Schlagwort-Archive: Jazz

HLADEK / YANCHEV / HLADEK

Pat Methenys „Heat of the day“ ist – in der spanischen Übersetzung – das Titelstück dieses Crossover-Programms mit Gitarrenmusik aus verschiedenen (Musik-)Kulturen. Es Konzert kombiniert in einer temperamentvollen und „heißen“ Mischung klassische Gitarrenmusik aus Spanien, Südamerika und Südosteuropa u.a. von Murcia, Sanz, Barrios, Bartok, de Falla mit Jazzstücken von Pat Metheny und Tigran Hamasyan sowie Eigenkompositionen  und Improvisationen des Trios Hladek/Yanchev/Hladek. Dabei treffen in originellen und klangfarblich abwechslungsreichen Arrangements nicht nur unterschiedliche  Stilrichtungen und Besetzungen von Solo bis Trio aufeinander, sondern auch eine große Vielfalt unterschiedlicher Gitarren- und  Percussionsounds.

Stefan Hladek, Gitarren | Kalin Yanchev, Gitarren | Alexander Hladek, Vibraphon & Percussion

LA SOURCE BLEUE feat. Tom Wolff und Daniel Schmitz

New Jazz Originals, imaginäre Folklore und das Songbook von Steve Lacy sind die Markenzeichen dieser entspannt interagierenden Band um den Sopransaxophonisten  Michael Bossong. Das Darmstädter Echo nannte sie „perfekte Kenner der Materie“ und ein  “eingespieltes Team, das bestens aufeinander reagiert“. Sprachkünstler und Vokalist Tom  Wolff fügt dem Bandsound seine expressiven und poetischen Lyrics hinzu und hat sich längst als essentieller Bestandteil der Band etabliert. Daniel Schmitz setzt mit seinem kraftvollen und lässigen Trompetensound eigene Impulse, erweitert die Klangfarben des  Quintetts und fügt sich perfekt in die offene und freisinnige Spielhaltung dieser Band.

Michael Bossong, Soprano Sax | Thomas Honecker, Gitarre | Michael Distelmann, Bass | Bülent Ates, Drums | Tom Wolff, Vocals | Daniel Schmitz, Trompete

Mainouche – Gypsy Jazz & More

Standards der 20er und 30er Jahre, Schöpfungen von Django Reinhardt sowie allerlei artverwandte Stile und Songs im Gypsy Jazz Gewand. Der Name “Mainouche” setzt sich aus dem Fluss Main sowie dem französischen Begriff “Manouche” zusammen, der sowohl für in Frankreich lebende Sinti als auch für Gypsy Jazz im Allgemeinen steht.

Mainouche begibt sich als Quartett mit 20 Saiten, bestehend aus zwei Gitarren, Kontrabass und Violine sowie zwei Gesangsstimmen, auf die Reise. Vier professionelle Musiker aus 3 Bundesländern präsentieren Klassiker sowie Neuinterpretationen bekannter Titel als auch Eigenkompositionen. Energetische Leidenschaft und sichtliche Spielfreude sowie eine gute Portion Humor sind hier Programm. Mainouche spielt im akustischen Kontext, je nach Gelegenheit verstärkt oder unverstärkt virtuos und mit viel Spontanität, so dass wenn es sich ergibt, auch schon mal das Instrumentarium erweitert wird.

Rymden

Berge und Täler sind nicht bloß das Resultat geologischer Prozesse. Seit jeher sind sie den Menschen Sinnbilder für gute und schlechte Zeiten. Bugge Wesseltoft, Magnus Öström und  Dan Berglund haben in den letzten 30 Jahren einige davon erlebt – aber in jüngster Zeit  führt der Pfad vor allem bergauf. Seit 2019 hat die schwedisch-norwegische Band Rymden (zu Deutsch „Raum“ oder „Weltraum“) zwei Studioalben und eine Liveplatte veröffentlicht.  Von Publikum wie Presse wurde der Mix aus akustischen und elektronischen Klängen begeistert aufgenommen.

„Valleys & Mountains“ ist das dritte Werk der Skandinavier. Es zelebriert erneut die Liebe der drei für virtuos gespielte Musik im Stile der Siebziger Jahre, für Fusion-Jazz, Prog-Rock und sogar Klassik. Es gibt überraschende Taktwechsel, abgrundtief tosende Bassläufe und flirrende Synthesizer-Flächen. Dabei ist eines deutlich erkennbar: so ausgeruht klangen Rymden noch nie.

Swinging Tuxedos feat. Petra Bassus

Ein Tag für die Musik – Hessen in Concert – heißt es im ganzen Musikland Hessen am 5. Mai. Auf Initiative des Hessischen Rundfunks finden eine Vielzahl Veranstaltungen statt. 

“Swinging Tuxedos“ haben sich bei den Jazz Conceptions vor mehr als zwanzig Jahren kennengelernt. Seitdem ist die Formation zu einer festen Größe in der Darmstädter Jazz Szene geworden. In ihrem abwechslungsreichen Repertoire finden sich neben den Evergreens des Great American Songbook französische Chansons, Standards des Modern Jazz, die großen Hits der Beat Ära sowie eigene Komposition. Bei der Eröffnung der Session im Jazzinstitut wird die Band durch Michael Erhard am Flügel erweitert.

Petra Bassus | Gesang
Rüdiger Schwenk | Saxophone
Horst Bittlinger | Piano
Thomas Heldmann | Bass
Thomas Hoffmann | Schlagzeug

 

Naamu feat. Voix du Mali

Der holländische Bassist und Komponist Teun Creemers ist bekannt für seine innovativen Bandprojekte – schon mit “De Raad van Toezicht”, “Berlin-Rotterdam-Connection” oder “Zavamasi” arbeitete er mit afrikanischen Musikern zusammen. Zum Beispiel mit dem Balafonisten Mamadou Diabaté. Durch diese Begegnungen entdeckte der Arnheimer seine Liebe zur westafrikanischen Musik. Seine Passion ist es, diese Wurzeln von Blues und Jazz mit jazzigem Groove zu verbinden. “Malinke Groove Jazz” nennt Creemers seine Musik. Malinke ist die Sprache der Malinka, einer Volksgruppe, die in weiten Teilen Westafrikas beheimatet ist.

Für Naamu haben, basierend auf Basskompositionen von Creemers, Musikerinnen und Musiker in Mali Songs kreiert. Diese wurden dann von befreundeten Musikern in Europa vervollständigt. Als Ergebnis dieser kulturellen Verschmelzung entstand 2023 die CD “NAAMU”. Der Titel bedeutet “Ja!- Ich hör Dich!”, die in den Niederlanden zuletzt für den “Edison Price” nominiert wurde.

Dank der Unterstützung des “Niederländischen Fonds der Podium-Kunst” kann das Programm “Voix du Mali” nun auf Tournee durch die Niederlande, Belgien und Deutschland gehen.  Wobei der einzige deutsche Auftritt im HoffART-Theater Darmstadt stattfindet. Bei der neunköpfigen Band sind alle Akteure aus Mali dabei. Darunter die in Europa bekannten Sängerinnen Kankou Koujaté und Aminata Danté (u.a. Salif Keita Band) sowie der Gitarrist/Sänger Yacouba Sagara a.k.a. Bloffou. Auch die restliche Band entspricht der Originalbesetzung der CD-Produktion: sechs Musiker:innen aus der jungen Garde der sehr lebendigen holländischen Jazzszene.

Das Konzert kommt in Zusammenarbeit mit der “Beyond Blue Connection” zu Stande.

Max Clouth & Paul Janoschka

Paul Janoschka und Max Clouth erforschen Klangtexturen zwischen kammermusikalischem Jazz, freier Improvisation und außereuropäischer Musik.
Paul Janoschka ist als Jazz-Pianist und Komponist in vielen verschiedenen Bands und Ensembles tätig. 2019 absolvierte er sein Jazzpiano-Studium bei Prof. Rainer Böhm und Prof. Joerg Reiter an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Anschließend ist er nach New York City gezogen, wo er als Stipendiat des DAAD am City College of New York bei Kevin Hays und Fred Hersch kürzlich sein Master-Studium mit Bestnote abschloss. Als Pianist war er in New York in verschiedenen Bands Teil der dortigen Musik-Szene. Mittlerweile ist er in Frankfurt am Main wohnhaft.
Max Clouth, geboren 1985 in Frankfurt, studierte ab 2015 Jazzgitarre an der Hochschule für Musik Mainz bei Marc-Oliver Klenk und Norbert Scholly und von 2008 bis 2009 an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden bei Ralf Beutler und Stephan Bormann. Anschließend nahm er von 2009 bis 2012 Unterricht bei Pandit Nayan Ghosh an der Sangit Mahabharati Music School Mumbai und bei Guitar Prasanna an der Swarnabhoomi Academy of Music. Zusammen mit dem Frankfurter Elektro-Künstler Dan Bay veröffentlichte Max 2020 die EP “Voodoo Guitar”. Im April 2021 erschien die LP “Lucifer Drowning in a Sea of Light”, auf dem Max mit der Cellistin Sophie-Justine Herr und Kabuki am Modular-Synthesizer zu hören ist.

Mr Lonley

Mr Lonely entstand aus einem völligen Chaos aus bluesigen Gitarrenklängen und jazzigen Bläsermelodien inmitten von Rockenergie. Mit bittersüßen Texten und augenzwinkernder Melancholie führen sie den Hörer durch ein Labyrinth aus frechen Rhythmen und Harmonien. Das Projekt ist das Ergebnis einer langjährigen musikalischen Zusammenarbeit zweier Freunde, die schließlich ihre sich ergänzenden Bandkollegen fanden, um ein Quintett zu bilden, das ihre Musik am besten verkörpert.

34. Jazzkonzert Darmstädter Schülerbands

Beim Jazzkonzert geben Schul-Bands einen Einblick in die Vielfalt der Darmstädter Schul-Jazz-Szene. Nach der Eröffnung um 19.30 Uhr durch Oberbürgermeister Hanno Benz  präsentieren die Bands ihr Können dem Publikum.

Jazz lebt von der Lebendigkeit und Spielfreude, das zeigen in diesem Jahr Bands der Darmstädter Edith-Stein-, Justus-Liebig- und Viktoriaschule sowie des Ludwig-Georgs-Gymnasiums. Der einstudierte Vorrat der zwischen 14 und 20 Jahre alten Nachwuchsmusikerinnen und -musiker beinhaltet den Swing, den Groove, Filmmusiken und All-Time-Klassiker. Aber auch lateinamerikanische Songs sowie Rock- und Popstücke werden an diesem Abend zu hören sein.

Gewölbekeller unterm Jazzinstitut

Bessunger Jam Session: Trio 75

Wie gewohnt laden der Förderverein Jazz e.V. und das Jazzinstitut Musikerinnen und Musiker am letzten Freitag des Monats zum zwanglosen musizieren vor Publikum bei  freiem Eintritt.  Das Trio 75 mit Markus Krämer – Gitarre, Philipp Gutbrod – Drums und Chris  Ries – Bass fungiert als Rhythm Section.  Nach einem kurzen Eröffnungsset des Trios können alle anwesenden Musikerinnen und Musiker in einer spontan inszenierten Session  auf offener Bühne einsteigen.