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DER BLAUE BEREICH

„Der blaue Bereich“ spielt Modern Jazz mit folkloristischen Anklängen. Neben  Eigenkompositionen gehören Stücke von europäischen und amerikanischen Jazzmusikern wie z.B. Louis Sclavis und Charles Mingus zum Repertoire. Bülent Ates, der gerade seinen  80. Geburtstag feiern konnte, ist eine lebende Legende der Frankfurter Musiklandschaft.  Der in Ankara geborene Schlagzeuger erlebte vor vielen Jahren Albert Mangelsdorff bei einem Auftritt in Istanbul und beschloss daraufhin, nach Deutschland zu kommen. Er tourte zuvor schon durch Europa und spielte bereits 1968 mit Don Cherry in Schweden bei  den „Summer House Sessions“, die im letzten Jahr endlich auf CD dokumentiert wurden.

In Frankfurt wurde er zu einem wichtigen Eckpfeiler der Szene und arbeitete u.a. mit Heinz Sauer, Christoph Lauer, Bob Degen, Harry Petersen und Alfred Harth zusammen. Mit Jürgen Wuchner verband ihn eine langjährige musikalische Partnerschaft in vielen  Projekten. Gitarrist Michael Bernschneider ist seit vielen Jahren in der Frankfurter  Jazzszene aktiv und spielte u.a. mit Jürgen Wuchner, Natalya Karmazin und Thomas  Langer. Er wird auch bei einigen Stücken die chromatische Mundharmonika zu Gehör bringen. Chris Rücker ist ein stilistisch vielseitiger Kontra- und E-Bassist. Er spielt bei  Nachttierhaus und der Karma Jazz Group, mit der er auch das Jazz Arbeitsstipendium der Stadt Frankfurt erhielt. Konzertiert hat er beim Deutschen Jazzfestival Frankfurt und in der Alten Oper.

Michael Bernschneider: Gitarre, Harmonica | Chris Rücker: Kontrabass | Bülent Ates: Schlagzeug

HLADEK / YANCHEV / HLADEK

Pat Methenys „Heat of the day“ ist – in der spanischen Übersetzung – das Titelstück dieses Crossover-Programms mit Gitarrenmusik aus verschiedenen (Musik-)Kulturen. Es Konzert kombiniert in einer temperamentvollen und „heißen“ Mischung klassische Gitarrenmusik aus Spanien, Südamerika und Südosteuropa u.a. von Murcia, Sanz, Barrios, Bartok, de Falla mit Jazzstücken von Pat Metheny und Tigran Hamasyan sowie Eigenkompositionen  und Improvisationen des Trios Hladek/Yanchev/Hladek. Dabei treffen in originellen und klangfarblich abwechslungsreichen Arrangements nicht nur unterschiedliche  Stilrichtungen und Besetzungen von Solo bis Trio aufeinander, sondern auch eine große Vielfalt unterschiedlicher Gitarren- und  Percussionsounds.

Stefan Hladek, Gitarren | Kalin Yanchev, Gitarren | Alexander Hladek, Vibraphon & Percussion

SCHMACKES

Der Name der Band ist zugleich Programm: Ihre Musik reißt mit, ist voller Energie und erreicht schnell die Gefühle und Tanzbeine der Zuhörer:innen. Ihre Spielweise changiert manchmal zwischen Wehmut und tastender Sehnsucht, mündet aber meistens in wilder  und tanzender Lebensfreude. Das Repertoire umfasst traditionelle Stücke aus der jiddischen Musik, der Romakultur und aus dem Balkan, präsentiert in eigenen Arrangements, sowie eigene Stücke; gewürzt mit virtuosen Improvisationen und viel expressivem Gesang.

Ralf Engel, Gitarre | Andrii Fesenko, Akkordeon | Andre Voran, Flöte, Saxofon | Matthias Zeylmans, Kontrabass, Gesang

LA SOURCE BLEUE feat. Tom Wolff und Daniel Schmitz

New Jazz Originals, imaginäre Folklore und das Songbook von Steve Lacy sind die Markenzeichen dieser entspannt interagierenden Band um den Sopransaxophonisten  Michael Bossong. Das Darmstädter Echo nannte sie „perfekte Kenner der Materie“ und ein  “eingespieltes Team, das bestens aufeinander reagiert“. Sprachkünstler und Vokalist Tom  Wolff fügt dem Bandsound seine expressiven und poetischen Lyrics hinzu und hat sich längst als essentieller Bestandteil der Band etabliert. Daniel Schmitz setzt mit seinem kraftvollen und lässigen Trompetensound eigene Impulse, erweitert die Klangfarben des  Quintetts und fügt sich perfekt in die offene und freisinnige Spielhaltung dieser Band.

Michael Bossong, Soprano Sax | Thomas Honecker, Gitarre | Michael Distelmann, Bass | Bülent Ates, Drums | Tom Wolff, Vocals | Daniel Schmitz, Trompete

Max Clouth & Paul Janoschka

Paul Janoschka und Max Clouth erforschen Klangtexturen zwischen kammermusikalischem Jazz, freier Improvisation und außereuropäischer Musik.
Paul Janoschka ist als Jazz-Pianist und Komponist in vielen verschiedenen Bands und Ensembles tätig. 2019 absolvierte er sein Jazzpiano-Studium bei Prof. Rainer Böhm und Prof. Joerg Reiter an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Anschließend ist er nach New York City gezogen, wo er als Stipendiat des DAAD am City College of New York bei Kevin Hays und Fred Hersch kürzlich sein Master-Studium mit Bestnote abschloss. Als Pianist war er in New York in verschiedenen Bands Teil der dortigen Musik-Szene. Mittlerweile ist er in Frankfurt am Main wohnhaft.
Max Clouth, geboren 1985 in Frankfurt, studierte ab 2015 Jazzgitarre an der Hochschule für Musik Mainz bei Marc-Oliver Klenk und Norbert Scholly und von 2008 bis 2009 an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden bei Ralf Beutler und Stephan Bormann. Anschließend nahm er von 2009 bis 2012 Unterricht bei Pandit Nayan Ghosh an der Sangit Mahabharati Music School Mumbai und bei Guitar Prasanna an der Swarnabhoomi Academy of Music. Zusammen mit dem Frankfurter Elektro-Künstler Dan Bay veröffentlichte Max 2020 die EP “Voodoo Guitar”. Im April 2021 erschien die LP “Lucifer Drowning in a Sea of Light”, auf dem Max mit der Cellistin Sophie-Justine Herr und Kabuki am Modular-Synthesizer zu hören ist.

Cathrin Ambach Quartett

Die Jazzflötistin Cathrin Ambach hat in diesem 2021 gegründeten Quartett mit namhaften Musikern der Jazzszenen Köln und Mannheim ihre Traumbesetzung gefunden. Mit Riaz  Khabirpour an der Gitarre, Simon Schallwig am Kontrabass und Holger Nesweda am Schlagzeug verwirklicht das Quartett mit aufregenden Eigenkompositionen Contemporary Jazz. Besonders spannend ist hier die individuelle Handschrift der einzelnen Bandmitglieder, die in ihren jeweiligen Kompositionen zu erkennen ist. Getragen von gemeinsamer Spielfreude und Experimentierfreude verschmelzen die unzähligen Ideen zu einem homogenen modernen Quartettsound. Zu hören auf der 2023 erschienenen CD „CONNECTED“, die die Band an diesem Abend vorstellt.

dazz-Festival 2024: Claus Boesser-Ferrari

Jenseits sportlicher Ambitionen türmt Claus Boesser-Ferrari Groove-Kaskaden auf – um im nächsten Moment auf kaum hörbare feine Verästelungen umzusteigen. Indianische Ritualsongs und Operettenhits wechseln sich mit rau arrangierten Rocksongs und flächigen Soundtracks ab. Abdullah Ibrahim, Jimi Hendrix oder Lennon/McCartney lieferten das Material, das er neben seinen eigenen Kompositionen bearbeitet.

Eine Veranstaltung im Rahmen von dazz – Jazz Winter Darmstadt 2024

Mirko Meurer & The Gentlemen’s Jazztett

Mit ihrem Programm „It’s the most wonderful time of the year – The swinging Christmas  session” präsentiert das Gentlemen’s Jazztett ein typisch swingendes Weihnachtsprogramm, das viele gern gehörte Christmas-Hits aus den USA beinhaltet. Von „Let it snow“ bis „Winter Wonderland“ und von „Santa Claus is coming to town” bis “Have yourself a merry little Christmas” ist hier fast alles drin, was der amerikanische Swing der  30er bis 70er Jahre der Welt an bekannten Weihnachtssongs geschenkt hat.

Programmatisch startet das im Trio auftretende Gentlemen’s Jazztett den Abend mit  weihnachtlichen Wintersongs und nähert sich in zwei Sets stetig den musikalisch  verarbeiteten Weihnachtsfeiertagen an. Lassen auch Sie sich von den Musikern in  vorweihnachtliche Stimmung versetzen und genießen Sie einen unbeschwerten, swingenden Abend.

Mirko Meurer – Gesang | Manuel Seng – Piano | Niklas Schumacher – Bass

PAUL WALKE TRIO

Paul Walke bastelt gerne Collagen auf Papier, aber noch lieber auf seiner Gitarre. Nach Folkmusik klingende Balladen treffen in seinem Trio auf explosive, dissonante Kompositionen – Zuhörende werden überrascht, Hörgewohnheiten über den Haufen geworfen. Spontanität und Interaktion sind dabei nur zwei zentrale Werkzeuge, derer sich das Trio bedient. Paul Walkes Kompositionen spiegeln dabei seine Vorliebe für das Collagieren wider. Kleinste Schnipsel verschiedenster musikalischer Elemente sind bei genauer Betrachtung des Gesamtbildes erkennbar: Einflüsse aus klassischem Gitarrenrepertoire, schwingender Jazztradition und avantgardistischer Musik – all das wird in kammermusikalischer Besetzung zusammengeklebt. Bei der musikalischen Gestaltung helfen ihm dabei sensibel groovend und mit stets offenen Ohren:

Mario Angelov – Kontrabass
Micha Jesske – Schlagzeug

4 ON JAZZ: Anke Schimpf – Christoph Kühnel – Udo Brenner – Thea Florea

4on Jazz ist ein Jazz-Quartett aus dem Raum Darmstadt. Spielfreude, Musikalität und Impulsivität stehen im Vordergrund und vermitteln die interpretatorische Vielseitigkeit des Jazz. Basierend auf diversen Jazz-Klassikern werden neue Linien gezeichnet und Spielräume ausgelotet. Um die Saxophonistin und Flötistin Anke Schimpf gesellen sich Udo Brenner am Kontrabass, Christoph Kühnel als erfahrener Mann an den Tasten und die engagierte Schlagzeugerin Thea Florea. Das Programm umfasst Stücke von Stanley Turrentine, Claire Fischer, Enrico Pieranunzi, Esbjörn Svenson, Grover Washington, Keith Jarrett u.v.m.