Jazz at the institute

OLYMPUS DIGITAL CAMERAConcerts take place regularly in the acoustically excellent vaulted cellar under the Jazz Institute. On Fridays, well-known and even less well-known musicians perform here. The concert series “JazzTalk” regularly invites, mostly German-speaking artists, to a discussion concert. In addition, the Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz in Darmstadt e.V. organises its own concerts and the Bessunger Jam Session on the last Friday of each month. Incidentally, the association’s programme was awarded the “APPLAUS – Award for Programme Planning of Independent Venues” prize by the Federal Commissioner for Culture and the Media in 2016, 2018 and 2019.

Jazz musicians from the region also use the concert hall for their own events, such as CD releases or presentations of new programmes. In the gallery on the top floor of the Jazz Institute as well as in the staircase and vaulted cellar we present changing exhibitions of jazz related artists and photographers.

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Information zur Veranstaltung

  • Fri
    10
    Jan
    2020

    dazz 2020: FUSK

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Abgezockte Schwerelosigkeit zum Auftakt

    Rudi Mahall | Bassklarinette
    Tomasz Dąbrowski | Trompete
    Andi Lang | Kontrabass
    Kasper Tom Christiansen | Schlagzeug

    Foto: Dovile Semorkas©

    Kasper Tom Christiansen, der dänische Schlagzeuger und Bandleader, ist ein wunderbar origineller Vertreter auf seinem Instrument. Weit entfernt davon, ein Purist zu sein, vermischt er kurzweilig die Genres, ist in den Techniken zeitgenössischer neuer Musik ebenso fit wie in den Improvisationen des freien Jazz.

    Freudvoller Swing macht sich in diesem akustischen Format augenzwinkernd auf zu quicklebendigen und griffigen Aktionen. Erfrischende Musik entsteht so, die lustvoll mit unseren Hörgewohnheiten spielt, indem sie sie bedient und gleichzeitig durchpustet. Kasper Tom und Andreas Lang definieren geradezu, wie eine Rhythmussektion heute zu klingen hat. Davor zelebrieren Rudi Mahall und Tomasz Dabrowski ihre Diskurse als Brüder im Geiste.

    “FUSK macht glücklich!”, fasste ein Kritiker zusammen. Für einen anderen setzt das “eine schwerelose Tiefe und Freude frei, gefolgt vom Begehren, das eigene Leben sollte öfters zu vielschichtigen Soundtracks wie diesem verlaufen.” Eben! Diese erdenschwere und federleichte Musik überzeugt als das Einfache, das schwer zu machen ist. Oder besser: als das Schwierige, rückübersetzt in eine abgezockte Schwerelosigkeit. Die Akademie tanzt unter Verzicht auf Denkaufgaben. Die Ohren reiben und staunen! Oder, wie es der Poet Karl Mickel einmal auf den Punkt brachte: “Wenn’s keinen Spaß macht, macht’s keinen Spaß.”

     

    „FUSK […] holt die wilden 1960er-Jahre in die turbulente Jetztzeit, zeigt, wie fließend die Grenzen zwischen frei Improvisiertem und Notiertem sein können. Trotz aller Retro-Tendenzen klingt die Musik dieses Vierers unverbraucht, frisch, aufregend. Übersetzt heißt „Fusk“ übrigens zu viel wie „Pfuschen“. Doch davon kann […] nicht die Rede sein.“
    Ssirus W. Pakzad (Jazzthing #99)

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V. im Rahmen von dazz – Jazz Winter Darmstadt 2020 

    Wir danken den Förderern von dazz 2020 Sparkasse Darmstadt, HEAG-Kulturfreunde Darmstadt gGmbH, Bürgerstiftung Darmstadt und Darmstädter Förderkreis Kultur e.V.