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Foto by Ferry

Elsa & Flávio Quzartett

Die Sängerin Elsa Johanna Mohr aus dem Rheinland und der Gitarrist Flávio Nunes aus São Paulo spielen seit sieben Jahren zusammen. Sie verbindet eine gemeinsame musikalische Sprache, mit der sie die brasilianische Lebenslust und die altbekannte Sehnsucht der Brasilianer:innen zum Ausdruck bringen.

Mit ihrem neuen Album „Em Julho“ nehmen sie ihr Publikum erneut mit auf eine musikalische Reise nach Brasilien. Die Aufnahmen entstanden im August 2025 und versammeln eine lebendige Mischung aus Klassikern der brasilianischen Musik und eigenen Kompositionen.

Stücke wie „Água de Coco“ von Marcos Valle oder „Tico-Tico no Fubá“ von Zequinha de Abreu treffen auf Songs von Künstler:innen wie Milton Nascimento oder Djavan. Darunter mischen sich Eigenkompositionen der Sängerin, etwa das Stück „Beijo da Lua“ (dt. Kuss vom Mond), in dem von der besonderen Magie und Energie Brasiliens die Rede ist oder „Jaguar“ in dem Mohr filigran auch die deutsche Sprache einarbeitet und das Erinnerungen an ihre Brasilienaufenthalte metaphorisch einfließen lässt.

Nach ihrem Debütalbum „Passadinha“, das 2023 im Rahmen der Reihe „Jazz Thing Next Generation“ erschien, führen sie diese Zusammenarbeit auf „Em Julho“ (erschienen im Juli 2026) konsequent weiter – intim, warm und voller Lebensfreude. Der Titel steht dabei für ein Lebensgefühl: ein musikalischer Sommer, den man jederzeit hören kann und der Alltagsprobleme für einen Moment in den Hintergrund treten lässt – leicht, sonnig und voller Sehnsucht nach Meer, Wärme und Ferne.

Couple Coffee

Seit ihrem Debut 2005 lebt das brasilianische Musikduo in Portugal und leistet einen wichtigen Beitrag zur Welt der Musik. In ihrem vielseitigen Werk verbinden sich Jazz und Bossa Nova mit populären portugiesischen und brasilianischen Musikstilen, seien es Fado oder Chorinho. Luanda Cozettis einzigartige tropische Stimme und Norton Daiellos grooviger Bass sorgen für einen raffinierten Klang.

In den 20 Jahren ihrer Karriere haben sie 6 Alben veröffentlicht und haben mit vielen Künstler*innen der portugiesisch sprachigen Welt zusammengearbeitet. Mit Ivan Lins, António Zambujo, Tito Paris, Roberto Menescal, Viviane, Mafalda Arnauth, Pedro Jóia und vielen anderen. Hunderte von Auftritte in Clubs und auf Festivals in Europa und in Nord- und Südamerika haben Begeisterung bei Zuschauern und Medien entfacht.

Ihr erstes Album „Puro“ ist in Brasilien aufgenommen und enthält besondere Interpretationen von u.a. Noel Rosa, Caetano Veloso, João Bosco, Tom Jobim. Die beiden nächsten sind Hommagen an Zeca Afonso bzw. dem Bossa Nova. Ab dem vierten Album erscheinen sie auch als Autoren der Stücke.

Nelson Latif & Mariano González

Nelson Latif und Mariano González sind Vertreter der reichhaltigen Instrumentalmusik Brasiliens. Die aus São Paulo stammenden Musiker vereinen in ihrem Zusammenspiel jahrzehntelange internationale Konzert- und Forschungserfahrung mit tiefer künstlerischer und kultureller Hingabe. Gemeinsam erschaffen sie einen vielschichtigen musikalischen Dialog, der traditionelle brasilianische Klangwelten mit afrikanischen Einflüssen, improvisatorischer Freiheit und Experimentierfreude verbindet. Ihr Zusammenspiel zeichnet sich durch rhythmische Präsenz, virtuose Interaktion und eine besondere Sensibilität für kulturelle Vielfalt aus. Bei einigen Stücken wird die brasilianische Sängerin Nana Pastorello dabei sein.