Tag Archives: Gewölbekeller unterm Jazzinstitut

Hasan Özgür Tuna Quartett

Das Quartett aus Frankfurt ist auf Initiative des Schlagzeugers  Hasan Özgür Tuna als eine Plattform für künstlerischen Ausdruck in Form von Musik entstanden. Musik, kollektiv gespielt mit Musiker*innen, die über das Gegebene hinaus denken können. Beim heutigen Konzert werden sowohl original Kompositionen von Ulrike Schwarz und Hasan Özgür Tuna, als auch deren Arrangements  von bekannten Jazz-Standards und weniger bekannten „Non-Standards“ zu hören sein. Ein Bezug zur Jazztradition ist ebenso erkennbar wie ein Bezug zur experimentellen Musik – und doch ist alles anders.

Ulrike Schwarz | Altsaxophon, Flöte
Onno Winter | Gitarre, Effects
Julien Briant | Bass
Hasan Özgür Tuna | Schlagzeug

Eine Veranstaltung der auftretenden Musiker mit Unterstützung des Fördervereins Jazz e.V.

Jazz Connects: Field

Jazz heißt Musik zu transportieren , die so reich an Informationen, Farben und Emotionen ist, dass sie einem den Atem befreit und Brust wie Geist gleichermaßen öffnet. FIELD verfügt über alle notwendigen Zutaten: Energie, Humor und tiefgehendes Bewusstsein für den steten Fluss der Kreativität. Ihrem Selbstverständnis nach ähneln sie dabei jener mythologischen Figur des Tricksters, die in vielen alten indigenen Traditionen vorkommt. Der Trickster (zu deutsch auch „Schwindler“ oder „Trickser“) hinterfragt die Regeln und Konventionen, um vermeintlich unumstößliche, göttliche Gewissheiten auf den Kopf zu stellen. FIELD versteht sich als ein Vehikel für die Neuverortung innerer und äußerer Grenzen und Begrenzungen. Dazu schöpfen sie aus den reichen Weidegründen der Musik und all dem, was „Jazz“ ausmacht, ausgerüstet nur mit ihren Instrumenten als Werkzeugen und Waffen.

CHRISTOPHER DELL | Vibraphone
JONAS WESTERGAARD | Bass
PETER BRUUN | Drums
ULI KEMPENDORFF | Tenor Sax, Clarinet, Comp

Bessunger Jam Session mit Trio 75

Im Februar ausnahmsweise einmal außer der Reihe laden der Förderverein Jazz e.V. und das Jazzinstitut Musikerinnen und Musiker diesmal nicht am letzten Freitag des Monats, sondern eine Woche zuvor, zum zwanglosen musizieren vor Publikum bei freiem Eintritt. Das Trio 75 mit Markus Krämer – Gitarre, Philipp Gutbrod – Drums und Chris Ries – Bass fungiert als Rhythm Section. Nach einem kurzen Eröffnungsset des Trios können alle anwesenden Musikerinnen und Musiker in einer spontan inszenierten Session auf offener Bühne einsteigen.

dazz-Festival 2026: Rebirth & Ulli Jünemann – Tribute to Jan Ptaszyn Wróblewski

Rebirth ist ein junges, aber bereits etabliertes Jazzquintett aus Polen, Gewinner des Junior Jazz Festivals 2025 als beste Jazzband. Mit ihren eigenen Arrangements von Werken der polnischen Jazzlegende Jan Ptaszyn Wróblewski begeistern sie Publikum und Presse gleichermaßen. In Darmstadt werden sie von dem Altsaxophonisten Ulli Jünemann als Special Guest begleitet.

Eine Veranstaltung im Rahmen von dazz – Jazz Winter Darmstadt 2026

dazz-Festival 2026: **Y**

**Y** (ausgesprochen „four star Y“) ist eine Berliner Band, die harte, abgefahrene und treibende Improvisation spielt und dabei lässig zwischen Psychedelic und Rock-Jazz changiert. Liz Kosack, amerikanische Synthesizer-Spielerin und wandelbare interplanetare Botin trifft auf Dan Peter Sundland, einen verrückten Norweger im Anzug mit frecher Bassplayer-Attitüde. Steve Heather, ein ungepflegter, lasterhafter Australier mit einer gefährlichen Mischung aus Humor, Virtuosität und moderner Ritterlichkeit komplettiert das Trio.

Eine Veranstaltung im Rahmen von dazz – Jazz Winter Darmstadt 2026

dazz-Festival 2026: Bene Aperdannier Trio

Alles was Bene Aperdannier nicht wollte, ist einfach ein weiteres Jazzpianotrio. Der Tastenzauberer, der in seiner Karriere mit Künstler*innen wie Lily Dahab, Joy Denalane, Jocelyn B. Smith, Michael Schiefel, Lisa Bassenge, mit Freundeskreis und den Fantastischen Vier, selbst mit Ed Sheeran, James Blunt und Jason Derulo gearbeitet hat, erschuf in einem einsamen Haus in der Uckermark seinen eigenen Klangkosmos, der klingt „als wenn Miles Davis und Fellinis Komponist Nino Rota sich bei Debussy auf einen Rotwein treffen, um dann gemeinsam mit Nils Frahm und Prince um die Häuser zu ziehen…“

Besetzung: Bene Aperdannier (piano, rhodes), Christian Kögel (git, baritone git, dobro, oud), Bernd Oezsevim (drums, percussion, Glockenspiel)

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Eine Veranstaltung im Rahmen des dazz – Jazz Winter Darmstadt 2026

Jazz Dessert: Maite Hontelé & Ramón Valle

Die Soziokultur-Initiative creActiv / Beyond Blue Connection feiert ihr 25jähriges Jubiläum. Wichtig: „Sich nicht auf den kulturellen Geschmacks-Autobahnen bewegen!“. Ein ideales Beispiel für diese Haltung ist der kubanische Pianist Ramón Valle, der gemeinsam mit der holländischen Trompeterin Maite Hontelé seine neu erschienene CD „HAVANNA“ (IN+OUT Records) in Darmstadt vorstellt.

„HAVANNA“ ist eine Ode an die musikalische Freundschaft, die Freiheit der Improvisation und die gemeinsame Liebe zur kubanischen Musik. Das Konzert der beiden Bandleader verspricht ein Feuerwerk der Improvisation zu werden. „Unsere Musik sind lebendige musikalische Dialoge, bei denen wir einander mit Respekt zuhören, einander vollkommen vertrauen und unsere jeweilige Meinung zum Ausdruck bringen“ sagt Ramón Valle.  „Das können ernste Gespräche sein, die in musikalischem Gelächter enden. Plaudereien, die spielerisch beginnen, sich aber zu tiefen Dialogen entwickeln. Wir spielen wie zwei Kinder“, ergänzt Maite Hontelé, die viee Jahre in Südamerika lebte und dort mit Stars wie Rubén Blades, Gilberto Santa Rosa, Oscar D’León, Orquesta Aragón oder Vicente García im Studio stand.

So unterschiedlich die Flügelhornspielerin aus den Niederlanden und der Tastenflitzer aus der Karibik auf den ersten Blick scheinen: Sie haben viele Gemeinsamkeiten. Beide sind international ausgezeichnete Instrumentalisten, Komponisten und Bandleader. Maite ist in Kolumbien und den Niederlanden ein gefeierter Star. Die studierte Blechbläserin wurde bereits zweimal für den Grammy nominiert. Seit 2023 leitet sie das renommierte Nationaal Jeugd Jazz Orkest (NJJO) in den Niederlanden – vergleichbar dem deutschen BuJazzO.

Der Pianist Ramón Valle stammt aus einer kubanischen Musiker-Familie. Mit sieben Jahren begann er seine klassischen Piano-Studien. Mit 20 Jahren schloss er das Studium mit Auszeichnung am Konservatorium in Havanna ab. Neben seiner Leidenschaft für die Klassische Musik war der Jazz für Valle schon recht früh die „zweite Liebe“. Aus der  Begegnung von Klassik, kubanischer Musik und Jazz entwickelte der Künstler eine einzigartige Spielweise. Bisher legen 14 Alben Zeugnis ab von der genialen Kreativität des „Little Giants“. 2018 gewann der „Official Steinway Artist“ den “Cubadisco Award” – den wichtigsten Preis für Cuban Music. 2019 wurde Valle mit dem Ehrenpreis als „bester Kubanischer Jazz Pianist“ ausgezeichnet. Best to the Best also.

Am Sonntagabend sind die beiden Ausnahme-Künstler im Jazzinstitut Darmstadt zu Gast. Die Veranstaltung kommt dort mit Unterstützung durch den Darmstädter Förderverein Jazz zu Stande.

Tickets zur Veranstaltung gibt es über die Initiative Beyond Blue Connection

Alexander von Schlippenbach Trio

Das Schlippenbach-Trio ist seit ziemlich genau 55 Jahren eine Institution in der europäischen improvisierten Musikszene. Alexander von Schlippenbach gründete das Trio 1970 mit Evan Parker am Saxophon und Paul Lovens. Neben unzähligen Auftritten auf verschiedenen Kontinenten gingen sie jedes Jahr im Dezember in dieser Konstellation auf ihre berühmte europäische Winterreise.

Im Jahr 2020 vollzog sich ein Generationswechsel in der Besetzung des Trios, als der Klarinettist Rudi Mahall und der norwegische Schlagzeuger Dag Magnus Narvesen zu Schlippenbach stießen. In diesem Jahr präsentiert sich das Trio in dieser neuen Zusammensetzung zum ersten Mal im Darmstädter Institutskeller.

Stephanie Wagners Outline 25

Im zweiten Jahr leitet die Jazzflötistin Stephanie Wagner die Band „Outline 25“ in komplett neuer Besetzung – wie in jedem Jahr mit Mitgliedern des Fördervereins: Stephanie Wagner | Querflöte, Leitung, Deniz Alatas | Gitarre, Christoph Schöpsdau | Klavier, Udo Brenner | Kontrabass, Max Sonnabend | Schlagzeug

Outline, was so viel wie Skizze oder Übersicht bedeutet, zeigt wie bunt und vielfältig die Szene in Darmstadt ist. Die Bandmitglieder präsentieren ihre Eigenkompositionen sowie Lieblingsstücke und Bekanntes in eigenem Arrangement.

[:de]Das Jazz Conceptions-Jugendensemble[:en]CANCELLED: Jazz Conceptions youth ensemble[:]

[:de]

unter der Leitung von Peter Back

Auch 2021 wollen wir versuchen ein reines Jugendensemble zu bilden, das vom 19. bis 24. Juli 2021 unter Anleitung eine eigenes, kurzes Konzertprogramm erarbeitet, welches  im Rahmen des Abschlusswochenendes auf großer Bühne in der Bessunger Knabenschule öffentlich präsentiert wird. Geprobt wird immer vormittags in der Akademie für Tonkunst, direkt um die Ecke der Knabenschule, bzw. eine Straßenbahn-Haltestelle weiter.

Foto: Rolf Oeser©

Der Saxophonist und Musikpädagoge Peter Back, der seit vielen Jahren Leiter der Jazzausbildung an der Musikschule des Main-Kinzig-Kreises ist sucht für die Darmstädter Jazz Conceptions junge Musiker/innen zwischen ca. 14 und 22 Jahren, die bereit sind, jeden Tag zwei bis drei Stunden volle Konzentration auf die Musik zu richten und dabei alles zu geben. Im Prinzip ist dieses Ensemble für alle Instrumente offen. Die Teilnehmerzahl ist allerdings begrenzt.

Sollten sich dennoch bis zum 30. Mai 2021 nicht genügend „junge“ Interessenten finden, wird Peter Back eine altersoffene Gruppe mit angepasstem Inhalt leiten.

Die Improvisation und das spontane Reagieren spielen natürlich immer eine wichtige Rolle. Mit den Jugendlichen möchte Back die Hauptformen des Jazz (Blues, AABA, 16 Takter) anhand von oft gespielten und nicht zu schweren Standards vorstellen. Davon ausgehend werden die Teilnehmer:innen zu eigenen Kompositionen und Arrangements ermutigt. Vor allem soll die Bedeutung des Aufeinander-Hörens und das Hineinversetzen in die verschiedenen Rollen (Rhythmusgruppe-Solist:in) einer Jazzcombo bewusst gemacht werden. Der Kurs ist auch für junge Instrumentalist/innen ohne große Banderfahrung offen. Das Wichtigste bleibt immer: Der Spaß am Musikmachen! Sich mit offenen Ohren dem Abenteuer aus Rhythmus, Groove, Spannung, und Auflösung voll hinzugeben.

Contact: Der Kurs kostet 80,- Euro für die ganze Woche. Wir bitten, sich bei Interesse aus Gründen der besseren Koordinierung unbedingt zunächst schriftlich oder telefonisch bei Peter Back zu melden. Nicht jedes Instrument kann mehrfach belegt werden. Auch bei inhaltlichen Fragen steht Peter Back zur Verfügung.

contact@peterback.de oder Tel. 06051 / 67223

Erst nach Absprache mit Peter Back, bitten wir die Teilnehmer/innen sich über das Onlineformular (-> hier gehts zur Anmeldung) anzumelden. Bei Teilnehmer/innen unter 18 Jahren benötigen wir zusätzlich zur Online-Anmeldung eine schriftliche Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten (Bitte am ersten Kurstag mitbringen).[:en]sorry, no English version available[:]