts Thomas Schäfer und dem Leiter des Jazzinstituts Wolfram Knauer wollen wir dabei den Verbindungslinien zwischen Visuellem, Greifbarem und Klingendem auf die Spur kommen.

    Vor dem Musikgespräch besteht ab 19:15 Uhr die Möglichkeit, die Ausstellung im Jazzinstitut zu betrachten.

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Musikinstitut Darmstadt und der Akademie für Tonkunst Darmstadt im Rahmen der Ausstellung “Den Bogen spannen” 100 Jahre Darmstädter Sezession

  • Sa
    22
    Jun
    2019

    Schülerkonzert der Musikakademie Bergstraße und der Musikschule Dieter Böck

    ab 11.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Abschlusskonzert mit Sax & Groove

    Die Musikschule Dieter Böck und die Musikakademie Bergstraße veranstalten ihr jährliches Konzert im Jazzinstitut. Zu Beginn, um 11.30 Uhr, stehen die Pianisten der Musikschule im Vordergrund. Es werden unterschiedlichste Genres und Stilistiken von Klassik über Filmmusik und Pop bis zu Jazzstandards zu hören sein.

    Im zweiten Konzert ab 15 Uhr werden einige der Solisten der Musikschule an unterschiedlichen Instrumenten sowie verschiedene Ensembles der Musikakademie zu hören sein. Die Darbietungen reichen von orientalischen Stücken über Blues und Funk bis hin zu Jazzstandards. Die Improvisation spielt eine zentrale Rolle.

    Das Konzert um 18.30 Uhr bestreitet das Ensemble Sax & Groove. Die Besetzung besteht aus:

    Henri Schappert | Alt- und Tenorsaxophon
    Johannes Schwarting | Alt- und Tenorsaxophon
    Dieter Böck | Klavier
    Jens Biehl | Drums

    Es stehen Funk, Blues und Jazzstandards im Vordergrund, die die Musiker auf ihre ganz eigene Art interpretieren. Die Spielfreude der Musiker ist dabei unüberhörbar. Die Energie mit der die Musiker ans Werk gehen überträgt sich sofort auf das Publikum. Dabei steht ihr pulsierender Groove immer im Mittelpunkt mit viel Platz für Spontaneität und überraschende Momente.

    Eine Veranstaltung von Musikakademie Bergstraße und Musikschule Dieter Böck (www.musikschule-boeck.de)

  • Di
    25
    Jun
    2019

    Vortrag mit Reinhart Buettner

    19.15 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    SHIFT. Bericht über künstlerische Methoden

    Im Rahmen der 100-Jahre-Feierlichkeiten der Darmstädter Sezession wird der Künstler und Theoretiker Reinhart Buettner eine Vorlesung im Jazzinstitut  halten, die den Titel trägt “SHIFT, Bericht über künstlerische Methoden”. Er verlegt damit seine Reihe Privat-Vorlesungen zur Kunst-und Gestaltungstheorie, “Artistenpredigten” genannt, aus Anlass der Ausstellung “Transformationen” in das Gewölbe des Jazzinstituts und wird dort über Veränderungen, Übersetzungen und Transmediale Prozeduren vortragen. Er spannt dabei den Bogen von Josquin des Prez bis Raymond Queneau und stellt das Shifting und Switching unserer Zeit, als Abkömmlinge der alten und genuinen künstlerischen Methoden der Alteration, Variation und des Wechsels vor.

    Eine Veranstaltung des Künstlers und Theoretikers Reinhart Buettner im Rahmen der Ausstellung “Den Bogen spannen” 100 Jahre Darmstädter Sezession

  • Do
    27
    Jun
    2019

    Bessunger Jam Session

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Opener Band: Free Erica

    Eberhard Petri | Gitarre, bandleader
    Marion Möhle | Trompete, Flügelhorn
    Chris Marpe | Alt- und Sopransax
    Kai Sprenger | Tenorsax
    Silvia Sauer | Altsax
    Norbert Paul | Piano
    Adrian Steier-Bertz | Kontrabass
    Rolf Lautenbach | Schlagzeug

    Wie immer eröffnet eine feste Besetzung den Abend als Tür- und Bühnenöffner bevor den zweiten Set des Abends auf Einladung des Fördervereins Jazz und des Jazzinstituts wie immer alle anwesenden Musikerinnen und Musiker in einer spontan inszenierten Session auf offener Bühne bestreiten.

    “Free Erica”: Was sich wie die Aufforderung zur Befreiung einer armen Seele anhört, ist tatsächlich eine experimentierfreudige Band von der Bergstraße, die groovende Eigenkompositionen zwischen Blues und Latin genauso spielt wie Standards. Letztere werden wohl auch im zweiten Teil des Abends im Mittelpunkt stehen, wenn bei der Jam Session alle anwesenden Musikerinnen und Musiker eingeladen sind mit einzusteigen.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Sa
    27
    Jul
    2019

    Georg Boeßner Trio + Max Clouth

    18 h

    Bessunger Jagdhof vor dem Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Bessunger Jagdhof Open-Air 1 & Willkommen im Jazzinstitut 2019

    Georg Boeßner | Piano
    Alexander Sonntag | Bass
    David Meisenzahl | Schlagzeug
    Max Clouth | Gitarre

    Foto: Daniel Esswein©

    In diesem Jahr gibt es bei freiem Eintritt drei sommerliche Konzerte unter den schattigen Platanen des Bessunger Jagdhofs. Während der Förderverein Jazz e.V. für die Auswahl der musikalischen Gäste verantwortlich zeichnet, übernimmt das Resto Bellville die Bewirtung der Besucherinnen und Besucher mit ausgewählten Köstlichkeiten der französischen Küche.

    Heute öffnet zudem das Jazzinstitut Darmstadt ab 17 Uhr seine Türen für Besucher*innen. Das Team von Europas größtem öffentlichen Archiv für Jazz und verwandte Musiken bietet Führungen durch die Bibliothek an und berichtet den Interessierten über die tägliche Arbeit als Informations- und Dokumentationszentrum. Darüber hinaus hat die Ausstellung “Transformationen” geöffnet. Auch hier bieten Künstler Nikolaus Heyduck und Aussstellungsorganisatorin Doris Schröder Führungen durch die Ausstellungsräume an.    

    Den musikalischen Teil übernimmt das Trio Georg Boeßner, der seit vielen Jahren eine lebendige, aber konstante „Working Band“ mit Alexander Sonntag am Bass und David Meisenzahl an den Drums unterhält. Daneben ist der vielseitige Pianist aktuell mit der Band „Intrinsic Invest“ und dem Berliner Saxophonisten Henrik Walsdorff unterwegs und unterrichtet an der Jazzabteilung der Mainzer Musikhochschule. Als Gast lädt Boeßner für das Konzert vor dem Jazzinstitut mit dem Gitarristen Max Clouth einen der aktuell interesantessten jungen Musiker der Rhein-Main-Jazzszene ein.

    Clouth erhielt 2017 das Arbeitsstipendium Jazz der Stadt Frankfurt und entwickelt seine charakteristische Individualstilistik konsequent weiter, die stark von indischer Musik beeinflusst ist. Ein spannendes Zusammentreffen zweier Jazzmusiker mit ausgeprägtem Sinn für eigene und persönliche Spielkonzepte. Der Sound des Abends führt quasi im Leihwagen von San Fransisco über Woodstock bis nach Neu-Delih und Goa. Eine musikalisch-extatischen Mischung aus mehr oder weniger bekannten Jazzstücken der 1970er Jahre und farbigen Boeßner-Songs grooven sie direkt hinein bis ins Nirvana! 

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V. und dem Restaurant Belleville

  • Sa
    10
    Aug
    2019

    Holiday in DA

    18 h

    Bessunger Jagdhof vor dem Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Bessunger Jagdhof Open-Air 2: In the Summertime

    In diesem Jahr gibt es bei freiem Eintritt drei sommerliche Konzerte unter den schattigen Platanen des Bessunger Jagdhofs. Während der Fördeverein Jazz e.V. für die Auswahl der musikalischen Gäste verantwortlich zeichnet, übernimmt das Resto Bellville die Bewirtung der Besucherinnen und Besucher mit ausgewählten Köstlichkeiten der französischen Küche. Heute mit einer Band um den Darmstädter Künstler und Schlagzeuger Detlef Kraft. Was Heroen wie Harry Belafonte, Roland Kirk und Fats Domino kaum zu träumen wagten, wird wahr. Ihre Musik wird von Darmstadts erster und einziger Ferienband interpretiert. Musik bei der Sonne und Mond gleichzeitig aufgehen.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V. und dem Restaurant Belleville

  • Do
    22
    Aug
    2019

    Rainer Lind & Norbert Großmann

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    12,- Euro / erm. 10,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Support Konzert: Begleitkonzert Transformationen

    Rainer Lind | E-Gitarre
    Norbert Großmann | Synthesizer, Klavier

    Foto:  Rainer Lind©

    Frei Improvisierte Musik abseits musikalischer Genres weiterentwickelt. Was die Zuschauer und Zuschauerinnen an diesem Konzertabend im Jazzinstitut erwartet, das wird sich erst auf der Bühne selbst entscheiden.

    Norbert Grossmann ist Pianist, Komponist und Dirigent. Der Darmstädter hat in Salzburg und London studiert und mehrere internationale Preise, u.a. im ersten europäischen Wettbewerb für Interpretation zeitgenössischer Musik gewonnen. Neben seinen Solo-Auftritten und Konzerten mit klassischer, zeitgenössischer Musik und freier Improvisation betreibt Grossmann seit geraumer Zeit auch verschiedene Klangkunstprojekte mit Werner Cee u.a.

    Gitarrist Rainer Lind ist künstlerischer Taussendsassa, Videokünstler, Performer, Lehrer und hat als Musiker schon mit den großen Heroen des Free Jazz wie Peter Brötzmann auf der Bühne gestanden.  

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Sa
    24
    Aug
    2019

    Outline 19

    18 h

    Bessunger Jagdhof vor dem Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Bessunger Jagdhof Open-Air 3: In the Summertime

    In diesem Jahr gibt es bei freiem Eintritt vier sommerliche Konzerte unter den schattigen Platanen des Bessunger Jagdhofs. Während der Förderverein Jazz e.V. für die Auswahl der musikalischen Gäste verantwortlich zeichnet, übernimmt das Resto Bellville die Bewirtung der Besucherinnen und Besucher mit ausgewählten Köstlichkeiten der französischen Küche.

    Wie schon im Rahmen des diesjährigen Bessunger Frühlingserwachen hat die Darmstädter Saxophonistin Anke Schimpf eine Band zusammengestellt, zu der, neben Schimpf, der Schlagzeuger (und Direktor der Mathildenhöhe) Philipp Gutbrod, Steffen Müller-Kaiser (sax, cl), Chris Ries (git), Udo Brenner (b) und der Pianist Chgristoph Schöpsdau gehören.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V. und dem Restaurant Belleville

  • Do
    29
    Aug
    2019

    Bessunger Jam Session

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Opener Band: Rhein Main Rhythm Machine

    Wilfried Sarajski | Piano
    Rudolf Stenzinger | Kontrabass
    Bastian Rossmann | Schlagzeug

    Der Sommer ist zwar noch nicht zu Ende, aber die Bessunger Jam Session leutet die Konzertsaison wieder ein. Ab jetzt gibt’s bis Ende des Jahres wieder jeden Freitag ein Konzert im Gewölbekeller unter Jazzinstitut. Zur Feier des Auftakts spielt die Rhein Main Rhythm Machine in der traditionsreichen Jazz-Piano-Trio-Besetzung swingenden Straight-Ahead-Jazz in Bebop- und Hardbop-Manier und beweist, dass die Musik der 1940er und -50er Jahre nichts von ihrer Vitalität und Aktualität eingebüßt hat.

    Wie immer eröffnet eine feste Besetzung den Abend als Tür- und Bühnenöffner bevor den zweiten Set des Abends auf Einladung des Fördervereins Jazz und des Jazzinstituts wie immer alle anwesenden Musikerinnen und Musiker in einer spontan inszenierten Session auf offener Bühne bestreiten.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Do
    05
    Sep
    2019

    Barrios Guitar Quartet

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets reservieren unter jazz@jazzinstitut.de

    Tempi moderni

    Stefan Hladek | Gitarre
    Martin Wentzel | Gitarre
    Eugen Drabynka | Gitarre
    Kalin Yanchev | Gitarre
    special guest: Alexander Hladek | Perkussion

    Foto:  Barrios Guitar©

    Zweimal Moderne – der Beginn des Barock um 16oo und das vergangene 2o. Jahrhundert stehen im Fokus dieses Konzertprogramms. Es ist der Versuch eines Brückenschlages, bei dem sich die Musikstile weit entfernter Epochen begegnen und so einen Kosmos spannender musikalischer Kontraste erschaffen.

    Sowohl im Barock als auch im Jazz und der Moderne spielt Improvisation eine wichtige Rolle. Und es gab sogar schon „Riffs“ im 17. Jahrhundert, nur hießen sie da noch Basso ostinato, Chaconne oder Passacaglia.

    In „tempi moderni“ spielt das international besetzte Gitarrenquartetett u.a. die fast schon jazzig groovenden Tanzsätze eines Giovanni Girolamo Kapsberger, Tansmans klangsinnliche Reminiszenz an den Visionär Alexander Scriabin, Tango Nuevo von Astor Piazzolla und modernen Jazz mit kräftigem „Flamencogeschmack“ von Pat Metheny.
     
    Eine Veranstaltung der auftretenden Musiker mit Unterstützung des Jazzinstituts Darmstadt
  • Sa
    07
    Sep
    2019

    Wilson de Oliveira & Valentin Garvie Latin Quintet

    18 h

    Bessunger Jagdhof vor dem Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Bessunger Jagdhof Open-Air 4: Pendler vom Rio de la Plata

    In diesem Jahr gibt es bei freiem Eintritt vier sommerliche Konzerte unter den schattigen Platanen des Bessunger Jagdhofs. Während der Förderverein Jazz e.V. für die Auswahl der musikalischen Gäste verantwortlich zeichnet, übernimmt das Resto Bellville die Bewirtung der Besucherinnen und Besucher mit ausgewählten Köstlichkeiten der französischen Küche.

    Wilson de Oliveira | Tenorsaxophon
    Valentin Garvie | Trompete
    Mariano Diaz | Piano
    Markus Schieferdecker | Bass
    Andreas Neubauer | Schlagzeug

    Den Abschluss der Sommerkonzertreihe bilden zwei, im Rhein-Main-Gebiet überaus bekannte Musiker, die von den gegenüberliegenden Ufern des Rio de la Plata stammen. Der Tenorsaxophonist Wilson de Oliveira, kam schon in jungen Jahren aus Montevideo an den Main, bereicherte lange Jahre die HR-Bigband und mit ihr die gesamte Frankfurter Jazzszene. Sein Spiel und seine Musik tragen dabei mehr als nur Spuren seiner Heimat Uruguay in sich.

    Einige Jahrzehnte später zog es auch den Trompeter Valentin Garvie vom Rio de la Plata ans Mainufer. Der an der Londoner Royal Academy of Music ausgebildete, musikalisch überaus vielseitige Argentinier fühlte sich viele Jahre nicht nur im Rhein-Main-Gebiet zuhause , sondern setzte gleichermaßen im Ensemble Modern, im hr-Sinfonieorchester wie als Mitglied des hr-Jazzensembles musikalische Akzente. Ausgezeichnet mit dem Frankfurter Arbeitsstipendium Jazz und dem Hessischen Jazzpreis 2015, kehrte er vor zwei Jahren mit seiner Familie nach Südamerika zurück, um nun seine ehemaligen hessischen Weggefährten und Fans mit regelmäßigen Gastauftritten in Deutschland zu erfreuen.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V. und dem Restaurant Belleville

  • Do
    12
    Sep
    2019

    Marijke Jährlings Nola

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    12,- Euro / erm. 10,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Support Konzert: From Billie to Monk

    Marijke Jährling | Gesang
    Steffen Müller-Kaiser | Saxophone
    Lukas Moriz | Klavier
    Rudolf Stenzinger | Kontrabass
    Holger Nesweda | Schlagzeug

    Foto:  NOLA©

    Das Nola-Projekt der Darmstädter Sängerin und Schauspielerin Marijke Jährling existiert bereits seit einigen Jahren und weckt dabei mit seiner unbekümmerten Art sich den großen Ikonen der Jazzgeschichte wie Billie Holiday oder Thelonious Monk musikalischen und textlich zu nähern, auch international Aufmerksamkeit. Nach längerer Pause tritt das Quintett jetzt auch wieder einmal im Gewölbekeller des Jazzinstituts vor sein Publikum und dürfte neben den bereits erwähnten Klassikern auch die eine oder andere Überraschung im Gepäck haben.   

    Eine Veranstaltung der auftretenden Musiker mit Unterstützung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Mi
    18
    Sep
    2019

    Film-preview: Brüder Kühn. Zwei Musiker spielen sich frei

    20.15 h

    programmkinorex, Grafenstraße 20 (Heliapassage), Darmstadt
    Eintritt frei, Vorreservierung wird empfohlen.
    Über programmkinorex hier online möglich

    16. Darmstädter Jazzforum: Bewegender Auftakt

    Für den Dokumentarfilmer Stephan Lamby, der für seine politischen Dokumentationen mehrfach preisgekrönt wurde, ist „Brüder Kühn – zwei Musiker spielen sich frei“ die erste Produktion, in der er sich mit seiner Leidenschaft beschäftigt: dem Jazz und den Menschen, die sich dieser Musik verschrieben haben. Mit Rolf und Joachim Kühn porträtiert er zwei Jazz-Musiker von Weltrang.

    Foto: Steffen Bohnert/ZDF©

    Bevor die Filmdokumentation über das wahrlich aufwühlende Leben der beiden ungleichen Musikerbrüder am 21. September im Abendprogramm des Kultursenders 3Sat ausgestrahlt wird, haben wir in Darmstadt die Gelegenheit das 90minütige Werk von Regisseur und Autor Stephan Lamby im Darmstädter programmkinorex auf der großen Kinoleinwand zu zeigen. Zumal sich das besondere Erlebnis, den Film in Anwesenheit des bald 90jährigen Klarinettisten Rolf Kühn zu genießen, ein außergewöhnliches Vergnügen bereiten sollte, dass sich am Samstagabend vor dem eigenen Fernseher schwerlich wiederholen lässt. Der Filmabend ist Teil unseres Pre-Openings für das 16. Darmstädter Jazzforum “Positionen! Jazz und Politik” ab dem 3. Oktober 2019.

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt in Zusammenarbeit mit 3Sat und mit freundlicher Unterstützung des Maritim Hotels Darmstadt

    Das 16. Darmstädter Jazzforum wird gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, den Kulturfonds Frankfurt RheinMain und der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Wir danken für die freundliche Unterstützung durch die Sparkasse Darmstadt.

  • Do
    19
    Sep
    2019

    Rolf Kühn & Sebastian Sternal

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Das Konzert ist ausverkauft. Es gibt nur noch eine kleine Anzahl Restkarten für das Konzert, die ab 19.30 Uhr an der Abendkasse verkauft werden.

    JazzTalk 133: Deutsche Jazzlegende (Ausrufezeichen, Ausrufezeichen)

    Rolf Kühn | Klarinette
    Sebastian Sternal | Piano

    Foto: Stephan Lamby/ZDF©

    Am 29. September 2019 wird Rolf Kühn 90 Jahre alt. Am 27. September erscheint beim Label MPS eine exklusive Box mit sieben LPs mit dem vielversprechenden Titel “The Best Is Yet To Come”. Am 21. September zeigt 3SAT um 20.15 Uhr die 90minütige Filmdokumentation „Brüder Kühn – Zwei Musiker spielen sich frei“. Einer deutschen Jazzlegende wird viel Ehre zuteil.

    In seiner Karriere, die Mitte der 1940er Jahre in Leipzig begann, hat er fast alle Stilrichtungen des Jazz ausprobiert, in Swing-Bigbands gespielt, sich vom Bebop beeinflussen lassen, im Bereich der freien Improvisation experimentiert und auch die Fusion nicht ausgelassen. Er lebte in den 1950er Jahren in New York, spielte mit den Größen des amerikanischen Jazz, allen voran Benny Goodman, der sonst kaum einen Klarinettisten neben sich duldete. Der Blick zurück ist aber zumindest musikalisch nicht die Sache Rolf Kühns, der lieber mit seinem Bruder, dem Pianisten Joachim Kühn, oder mit jungen Musikern der Berliner Szene zusammenspielt oder aber, wie heute Abend, mit einem erfahrenen aber ebenfalls zwei Generationen jüngerne Begleiter wie dem hochsensiblen Mainzer Pianisten, Sebastian Sternal.

    Rolf Kühn jedenfalls ist gelebte deutsche Jazzgeschichte, und so passt es gut, dass sein Konzert im Jazzinstitut zugleich eine Art Book-Release-Konzert ist für Wolfram Knauers neues Buch “Play yourself, man! Die Geschichte des Jazz in Deutschland”, das im September beim Reclam-Verlag erscheint. Im Gesprächsteil des JazzTalks wird es allerdings vor allem um Rolf Kühn gehen, um seine Begegnungen mit Jazzlegenden und um seine Sicht auf den Jazz heute. Auch mit fast 90 Jahren wäre Rolf Kühn nämlich sicher der erste, der dem Jazz nicht nur eine faszinierende Vergangenheit, sondern auch eine blühende Zukunft bescheinigt. Was für ein wunderbares Pre-Opening unseres diesjährigen 16. Darmstädter Jazzforums “Positionen: Jazz und Politik”, das am 3. Oktober beginnt.

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt mit freundlicher Unterstützung des Maritim Hotels Darmstadt

     

    Das 16. Darmstädter Jazzforum wird gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, den Kulturfonds Frankfurt RheinMain und der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Wir danken für die freundliche Unterstützung durch die Sparkasse Darmstadt.

  • Do
    26
    Sep
    2019

    Bessunger Jam Session

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Opener Band: KHR Trio + Christof Thewes

    Wolfgang Reimers | Sopran- und Tenorsaxophon
    Thomas Honecker | Gitarre
    Detlef Kraft | Schlagzeug

    Christof Thewes | Posaune

    Foto: ©Jazzvision, Wilfried Heckmann

    Wie immer eröffnet eine feste Besetzung den Abend als Tür- und Bühnenöffner bevor den zweiten Set des Abends auf Einladung des Fördervereins Jazz und des Jazzinstituts wie immer alle anwesenden Musikerinnen und Musiker in einer spontan inszenierten Session auf offener Bühne bestreiten.

    Die Session im September steht unter dem Motto “Free Jazz”.

    Das KHR Trio erröfnet gemeinsam mit dem Posaunisten Christof Thewes die Session, bevor die Bühne im Anschluss daran allen experimentierfreudigen Improvisator*innen offen steht.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Do
    03
    Okt
    2019

    Anarchist Republic of Bzzz

    20.00 h

    Centralstation Darmstadt, Halle (teilbestuhlt)
    Eintritt: AK 24,- / 21,- Euro; VVK 20,- / 16,- Euro (zzgl. Servicepauschale)
    Tickets im Vorverkauf unter www.ztix.de

    16. Darmstädter Jazzforum: Zwischen Impro-Avantgarde, Worldmusic und Slampoetry.

    Mike Ladd |  Gesang
    Juice Aleem | Gesang
    Fanny Lasfargues | Bass
    Onur Secki | Derbouka, Bendir
    Thomas Ballarini | Percussion, Daf
    Nora Mulder |  Electric Cymbalum
    Seb el Zin | Gitarre , Saz, Leitung

    Foto: ©Kiki Picasso

    Der mysteriösen Seb El Zin, Sänger der Ethno-Punk-Band ITHAK, gründete diese etwas andere Supergroup – musikalisch zwischen Impro-Avantgarde, Worldmusic und Slampoetry.

    „Angry Black Beatnicks“, so nannte sie das britische Musikmagazin THE WIRE. Anarchist Republic of Bzzz gründeten sich Anfang des Jahrtausends in Paris. Mit ihren Geburtshelfern und Gaststars wie Marc Ribot, Arto Lindsay oder Archie Shepp, immer aber mit Spoken Word-Artist Mike Ladd – der textlich eigensinnig über Terrorismus, Geopolitik, den Krieg in Afghanistan und Zivilisationskritik polemisiert, dass William S. Burroughs seine Freude gehabt hätte – agitiert die siebenköpfige, international besetzte Crew zwischen frei-improvisierten, düster-intensiven Industrial Sounds und leichtfüßig-orientalisch gefärbtem Rap. Hier geht es nicht nur um Musik, sondern auch um einen verstörend-provokanten Blick auf die gegenwärtige Weltlage. Für den nötigen Schau-Wert sorgen regelmäßig die knallbunten Bühnen-Illuminationen des Künstlers Kiki Picasso vom französischen Kult-Grafikkollektiv Bazooka.

    Das Konzert wird präsentiert von

    Das Konzert findet im Rahmen des “16. Darmstädter Jazzforum: Positionen! Jazz und Politik” in Kooperation mit der Centralstation Darmstadt statt. 

    Das 16. Darmstädter Jazzforum wird gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, den Kulturfonds Frankfurt RheinMain und der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Wir danken für die freundliche Unterstützung durch die Sparkasse Darmstadt.

     
  • Fr
    04
    Okt
    2019

    Film: Cairo Jazzman: The Groove of a Megacity

    16.30 h

    programmkinorex, Grafenstraße 20 (Heliapassage), Darmstadt
    Eintritt frei im Rahmen der Konferenz "Positionen! Jazz + Politik"
    Karten können hier online reserviert werden

    16. Darmstädter Jazzforum: Musik für denkende Menschen

    Amr Salah, ägyptischer Jazzpianist und Komponist, kämpft seit 2009 jedes Jahr darum, seinen Traum von einem Jazzfestival in seiner Heimatstadt Kairo zu verwirklichen. “Cairo Jazzman” ­begleitet ihn privat und bei der Organisation rund ums Festival. Jazz ist zu seinem Lebensinhalt geworden, weil diese Musik in seinen Augen völkerverbindend ist und der Jugend ein ­spezielles Sprachrohr gibt. Für Salah ist Jazz ein vielfältiger ­Musikstil, der damit auch für Liberalität und Offenheit einer Gesellschaft steht, für die es sich zu kämpfen lohnt. “Die Menschen brauchen Musik, die sie zum Nachdenken anregt. Nicht nur das Gedudel aus dem Radio”, meint der Titelheld Amr Salah.

    CAIRO JAZZMAN feierte die Weltpremiere beim International Film Festival Rotterdam 2017. Für den unabhängigen Regisseur und Produzenten Atef Ben Bouzid ohne Förderung, Verleih und TV-Sender als Co-Produzent, ein wichtiger Erfolg.  Der Berliner mit tunesisch-rheinhessischen Wurzeln – will den Zuschauern seine Begeisterung für die freigeistigen Menschen in  Ägypten nahebringen, für die der Jazz auch Ausdruck einer solchen Haltung ist. Das 16. Darmstädter Jazzforum “Positionen! Jazz und Politik” widmet dem Regisseur und seiner bewegenden Dokumentation ein öffentliches Screening und anschließendem Film-Gespräch mit Atef Ben Bouzid im programmkinorex.

    Das 16. Darmstädter Jazzforum wird gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, den Kulturfonds Frankfurt RheinMain und der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Wir danken für die freundliche Unterstützung durch die Sparkasse Darmstadt.

  • Fr
    04
    Okt
    2019

    Brigade Futur 3 + Spielvereinigung Sued

    20.00 h

    Bessunger Knabenschule, Halle
    Eintritt: AK 18,- / erm. 12,- Euro; VVK 18,- / erm. 12,- Euro
    Tickets im Vorverkauf unter knabenschule.de

    16. Darmstädter Jazzforum: Erbarmungslos geistreicher Jazz-Agitprop in der 3. Form

    Brigade Futur 3
    Elia Rediger | Gesang
    Benjamin Weidekamp | Saxophone, Klarinetten
    Jérôme Bugnon | Posaune
    Michael Haves | Gitarre, Künstlicher Gesang, Samples, Kazoo, Keyboards

    Foto: ©Elbasi Redinger

    Spielvereinigung Sued
    Simon Bodensieck, Johannes Moritz, Damian Dalla Torre, Henrik Baumgarten | Saxophone
    Konrad Schreiter, Patrick Schanze, Vincent Hahn, Richard Koch |  Trompeten
    Ludwig Kociok, Julian Schließmeyer, Matthias Büttner | Posaunen
    Florian Kästner | Klavier
    Philipp Rohmer |  Bass
    Philipp Scholz | Schlagzeug

    Nicht nur grammatikalische Formen lassen sich fiktiv erweitern, sondern auch fiktionale politische Programmatiken in musikalische Spielformen transferieren. Das zumindest beweist die Berliner Brigade Futur 3 mit den musikalisch-politischen Masterminds Michael Haves, Benjamin Weidekamp, Jérôme Bugnon und Frontmann Elia Rediger seit einiger Zeit sehr erfolgreich. Und wenn sie dann auch noch mit der Leipziger Spielvereinigung Sued marschieren, rollt ihre Politmaschinerie erbarmungslos und witzig über politische Dumpfbacken, Spießer und neoliberale Anbeter des Mammons hinweg. Das Konzert im Rahmen des 16. Darmstädter Jazzforums “Positionen! Jazz und Politik” in der Bessunger Knabenschule wird von hr2-Kultur mitgeschnitten sein werden.

    Das Konzert wird präsentiert von

    Das Konzert findet im Rahmen des “16. Darmstädter Jazzforum: Positionen! Jazz und Politik” in Kooperation mit dem Kulturzentrum Bessunger Knabenschule statt.

    Das 16. Darmstädter Jazzforum wird gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, den Kulturfonds Frankfurt RheinMain und der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Wir danken für die freundliche Unterstützung durch die Sparkasse Darmstadt.

     
  • Mi
    09
    Okt
    2019

    Lesung & Musik: Henrik Siebold / Michael Bossong

    20 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    8,- Euro / erm. 6,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets im Bessunger Buchladen oder an der Abendkasse

    Hamburg-Krimi: „Inspektor Takeda und das doppelte Spiel“

    Henrik Siebold | Text & Lesung
    Michael Bossong | Sopransaxophon

    Foto: Dörte Hoffmann©

    Wir erleben den mittlerweile vierten Krimi der Serie um den japanischen „Gast“-Kommissar und leidenschaftlichen Hobby-Saxophonisten mit einer Verschwörung auf Japanisch. Der Darmstädter Saxophonist Michael Bossong sorgt im Verlauf der Lesung durch Autor Henrik Siebold für spannungsreiche musikalische Glanzpunkte.

    Zur Handlung:
    Inspektor Takeda, mittlerweile beinahe in Hamburg heimisch geworden, wird zu einem Fall gerufen, der ihn besonders erschüttert. In einem hässlichen Gewerbehof wird die Leiche eines Mannes gefunden, der brutal hingerichtet wurde. Der Tote ist ein Landsmann und prominent obendrein: Ryūtarō Matsumoto, Profifußballer beim HSV. Takeda und seine Kollegin Claudia Harms vermuten zunächst ein Verbrechen im Fußballmilieu. Doch dann entdecken sie geheimnisvolle Dinge in der Vergangenheit des Spielers, die bis in hohe mafiöse Yakuza-Kreise in Japan reichen. Daher entschließen sie sich – gegen jede Vorschrift – zu einer heimlichen Reise nach Japan.

    Klug, hellwach und dem Jazz ergeben – Inspektor Takeda ist der ungewöhnlichste Held in der deutschen Krimiszene.

    Eine Veranstaltung des Bessunger Buchladens und des Fördervereins Jazz e.V.

    Diese Veranstaltung wird unterstützt durch Leseland Hessen und deren Sponsoren: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und hr2 Kultur.

  • Do
    17
    Okt
    2019

    BROM

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Versuchsanordnung in elementarer Besetzung

    Alexander “Ali” Beierbach | Saxophon
    Jan Roder | Kontrabass
    Christian Marien | Schlagzeug

    Foto: Sebastian Merk©

    Ali Beierbach hat die Versuchsanordnung zu seinem Berliner Trio BROM schnell erklärt: In elementarer Besetzung – Saxophon, Bass, Schlagzeug – spielt BROM eigene und freie Musik. Als stoffliche Grundlage dienen die offenen Kompositionen des Saxophonisten. Für Beierbach und seine Ko-Laboranten Jan Roder (Bass) und Christian Marien (Schlagzeug) sind diese Start- und Zielpunkte brodelnder improvisatorischer Reaktionsprozesse und gelegentlicher Klangexplosionen.

    Die komponierten und die improvisierten Anteile in der Musik von BROM sind dicht verwoben. Das meist komponierte Ausgangsmaterial wird im Verlauf musikalischer Spannungsbögen immer wieder aufs Neue auseinander genommen und wieder zusammengesetzt, gerne auch in verschiedensten Kombinationen übereinander geschichtet. Die Musik entwickelt sich bei jedem Konzert aus einem neuen Zusammenhang und in eine andere Richtung. So entstehen jedes Mal unterschiedlichste Ausgangspunkte sowohl für die Improvisationen der drei Musiker als auch bei der Interpretation des komponierten Materials.

    Die im Juli 2018 auf Tiger Moon Records veröffentlichte CD „Cardboard Sea“ dokumentiert die spannende Weiterentwicklung des Spielkonzepts und des Bandsounds des Trios.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Do
    24
    Okt
    2019

    Bessunger Jam Session

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Opener Band: En Haufe Leit

    Meike Heisel | Gesang
    Gerhard Braese | Trompete
    Hillrich Cloppenburg | Sopran- und Tenorsaxophon
    Rolf Lang | Alt- und Tenorsaxophon
    Klaus Gottmann | Banjo
    Norbert Hanf | Klarinette, Posaune, Piano, Gesang
    Thomas Heldmann | Kontrabass
    Thomas Hoffmann | Schlagzeug

    Wie immer eröffnet eine feste Besetzung den Abend als Tür- und Bühnenöffner bevor den zweiten Set des Abends auf Einladung des Fördervereins Jazz und des Jazzinstituts wie immer alle anwesenden Musikerinnen und Musiker in einer spontan inszenierten Session auf offener Bühne bestreiten.

    “En Haufe Leit” wird heute die Bessunger Jam Session eröffnen und danach zum Jammen einladen. Unter dem Motto “Treffen zweier Welten” wird erstmals eine “traditional Jazzband” zu Gast sein. Ob bei der anschließenden Session im alten Stil oder mit viel Experimentierfreude musiziert wird, wird sich erweisen. In Zeiten gesellschaftlicher Spaltungen zeigen der Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz in Darmstadt e.V.  und die Urväter des Darmstädter Jazzclubs im Achteckigen Haus, dass es auch gemeinsam geht!

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    01
    Nov
    2019

    Holger Henning Quartett

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    12,- Euro / erm. 10,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Support Konzert: Ellington’s Blues Trail

    Holger Henning | Gitarre
    Reiner Lenz | Bluesharp
    Thomas Heldmann | Kontrabass
    Thomas Hoffmann | Schlagzeug

    Foto: Wilfried Heckmann©

    Im Zentrum des aktuellen Programm des Quartetts um den Mühltaler Gitarristen Holger Henning stehen Kompositionen von Duke Ellington. Klanglich eigenwillig interpretiert vom Herz des Bluestrios Papa Legba’s, ergänzt um Schlagzeuger Thomas B. Hoffmann, sind alle Stücke in aller Konsequenz ein Bekenntnis zum unvergleichlichen Swing des Duke. Dessen Evergreens werden dabei auch Eigenkompositionen von Holger Henning im Groove-, Rock- und Bluesfeeling gegenübergestellt.

    Eine Veranstaltungder auftretenden Musiker mit Unterstützung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    08
    Nov
    2019

    Eric Plandé & Bruno Angelini Duo

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Liberté, Egalité, Congénialité

    Eric Plandé | Saxophon
    Bruno Angelini | Piano & Keyboards

    Eric Plandé und Bruno Angélini kennen sich seit 1990. Sie haben schon in den verschiedensten Besetzungen zusammengespielt, bis Eric Plandé seinen Kollegen einlud, zwei Tage in einem Tonstudio zu verbringen und anschließend ein Duo-Konzert in dem Konzertsaal „La Batterie“ im Pariser Vorort Guyancourt zu geben. Beide sind von Musikern wie John Coltrane, Paul Bley, Paul Motian, Robert Fripp inspiriert, aber auch von den zeitgenössischen Werken eines Claude Debussy, Igor Strawinsky oder Olivier Messiaen.

    Sie kennen keine stilistischen oder harmonischen Grenzen, sie lassen ihre Musik aus der Stimmung heraus entstehen und wechseln laufend die Rollen des Solisten und des Begleiters. Jedes Thema ist Stoff für eine Improvisation, in jedem Musiker spiegelt sich der andere. Improvisation heißt für sie, aus dem Nichts zu beginnen und alles zu erreichen. All dies ist auf ihrer neuen CD Black Moon (CSK-Cristal/Sony) meisterhaft eingefangen, die sie im Jazzinstitut präsentieren.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Sa
    16
    Nov
    2019

    Bob Degen Quartett

    20:30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Oben, Mitte, Unten? Rhein-Main!

    Bob Degen | Klavier
    Thomas Bachmann | Saxophon
    Ralf Cetto | Kontrabass
    Uli Schiffelholz | Schlagzeug

    Foto: Bob Degen Promo©

    Bob Degen studierte bereits 1961 am berühmten Berklee College of Music in Boston (USA). Er nahm gleichzeitig Unterricht bei der berühmten Pianistin Margarete Chaloff – wie auch Herbie Hancock und Steve Kuhn. Seit 1965 lebt Bob Degen mit Unterbrechungen in Europa, wo er mit Dexter Gordon, Art Farmer und Attila Zoller spielte. Nach weltweiten Tourneen mit dem berühmten Original Glenn Miller Orchestra unter der Leitung von Buddy de Franco ließ sich Bob Degen in Frankfurt / Main nieder. Mit den Brüdern Mangelsdorff sowie dem Saxophonisten Heinz Sauer nahm er Schallplatten auf und im hr – Jazzensemble war er jahrelang Pianist und Solist. 1993 erschien eine in New York aufgenommene Trioplatte mit Michael Formanek und Bill Stewart. Immer noch spielt Bob Degen mit Heinz Sauer im Duo, zuletzt auf dem Berliner Jazzfestival. Als „musicians musician“ ist er ein grandioser Begleiter wie auch Solist und genießt höchste Anerkennung.

    Degens aktuelles Quartett könnte man als „Three Generations Band“ bezeichnen: Saxophonist Thomas Bachmann und Bassist Ralf Cetto gehören der „mittleren Generation“ an, während Schlagzeuger Uli Schiffelholz als „Newcomer“ vor wenigen Jahren das Arbeitsstipendium der Stadt Frankfurt gewonnen und einen Studienaufenthalt in New York absolviert hat. Bob Degens Kompositionen und Improvisationen üben die Faszination aus, die die vier Musiker zusammenhält und interagieren lässt.

    „Er gehört zu den gestandenen Jazzpianisten mit einer außergewöhnlichen Handschrift: (…) angesichts mancher erinnerungswürdiger Kompositionen aus Degens Federn und seiner Improvisationskunst dürfen sich Jazzfans auf jedes weitere Konzert des Bob Degen-Quartetts freuen (…)“ 
    Stefan Uhrmacher in der Saarbrücker Zeitung

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Sa
    23
    Nov
    2019

    ATOM String Quartet

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets reservieren unter jazz@jazzinstitut.de

    JazzTalk 134: Polish Supernova

    Dawid Lubowicz | Geige
    Mateusz Smoczyński | Geige
    Michał Zaborski | Bratsche
    Krzysztof Lenczowski | Cello

    Foto: Zosia Zija & Jacek Pióro©

    Das Atom String Quartet ist eines der faszinierendsten Streichquartette weltweit und zugleich eine der besten polnischen Jazzbands der Gegenwart. Die Gruppe erweitert auf atemberaubende Weise die klanglichen Fertigkeiten eines klassisch ausgebildeten Streichquartetts um die Dimension hochvirtuoser Improvisation.

    Der musikalische Stil des 2010 in Warschau gegründeten Quartetts lässt sich nur schwer einordnen. Die vier Absolventen der Frederic Chopin Universität in der polnischen Hauptstadt schöpfen nicht nur im Fundus der reichen klassischen wie polnischen Musiktradition, sondern lassen sich gleichermaßen von traditioneller Musik anderer Regionen der Erde inspirieren und verbinden diese spontan mit der Risikofreudigkeit und der Eleganz des zeitgenössischen Jazz.   

    Mit unzähligen internationalen Preisen ausgezeichnet, sind sie inzwischen einer der begehrtesten polnischen Musikexporte mit Auftritten bei den Berliner Jazztagen, Jazz Baltica, dem Cairo Jazz Festival, Festival Veranos de la Villa Madrid, Gaume Jazz Festival, Manchester Jazz Festival, Jazzycolors Festival Paris oder den Salzburger Festspielen. Bereits die erste ihrer bislang fünf veröffentlichten CDs erhielt 2011 den Polnischen Musikpreis “Fryderyk” als Jazz Debut of the Year.

    2017 veröffentlichten sie ihr viertes Album ausschließlich mit Kompositionen des großartigen polnischen Jazzviolinisten Zbigniew Seifert. Ian Patterson schrieb darüber auf dem amerikanischen Online-Portal All About Jazz: “The Atom String Quartet’s empathy for Seifert’s tunes is immediately evident from the infectious plucked-string groove, bold melodic attack and bluesy violin acrobatics (…). The ensemble’s playing is stunning throughout, sparks flying when the musicians tear free from the compositional frameworks.”

    Durch den engen Kontakt des Jazzinstituts Darmstadt mit der Zbigniew Seifert-Foundation in Warschau und mit Unterstützung des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt wird diese außergewöhnliche Formation, die derzeit ihr aktuelles Album “Supernova” in den großen Konzerthäusern Europas präsentiert, im akustisch exzellenten Gewölbekeller unter dem Jazzinstitut zu einem der legendären JazzTalk-Konzerte gastieren.

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Polen-Institut Darmstadt

    Mit freundlicher Unterstützung durch das polnische Ministerium für Kultur und Nationales Erbe im Rahmen des Programms NIEPODLEGŁA 2017-2022 und des Stiftungsprogramms des Adam Mickiewicz Instituts “Cultural Bridges” sowie der Zbingiew Seifert Foundation.

  • Fr
    29
    Nov
    2019

    Bessunger Jam Session

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Opener Band: Anke Schimpf & Band

    Anke Schimpf | Querflöte und Altsaxophon
    Deniz Alataz | Gitarre
    Christian Spohn | Bass
    tba | Schlagzeug

    Foto: Dominik Gruszczyk©

    Wie immer eröffnet eine feste Besetzung den Abend als Tür- und Bühnenöffner bevor den zweiten Set des Abends auf Einladung des Fördervereins Jazz und des Jazzinstituts wie immer alle anwesenden Musikerinnen und Musiker in einer spontan inszenierten Session auf offener Bühne bestreiten.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Do
    05
    Dez
    2019

    Beyond Blue präsentiert: Berlin-Rotterdam Express

    20.00 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets reservieren unter www.beyond-blue.eu

    Euphorisch-sentimentales Leuchtfeuer

    Malte Bogner | Piano
    Micha Lorenz | Gitarre
    Jesse Schilderink | Saxophon
    Teun Creemers | Bass
    Alex Schildhauer | Schlagzeug

    Foto: Peter van Esch©

    “Ist Rotterdam das neue Berlin?” fragt Frank Bolder unlängst in einer Jazz-Sendung. Er wirkt beim Programm des North Sea Jazz Festivals mit und betreibt “Lantaren Venster”, Rotterdams In-Club für Musik und Film. Bolder kennt sich also aus in der Blauen Welt. Tatsächlich besteht zwischen den beiden Städten Rotterdam und Berlin offensichtlich eine jazzy Verbindung.

    Nun stellt eine Gruppe von jungen Jazz & Beyond-Musikern aus den beiden Metropolen diese spezielle urbane Liebesbeziehung  vor. Sie kennen sich von ihrem gemeinsamen Studium am ArtEz in Arnheim und haben in verschiedenen Formationen in Berlin bereits zusammengespielt. Am 5. Dezember treten sie für die Beyond Blue Connection im Gewölbekeller unterm Jazzinstitut in Darmstadt auf. Es wird ein euphorisch-sentimentales Feuerwerk geben. Da zischen die sprühenden Leuchtfeuer der Musiker von De Raad van Toezicht ebenso in den schwarzen Winterhimmel wie die sanften melancholischen Balladen von Hund & Hybris. Blaues Herz was willst Du mehr?

    Zugleich wird heute Abend der Blue Bird-Award der Kulturinitiative Beyond Blue an den Konzertveranstalter Michael Wiegand verliehen. Mit dem Café Central in Weinheim, aber auch mit vielen großen Rock-, Indie-, Pop- und Jazz-Veranstaltungen in der Rhein-Neckar-Region hat sich Wiegand als Entdecker und Förderer unzähliger Bands deutschlandweit einen Namen gemacht. Für diese Leistung wird er heute in Darmstadt vor dem Konzert geehrt.

    Eine Veranstaltung von creActiv e.V. / Beyond Blue Connection in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Jazz e.V. und dem Jazzinstitut Darmstadt

  • Fr
    06
    Dez
    2019

    Own Your Bones

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Schweizer-Lettisch-Hessische S(ch)pielgemeinschaft

    Jonas Engel | Altsaxophon
    Karlis Auzins | Tenorsaxophon
    David Helm | Kontrabass
    Dominik Mahnig | Schlagzeug

    Erst eine Wohngemeinschaft, dann eine Essensgemeinschaft, jetzt also eine Band. OWN YOUR BONES ist lebhaft wie eine Wohnküche. Im Zentrum stehen zwei Röhren, Speichel fließt, Luft strömt, der Mittagsbraten liegt noch schwer im Magen. Zwischen den Tageszeitungen des Vorjahres ruht der Putzplan. Heimat. Rustikalen Ursprungs, Hessen, Schweiz, Lettland; in Köln und Kopenhagen zusammengefunden. Freude am Kochen, noch mehr Freude am Essen. Ich kannte mal einen alten Fellachen der ohne seinen Fiffi nicht mal den Postkasten zu leeren vermochte. (Elfrog Knuckles)

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    13
    Dez
    2019

    David Helbock playing John Williams

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets reservieren unter jazz@jazzinstitut.de

    JazzTalk 135: And, the Oscar goes to …

    David Helbock | Piano

    Foto: Johanna Wizmur©

    Wer diese Musik nicht kennt, ist entweder in einer streng von der Außenwelt abgeschirmten Sekte groß geworden oder war in seinem ganzen Leben noch nicht im Kino. Aber kennen Sie auch John Williams?

    John Williams schreibt Musik, die einen ein Leben lang nicht mehr loslässt. So jedenfalls ist es dem österreichischen Pianisten David Helbock ergangen, der dem wohl erfolgreichsten Filmkomponisten aller Zeiten ein ganzes Album (ACT, 2019: “Playing John Williams”) gewidmet hat und dabei die epischen Arrangements, die Williams für Filme wie Jurassic Parc, E.T., Star Wars, Indiana Jones, Harry Potter oder Schindlers Liste geschrieben hat, für Solopiano bis auf ihr melodisches und harmonisches Skelett eingedampft hat.

    “Ich habe alles Mögliche mit John Williams Musik gemacht, sie reharmonisiert, andere Taktarten verwendet und vieles mehr, um so natürlich auch meine eigene Stimme miteinfließen zu lassen“, erzählt David Helbock über den Schaffensprozess. „Aber bei allen Änderungen bleibt die Melodie immer dieselbe und so bleibt der Wiedererkennungseffekt erhalten. Viel passierte bei den Bearbeitungen intuitiv und ist von den Emotionen gelenkt, die die jeweiligen Filme in mir auslösen. Ich habe mir also die Hauptmelodien aufgeschrieben, dann zuerst die Filme angeschaut, bevor ich schließlich improvisatorisch am Klavier meine Versionen entwickelt und langsam erweitert habe.”

    Und so kann Helbock im Gespräch nicht nur über seine eigene phantasievolle Herangehensweise bei der Auseinandersetzung mit der beinahe übergroßen Musik des x-fachen Grammy- und Oscar-Gewinners berichten, sondern wird vielleicht auch die ein oder andere Geschichte über den häufig von Selbstzweifeln geplagten Komponisten erzählen. Etwa die, dass Williams, als Steven Spielberg ihn bat die Musik für den Film “Schindlers Liste” zu schreiben, zu dem berühmten Regisseur ging und diesem sagte, er benötige für diesen Film einen besseren Komponisten als er es sei. Spielbergs Antwort: “Ich weiß! Aber die sind alle tot.”

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt

  • Fr
    20
    Dez
    2019

    Bessunger X-mas Session

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Opener-Band: The Vorstandstrio 

    Rainer Lenz | Bluesharp
    Christian Ries | Gitarre
    Uli Partheil | Piano

    Foto: Jazzinstitut Darmstadt©

    Den traditionellen Abschluss des Session-Jahres leitet, wie in jedem Jahr, das aus dem neu gewählten Vorstand des Vereins zur Förderung des zeitgenössischen Jazz  bestehendes Trio ein.

    Dazu verteilt das Jazzinstitut Darmstadt Geschenke, Kerzen beleuchten die ohnehin heimelige Atmosphäre im weihnachtlich-stimmungsvollen Gewölbekeller. Beim gemeinsamen Absingen einer Weihnachtsversion von John Coltranes “Stellar Regions” sah man in den vergangenen Jahren schon manchen hartgesottenen Jazzfan eine Träne der Rührung verdrücken.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    27
    Dez
    2019

    Das Rosa Rauschen

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Ignoring the missing link

    Felix Wahnschaffe | Altsaxophon
    Achim Kaufmann | Piano
    Moritz Baumgärtner | Schlagzeug

    Die Band „Rosa Rauschen“ ist das Hauptwerk des Berliner Saxophonisten Felix Wahnschaffe und seit Jahren eine feste Größe des deutschen zeitgenössischen Jazz. Die in jüngster Zeit entstandenen kurzen Kompositionen – Wahnschaffe nennt sie Miniaturen – dienen als Sprungbrett für kollektivtransparente Improvisationen. Es ist Wahnschaffes Versuch, sich von den sehr komplexen Kompositionen und Abläufen früherer Konzertprogramme zu befreien und einen Schritt in Richtung mehr Freiheit für die beteiligten Musiker zu gehen.

    Felix Wahnschaffe: „Die Musik ist frei und luftig geworden, in einem Zyklus aus 10 Miniaturen geschrieben, von denen wir 8 aufgenommen haben, zum Teil live. Wir können jetzt frei spielen, uns ganz auf den Sound unserer Instrumente konzentrieren, und müssen nicht einer komponierten Vorlage folgen. Außerdem sind wir dadurch flexibler, was das Erfinden neuer Momente angeht.“

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.