{"id":13937,"date":"2024-03-28T12:00:13","date_gmt":"2024-03-28T11:00:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/?p=13937"},"modified":"2024-04-05T16:26:20","modified_gmt":"2024-04-05T14:26:20","slug":"dozentinnen-und-dozenten-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/en\/dozentinnen-und-dozenten-2024\/","title":{"rendered":"Dozentinnen und Dozenten 2024"},"content":{"rendered":"<div><a name=\"2024dell\"><\/a><\/div>\n<h4><a href=\"https:\/\/www.christopher-dell.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Christopher Dell<\/a> &#8230;<\/h4>\n<figure id=\"attachment_7728\" aria-describedby=\"caption-attachment-7728\" style=\"width: 150px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-7728 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Dell_Christopher_2012_by_Wilfried_Heckmann-e1591186805946-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7728\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Wilfried Heckmann<\/figcaption><\/figure>\n<p>&#8230; ist seit den sp\u00e4ten 1990er Jahren Stammgast in der illustren Riege der Lehrkr\u00e4fte bei den Darmst\u00e4dter Jazz Conceptions.\u00a0 Seitdem hat der geb\u00fcrtige Darmst\u00e4dter eine fantastische musikalische Karriere hingelegt, die ihm neben dem Musikpreis seiner Heimatstadt, den der Vibraphonist bereits 2005 erhielt, 2021 den &#8222;Deutschen Jazzpreis&#8220; und im folgenden Jahr auch noch den &#8222;Hessischen Jazzpreis&#8220; einbrachte.<\/p>\n<p>Aber nicht nur als improvisierender Musiker z\u00e4hlt Dell zu den herausragenden Protagonisten der Gegenwart, sondern auch als Stadtbautheoretiker, Philosoph und Architekturkritiker sind Dells Diskursbeitr\u00e4ge europaweit gefragt. Plan, Struktur, Komplexit\u00e4t, Information sind zentrale Begriffe im k\u00fcnstlerischen wie akademischen Kosmos Christopher Dells. Insbesondere mit seinen egalit\u00e4ren Trios D.R.A. (Dell\/Ramond\/Astor) und Dell\/Lillinger\/Westergaard verfolgt er diese musikalische Philosophie seit bald zwei Jahrzehnten konsequent. &#8222;Dell mag es schwierig, mag die Schwelle, den Widerstand. (&#8230;) Musikalische Forschung ohne Gefallsucht, das ist sein Metier&#8220;, schrieb Ulrich Stock in der ZEIT dazu.<\/p>\n<p><a name=\"2024doemling\"><\/a><\/p>\n<h4><a href=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2024\/03\/der-unelektrischste-e-bassist-norbert-doemling-ist-seit-ueber-50-jahren-auf-der-buehne\/?\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Norbert D\u00f6mling <\/strong><strong>&#8230;<\/strong><\/a><\/h4>\n<figure id=\"attachment_13977\" aria-describedby=\"caption-attachment-13977\" style=\"width: 150px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Norbert_Doemling-live-2023-Foto_Doering.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-13977 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Norbert_Doemling-live-2023-Foto_Doering-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-13977\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Doering<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u2026 ist Musikpreistr\u00e4ger 2023 der Kulturstadt Darmstadt. Seit \u00fcber 40 Jahren ist der in Seeheim lebende Bassist eng mit der Darmst\u00e4dter Jazzszene verwoben. Musikalisch f\u00fchrte ihn ein weiter Weg zur \u00fcberaus popul\u00e4ren Krautrock-Band &#8222;Missus Beasly&#8220; von 1973 zu seinem aktuellen Duo &#8222;Bass &#8217;n Flutes&#8220; mit der ebenfalls in Seeheim lebenden Querfl\u00f6tistin Stephanie Wagner.<\/p>\n<p>Dazwischen spielte er mit Top-Musikern in der ganzen Welt Konzerte und wirkte bei zahlreichen LPs, CDs, Radio- und TV-Aufnahmen mit (u.a. Toto Blanke, Bir\u00e9li Lagr\u00e8ne, Joachim K\u00fchn, Jasper van \u0301t Hoff, Stu Goldberg, Bob Degen, Billy Cobham, Trilok Gurtu, Ramesh Shotam, Carlo Rizzo, Christoph Lauer, Charlie Mariano, Tony Lakatos, Toots Thielemans, Tomasz Sta\u0144ko); war Initiator von Projekten wie \u201eJazz meets Tango\u201c, ein Trio mit Juan Jos\u00e9 Mosalini am Bandoneon oder \u201eFamily of Percussion meets Bass-Strings\u201c mit Peter Giger, Tom Nicholas und Dom Um Rom\u00e3o (Percussion), Vitold Rek und J\u00fcrgen Wuchner am Kontrabass und spielte mit Ali Neander im \u201eFifty Fingers Acoustic Orchestra\u201c.<\/p>\n<p>Norbert D\u00f6mling geh\u00f6rt noch der inzwischen rar gewordenen Spezies der Autodidakten im Jazzbetrieb an \u2013 und dennoch (oder gerade deswegen?) gibt er schon seit Ende der 1970er Jahre Workshops. Er unterrichtete an der Wiesbadener Musik- und Kunstakademie oder der Mannheimer Musikhochschule, verfasste ein vielbeachtetes Lehrbuch \u00fcber Flageoletts am Bass und gab bereits Anfang der 1990er Jahre Solokonzerte mit E-Bass und Loopstation \u2013 in Deutschland ein Novum zu dieser Zeit.<\/p>\n<div data-contents=\"true\">\n<div data-block=\"true\" data-editor=\"df5d7\" data-offset-key=\"6hh5-0-0\">\n<p data-offset-key=\"6hh5-0-0\">\u00dcber seine Ideen f\u00fcr den diesj\u00e4hrigen Kurs sagt er folgendes:<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><em>&#8222;F\u00fcr meinen Kurs bei den Jazz Conceptions 2024 werde ich eigene Kompositionsfragmente mitbringen, die wir dann gemeinsam in eine auff\u00fchrbare Form bringen werden, sodass alle Beteiligte ihre \u201eRolle\u201c darin finden. Au\u00dferdem m\u00f6chte ich auch ein St\u00fcck ohne vorherige Vorgaben mit den Teilnehmern gemeinsam entwickeln. Ich freue mich auf die Aufgabe.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Norbert D\u00f6mling&#039;s Flying Spices * Flying Spice live Centralstation Darmstadt\" width=\"604\" height=\"340\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/cgzilMaKCxU?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<div><a name=\"2024leipnitz\"><\/a><\/div>\n<h4><strong>Jan Leipnitz &#8230;<\/strong><\/h4>\n<figure id=\"attachment_13962\" aria-describedby=\"caption-attachment-13962\" style=\"width: 150px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/JanLeipnitz_Foto_BenKraef-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-13962\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/JanLeipnitz_Foto_BenKraef-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-13962\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Ben Kraef<\/figcaption><\/figure>\n<p>&#8230; zog es wie so viele zum Studium nach Berlin. Zun\u00e4chst studierte er dort Philosophie, sp\u00e4ter Jazzschlagzeug an der Universit\u00e4t der K\u00fcnste, fand aber keinen richtigen Abschluss der akademischen Karriere, vielleicht auch weil eher das Unkonventionelle das Metier des in Schkeudnitz, in der N\u00e4he von Leipzig, geborenen Drummers ist.<\/p>\n<p>L\u00e4ngst ist der umg\u00e4ngliche Mitvierziger unverzichtbarer Teil der vitalen Hauptstadtszene, spielte \u2013 und spielt noch \u2013 mit Kollegen wie Gebhard Ullmann, Allan Praskin, Larry Porter, Henrik Walsdorff, Johannes Barthelmes und unz\u00e4hligen anderen. Was ihn auszeichnet, ist vor allem seine Vielseitigkeit, seine Offenheit f\u00fcr alle Spielarten des Genres, seine Wandlungsf\u00e4higkeit in einen &#8222;multidimensionalen musikalischen Organismus&#8220; (wie er sich selbst bezeichnet), der sich mit seinem hochenergetischen Spiel in jede Situation bestens einf\u00fcgt. Vielleicht gar nicht so ungew\u00f6hnlich, wenn man wei\u00df, dass Leipnitz als Jugendlicher die Chemnitzer Hardcore-Szene mit seinen Trommelgewittern begl\u00fcckte. In Darmstadt trat er zuletzt mit dem eher im souligen Mainstream verwurzelten Quartett der Saxophonistin Cordula Hamacher auf.<\/p>\n<p>Bei dieser Gelegenheit hat ihn auch Uli Partheil f\u00fcr das Dozent:innenteam der diesj\u00e4hrigen Jazz Conceptions entdeckt und ist sich sicher, dass Jan Leipnitz, mit seiner von musikalischen Scheuklappen befreiten Art, genau der Richtige f\u00fcr unseren Darmst\u00e4dter Sommerworkshop ist.<\/p>\n<div data-contents=\"true\">\n<p data-offset-key=\"929v1-0-0\">\u00dcber seine Ideen f\u00fcr den diesj\u00e4hrigen Kurs sagt er folgendes:<\/p>\n<\/div>\n<p><em>&#8222;Ich stelle mir unsere Arbeit als zwangloses und intensives Zusammensein vor. Wir werden uns mit den elementaren Aspekten des gemeinsamen Musizierens besch\u00e4ftigen, dem rhythmischen Puls, der harmonischen Intensit\u00e4t und des melodischen Ausdrucks. Eigenkompositionen sind absolut willkommen. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen und werden wir aus dem\u00a0 reichen Fundus an Kompositionen der Jazzgeschichte sch\u00f6pfen um unsere F\u00e4higkeiten zu verbessern. Mir wird es in dieser Woche besonders darum gehen, unsere musikalischen Sinne zu sch\u00e4rfen und ein kleines, gemeinsames musikalisches Universum zu erschaffen, das wir mit unseren Pers\u00f6nlichkeiten und Spielfreude f\u00fcllen werden.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Konzert der verlorenen S\u00f6hne live im b-flat\" width=\"604\" height=\"340\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/q9AE7mF-6L0?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><a name=\"2024lucks\"><\/a><\/p>\n<h4><strong><a href=\"https:\/\/www.ankelucks.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Anke Lucks<\/a> &#8230;<\/strong><\/h4>\n<figure id=\"attachment_8371\" aria-describedby=\"caption-attachment-8371\" style=\"width: 150px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Anke_Lucks_Foto_Dovile-Sermokas-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-8371 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Anke_Lucks_Foto_Dovile-Sermokas-scaled-e1581520959985-150x144.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"144\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-8371\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Dovile Sermokas<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u2026 stammt urspr\u00fcnglich aus Mettmann in Westfalen. Sie studierte zun\u00e4chst Rhythmikerziehung an der Hochschule f\u00fcr Musik und Theater in Hannover und verbrachte ein Auslandsjahr an der\u00a0 &#8222;Longy School of Music&#8220; in Boston. Nach Abschluss des Studiums wechselte sie nach Berlin, wo sie an der Hochschule &#8222;Hans Eisler&#8220; Jazzposaune und Instrumentalp\u00e4dagogik u.a. bei Jiggs Whigham und S\u00f6ren Fischer studierte.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend tourte sie weltweit mit dem Artistik und Musikprogramm \u201eBalagan\u201c und europaweit mit der Band \u201eRotfront\u201c, spielte Theater- und Filmmusik mit der Band \u201eShmaltz\u201c. Als Solistin oder Mitglied in anderen Formationen ragen Aufritte mit Albert Mangelsdorff, Anthony Braxton, Tyshawn Sorey heraus. Gemeinsam mit Almut Schlichting und dem Schlagzeuger Christian Marien bildet sie seit einigen Jahren das Trio &#8222;Insomnia Brass Band&#8220;, das im vergangenen Jahr mit dem Deutschen Jazzpreis in der Kategorie Band des Jahres ausgezeichnet wurde.<\/p>\n<p>\u00dcber ihre Gedanken zum Workshop sagt sie:<\/p>\n<p><em>&#8222;Beim Workshop m\u00f6chte ich mit den Teilnehmer:innen spielerisch St\u00fccke auseinandernehmen, neu zusammensetzen und dadurch gemeinsam neue Arrangements und Kompositionen \u00a0f\u00fcr die aktuelle Besetzung entwickeln. Freie Improvisation wird bestimmt auch mit einflie\u00dfen. Ich werde eigene Kompositionen mitbringen, freue mich aber auch auf St\u00fccke der Teilnehmer:innen.&#8220;\u00a0<\/em><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Insomnia Brass Band: Super Constellation\" width=\"604\" height=\"340\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/OtqBNQ4jqGY?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><a name=\"2024partheil\"><\/a><\/p>\n<h4><strong><a href=\"http:\/\/www.ulipartheil.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Uli Partheil<\/a> &#8230;<\/strong><\/h4>\n<figure id=\"attachment_10836\" aria-describedby=\"caption-attachment-10836\" style=\"width: 150px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/2021_09_Junemann-Cetto-Partheil_by_Oskar_Partheil-e1679929569886.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-10836 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/2021_09_Junemann-Cetto-Partheil_by_Oskar_Partheil-e1679929569886-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/2021_09_Junemann-Cetto-Partheil_by_Oskar_Partheil-e1679929569886-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/2021_09_Junemann-Cetto-Partheil_by_Oskar_Partheil-e1679929569886-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/2021_09_Junemann-Cetto-Partheil_by_Oskar_Partheil-e1679929569886-12x12.jpg 12w, https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/2021_09_Junemann-Cetto-Partheil_by_Oskar_Partheil-e1679929569886.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-10836\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Oskar Partheil<\/figcaption><\/figure>\n<p>&#8230; ist seit 2021 k\u00fcnstlerischer Leiter der Darmst\u00e4dter Jazz Conceptions und damit Nachfolger seines langj\u00e4hrigen musikalischen Mentors und Freundes J\u00fcrgen Wuchner. Partheil ist einer der aktivsten Protagonisten der Darmst\u00e4dter Szene, beeinflusst von der Musik Duke Ellingtons, Thelonious Monks, kubanischen Rhythmen und dem Blues. Er ist nicht nur ein versierter Pianist in s\u00e4mtlichen Stilistiken des Jazz, sondern auch als Komponist t\u00e4tig. In seinen Werken geht er \u00e4u\u00dferst kreativ mit den verschiedenen Einfl\u00fcssen um, die ihn als Musiker pr\u00e4gen.<\/p>\n<p>Uli Partheil studierte an der Mannheimer Musikhochschule unter anderem bei Professor J\u00f6rg Reiter Jazzpiano, au\u00dferdem Komposition und Arrangement. Seit Beginn der 1990er Jahre arbeitete er mit J\u00fcrgen Wuchner, Matthias Schubert, Janusz Stefanski, Ack van Rooyen, Rudi Mahall, Emil Mangelsdorff, Hanns H\u00f6hn, Peter Back, dem Wiener Kronenbr\u00e4u Orchester und vielen anderen zusammen. Als Begleiter ist er auch immer wieder am Staatstheater Darmstadt zu h\u00f6ren. Bis zum Beginn der Pandemie leitete er das von ihm selbst ins Leben gerufene Darmst\u00e4dter Jugendweltmusikorchester.<\/p>\n<p>Mit seinem Working Trio &#8222;Playtime&#8220; ist er in den letzten Jahren mit verschiedenen Literatur- &amp; Jazz-Projekten erfolgreich. Zuletzt ver\u00f6ffentlichte er gemeinsam mit Ulli J\u00fcnemann, Ralf Cetto und Angela Frontera den Longplayer &#8222;Reflections2020&#8220;. Partheil unterrichtet an der Jazz &amp; Pop School und der Akademie f\u00fcr Tonkunst in Darmstadt. F\u00fcr seine musikalischen Verdienste und sein Wirken f\u00fcr die F\u00f6rderung des jazzmusikalischen Nachwuchses erhielt er 2008 den Darmst\u00e4dter Musikpreis.<\/p>\n<p>\u00dcber seine Vorstellungen zum diesj\u00e4hrigen Workshop schreibt er folgendes:<\/p>\n<div>\n<p><em>&#8222;<\/em><em>Ich m\u00f6chte wieder versuchen mindestens ein St\u00fcck auswendig und ganzheitlich zu erarbeiten, d.h. die Musiker:innen sollen nicht nur ihren Part, sondern das ganze Werk lernen und verstehen. Dazu werde ich eigene Kompositionen und andere ausgew\u00e4hlte St\u00fccke mitbringen.&#8220;<\/em><\/p>\n<\/div>\n<p><a name=\"2024schlichting\"><\/a><\/p>\n<h4><strong><a href=\"https:\/\/almutschlichting.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Almut Schlichting<\/a> &#8230;<\/strong><\/h4>\n<figure id=\"attachment_13940\" aria-describedby=\"caption-attachment-13940\" style=\"width: 150px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/AlmutSchlichtingFotoFrankSchindelbeckCOLOR-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-13940 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/AlmutSchlichtingFotoFrankSchindelbeckCOLOR-scaled-e1709731347308-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/AlmutSchlichtingFotoFrankSchindelbeckCOLOR-scaled-e1709731347308-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/AlmutSchlichtingFotoFrankSchindelbeckCOLOR-scaled-e1709731347308-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/AlmutSchlichtingFotoFrankSchindelbeckCOLOR-scaled-e1709731347308-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/AlmutSchlichtingFotoFrankSchindelbeckCOLOR-scaled-e1709731347308-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/AlmutSchlichtingFotoFrankSchindelbeckCOLOR-scaled-e1709731347308-12x12.jpg 12w, https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/AlmutSchlichtingFotoFrankSchindelbeckCOLOR-scaled-e1709731347308.jpg 1301w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-13940\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Frank Schindelbeck<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u2026 arbeitet seit 25 Jahren als Saxophonistin, Komponistin und Kuratorin in Berlin in den Bereichen Jazz, zeitgeno\u0308ssische Musik, Performance und Theatermusik. Noch w\u00e4hrend ihres Studiums an der Hochschule der K\u00fcnste Berlin gr\u00fcndetet sie die Band Shoot the Moon als Heimathafen f\u00fcr ihre kompositorische Arbeit. Von 2009 bis 2015\u00a0 verfolgte sie mit Ensembles wie dem Garagenoper Kollektiv und Le Sorelle Blu ihr Interesse am Crossover und der Zusammenarbeit mit K\u00fcnstlern aus den Bereichen Tanz, Theater und Literatur.<\/p>\n<p>2015 gr\u00fcndete Almut Schlichting gemeinsam mit Alexander Beierbach das Label Tiger<br \/>\nMoon Records. Dort erscheinen seitdem regelm\u00e4\u00dfig CDs von ihren verschiedenen Bands. Mittlerweile konzentriert sich Almut Schlichting wieder mehr auf die Bandarbeit im Bereich Jazz und ihr Instrument, das Baritonsaxophon. Aktuell ist sie meistens mit dem Duo Subsystem, dem Quartett Bauhauskapellentraum und dem Trio Insomnia Brass Band mit zahlreichen Konzerten in Jazzclubs und auf Festivals unterwegs.<\/p>\n<p>F\u00fcr ihre Kompositionsvorhaben, ihre Bandarbeit und ihre Audioproduktionen wurde Almut Schlichting in den letzten Jahren mehrmals durch Stipendien des Berliner Senats und des<br \/>\nMusikfonds gefo\u0308rdert. Die Insomnia Brass Band wurde im April 2023 mit dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet.<\/p>\n<div data-contents=\"true\">\n<p data-offset-key=\"297eh-0-0\">Zu ihren Vorstellungen f\u00fcr die Arbeit mit ihrem Ensemble sagt sie folgendes:<\/p>\n<p data-offset-key=\"297eh-0-0\"><em>&#8222;Workshop-Preview:\u00a0Improvisation und Komposition, Collage und Stilmix!&#8220;<\/em><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Dans la For\u00eat de quinze Platanes\" width=\"604\" height=\"340\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/OjRR9_rjWgc?start=8&#038;feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Christopher Dell &#8230; &#8230; ist seit den sp\u00e4ten 1990er Jahren Stammgast in der illustren Riege der Lehrkr\u00e4fte bei den Darmst\u00e4dter Jazz Conceptions.\u00a0 Seitdem hat der geb\u00fcrtige Darmst\u00e4dter eine fantastische musikalische &hellip; <a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/en\/dozentinnen-und-dozenten-2024\/\" class=\"more-link\">Continue reading <span class=\"screen-reader-text\">Dozentinnen und Dozenten 2024<\/span> <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17,4,16,38],"tags":[59,116,36,32,37,312],"class_list":["post-13937","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-jazz-conceptions","category-jazz-in-darmstadt","category-jazzkalender","category-termine","tag-darmstadt","tag-darmstaedter-jazz-conceptions","tag-ensemble-workshop","tag-jazzworkshop","tag-sessions","tag-uli-partheil"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13937","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13937"}],"version-history":[{"count":24,"href":"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13937\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14041,"href":"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13937\/revisions\/14041"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13937"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13937"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13937"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}