Tag Archives: Konzerte

Jazz at the institute

OLYMPUS DIGITAL CAMERAThe Jazzinstitut established its own venue in its intimate and acoustically outstanding concert space underneath its current residence. Every Friday the venue hosts more or less known artists. An ongoing series entiteled “JazzTalk” invites musicians for a regular concert followed by a public interview onstage. Aditionally Darmstadt’s jazz initiative (Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz in Darmstadt e.V.) presents its own concert series at the club as well as a jam session (last Friday every month).

Also, the room is let to jazz musicians from around for their own purposes like rehearsals, cd releases or band presentations i.e.. In the attic of the building, the jazz gallery presents alternating exhibitions of visual artists with regard to jazz.

Upcoming Events

Upcoming | Archive: 2018 2017 2016 2015 2014
  • Sun
    05
    Aug
    2018

    Christoph Schöpsdau's Organtic

    18 h

    Bessunger Jagdhof, bei schlechtem Wetter im Jagdhofkeller
    Eintritt frei

    Bessunger Jagdhof Openair II und Open House im Jazzinstitut

    Auch in diesem Jahr gibt es wieder bei freiem Eintritt zwei sommerliche Konzerte unter den schattigen Platanen des Bessunger Jagdhofs. Das erste fand am 8. Juli statt. Während der Fördeverein Jazz e.V. für die Auswahl der musikalischen Gäste verantwortlich zeichnet, übernimmt das Resto Belleville die Bewirtung der Besucherinnen und Besucher mit köstlichen Kleinigkeiten aus der französischen Küche.

    Wie schon im vergangenen Sommer lädt das Jazzinstitut Darmstadt paralell zu einem Tag der Offenen Türe ein. Neben öffentlichen Führungen durch Europas größtes Jazzarchiv wird am 5. August auch die neue Ausstellung "Local Arts II" mit Skulpturen und Gemälden von Hardy "Meister" Zech und Holger Henning in der Jazzgalerie und im Gewölbekeller unter dem Jazzinstitut eröffnet.

    Jan Beiling | Saxophon
    Sven Claussen | Gitarre
    Christoph Schöpsdau | Orgel
    Jens Biehl | Schlagzeug

    Jazzy, groovy, soulful: Bei "Organtic" geht die Musik direkt durch den Bauch in die Beine. Blues und Funk, Cannonball Adderley und James Brown, Michael Brecker und Marvin Gaye verschmelzen zu einer aufregenden Mischung, hinzu kommen zahlreiche  Eigenkompositionen. Ein funky Saxophon, coole Gitarrenlicks, eine blubbernde Orgel und Mr. Groove himself am Schlagzeug sorgen für einen heißen Konzertgenuss! 

    Eine Veranstaltung des Förderverein Jazz e.V. und dem Resto Belleville

  • Fri
    10
    Aug
    2018

    Matthias Vogt Trio

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Party Next Door

    Matthias Vogt | Piano, Komposition
    Andreas Büschelberger | Bass
    Volker Schmidt | Schlagzeug

    Foto: Matthias Vogt Promo©

    "Türen auf!" für die neue Konzertsaison im Gewölbekeller unter dem Jazzinstitut. "Party next door" bedeutet in diesem Fall keineswegs, dass man für ein bisschen Spass und Bewegung doch gefälligst ein Haus weiter ziehen möge, sondern dass man heute hinter den massiven Türen und den steilen Treppen unseres Konzertkellers eine (Live-)Musikparty erwarten darf, wenn der Rüsselsheimer Soundtüftler, DJ und Keyboarder Matthias Vogt (Motorcity Soul, [re:jazz])mit seinem groovigen Mix aus Elektropop, Souljazz und Funk auftritt. Sein Trio mit dem Darmstädter Bassisten Andreas Büschelberger und dem Frankfurter Schlagzeuger Andreas Schmidt hat nämlich nicht nur die Musik ihrer inzwischen drei gemeinsamen CDs im Gepäck, sondern auch jede Menge Spielfreude.

    Markus Jäger schrieb dazu im Darmstädter Echo: "Vogts träumerisch-melancholische Piano- und Synthesizer-Sounds, Büschelbergers treibender Bass und Schmidts prägnantes Schlagzeugspiel sind ein Garant für ebenso anspruchsvollen wie eingängigen Jazz mit Einflüssen aus Elektro, Funk und Pop."

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fri
    07
    Sep
    2018

    Quartetto Pazzo

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Weder Kammerensemble noch italienische Filmkomödie

    Christof Thewes | Posaune
    Rudi Mahall | Bassklarinette
    Karl-Ludwig Hübsch | Tuba
    Martial Frenzel | Schlagzeug

    Foto: Wilfried Heckmann©

    Die Besetzung klingt fast nach Kammerensemble (oder nach einer italienischen Filmkomödie von Guido Salvini), der Sound der Band jedoch eher nach Garage. Trashig und ungeschliffen liefert Quartetto Pazzo musikalische Rohdiamanten, bedient sich stilistisch wahlweise im Rock oder der Neuen Musik und schmeißt dabei die Jazztradition über Bord, um sie dann unerwartet wieder aufzunehmen. Posaunist Christof Thewes ist ein Meister der Collage, in seinen unorthodoxen Kompositionen verknüpft er beinahe-tanzbare Grooves mit verästelten Melodielinien, als Instrumentalist ist er ohnehin umwerfend. Mit dem fantastischen Rudi Mahall, dem Kölner Freigeist Karl-Ludwig Hübsch an der Tuba und Power-Drummer Martial Frenzel hat er kongenial(-verrückt)e Ausführungsgehilfen für sein Klanguniversum gefunden.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fri
    05
    Oct
    2018

    Holly Schlott 2 Spirits

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets reservieren unter jazz@jazzinstitut.de

    JazzTalk 125: Zwischen den Welten, zwischen den Geschlechtern

    Holly Schlott | C-Melody Saxophon
    Simon Anke | Fender Rhodes & Piano
    Christian Tschuggnall | Schlagzeug
    Thomas Stieger | Bass
    Benjamin Geyer | Synthesizer & programming

    Foto: Holly Schlott Promo©

    Mit 2 Spirits erfüllte sich Volker Schlott anlässlich seines 60. Geburtstages einen lang ersehnten Wunsch zur Vervollkommnung seines persönlichen Lebensweges als Musiker und Mensch. Der vom dualen Dogmatismus geprägten Geschlechternorm begegnet Schlott substanziell. Als erster deutscher Jazzmusiker überhaupt erklärt er öffentlich, was er selbst schon seit seinem 15. Lebensjahr mehr oder weniger bewusst mit sich herumträgt. Künftig versöhnen sich (mindestens) zwei Seelen bei Schlott in der neuen Transgender-Identität Holly.

    Die Geschichte dreht sich eigentlich zunächst aber auch um ein ganz spezielles Saxophon, das C-Melody-Tenor, denn mit ihm hat der Berliner Saxophonist, Dozent und Komponist entdeckt, dass genau dieses Instrument seinen inneren Seelenzustand als nun offen lebende Transgender Person exakt verkörpert. So fügen sich die Dinge zusammen.

    Alle Aufnahmen auf der demnächst erscheinenden neuen CD "2 Spirts" (NRW Jazz) entstanden in den letzten fünf Jahren in nächtlichen, intuitiven Kompositions-Sessions zunächst am Keyboard. Später kamen dann alle anderen Instrumente hinzu, die Schlott selbst eingespielte. Nun wurde das ursprünglich als Soloprojekt im eigenen Studio produzierte Album auf die Bühne geholt. Für die jetzt anstehende Release-Tour engagierte Holly schließlich Lieblingsmusiker, allesamt aus der Berliner Musikszene und mindestens eine Generation jünger als Holly Schlott.

    Transgender und Geschlechteridentitäten und deren Bedeutung für den eigenen künstlerischen und ästhetischen Musikansatz werden ein Thema des Gesprächs sein, das Holly Schlott mit Wolfram Knauer nach der Pause zwischen den beiden Konzertteilen führen wird. Ein außergewöhnlich spannender JazzTalk erwartet das Publikum.

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt

  • Fri
    02
    Nov
    2018

    Stephan Crump's Rhombal

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets reservieren unter jazz@jazzinstitut.de

    JazzTalk 126: Tiefgründige und bewegende Musik

    Stephan Crump | Bass
    Ellery Eskelin | Saxophon
    Adam O’Farrill | Trompete
    Kassa Overall | Schlagzeug

    Rhombal ist die wohl ambitionierteste Besetzung des New Yorker Bassisten Stephan Crump. Im Spannungsfeld zweier herausragender Bläser, einem Urgestein der New Yorker Improvisatoren-Szene, dem Tenorsaxophonisten Ellery Eskelin, und dem brillanten jungen Trompeter Adam O’Farrill, entwickeln sich Crumps musikalische Ideen mit größtmöglicher Präzision. Getragen wird das Ganze durch eine innige rhythmische Kohärenz von Bandleader Crump, seit einer Dekade auch festes Mitglied im Trio des Pianisten Vijay Iyer (und als solcher auch schon Gast im Jazzinstitut) und dem in Seattle geborenen Schlagzeuger und Sänger Kassa Overall.

    Overall war lange Jahre Schlagzeuger der Band Timelife der Pianistin Geri Allen, studierte unter anderem bei Billy Hart, Elvin Jones und Bill Higgins. Er ist nicht nur im Jazz zuhause, sondern seit einiger Zeit recht erfolgreich als Rapper und Produzent. Overall vertritt auf dieser Tour Tyshawn Sorey, der mit im Studio war als Rhombal ihre gleichnamige CD aufgenommen haben.

    Auf dieser Einspielung versammelt die Band Songs, die Bassist Crump nach dem frühen Tod seines Bruders Patrick schrieb. Tiefgründig und bewegend kommt diese Musik daher – fragile Kleinode, meisterliche Stücke von der Vergänglichkeit des Lebens und der Hoffnung der Zurückgelassenen. Zarte, fast gehauchte Bläsertöne kontrastieren mit dem drängenden aber immer klaren und transparenten Spiel der Rhythmusgruppe. Wenngleich die CD bereits Ende 2016 bei PledgeMusic in den USA erschien, kommen Rhombal jetzt erstmals mit diesem Programm auf Europatournee.

    Beim JazzTalk unterhalten sich Stephan Crump und Wolfram Knauer über die Ästhetik des Schmerzes und die kollektiven Umsetzung tiefer Gefühle wie Liebe, Verlust und Trauer in der improvisierten Musik. Das Gespräch findet nach der Pause zwischen den beiden Konzertteilen auf Englisch statt.

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt