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Header mit Dozenten der DJC 2026

Sommerkurse für Jazz und Improvisation

Seit 1992 sind die Darmstädter Jazz Conceptions ein fester Bestandteil des Darmstädter Jazzkalenders. Immer in der ersten Woche der Hessischen Sommerferien treffen sich geübte Laienmusiker*innen mit ganz unterschiedlichen Vorkenntnissen an den Instrumenten, um sich in festen Ensembles und unter der Anleitung von erfahrenen, professionellen Coaches gemeinsam ein Bandprofil und ein kurzes Konzertprogramm zu erarbeiten, mit dem sie an den letzten beiden Abenden des Workshops öffentlich auftreten.

Die Kurse selbst finden zwischen Montag und Freitag tagsüber in der Bessunger Knabenschule und in der Akademie für Tonkunst statt. Abendliche Sessions finden unter der Woche auf verschiedenen Bühnen in Darmstadt statt. Freitag- (3.7.) und Samstagabend (4.7.) präsentieren sich die Ensembles, bei schönem Wetter im Hof der Bessunger Knabenschule dem gebannten Publikum.

Moving Sounds

Im Konzert mit MOVING SOUNDS erklingen harmonische Kompositionen beider Künstler, sowie improvisierte und vor allem intuitive Musik. Ihre Musik wählen sie entsprechend der Akustik und der Schwingung des Raumes, der Tageszeit und der momentanen Stimmung aus. Das Publikum darf gespannt sein auf neue, innige und meditative Klänge. Der indische Mystiker und Musiker Hazrat Inayat Khan sagte: „Musik ist die Sprache der Seele.“

Die Klarinettenvirtuosin Tara Bouman und der Ausnahmetrompeter und musikalische Grenzgänger Markus Stockhausen spielen seit dem Jahr 2002 als Duo MOVING SOUNDS zusammen. Das breite Spektrum von MOVING SOUNDS in der Klanggestaltung, die von tiefgründigen Linien über heiteres Schwirren bis zu hervorbrechender Exaltiertheit reicht, wird sowohl von der Fachwelt als auch von der Hörerschaft geschätzt. MOVING SOUNDS spielte zahlreiche Konzerte in Italien, Schweiz, England, Norwegen, Holland, Frankreich,  Spanien, Rumänien, Bulgarien, Ungarn, Israel, Russland, USA, Chile und vor allem in Deutschland.

The Chickyboos

Mit einem Augenzwinkern widmen sich die Chickyboos ihrem musikalischen Schatz: Deutschen Schlagern der 20er bis 40er Jahre, beschwingtem Swing, lässigem Western-Swing und unvergesslichen Gassenhauern aus den 50er bis 70er Jahren. Was einst aus Grammophon, Jukebox oder Flimmerkiste klang, erlebt hier eine liebevoll arrangierte Wiedergeburt – mal humorvoll, mal melancholisch, mal durchaus berührend aus dem Hinterhalt.

Jazzpicknick auf der Mathildenhöhe

Dank der Unterstützung durch die Stadt Darmstadt kann der Jazzclub Darmstadt sein traditionelles Jazzpicknick am Himmelfahrtstag auf der Mathildenhöhe wieder im Platanenhain veranstalten. Die seit 1975 zunächst auf der Ludwigshöhe, dann an der Grube Prinz von Hessen und seit 2003 auf der Mathildenhöhe vom Jazzclub Darmstadt organisierte Veranstaltung erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit.

Um 10.00 Uhr beginnt das Programm mit dem schon traditionellen Himmelfahrtsgottesdienst der benachbarten Evangelischen Gemeinden unter Mitwirkung des Evangelischen Posaunenchors Darmstadt.

Um 11.00 Uhr fängt der Jazzfrühschoppen an: Es spielt das Urgestein des Darmstädter Jazz, En Haufe Leit. Das Ensemble hat sich im Laufe der Zeit personell und stilistisch verändert und seine musikalische Vielseitigkeit stark erhöht, insbesondere durch den Einstieg von Sängerin Maike Heisel und einiger neuer musikalischer Akteure. Das Repertoire der Band reicht von traditionellem Jazz über Swing und Blues bis zu Titeln aus Gospel und Spiritual.

Gegen 13:30 Uhr bestätigt uns die LIO-Bigband unter Leitung des Jazzclub-Mitglieds Christoph Schöpsdau, dass sie mit Recht den Landeswettbewerb „Jugend jazzt Hessen für Bigbands“ 2025 gewonnen hat.

Voices of Change Concert: Fallen Crooner

Wie geht man in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung mit divergenten, widerstreitenden Haltungen und Meinungen um? Und in welcher Weise verhält sich Jazz und improvisierende Musik dazu? Welchen Beitrag leistet diese Musik in Praxis und Theorie im Diskurs um Politisierung von Kunst und Kultur. Historisch wie aktuell. Dieser Frage geht diese Veranstaltungsreihe des Jazzinstituts nach, die sich zwischen Januar und Juni 2026 mit einer Serie von Ausstellungen, Vorträgen, Lecture Performances, Musikergesprächen und Konzerten mit dem Thema Jazz und Demokratie beschäftigt.

Der Kontrabassist und Komponist Robert Lucaciu defragmentiert in seinem Projekt „Fallen Crooner“ das eigene, (cis-)männliche Selbstverständnis und fordert die Musiker*innen Zuza Jasinska, Pascal Klewer, Shannon Barnett, Sofía Salvo und Marius Wankel zu einem lustvollen Diskurs über Geschlechterrollen auf. In einer Montage aus Eigenkompositionen Lucacius, bekannten Songs und Textsequenzen verschiedener Autor*innen. Jede*r Musiker*in darf hier die eigene Vielfalt zelebrieren und alle Nuancen, die das eigene Instrument bietet, auskosten.

Vor dem Konzert unterhält sich Bettina Bohle, Leiterin des Jazzinstituts, mit den Musiker*innen über „demokratische“ Musik. Robert Lucaciu ist Träger des Kathrin-Preises 2023 und entwickelte das aktuelle Programm von Fallen Crooner mit den Musiker*innen zum großen Teil während der Residenz in Darmstadt im Mai 2023. Am 13. Februar ist ihre erste Platte „Fallen Crooner“ beim Schweizer Label Unit Records erschienen.

Tickets im Vorverkauf direkt beim Jazzinstitut bestellen

Anke Schimpf Jazz Mosaic

Das Quartett Jazz Mosaic besteht aus Georg Göb, Klavier, Christoph Paulssen, Bass, Max Sonnabend am Schlagzeug, Anke Schimpf, Saxofone und Flöte. Die Konzerte in den stilvoll renovierten und hellen Räumen des Darmstädter Designhauses auf der Mathildenhöhe sind ein besonders atmosphärisches Highlight im Rahmen des Art Salons Darmstadt.

Anspruchsvoller, gepflegter Modern Jazz bietet eine ideale Atmosphäre für eine Foto-Kunstausstellung der besonderen Art. Inspiriert von den legendären Salons der 1920er Jahre – etwa denen von Gertrude Stein – schaffen sie eine Umgebung, in der Kunst nicht nur betrachtet, sondern diskutiert und erlebt wird. Hier treffen sich Künstler:innen und Sammler:innen zu einem offenen Austausch in einer persönlichen und stilvollen Umgebung. bei guten Gesprächen, Speisen und Getränken entsteht so ein lebendiger Dialog, der die Kunstszene bereichert und neue Impulse setzt.

Heribert Leuchter Trio

Viel Raum für feines Zusammenspiel, jazziges Feeling und knackigen Hammond-Sound finden sich im Heribert Leuchter Trio. Wenn die Kirchenorgel die Königin der Instrumente genannt wird, das Klaviertrio die Königsdisziplin im Jazz darstellt – dann kann ein Jazztrio mit Hammondorgel nur die Synthese von beiden sein!

David Friesen Special Trio

Dieses Trio vereint drei außergewöhnliche Jazzstimmen auf dem Höhepunkt ihrer künstlerischen Fähigkeit. David Friesen, dessen mühelose Originalität und beeindruckende Präsenz ihm einen Platz unter den führenden Bassisten seiner Generation eingebracht haben, führt das Ensemble mit unvergleichlicher Autorität an. Während seiner bemerkenswerten Karriere trat Friesen mit Jazzlegenden wie Joe Henderson, Chick Corea, Stan Getz, Chet Baker, Art Pepper und Paul Bley sowie anderen auf. John Stowell, ein meisterhafter Gitarrist, bekannt für seine bemerkenswerte Kreativität und seine Weigerung, sich auf Klischees zu verlassen, trägt dem Trio eine unverwechselbare und fesselnde Stimme bei. Als Vervollständigung des Trios wird Libor Šmoldas sowohl in der Tschechischen Republik als auch international als einer der führenden Jazzgitarristen der Welt gefeiert. Das Trio spielt vor allem David Friesens original Kompositionen und verspricht ein hoch expressives, innovatives und unvergessliches Jazzerlebnis.