Schlagwort-Archive: Darmstadt

Punto Jazz: Georg Boeßner Trio

er Pianist und Komponist Georg Boeßner ist seit Jahren regelmäßiger Gast bei den sommerlichen Punto-Jazz-Konzerten im vinocentral. Oft bringt er seine aktuelle Working Band oder sein Trio mit Bass und Drums mit. So auch in diesem Jahr – lasst euch  überraschen! Auf dem abwechslungsreichen Programm stehen Stücke aus dem umfangreichen Boeßner-Repertoire, flankiert von selten gespielten Jazzstandards. Passt hervorragend zu einem Glas Wein – Jazz at its best!

Punto Jazz: Midnight Blue

In Darmstadt sind sie bekannt wie bunte Hunde: Gitarrist Deniz Alatas, Bassist Christian Spohn und Schlagzeuger Max Sonnabend. Neben zahlreichen eigenen Musikprojekten hört man sie immer wieder in den unterschiedlichsten Formationen. Untereinander kennen sie sich aus gemeinsamen Bandprojekten wie Durden und Western Circus sowie aus  Produktionen wie „Dein Song“ (ZDF). Dazu gibt es erstklassige Weine und kleine Speisen – der Eintritt ist frei. Perfekt für einen sommerlichen Jazzabend auf der vinocentral-Terrasse.

Punto Jazz: Matthias Vogt Trio

Das Matthias Vogt Trio als Dauerbrenner zu bezeichnen, wäre fast untertrieben – die Band mit Andreas Büschelberger am Bass und Volker Schmidt an den Drums ist längst eine  Institution. Und doch: Ihr erstes Album „Changing Colours“ feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum. Das Trio spielt ausgewählte Stücke aus seinem Debütalbum, dazu Jazzstandards und natürlich auch unerhörte Versionen von Lieblings-Popsongs im typischen Matthias-Vogt-Trio-Sound. Dazu gibt es erstklassige Weine und kleine Speisen – der Eintritt ist frei. Perfekt für einen sommerlichen Jazzabend auf der vinocentral-Terrasse.

Punto Jazz: Markus Krämer Trio

Das Trio um Gitarrist Markus Krämer spielt Standards der Broadway-Komponisten Cole Porter („You’d Be So Nice to Come Home To“, „Night and Day“) und Jimmy van Heusen („Here’s That Rainy Day“) – originell arrangiert für Gitarrentrio und mit viel Raum für virtuose Improvisationen der drei Musiker. Ergänzt wird das Programm durch Kompositionen von Markus Krämer sowie der japanischen Pianistin Sachie Matsushita. Dazu gibt es erstklassige Weine und kleine Speisen – der Eintritt ist frei. Perfekt für einen
sommerlichen Jazzabend auf der vinocentral-Terrasse.

Punto Jazz: Mira Cohan & Jeremy Fast

Die Darmstädter Singer-Songwriterin Mira Cohan singt eigene, überwiegend biografische Songs sowie sorgfältig ausgewählte internationale Klassiker aus Jazz, Latin und Chanson.  Begleitet wird sie von Jeremy Fast an der Gitarre. Gemeinsam präsentieren die beiden Musiker*innen ein abwechslungsreiches Programm, das Emotionen weckt, gute Laune verbreitet und perfekt zu einem Frühlingsabend auf der Terrasse des vinocentral passt.

Stefan Hentz | Miles Davis zum 100.

Cover: Miles Davis - Sound eines Lebens

Am 26. Mai wäre Miles Davis 100 Jahre alt geworden. In seiner gerade im Reclam-Verlag erschienenen Biographie »Miles Davis – Sound eines Lebens« fächert Stefan Hentz das künstlerische und politische Selbstverständnis des Trompeters auf, stellt Fragen nach seiner Persönlichkeit – und nach den Mythen, die den Prince of Darkness bis heute umgeben. In der Darmstädter Stadtkirche liest der im Jahr 2019 mit dem Preis für deutschen Jazzjournalismus ausgezeichnete Hamburger Autor aus seinem Buch und entwirft ein Kaleidoskop erzählerischer Perspektiven, das im Wechselspiel mit der subtilen Improvisationskunst der Saxofonistin und Flötistin Anna-Lena Schnabel und des Pianisten Florian Weber, zweierherausragender IndividualistInnen des aktuellen deutschen Jazz, vielschichtige neue Perspektiven auf das Weren und Schaffen eines der größten Musiker des 20. Jahrhunderts eröffnet.

Foto: Peter Gerhard/Jazzinstitut 2015©

Bessunger Jam Session

Auch im April laden der Förderverein Jazz e.V. und das Jazzinstitut Musikerinnen und Musiker zum zwanglosen musizieren vor Publikum bei freiem Eintritt. Das Eröffnungsset wird heute von einem Septett in der Besetzung Kai Sprenger – Saxophon, Günther Bauer – Trompete, Dirk Leveling – Posaune, Thomas Honecker – Gitarre, Norbert Paul – Piano, Peter Paasche – Drums und Chris Ries – Bass gestaltet. Danach können wie immer alle anwesenden Musikerinnen und Musiker in einer spontan inszenierten Session auf offener Bühne einsteigen.

Frischzelle: Fresh Freddy’s Hop

Fresh Freddy’s Hop ist tatsächlich ein gerade frisch neu gegründetes, junges Frankfurter Trio. Sie loten Klangräume zwischen Jazz, Boom-Bap, Drum and Bass und Highlife aus – es  geht um das Alleinsein, das Zusammenfinden, um das Schöne in all dem Schiefen. Der  Versuch, mit Klängen das zu sagen, was schwer in Worte passt. Ihre Musik schafft  Momente, in denen das Groteske, das draußen tobt, für einen Augenblick still steht – ein dynamischer Gegenentwurf zur Welt im Dauerrauschen. Mit Frederich Helbing (Gitarre/Komposition), Alisa Pou Montz (Kontrabass) und Till Weyrowitz (Schlagzeug)

Lambrusco-Fest mit den Bluespapas

Endlich raus ins Freie! Das vinocentral läutet offiziell die Outdoor-Saison ein – mit einem großen Lambrusco-Fest! Auf der Terrasse sorgen die Bluespapas für mitreißende Live-Musik, dazu sprudeln im Glas perlende Rot- und Roséweine. Rhythmisch geht es quer durch die facettenreiche Welt des Blues. Gitarrist und Sänger Bernd Simon ist seit rund 40 Jahren eine feste Größe in der deutschen Blues-Szene. Wie immer mit dabei Harper Reiner Lenz und Bassist Thomas Heldmann.

Voices of Change Lecture Performance: Peter Evans

Wie geht man in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung mit divergenten, widerstreitenden Haltungen und Meinungen um? Und in welcher Weise verhält sich Jazz und improvisierende Musik dazu? Welchen Beitrag leistet diese Musik in Praxis und Theorie im Diskurs um Politisierung von Kunst und Kultur. Historisch wie aktuell. Dieser Frage geht diese Veranstaltungsreihe des Jazzinstituts nach, die sich zwischen Januar und Juni 2026 mit einer Serie von Ausstellungen, Vorträgen, Lecture Performances, Musikergesprächen und Konzerten mit dem Thema Jazz und Demokratie beschäftigt.

Der in New York lebende Trompeter, Komponist und Improvisator Peter Evans zählt zu den prägenden Stimmen der internationalen Improvisationsszene. Seit den frühen 2000er-Jahren entwickelt er radikal eigenständige Formen des Solospiels und verbindet Jazz, Neue Musik und experimentelle Praxis. Mit zahlreichen Ensembles und preisgekrönten Projekten – sowie als Solist auf internationalen Bühnen – lotet er kontinuierlich neue musikalische Möglichkeiten aus, immer wieder auch in Darmstadt, z.B. bei den Ferienkursen.

In seiner Archiv-Residenz am Jazzinstitut Darmstadt widmet sich Evans der Frühgeschichte improvisierter Soloperformance – von Coleman Hawkins über Eric Dolphy bis zu Anthony Braxton – und verfolgt deren Spuren in Europa und Japan bis in die Gegenwart.

Außerdem wird er am 16. April einen Workshop an der Darmstädter Justus-Liebig-Schule mit Schüler*innen von Christoph Schöpsdau gestalten, an dem auch Musikschüler*innen der Akademie für Tonkunst sowie der Jazz & Pop School von Uli Partheil teilnehmen.

Anschließend stellt Peter Evans seine Recherchen öffentlich im Rahmen einer Lecture Performance (in englischer Sprache!) im Gewölbekeller des Jazzinstituts vor. Darin verbindet er Einblicke in seine künstlerische Forschung mit musikalischen Beispielen aus seiner Praxis der Solo-Improvisation für Trompete.