Jazz at the institute

OLYMPUS DIGITAL CAMERAThe Jazzinstitut established its own venue in its intimate and acoustically outstanding concert space underneath its current residence. Every Friday the venue hosts more or less known artists. An ongoing series entiteled “JazzTalk” invites musicians for a regular concert followed by a public interview onstage. Aditionally Darmstadt’s jazz initiative (Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz in Darmstadt e.V.) presents its own concert series at the club as well as a jam session (last Friday every month).

Also, the room is let to jazz musicians from around for their own purposes like rehearsals, cd releases or band presentations i.e.. In the attic of the building, the jazz gallery presents alternating exhibitions of visual artists with regard to jazz.

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Event Information

  • Fri
    10
    Jan
    2020

    dazz 2020: FUSK

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Abgezockte Schwerelosigkeit zum Auftakt

    Rudi Mahall | Bassklarinette
    Tomasz Dąbrowski | Trompete
    Andi Lang | Kontrabass
    Kasper Tom Christiansen | Schlagzeug

    Foto: Dovile Semorkas©

    Kasper Tom Christiansen, der dänische Schlagzeuger und Bandleader, ist ein wunderbar origineller Vertreter auf seinem Instrument. Weit entfernt davon, ein Purist zu sein, vermischt er kurzweilig die Genres, ist in den Techniken zeitgenössischer neuer Musik ebenso fit wie in den Improvisationen des freien Jazz.

    Freudvoller Swing macht sich in diesem akustischen Format augenzwinkernd auf zu quicklebendigen und griffigen Aktionen. Erfrischende Musik entsteht so, die lustvoll mit unseren Hörgewohnheiten spielt, indem sie sie bedient und gleichzeitig durchpustet. Kasper Tom und Andreas Lang definieren geradezu, wie eine Rhythmussektion heute zu klingen hat. Davor zelebrieren Rudi Mahall und Tomasz Dabrowski ihre Diskurse als Brüder im Geiste.

    "FUSK macht glücklich!", fasste ein Kritiker zusammen. Für einen anderen setzt das "eine schwerelose Tiefe und Freude frei, gefolgt vom Begehren, das eigene Leben sollte öfters zu vielschichtigen Soundtracks wie diesem verlaufen." Eben! Diese erdenschwere und federleichte Musik überzeugt als das Einfache, das schwer zu machen ist. Oder besser: als das Schwierige, rückübersetzt in eine abgezockte Schwerelosigkeit. Die Akademie tanzt unter Verzicht auf Denkaufgaben. Die Ohren reiben und staunen! Oder, wie es der Poet Karl Mickel einmal auf den Punkt brachte: "Wenn's keinen Spaß macht, macht's keinen Spaß."

     

    „FUSK [...] holt die wilden 1960er-Jahre in die turbulente Jetztzeit, zeigt, wie fließend die Grenzen zwischen frei Improvisiertem und Notiertem sein können. Trotz aller Retro-Tendenzen klingt die Musik dieses Vierers unverbraucht, frisch, aufregend. Übersetzt heißt „Fusk“ übrigens zu viel wie „Pfuschen“. Doch davon kann [...] nicht die Rede sein.“
    Ssirus W. Pakzad (Jazzthing #99)

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V. im Rahmen von dazz - Jazz Winter Darmstadt 2020