{"id":15735,"date":"2025-09-10T16:14:33","date_gmt":"2025-09-10T14:14:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/?p=15735"},"modified":"2025-09-23T17:38:41","modified_gmt":"2025-09-23T15:38:41","slug":"universal-consciousness-abstracts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/en\/universal-consciousness-abstracts\/","title":{"rendered":"Universal Consciousness: abstracts"},"content":{"rendered":"<p>Ablauf der Konferenz:<\/p>\n<p><strong>DONNERSTAG \u2013 Nachmittag<br \/>\n<\/strong><strong>25. September 2025<\/strong><\/p>\n<p>13:45<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Bettina Bohle\u00a0<\/strong><\/span><br \/>\nBegr\u00fc\u00dfung und Er\u00f6ffnung der Konferenz &#8222;Universal Consciousness<\/p>\n<p>Organisatorische und inhaltlich einf\u00fchrende Worte zur Konferenz und zur Bedeutung des Gespr\u00e4chs \u00fcber Spiritualit\u00e4t im Jazz f\u00fcr die aktuellen Jazzdiskurse insbesondere in Deutschland<\/p>\n<p><strong>Thema:<br \/>\n<a name=\"Donnerstag01\"><\/a>Spiritualit\u00e4t, Wirkung und Theorie: Perspektiven \u00f6ffnen<\/strong><\/p>\n<p>Tag 1 der Konferenz im HoffArt-Theater Darmstadt. Der erste Tag stellt theoretische und musikwissenschaftliche Perspektiven ins Zentrum: Wie l\u00e4sst sich das Verh\u00e4ltnis von Musik und Spiritualit\u00e4t \u00fcberhaupt denken und erforschen? Die Beitr\u00e4ge und das anschlie\u00dfende Panel untersuchen Jazz und Improvisierte Musik als Ausdruckstr\u00e4ger f\u00fcr metaphysische, religi\u00f6se oder gesellschaftspolitische Anliegen. In der Abendveranstaltung im Programmkino rex erweitern wir den Blick \u00fcber das Konzert hinaus \u2013 mit zwei Filmen und einem Gespr\u00e4ch zur Erfahrungswelt von K\u00fcnstler*innen.<\/p>\n<div><a name=\"2025schwinger\"><\/a><\/div>\n<p>14:00<br \/>\n<strong><u>Laura Schwinger<\/u> <\/strong>(M\u00fcnster)<br \/>\n<em>Self-loss, self-care, self-expression? Jazz und Achtsamkeit<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">&#8212; abstract: &#8212;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jazz und Achtsamkeit scheinen eine wirkungsvolle Verbindung einzugehen \u2013 beide sind an Spiritualit\u00e4t angebunden, zu Jazz wird meditiert, \u00fcber das \u201cIm-Hier-und-Jetzt\u201d-Sein der Interpret:innen diskutiert. Doch handelt es sich bei der Achtsamkeit, die sich mittlerweile als Self-Care-Instrument in vielen Sph\u00e4ren der Gesellschaft findet, um das gleiche Ph\u00e4nomen wie bei den bewusstsensfokussierten Ans\u00e4tzen im Jazz? Der Vortrag stellt musikbezogene Entwicklungslinien aus Jazzgeschichte und Achtsamkeitskultur gegen\u00fcber. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den sinnstiftenden Qualit\u00e4ten von Achtsamkeitspraktiken aufseiten von Musiker:innen, Rezipient:innen und Vermarkter:innen sowie dem sie umgebenden Spannungsfeld aus Selbstoptimierung, k\u00fcnstlerischer Selbstverwirklichung und spiritueller Orientierung.&gt;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">&#8212; bio: &#8212;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Laura-Schwinger.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-15791\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Laura-Schwinger-150x150.jpeg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Laura Schwinger<\/strong> studierte Kulturanthropologie und Musikwissenschaft in Mainz, Utrecht und Hilversum. Sie ist seit 2017 Mitherausgeberin der Anthologie testcard \u2013 beitr\u00e4ge zur popgeschichte und war viele Jahre lang als Veranstalterin und DJ t\u00e4tig. In ihrer wissenschaftlichen und publizistischen Arbeit befasst sie sich mit Ideologien in der Popkultur, Medien\u00e4sthetik und Feminismus .<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div><a name=\"2025steinmetz\"><\/a><\/div>\n<p>15:15<br \/>\n<strong><u>Uwe Steinmetz<\/u><\/strong> (Regensburg)<strong><br \/>\n<\/strong><em>Just a Vessel \u2013 Spirituelle Erfahrung als Formsprache im Spiritual Jazz<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">&#8212; abstract: &#8212;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Was macht Spiritual Jazz zu mehr als ein Etikett f\u00fcr K\u00fcnstler und Labels? Ist nicht alle Musik spirituell \u2013 , jedes Konzert auch ein Ritual und wo kommen auch noch Religion ins Spiel? Uwe Steinmetz h\u00f6rt einordnend in die Jazz\u2010Geschichte und Gegenwart hinein, unternimmt den Versuch einer offenen Typologie des Spiritual Jazz und stellt aktuelle interdisziplin\u00e4re und Forschungszug\u00e4nge vor.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">&#8212; bio: &#8212;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Steinmetz_Uwe_privat.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-15738\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Steinmetz_Uwe_privat-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Uwe Steinmetz<\/strong> wurde als Saxofonsch\u00fcler von Spiritual Jazz und Indischer Musik gepr\u00e4gt. Seit 1999 widmet er sich beruflich den Ber\u00fchrungspunkten von Spiritualit\u00e4t, Religion und Jazz mit einem Fokus auf der Christliche Tradition. Er studierte als Stipendiat in Berlin, Bern und Boston und promovierte an der Universit\u00e4t G\u00f6teborg \u00fcber die musikalische Sprache des religi\u00f6s inspirierten Jazz.<\/p>\n<p>Uwe ist Mitbegr\u00fcnder des internationalen Netzwerks BlueChurch, Kurator kirchlicher Jazzreihen und Festivals in Europa und ver\u00f6ffentlicht B\u00fccher, Essays und Songbooks. Konzertreisen f\u00fchrten ihn in \u00fcber 40 L\u00e4nder und auf f\u00fcnf Kontinente. Als Solist ver\u00f6ffentlichte er sechzehn CDs unter eigenem Namen und wurde mehrmals f\u00fcr den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert. Seit 2024 ist er hauptamtlich als Dekanatskirchenmusiker in der Evangelisch\u2010Lutherischen Kirche in Bayern t\u00e4tig und lebt mit seiner Frau, der Cellistin Lauren Franklin Steinmetz und drei gemeinsamen Kindern in Regensburg.<\/p>\n<div><a name=\"2025doehring\"><\/a><\/div>\n<div><a name=\"2025opitz\"><\/a><\/div>\n<div><a name=\"2025dorsch\"><\/a><\/div>\n<p>16:30<br \/>\nPanel 1 zu musikwissenschaftlichen Perspektiven mit<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\"><b>Andr\u00e9 Doehring<\/b><\/span><b> <\/b>(Kunstuni Graz), <span style=\"text-decoration: underline;\"><b>Fanny Opitz <\/b><\/span>(Rundfunkjournalistin und Literaturwissenschaftlerin, Bonn), <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Hauke Dorsch<\/strong><\/span> (Uni Mainz), Moderation: <strong>Aida Baghernejad<\/strong><\/p>\n<p>Bei dem von der Berliner Journalistin und Bloggerin Aida Baghernejad moderierten Panel diskutieren der Musikethnologe Hauke Dorsch, Leiter des Archivs f\u00fcr die Musik Afrikas der Uni Mainz, die SWR-Musikjournalistin und Medienwissenschaftlerin Fanny Opitz und der Musikwissenschaftler Andr\u00e9 Doehring, Direktor des Instituts f\u00fcr Jazzforschung an der Kunstuni Graz \u00fcber die unterschiedlichen Herangehensweisen ihrer Disziplinen zum Thema Spiritualit\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">&#8212; bios: &#8212;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Doehring_Andre.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-15740\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Doehring_Andre-150x150.jpeg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Andr\u00e9 Doehring <\/strong>ist Professor f\u00fcr Jazz- und Popularmusikforschung am von ihm geleiteten Institut f\u00fcr Jazzforschung der Kunstuniversit\u00e4t Graz (\u00d6sterreich). Seine Arbeitsgebiete sind Analyse und Historiographien von popul\u00e4rer Musik und Jazz sowie Musik und Medien. Er ist Mitherausgeber von <em>Jazzforschung \/ Jazz Research<\/em> und <em>Beitr\u00e4ge zur Jazzforschung \/ Studies in Jazz Research<\/em>.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Fanny_Opitz_privat-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-15741 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Fanny_Opitz_privat-scaled-e1757508684814-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Fanny_Opitz_privat-scaled-e1757508684814-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Fanny_Opitz_privat-scaled-e1757508684814-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Fanny_Opitz_privat-scaled-e1757508684814-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Fanny_Opitz_privat-scaled-e1757508684814-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Fanny_Opitz_privat-scaled-e1757508684814-12x12.jpg 12w, https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Fanny_Opitz_privat-scaled-e1757508684814.jpg 1357w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Fanny Opitz <\/strong>ist promovierte Literaturwissenschaftlerin und arbeitet als Musikjournalistin (Autorin, Moderatorin und Redakteurin) f\u00fcr die Kulturwellen der ARD sowie f\u00fcr internationale Medien. Als Jazzkritikerin f\u00fcr SWR Kultur und SRF Kultur geh\u00f6rt der aktuelle \u00dcberblick \u00fcber die internationale Jazzszene zu ihrem Tagesgesch\u00e4ft. Au\u00dferdem kuratiert sie aktuelle Musiksendungen und sorgt f\u00fcr viel Jazz im Radio. Weitere Schwerpunkte sind Weltmusik, Modern Classical und Classical. Au\u00dferdem ist sie als B\u00fchnenmoderatorin t\u00e4tig, gibt Konzerteinf\u00fchrungen und hostet Events wie das Showcase Festival der Jazzahead 2025. Als Dozentin und Coach gibt sie ihr Wissen weiter. Das Thema Jazz und Spiritualit\u00e4t begleitet sie seit vielen Jahren als Expertin f\u00fcr Black Music \u2013 zum Beispiel in ihrer 10-teiligen Serie \u201e 100 Jahre Harlem Renaissance\u201c (SWR Kultur Musikstunde) sowie in Interviews und Features an der Schnittastelle von Jazz und Philosophie\/Theologie, z.B. SWR Kultur Jazz: Der Jazzphilosoph Wadada Leo Smith.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Hauke-5786-200x300-1-e1758629884800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-15794 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Hauke-5786-200x300-1-e1758629884800-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Hauke-5786-200x300-1-e1758629884800-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Hauke-5786-200x300-1-e1758629884800-12x12.jpg 12w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Hauke Dorsch <\/strong>ist wissenschaftlicher Leiter des Archivs f\u00fcr die Musik Afrikas (AMA) und lehrt am ifeas. Er forschte u.a. zu westafrikanischer Musik in der Diaspora, zur Integrationspolitik in Deutschland und zu kubanisch-afrikanischen Beziehungen. J\u00fcngere Forschungen zur namibischen Popularmusik, zur Feminisierung der westafrikanischen Koramusik, zur kongolesischen Rumba in der \u00c4ra Mobutu. Die Arbeit im Archiv l\u00e4dt zur Auseinandersetzung mit Materialit\u00e4t von Kultur, hier besonders Musik, zur Kulturgeschichte von Musik, zu (post-) kolonialen Erwerbungskontexten ein. Dar\u00fcber hinaus geht es mir stets auch um die Vermittlung afrikanischer Musik an eine breitere \u00d6ffentlichkeit, \u00fcber Konzerte, Workshops, Ausstellungen, DJ-Sets, Medien.<\/p>\n<p>17:30 REFLEXION mit <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Aida Baghernejad<\/strong><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>FREITAG \u2013 Vormittag<br \/>\n<\/strong><strong>26. September 2025<\/strong><\/p>\n<p><strong>Thema:<br \/>\n<a name=\"Freitag01\"><\/a>K\u00f6rper, Konflikte, Kuratieren: Zwischen Hingabe und Haltung<\/strong><\/p>\n<p>Am zweiten Konferenztag geht es um die gelebte Praxis: Wie manifestiert sich Spiritualit\u00e4t im k\u00fcnstlerischen Alltag? Wie wirkt Musik in gesellschaftlich angespannten Kontexten? Musiker*innen, Kurator*innen und kulturpolitische Akteur*innen bringen vielf\u00e4ltige Perspektiven auf kreative Handlungsspielr\u00e4ume ein. Im Zentrum stehen dabei sowohl individuelle Positionen als auch kollektive Formate, zwischen Widerstand, Ritual und Selbstsorge. Der Konzertabend mit Michael Wollny und \u00c9mile Parisien in der Centralstation sowie eine n\u00e4chtliche Listening Session mit Hermes Villena und Tanya Gautam runden den Tag atmosph\u00e4risch ab.<\/p>\n<div><a name=\"2025buedel\"><\/a><\/div>\n<p>10:00<br \/>\n<strong><u>Martin B\u00fcdel<\/u> <\/strong>(Darmstadt)<br \/>\n<em>\u201aEs ist mehr als eine Religion\u2018: Spiritualit\u00e4t und Transzendenz in madagassischen Jazz-Fusionen<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">&#8212; abstract: &#8212;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jazz wird nicht selten mit unterschiedlichen Formen spiritueller Erfahrung verbunden, in Bezug auf unsichtbare Dimensionen von Inspiration und Imagination, aber auch im engeren Sinne als religi\u00f6se Erfahrung, die wiederum kreative Prozesse animiert. Die Vorstellungswelt und musikalische Praxis jazzbegeisterter Musiker*innen in Antananarivo, der Hauptstadt Madagaskars, ist ebenso fundamental gepr\u00e4gt durch ihren Glauben und den Bezug auf Spiritualit\u00e4t. Der Vortrag beleuchtet diese spirituellen Kr\u00e4fte auf madagassische Musiker*innen und ihre Jazz-Fusionen. So finden sich Formen der Spiritualit\u00e4t in ganz unterschiedlichen<br \/>\nAuspr\u00e4gungen: zum Beispiel in der engen Verbindung zwischen christlichem Glauben, Gospel- und Kirchenmusik und Jazz; aber auch im Hinblick auf Elemente vorchristlicher Traditionen, die ebenso Inspiration beim Komponieren oder Improvisieren bieten k\u00f6nnen. Unabh\u00e4ngig davon, ob sie sich auf christliche oder<br \/>\nvorchristliche madagassische Glaubensvorstellungen beziehen, teilen Musiker*innen in Bezug auf Jazz eine gemeinsame \u00dcberzeugung: Ihre Musik wird von einer Art \u201aGeist des Jazz\u2018 bestimmt und erm\u00f6glicht nicht nur tiefe emotionale Erlebnisse, sondern auch Verbundenheit mit anderen oder Erfahrungen der Transzendenz.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">&#8212; bio: &#8212;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Martin-Buedel.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-15817\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Martin-Buedel-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Martin B\u00fcdel<\/strong> ist Ethnologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut f\u00fcr Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universit\u00e4t Mainz. Nach dem Studium der Ethnologie, Soziologie und Afrikastudien promovierte er in Ethnologie mit einer Dissertation \u00fcber Alltag, Arbeit und den Umgang mit Zeit im l\u00e4ndlichen Frankreich. In seinen \u00fcberwiegend ethnographisch ausgerichteten Forschungen interessiert er sich f\u00fcr Musik und \u00e4sthetische Erfahrung, aber auch f\u00fcr Arbeit und wirtschaftliches Handeln allgemein. Sein aktuelles Forschungsprojekt untersucht das Wechselverh\u00e4ltnis von Musik und Gesellschaft in Jazz und musikalischer Improvisation im madagassischen Hochland, insbesondere in der Hauptstadt Antananarivo. In K\u00fcrze erscheint dazu u.a.: \u201aLocating Jazz in Madagascar. A Brief Musical Social History.\u2018 im Journal of Southern African Studies.<\/p>\n<div><a name=\"2025robles\"><\/a><\/div>\n<p>11:00<br \/>\n<strong><u>Laura Robles Marcuello<\/u><\/strong> (Berlin)<strong><br \/>\n<\/strong><em>Antigroove \u2013 Diskriminierung und kulturelle Aneignung im Rhythmus<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">&#8212; bio: &#8212;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2023_Laura_Robles_by_Peter_Tuemmers-scaled-e1679481537728.webp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-12450\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2023_Laura_Robles_by_Peter_Tuemmers-scaled-e1679481537728-150x150.webp\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2023_Laura_Robles_by_Peter_Tuemmers-scaled-e1679481537728-150x150.webp 150w, https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2023_Laura_Robles_by_Peter_Tuemmers-scaled-e1679481537728-300x300.webp 300w, https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2023_Laura_Robles_by_Peter_Tuemmers-scaled-e1679481537728-1024x1024.webp 1024w, https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2023_Laura_Robles_by_Peter_Tuemmers-scaled-e1679481537728-768x768.webp 768w, https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2023_Laura_Robles_by_Peter_Tuemmers-scaled-e1679481537728-1536x1536.webp 1536w, https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2023_Laura_Robles_by_Peter_Tuemmers-scaled-e1679481537728-12x12.webp 12w, https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2023_Laura_Robles_by_Peter_Tuemmers-scaled-e1679481537728.webp 1708w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Laura Robles Marcuello<\/strong>\u00a0wurde in Swasiland geboren, wuchs in Lima, Peru, auf und begann bereits mit vier Jahren Caj\u00f3n zu spielen. Ihre musikalische Ausbildung f\u00fchrte sie \u00fcber Lehrer wie Amador Chebo Ballumbrosio sowie Begegnungen mit kubanischen Musiker:innen zu einer fr\u00fchen Auseinandersetzung mit afro-peruanischer und kubanischer Musik.<\/p>\n<p class=\"\">In ihrem Soloprojekt <strong class=\"\">ANTI-GROOVE<\/strong> greift Laura Robles Rhythmen aus verschiedenen L\u00e4ndern auf und ver\u00e4ndert deren innere Phrasierung durch Morphing und Improvisation. Dabei komponiert sie Rhythmen und Melodielinien, die den Prozess der Ver\u00e4nderung begleiten.<\/p>\n<p class=\"\">Mit <strong class=\"\">CAMINA<\/strong> sucht Laura Robles nach neuen Wegen, moderne Jazzmusik mit dem afro-peruanischen Caj\u00f3n zu interpretieren. Gemeinsam mit den Berliner Musikern Peter Ehwald (Saxofon) und Johannes Lauer (Klavier) hat sie eine musikalische Sprache entwickelt, die rhythmische und harmonische Konzepte des Jazz mit den Ausdrucksm\u00f6glichkeiten afro-peruanischer Folklore verbindet \u2013 eine dicht verwobene Musik von gro\u00dfer improvisatorischer Freiheit und Weite.<\/p>\n<p>11:45 REFLEXION mit <strong><u>Aida Baghernejad<\/u><\/strong> (Berlin)<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>FREITAG \u2013 Nachmittag<br \/>\n<\/strong><strong>26. September 2025<\/strong><br \/>\n<strong>Thema:<br \/>\n<a name=\"Freitag02\"><\/a>K\u00f6rper, Konflikte, Kuratieren: Zwischen Hingabe und Haltung<\/strong><\/p>\n<div><a name=\"2025reich\"><\/a><\/div>\n<p>14:00<br \/>\n<strong><u>Aida Baghernejad <\/u><\/strong>(Berlin)<strong> im Gespr\u00e4ch mit <u>Maria I.J. Reich<\/u><\/strong> (Berlin)<br \/>\n<em>Kunst, Kontext, Kreativit\u00e4t. Kreativit\u00e4t unter angespannten Bedingungen<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">&#8212; bio: &#8212;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/maria_reich.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-15745\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/maria_reich-150x150.jpeg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Maria I.J.Reich <\/strong>ist Geigerin, Komponistin, Forscherin, Dichterin und P\u00e4dagogin \u2013 eine pr\u00e4gnante Stimme einer neuen Generation improvisierender Musiker*innen in Europa. Ihre Arbeit verbindet<br \/>\nVirtuosit\u00e4t mit kompositorischer Tiefe, interdisziplin\u00e4rer Forschung und internationaler B\u00fchnenerfahrung. Nach einem Jungstudium an der UdK Berlin und einem kulturwissenschaftlichen Studium mit Auszeichnung entwickelte sie ein Profil, das zeitgen\u00f6ssische Musik, Improvisation und Forschung vereint. Sie lebte in Mexiko, Peru, Italien, Frankreich und Deutschland, spricht f\u00fcnf Sprachen und bewegt sich zwischen Genres und Disziplinen. Kompositionsauftr\u00e4ge erhielt sie u. a. von Ensemble Reflektor und dem Goethe-Institut, F\u00f6rderungen u. a. vom Berliner Senat und Musikfonds. Ihr Soloalbum INTERDEPENDENZEN (Relative Pitch Records, 2024) sowie Ver\u00f6ffentlichungen bei transcript, Routledge und Verlag Neue Musik Berlin dokumentieren ihre eigenst\u00e4ndige Forschung und Klangsprache. Derzeit arbeitet sie an CARE WORKS \u2013 einem Projekt \u00fcber F\u00fcrsorgearbeit in unserer Gesellschaft.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Aida_Baghernejad_Foto-Annett-Scheffel.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-15795\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Aida_Baghernejad_Foto-Annett-Scheffel-150x150.jpeg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a> <strong><a name=\"2025baghernejad\"><\/a>Aida Baghernejad<\/strong><span class=\"\"> ist freie Journalistin (u.a. Deutschlandfunk Kultur, Zeit Online, RadioEins, Musikexpress, taz, Tagesspiegel, tipBerlin) und schreibt \u00fcber Musik, Film, Literatur und Essen.\u00a0 Sie ist au\u00dferdem Moderatorin und Co-Moderatorin verschiedener Podcast- und Veranstaltungsformate und erforschte 2024 als Thomas Mann Fellow im Thomas Mann House Los Angeles wie politische Themen im popkulturellen Diskurs verhandelt werden. 2021 erhielt sie den International Music Journalism Award als Musikjournalistin des Jahres, 2019 wurde sie f\u00fcr den besten Text des Jahres ausgezeichnet, und war in den letzten Jahren unter anderem f\u00fcr den Alternativen Medienpreis oder den Listen to Berlin Award nominiert. 2023 war sie die Juryvorsitzende des Deutschen Jazzpreises und ist unter anderem Mitglied des Beirats des Deutschen Jazzpreises, der Jurys des VIA Award des VUT, des IMJA und des Kathrin-Preises des Jazzinstituts Darmstadt.<\/span><\/p>\n<div><a name=\"2025yavuz\"><\/a><\/div>\n<p>15:15<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Basak Yavuz <\/strong><\/span>(Berlin) &amp;<strong> <span style=\"text-decoration: underline;\">Serdar Yilmaz<\/span><\/strong> (Istanbul)<strong><br \/>\n<\/strong><em>An introduction to their artistic project &#8222;Triptych of the Absentees&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">&#8212; abstract: &#8212;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Triptych of the Absentees is a transdisciplinary trilogy. It draws in elements of fantasy and allegory to explore themes at the center of the contemporary global\u00a0 debate: social polarization and the devaluation of fact. At the center of the project is the concept of &#8222;absence\/presence&#8220; through an ontological perspective, that absence is not non-existence. This stems from our belief that while humanity exists within social and cultural structures, other worlds also exist; that rather than just monotype individuals, artists with different backgrounds, emotions, and thoughts are of value to society, paving the way for the emergence of a new &#8222;world of values&#8220;. The work also involves the interpretation of absence as a state of active detachment. This absence in the real world has many causes, largely in response to the age of post-truth. Therefore the piece also asks: Is being present an achievement to be accomplished or the flipside of the same coin?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">&#8212; bios: &#8212;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Basak_Yavuz_by_Viktoria_Byt.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-15746\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Basak_Yavuz_by_Viktoria_Byt-150x150.png\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Basak Yavuz <\/strong>(Ph.D.) is a leading jazz figure from T\u00fcrkiye now based in Berlin, embodies cross-cultural exchange through her international projects. After winning the Nardis Jazz Competition in 2008, she earned a Master of Music from the Manhattan School of Music and completed her doctoral studies in Istanbul, with her dissertation entitled: &#8222;The Impact of Twentieth Century Music Theory on John Coltrane&#8217;s Performances and Compositions&#8220;. Basak has performed internationally, with her debut album &#8222;things&#8220; recorded in New York featuring jazz legend Dave Liebman, followed by a second album &#8222;a little red bug&#8220; recorded in Istanbul. She has taught at Bahcesehir and Bilgi Universities. Her latest LP, &#8222;RAUM 610&#8220;, recorded in Berlin and released this year by Rumi Sounds, has been praised for its zappa&#8217;esque qualities, demonstrating her ability to push musical boundaries.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-15747 alignleft\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Serdar_Yilmaz_by_Meryem_Yavuz-150x150.png\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><strong>Serdar Yilmaz <\/strong>graduated from Marmara University, Department of Fine Arts, Painting Department in I\u0307stanbul (MA and PhD). Serdar Y\u0131lmaz has many films that were screened at many national and international film festivals and won awards. Similarly, his experimental film and video installations have reached viewers at various international art galleries, solo and group exhibitions and museums. (For example, \u201cthe Turkish Delight\u201d, Rio Contemporary Art Museum, Brazil). Yilmaz has worked as a production designer and art director on many feature films and documentaries and won many awards. Some of his awards include; The \u201cShadowless\u201d (2009, the Golden Boll Film Festival, \u201cthe Best Art Director Award\u201d), \u201cWaiting for Heaven\u201d (2007, the Golden Boll Film Festival, Ankara Film Festival, \u201cthe Best Art Director Award\u201d). His short films \u201cthe Puddle\u201d (2015) and \u201cFried Chicken\u201d (2013) have been screened at many international film festivals such as the Rotterdam Film Festival (2013), the Cannes Film Festival (2012), the Brooklyn Film Festival (2016-2012), and the Oaxaca Film Festival.\u00a0He works as an academic at Balikesir University, Fine Art Faculty.<\/p>\n<div><a name=\"2025beha\"><\/a><\/div>\n<div><a name=\"2025gasteiger\"><\/a><\/div>\n<div><a name=\"2025vlasman\"><\/a><\/div>\n<p>16:30<br \/>\nPanel 2 zu kuratorischen Perspektiven<br \/>\nmit <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Sohie Emilie Beha <\/strong><\/span>(K\u00f6ln), <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Klaus Gasteiger<\/strong><\/span> (Mainz), <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Jacobien Vlasman <\/strong><\/span>(Berlin), Moderation: <strong><u>Aida Baghernejad<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Beim Panel ab 16:30 Uhr diskutieren die Kurator*innen Sophie Emilie Beha, Klaus Gasteiger, Jacobien Vlasman zu Perspektiven beim Umgang mit dem Begriff der Spiritualit\u00e4t bei der Entwicklung von Veranstaltungskonzepten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">&#8212; bios: &#8212;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Sophie-Emilie-Beha-Foto-Sophia-Hegewald.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-15803 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Sophie-Emilie-Beha-Foto-Sophia-Hegewald-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Sophie Emilie Beha <\/strong>(*1997) ist Kuratorin und multimediale<br \/>\nMusikjournalistin. Sie h\u00f6rt mit gro\u00dfen Ohren Menschen, T\u00f6nen und Ph\u00e4nomenen zu, l\u00e4sst sie in sich wirken und faltet real-surreale Welten auf, gebaut aus Sprache und Klang. Mehrdimensional durchleuchtet sie in Festivals,<br \/>\nKonzertreihen, Texten, Radiosendungen und Moderationen<br \/>\nsoziale und politische Diskurse der Gegenwart, verkn\u00fcpft sie mit Musik und verr\u00fcckt scheinbar Unumst\u00f6\u00dfliches. Sophie befragt liebevoll bestehende Grenzen, betrachtet das Fremde als Freundin und widmet sich hingebungsvoll wie ein Tr\u00fcffelschwein ihrer Suche nach der Quintessenz, getrieben<br \/>\nvon Durchl\u00e4ssigkeit und Neugierde. Sie ist Gr\u00fcnderin und K\u00fcnstlerische Leitung der Konzertreihe \u201eritual\u201c und des Festivals \u201eHoubara &#8211; Resonanzen Iran\u201c in<br \/>\nK\u00f6ln, sowie u.a. Ko-Kuratorin der Cologne Jazzweek und des moers festivals. Sie war bereits zweimal f\u00fcr den Deutschen Jazzpreis nominiert. Mehr Informationen unter: <a href=\"http:\/\/sophieemiliebeha.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sophieemiliebeha.de<\/a><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/KlausGasteiger_klein.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-15749\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/KlausGasteiger_klein-150x150.png\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/KlausGasteiger_klein-150x150.png 150w, https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/KlausGasteiger_klein-13x12.png 13w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><strong>Klaus Gasteiger <\/strong>1973 im schweizerischen Thun geboren, studierte Musik und Kulturmanagement in W\u00fcrzburg und Ludwigsburg. Von 2005 bis 2023 war er als Kulturmanager und Konzertdramaturg f\u00fcr BASF in Ludwigshafen t\u00e4tig und dort f\u00fcr mehrere Konzertreihen verantwortlich. Als k\u00fcnstlerischer Leiter setzte er Projekte unter anderem in Mumbai, Shanghai und New York um. Er entwickelte f\u00fcr das weltweit gr\u00f6\u00dfte Chemie-Unternehmen zahlreiche Sponsoringprojekte und arbeitete dabei mit Festivals, Museen, Theatern und der Freien Szene zusammen. Zudem war er Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der \u201eArbeitsgruppe Kulturvision\u201c und in der kulturellen Regionalentwicklung der Metropolregion Rhein-Neckar aktiv. Klaus Gasteiger war Lehrbeauftragter an verschiedenen Hochschulen, unter anderem an der Hochschule f\u00fcr Musik Mainz, der Donau Universit\u00e4t Krems und dem Institut f\u00fcr Kulturmanagement in Ludwigsburg. Gasteiger ist 2. Vorsitzender von Jazz RLP, dem Landesverband f\u00fcr Jazz in Rheinland-Pfalz. Seit 2024 ist er selbstst\u00e4ndiger Kulturmanager. Er wird im ersten Halbjahr 2025 kulturelle Forschungsreisen zur \u00c4sthetik der Auff\u00fchrungspraxis etwa zum Kala Ghoda Festival nach Mumbai sowie nach S\u00fcdostasien unternehmen. Ab der Spielzeit 2026 ist er Co-Intendant des Moselmusikfestivals.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Vlasman_Jacobien_privat.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-15750\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Vlasman_Jacobien_privat-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/strong>Die in Berlin lebende niederl\u00e4ndische S\u00e4ngerin, Komponistin und Festivalorganisatorin <strong>Jacobien Vlasman<\/strong> ist eine vielseitige Stimme der deutschen Jazzszene. Mit zwei Masterabschl\u00fcssen (M.A. Mus. EUJAM, M.A. phil. Geisteswissenschaften) verbindet sie k\u00fcnstlerische Neugier mit intellektueller Tiefe. Ihre Projekte \u2013 vom Oktett Jaco Says Yes \u00fcber das elektro-akustische Trio enEn bis zu internationalen Kollektiven \u2013 zeigen ihre Offenheit f\u00fcr Klangforschung, Improvisation und neue Ausdrucksformen. Auftritte f\u00fchrten sie u.a. zum Cheltenham Jazz Festival, XJAZZ Istanbul, Luxemburg Jazz Ralley und zur Burghausener\u00a0 Jazzwoche. Ebenso pr\u00e4gt sie seit f\u00fcnf Jahren die Berliner Szene als k\u00fcnstlerische Leiterin und Organisatorin des rejazz-festivals und der Konzertreihe Inside, wo sie innovative Formate entwickelt und internationale K\u00fcnstler*innen zusammenbringt. Zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen (Senat Berlin, Musikfonds e.V.) unterstreichen die k\u00fcnstlerische Strahlkraft ihres Schaffens.<\/p>\n<p>17:30 REFLEXION mit <strong>Aida Baghernejad<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>SAMSTAG \u2013 Vormittag<br \/>\n27. September 2025<\/strong><\/p>\n<p><strong>Thema:<br \/>\n<a name=\"Samstag01\"><\/a>Auf der Suche nach Resonanz: Musikp\u00e4dagogik, Performance und Alltagspraxis<\/strong><\/p>\n<div><a name=\"2025brinckmann\"><\/a><\/div>\n<p>9:00<br \/>\n<strong><u>Jonas Brinckmann<\/u><\/strong> (Holzkirchen)<br \/>\n<em>&#8222;Improvisation zwingt dich im Hier und Jetzt zu sein. Wenn du das nicht bist, dann improvisierst du nicht\u201c \u2013 Sichtweisen von Instrumentallehrenden auf das \u201eJetzt\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">&#8212; abstract: &#8212;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In der Fachliteratur ist zu lesen, dass das Lehren und Lernen von Jazz(improvisation) zunehmend in institutionalisiertem Kontext stattfindet. Jazz als eigenst\u00e4ndiges Hauptfach werde an immer mehr Musikschulen und Musikhochschulen etabliert und auch an den allgemeinbildenden Schulen scheint das Konzept Big Band Klasse an Beliebtheit zu gewinnen. Da Jazz zunehmend an Schulen, Musikschulen und Hochschulen praktiziert werde, kommt den Lehrkr\u00e4ften eine entscheidende Rolle bei der aktiven Fortf\u00fchrung und Mitgestaltung einer Jazztradition zu.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die im Titel angesprochene Zeitlichkeit wird als ein zentrales Element des\u00a0 (Jazz)Improvisierens beschrieben. Dabei gehe es nicht um musikalische \u201eTime\u201c, sondern um Zeit als fortlaufendes Kontinuum zwischen Vergangenheit und Zukunft \u2013 als Abfolge von Ereignissen. Mit einer Auffassung des Improvisierens als gleichzeitiges Erfinden und Ausf\u00fchren im Rahmen eines undeterminierten Prozesses in Echtzeit, wird damit eine bestimmte innere Haltung der Spieler*innen verbunden: Als nicht-reflexiv, entspannt aber wach, loslassend, wertfrei und fokussiert auf das Hier und Jetzt. Vor diesem Hintergrund werden im Rahmen des Vortrags Interviewausschnitte von Instrumentallehrkr\u00e4ften im nicht-hochschulischen Bereich pr\u00e4sentiert und untersucht. Die dadurch entstehenden Eindr\u00fccke konturieren ein Jazzimprovisieren im Hier und Jetzt aus instrumentalp\u00e4dagogischer Perspektive. Dar\u00fcber hinaus geben sie Einblicke, vor welchen Herausforderungen die befragten Lehrkr\u00e4fte beim Unterrichten des Jazzimprovisierens stehen<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">&#8212; bio: &#8212;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/BRINCKMANN_by_Uli_Neumann-Cosel_75.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-15753\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/BRINCKMANN_by_Uli_Neumann-Cosel_75-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Jonas Brinckmann <\/strong>ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Musikp\u00e4dagogik an der Musikhochschule Carl Maria v. Weber in Dresden. Er studierte Lehramt Musik und Jazzsaxofon an den Musikhochschulen in Dresden und M\u00fcnchen. Nach seinem Studienabschluss unterrichtete er Saxofon, Klarinette und Ensembles an den st\u00e4dtischen Musikschulen Rottenburg a.d.L, Garching b. M\u00fcnchen und Unterschlei\u00dfheim. Momentan leitet er die Amateurbigband \u201eHard Days Night Big Band\u201c, unterrichtet Jazzsaxofon in der Schulmusikabteilung der Musikhochschule M\u00fcnchen und gibt Band Workshops im Auftrag des Bayerischen Musikrats. Neben seiner p\u00e4dagogischen T\u00e4tigkeit spielt er als Baritonsaxophonist in der Band von Harald R\u00fcschenbaum, im Christian Els\u00e4sser Jazzorchestra oder der Munich Lab Band und ist Gast in Bands in ganz Europa, wie dem Concept Art Orchestra Prag, Tobias Hoffmann Jazzorchestra Graz oder der Jakob Helling Concert Band Wien.<\/p>\n<div><a name=\"2025spychiger\"><\/a><\/div>\n<p>10:00<br \/>\n<strong><u>Maria Spychiger<\/u><\/strong> (Frankfurt)<br \/>\n<em>Fly me to the Moon. Connecting patterns im Jazz<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">&#8212; abstract: &#8212;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ausgehend vom Konzept der connecting patterns, das Gregory Bateson in seinem Hauptwerk Mind and Nature, a Necessary Unity (1979) als Grundlage des \u00c4sthetischen identifiziert hat, stellt dieser Beitrag die Frage nach den verbindenden Mustern im Jazz. Das Flussnetz entlang dem Mississippi und den Ohio hinauf, mit dem sich der Jazz von New Orleans aus in die rivertowns und weiter in die Metropolen von Chicago und New York City ausbreitete, steht wie eine gro\u00dfe Metapher f\u00fcr solche Muster. Connecting patterns werden wirksam, wenn Menschen sich ihnen \u00f6ffnen, auf sie antworten und sich mit ihnen koordinieren. Es werden im Vortrag einige solche unmittelbaren Antworten in der musikalischen Wahrnehmung angesprochen. Dar\u00fcber hinaus wird die Sph\u00e4re erl\u00e4utert, in welcher Verbundenheit erlebt und erfahren wird: die \u00e4sthetisch-sakrale Sph\u00e4re als Bereich erweiterter Welterfahrung, wie sie die Musik insgesamt bietet. Die Spezifika des Jazz als connecting agent gilt es auszuloten. Als grandioses Beispiel wird einerseits Fly Me to the Moon vorgestellt, das erste Lied, das mit der Apollo 10 Mission sogar Himmel und<br \/>\nErde miteinander verbunden und die Astronauten mit der zur\u00fcckgelassenen Erde musikalisch zusammengehalten hat. Weiter beleuchtet die Referentin mit einem pers\u00f6nlichen Erlebnis in einer der rivertowns &#8211; Louisville am Ohio &#8211; die p\u00e4dagogische Dimension der connecting patterns und ihre gro\u00dfe Wirkung und Pr\u00e4senz in der Praxis des Jazz.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">&#8212; bio: &#8212;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Spychiger_Bild.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-15815\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Spychiger_Bild-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Maria Spychiger<\/strong>, Professorin f\u00fcr empirische Musikp\u00e4dagogik an der Hochschule f\u00fcr Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main von 2007-2025, durchlief ihren akademischen Bildungsweg mit den F\u00e4chern Psychologie, P\u00e4dagogik und \u00c4sthetik in der Schweiz, Deutschland und den USA. Doppelvenia Legendi f\u00fcr Musikpsychologie und Musikp\u00e4dagogik. Zahlreiche Forschungsprojekte mit Schwerpunkten in der musikalischen Bildung und der musikbezogenen Identit\u00e4ts- und Selbstkonzeptforschung sowie der Entwicklung des Konzepts der Fehlerkultur. Neuere Arbeiten widmen sich dem Person-Welt-Bezug mit Fokus auf die \u00e4sthetisch-sakrale Sph\u00e4re. Internationale Publikations- und Vortragst\u00e4tigkeit, Reviewerin f\u00fcr viele Fachzeitschriften und Forschungsgesellschaften. An der HfMDK Frankfurt am\u00a0 Main hat sie u.a. den Studiengang Master Musikp\u00e4dagogik aufgebaut und das Konsortium Graduiertenschule Musikp\u00e4dagogik zur Zusammenarbeit verschiedener Ausbildungsstandorte gegr\u00fcndet.<\/p>\n<div><a name=\"2025wollny\"><\/a><\/div>\n<p>11:00<br \/>\n<strong><u>Michael Wollny<\/u><\/strong> (Leipzig)<br \/>\n<em>Living Ghosts<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">&#8212; abstract: &#8212;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Vortrag erkundet das Spannungsfeld zwischen K\u00f6rper, Geist und Klang im k\u00fcnstlerischen Prozess, insbesondere in improvisierter Musik. Ausgehend von der Metapher des \u201eGeists\u201c als Inspiration, Erscheinung oder Nachklang beleuchtet der Vortrag, wie Musik als \u201elebender Geist\u201c wirkt \u2013 durch Musiker:innen, durch Instrumente, durch R\u00e4ume. Zwischen Spiritualit\u00e4t und Automatismus, zwischen Handwerk und Hauch bewegt sich die k\u00fcnstlerische Praxis in einem oszillierenden System von Bewusstem und Unbewusstem, Intuition und Technik.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">K\u00fcnstlerische Prozesse werden als hauntologische Ph\u00e4nomene verstanden: Geisterhaftes, Abwesendes, Nicht-mehr- oder Noch-nicht-Seiendes pr\u00e4gt sowohl das musikalische Material als auch seine Ausf\u00fchrung. Begriffe wie \u201eMuscle Memory\u201c, \u201eZungenrede\u201c, \u201eGriffbibliothek\u201c oder \u201ehaptische Choreographie\u201c verweisen auf k\u00f6rperliche Speicher, die von Musik \u201eheimgesucht\u201c werden. Werkstatt und B\u00fchne erscheinen als Orte der Beschw\u00f6rung, in denen der sch\u00f6pferische Akt zwischen Kontrolle und Hingabe changiert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anhand musikalischer Beispiele und Zitate, klassischer Horrorfilm-Narrative und interdisziplin\u00e4rer Verweise formuliert der Vortrag eine Poetik des musikalischen Zwischenreichs \u2013 ein Raum, in dem Musik nicht nur erklingt, sondern durch Musiker:innen hindurch spricht. Musik als \u201elebender Geist\u201c wird so zum Medium einer k\u00fcnstlerischen Epiphanie, die sich rationaler Durchdringung entzieht und dennoch pr\u00e4zise gestaltet ist.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">&#8212; bio: &#8212;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/michael-wollny_by_joerg-steinmetz-470x470-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-15810\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/michael-wollny_by_joerg-steinmetz-470x470-1-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/michael-wollny_by_joerg-steinmetz-470x470-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/michael-wollny_by_joerg-steinmetz-470x470-1-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/michael-wollny_by_joerg-steinmetz-470x470-1-12x12.jpg 12w, https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/michael-wollny_by_joerg-steinmetz-470x470-1.jpg 470w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Michael Wollny <\/strong>z\u00e4hlt heute zu den bedeutendsten europ\u00e4ischen Jazzmusikern. Nach einer klassischen Ausbildung und fr\u00fchem Jazzstudium bei Chris Beier entwickelte er einen unverwechselbaren pianistischen Stil zwischen Improvisation, Klassik und Avantgarde. Bekannt wurde er mit dem Trio <strong data-start=\"456\" data-end=\"464\">[em]<\/strong> (Eva Kruse, Eric Schaefer), das 2005 mit dem Album <em data-start=\"516\" data-end=\"530\">call it [em]<\/em> den Auftakt zur ACT-Reihe <em data-start=\"557\" data-end=\"576\">Young German Jazz<\/em> gab. Seither pr\u00e4gt Wollny die Szene mit stiloffenen Projekten und international gefeierten Ver\u00f6ffentlichungen. Das Trio-Album <em data-start=\"703\" data-end=\"716\">Weltentraum<\/em> (2014) markierte seinen Durchbruch weit \u00fcber die Jazzwelt hinaus \u2013 inklusive Auftritten in den Hauptnachrichtensendungen und ausverkauften Konzerts\u00e4len. Wollny arbeitet regelm\u00e4\u00dfig mit Musiker:innen wie Heinz Sauer, Joachim K\u00fchn, Vincent Peirani, Emile Parisien, Andreas Schaerer oder Nils Landgren, ebenso mit K\u00fcnstlern aus Pop, Literatur und Neuer Musik. Als Solist, mit seinem Trio oder in wechselnden Besetzungen hat er \u00fcber 30 Alben ver\u00f6ffentlicht, zahlreiche Preise gewonnen und ist als Professor, Kompositionsauftragsnehmer und Artist in Residence in ganz Europa aktiv. Wollny versteht seine Musik als \u201eWunderkammer\u201c: ein st\u00e4ndig wachsendes Klangarchiv, gespeist aus Einfl\u00fcssen von Schubert bis Bj\u00f6rk, von Var\u00e8se bis Kraftwerk.<\/p>\n<p>11:45 REFLEXION mit <strong><u>Aida Baghernejad<\/u><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>SAMSTAG \u2013 Nachmittag<br \/>\n<\/strong><strong>27. September 2025<\/strong><\/p>\n<p><strong>Thema<\/strong><br \/>\n<a name=\"Samstag02\"><\/a><strong><a name=\"Samstag01\"><\/a>Auf der Suche nach Resonanz: Musikp\u00e4dagogik, Performance und Alltagspraxis<\/strong><\/p>\n<p>Improvisation als Moment der Gegenwart, als Zugang zu kollektiven Erfahrungen und als k\u00fcnstlerischer wie p\u00e4dagogischer M\u00f6glichkeitsraum steht im Mittelpunkt dieses Tages. Neben Beitr\u00e4gen zu Mental Health, Musikp\u00e4dagogik und \u00e4sthetischer Forschung stellen Musiker*innen und Performer*innen ihre Perspektiven auf Spiritualit\u00e4t im kreativen Prozess vor. Was passiert im \u201eJetzt\u201c des Spiels \u2013 und wie l\u00e4sst sich diese Erfahrung vermitteln? Der Abend geh\u00f6rt dem Yarns Ensemble und ihrer Musik zwischen musikalischer Spurensuche und klanglicher Gemeinschaft.<\/p>\n<div><a name=\"2025hansen\"><\/a><\/div>\n<p>14:00:<br \/>\n<b><u>Jan Kobrzinowski<\/u><\/b> (M\u00fcnster) &amp; <b><u>Hans Hansen<\/u><\/b> (Bexh\u00f6rn)<br \/>\n<em>Beyond Music. A Journey into Healing Frequencies of Sound and Music<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">&#8212; abstract: &#8212;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wir starten einen langfristigen Podcast \u00fcber die m\u00f6gliche Heilkraft von Musik als transformatives Instrument f\u00fcr ganzheitliche Heilung und auch sozialen und Weltfrieden \u2013 sowohl physisch als auch geistig \u2013 durch Musik und Sound. Unsere Initiative zielt darauf ab, die tiefgreifende Wirkung von Klang und Musik als soziales und individuelles Instrument f\u00fcr Menschlichkeit, Wohlbefinden, Krisenbew\u00e4ltigungsstrategiein und Nachhaltigkeit auf unserem Planeten zu erforschen und ein tieferes Verst\u00e4ndnis dieses Heilungspotenzials f\u00fcr Einzelpersonen, Gemeinschaften und soziale Gruppen zu f\u00f6rdern. Ein Work-in-Progress-Projekt mit einem \u00f6ffentlichen professionellen YouTube-Kanal und Website\/einem Blog: Video-Interviews, auch um sie Sponsoren zu pr\u00e4sentieren und evtl. finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr einen sp\u00e4ter m\u00f6glichen Dokumentarfilm zu finden. Einige Videos sind aufgrund sorgf\u00e4ltig durchgef\u00fchrter Genehmigungsprozesse mit allen Protagonist*innen noch nicht ver\u00f6ffentlicht. Alle YouTube-Interviews mit K\u00fcnstler*innen, Veranstalter*innen, Musikforscher*innen etc. werden erst nach endg\u00fcltiger Genehmigung auf unserem YouTube-Kanal ver\u00f6ffentlicht. Zeile: Untersuchung der Praktiken von Musikern, Heilern, Lehrern, Wissenschaftlern, die bewusst mit Heilung durch die Kraft von Klang und Musik arbeiten. Die Podcast-Reihe liefert strukturierte Interviews mit K\u00fcnstlern, Experten und Praktikern, die ihre Erkenntnisse und Erfahrungen teilen. Die Ergebnisse sollen \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich gemacht werden, um Menschen \u00fcber die heilende Kraft von Musik und Klang aufzukl\u00e4ren und zu inspirieren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">&#8211;bios:&#8211;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Jan-Kobrzinowski_by_Margot-Koesters-1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-15760\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Jan-Kobrzinowski_by_Margot-Koesters-1-150x150.png\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Jan Kobrzinowski<\/strong> wurde\u00a01959 in Hamburg geboren. Studium der Geisteswissenschaften an der Uni Hamburg, Aufenthalt in Mallorca\/Spanien, dort Co-Leiter eines internationalen Kulturzentrums;\u00a0Journalist f\u00fcr Jazz und andere Musik, Musiker, lizensierter Workshopleiter TaKeTiNa\u00ae-Methode (Advanced Rhythm Teacher) wohnt in M\u00fcnster\/Germany, <u><a href=\"https:\/\/www.kobrzinowski.com\/\">www.kobrzinowski.com<\/a><\/u><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Hans-Hansen-Beyond-Music.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-15758\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Hans-Hansen-Beyond-Music-150x150.jpeg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Hans Hansen<\/strong>is a versatile filmmaker, photographer, and musician known for his collaborative work, particularly as a Director of Photography and editor for the Barcelona-based production company Minimal Films on award-winning documentaries like &#8222;Al final de la escapada&#8220;. His creative portfolio also includes photography for publishers like Triangle Postals and musical compositions, reflecting a transnational career balanced between his professional hub in Barcelona and a personal base in Germany.<\/p>\n<div><a name=\"2025unwucht\"><\/a><\/div>\n<p>15:15<br \/>\n<strong><u>Die Unwucht<\/u><\/strong> (Berlin)<i>Lecture Performance<\/i><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">&#8212; abstract: &#8212;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Duo DIE UNWUCHT arbeitet seit \u00fcber acht Jahren an Arbeitsweisen f\u00fcr Improvisierte Musik. Dabei spannen Christopher Kunz und Florian Fischer schon von Beginn an den Bogen zur gesellschaftlichen Einbettung und zum Einbezug von Spiritualit\u00e4t und K\u00f6rperarbeit als wichtige Tr\u00e4ger zum Erinnern und Reproduzieren musikalischer Inhalte. \u00dcber die Jahre hat DIE UNWUCHT eigene Methoden und Arbeitsweisen entwickelt, die in einer offenen lecture performance in drei Abschnitten vorgestellt werden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">1. Kurze konzertante performance von DIE UNWUCHT als \u201eArbeitsprobe\u201c<br \/>\n2. Vorstellung der Probenarbeit von DIE UNWUCHT<br \/>\nDrei \u00dcbungen, die Meditation und K\u00f6rpergef\u00fchl mit Theorien der Spektralmusik vereinen und eine Musik, die aus sich selbst heraus entsteht, beg\u00fcnstigen:<br \/>\n&#8211; K\u00f6rpergef\u00fchl als wichtiger Tr\u00e4ger zum Erinnern und Reproduzieren musikalischer Inhalte<br \/>\n&#8211; Betrachtung der Band-Arbeit im globaleren Kontext hinsichtlich spiritueller Methoden und Einfl\u00fcsse<br \/>\n3. Einbettung des k\u00fcnstlerischen Schaffens in den gesellschaftlichen und politischen Raum.- Sind Arbeitsweisen und die Konstruktion \/ Kom<a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1Unwucht2023\u00a9LukasDiller-26.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-15813 alignleft\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1Unwucht2023\u00a9LukasDiller-26-150x150.jpeg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>position von Musik politisch?<br \/>\n&#8211; Spiritualit\u00e4t und Avantgarde<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">&#8212; bio: &#8212;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Florian Fischer<\/strong> ist experimenteller Schlagzeuger und Improvisationsmusiker.<br \/>\nInspiriert von Spektralmusik, Zeitgen\u00f6ssischer Komposition und Black American Music arbeitet er an seiner eigenen Spielart Improvisierter Musik, in die er zudem Konzepte aus Psychologie, Soziologie, Theater, bildender Kunst und Literatur einflie\u00dfen l\u00e4sst. Neben seinem Soloprogramm und eigenen Projekten rund um das Duo \u201eDie Unwucht\u201c arbeitete er auch international u.a. mit Loren Stillman, Achim Kaufmann, Elisabeth Coudoux, Ignaz Schick und Nicola Miller. Als k\u00fcnstlerischer Leiter von \u201eProjekt_Freispiel\u201c kuratiert und koordiniert er Konzerte, Workshops und Diskussions-Panels zum Thema Freiheit und Improvisation. florianfischerdrums.com<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Christopher Kunz <\/strong>(<span class=\"\">Tenor &#8211; und Sopransaxophon) arbeitet an Klangstrukturen, wandelbaren Motiven und der Suche nach einer individuellen harmonischen<br class=\"\" \/>Sprache. Seine Musik umfasst sowohl lyrische und melodische Elemente als auch abstrakteres strukturelles Material und deckt ein weites Feld von minimalem, transparentem bis zu dichtem und dunklem Expressionismus ab. <\/span><\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 3\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p class=\"\"><span class=\"\">In den Kollektiven Die Unwucht, FLUT, Perplexities on Mars und im Duo mit Pianist Simon Lucaciu geht er dieser Klangsprache in freien Improvisationen und Eigenkompositionen nach.\u00a0<\/span><\/p>\n<div><a name=\"2025gropper\"><\/a><\/div>\n<div><a name=\"2025zola\"><\/a><\/div>\n<div><a name=\"2025porter\"><\/a><\/div>\n<p>16:30<br \/>\n<strong>Panel 3 <\/strong>zu k\u00fcnstlerischen Perspektiven mit <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Philipp Gropper<\/strong><\/span> (Berlin), <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Zola Mennen\u00f6h <\/strong><\/span>(K\u00f6ln) und <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Mark Porter <\/strong><\/span>(Erfurt), Moderation: <strong><u>Aida Baghernejad<\/u><\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Den Abschluss der Konferenz bildet\u00a0das letzte Panel, in dem sich der Musiker Philipp Gropper, die Performance K\u00fcnstlerin und Musikerin Zola Mennen\u00f6h und der Religionswissenschaftler Mark Porter von der Uni Erfurt \u00fcber pers\u00f6nliche Zug\u00e4nge, spirituelle oder religi\u00f6se Bez\u00fcge in ihrem Schaffen \u2013 und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen unterhalten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">&#8212; bios: &#8212;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Philipp-Gropper-\u00a9_Joze_Balas-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-15808\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Philipp-Gropper-\u00a9_Joze_Balas-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Philipp-Gropper-\u00a9_Joze_Balas-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Philipp-Gropper-\u00a9_Joze_Balas-12x12.jpg 12w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Philipp Gropper <\/strong>ist Saxophonist und Komponist. Nach seinem Jazzstudium an der UdK Berlin und zwei Jahren beim Bujazzo arbeitet er als freischaffender Saxophonist und Komponist.\u00a0Er gr\u00fcndete mehrere eigenst\u00e4ndige Bands, darunter das Trio Hyperactive Kid (2003), das Quartett PHILM (2012) sowie die elektroakustische Band TAU5 (2013). 2020 startete er ein weiteres Projekt mit Grischa Lichtenberger und Gaia Mattiuzzi. Konzerte f\u00fchrten ihn in \u00fcber 40 L\u00e4nder auf f\u00fcnf Kontinenten. Gropper spielte mit Musiker:innen wie Ralph Towner, Bobby McFerrin, Maria Jo\u00e3o, Mat Maneri, Nils Petter Molvaer, SEEED u.v.a., sowie als Sideman in Projekten wie Wanja Slavin&#8217;s Lotus Eaters, Pablo Held\u2019s Glow, The Killing Popes oder dem European Movement Jazz Orchestra. Er wirkte an \u00fcber 60 Alben mit und engagiert sich kulturpolitisch u.a. in der IG Jazz Berlin, der Initiative gegen Klassismus in der Musik, bei Future Bloom sowie im Jazzkollektiv Berlin. Gropper versteht seine Musik stets als Auseinandersetzung mit afroamerikanischer Musik und setzt auf kollektive, gesellschaftlich relevante Arbeitsformen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Zola-Mennenoeh_by_Sophie-Schwarzenberger-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-15763\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Zola-Mennenoeh_by_Sophie-Schwarzenberger-2-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Zola Mennen\u00f6h <\/strong>ist eine deutsche S\u00e4ngerin, Multi-Instrumentalistin, Komponistin und visuell arbeitende K\u00fcnstlerin mit Wurzeln in Jazz und Klassik. Sie studierte am JIB Berlin, am Rytmisk Musikkonservatorium Kopenhagen und bei der norwegischen<br \/>\nImprovisationsk\u00fcnstlerin Sidsel Endresen. Aufgewachsen in einer Gro\u00dffamilie im Bergischen Land, bildet sie in ihren Arbeiten auf unkonventionelle Weise ihre, von Kontrasten gepr\u00e4gte, Herkunft ab: zwischen Tradition\/Vision, Ordnung\/kreativem Chaos, Disziplin\/Freiheit, Gemeinschaft\/Individualismus und kreiert eine ganz<br \/>\neigene, vielschichtige Nischenmusik, die sich \u00fcber Genre- und Disziplin-Grenzen hinwegsetzt, stets gef\u00fchrt von der Kraft der Improvisation. Sie kollaboriert aktuell mit Max Andrzejewski, Shahzad Ismaily, Sissi Rada, Halvcirkel, Simon Toldam, Kathrin Pechlof und steht u.a. mit ihrem Projekt ANIMA MUNDI auf der B\u00fchne. Ihr Deb\u00fctalbum \u201eLonging for Belonging\u201c (2020, figureight records) wurde f\u00fcr den\u00a0 Deutschen Jazzpreis 2021 nominiert.<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/porter_mark_8936ce2fae.webp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-15805\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/porter_mark_8936ce2fae-150x150.webp\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Mark Porter <\/strong>studierte am University College, Oxford, und am King\u2019s College, London, bevor er 2014 an der City University, London, im Fach Ethnomusikologie promovierte. Anschlie\u00dfend war er Postdoc am Max-Weber-Kolleg der Universit\u00e4t Erfurt. Diese Position ebnete den Weg f\u00fcr sein j\u00fcngstes Projekt zu christlicher musikalischer Innovation und sich ver\u00e4ndernden \u00f6kologischen Beziehungen, das am dortigen Fachbereich Theologie und Religionswissenschaften angesiedelt ist. Seine Arbeit widmet sich der Vielfalt musikalischer Praktiken und Erfahrungen im Christentum und dar\u00fcber hinaus und fragt nach deren Bedeutung f\u00fcr Individuen, Gemeinschaften und gr\u00f6\u00dfere kulturelle und soziale Konstellationen. Er ist Autor zweier Monografien (<em class=\"\" data-start=\"804\" data-end=\"853\">Contemporary Worship and Everyday Musical Lives<\/em>, 2016; <em class=\"\" data-start=\"861\" data-end=\"908\">Ecologies of Resonance in Christian Musicking<\/em>, 2020) und Mitherausgeber des Bandes <em class=\"\" data-start=\"946\" data-end=\"978\">Ethics and Christian Musicking<\/em>. Zudem ist er Programmvorsitzender der Konferenz <em class=\"\" data-start=\"1028\" data-end=\"1091\">Christian Congregational Music: Local and Global Perspectives<\/em>. Seine Texte erschienen in zahlreichen internationalen Fachzeitschriften, und er hat an Universit\u00e4ten weltweit gelehrt und referiert. Einen praxisorientierten Schwerpunkt setzt er durch die Arbeit mit Gemeinschaften, Workshops sowie kreative Projekte und Performances. Neben seiner wissenschaftlichen T\u00e4tigkeit ist Mark auch Musiker und war als Worship Leader, Musikdirektor, Organist und Chorleiter in verschiedenen Kirchen in Gro\u00dfbritannien und Deutschland aktiv.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">17:30 REFLEXION mit <strong>Aida Baghernejad<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/unterstuetzer_jazzforum_2025-1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-15639 size-full\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/unterstuetzer_jazzforum_2025-1.png\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/unterstuetzer_jazzforum_2025-1.png 1200w, https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/unterstuetzer_jazzforum_2025-1-300x150.png 300w, https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/unterstuetzer_jazzforum_2025-1-1024x512.png 1024w, https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/unterstuetzer_jazzforum_2025-1-768x384.png 768w, https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/unterstuetzer_jazzforum_2025-1-18x9.png 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ablauf der Konferenz: DONNERSTAG \u2013 Nachmittag 25. September 2025 13:45 Bettina Bohle\u00a0 Begr\u00fc\u00dfung und Er\u00f6ffnung der Konferenz &#8222;Universal Consciousness Organisatorische und inhaltlich einf\u00fchrende Worte zur Konferenz und zur Bedeutung des &hellip; <a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/en\/universal-consciousness-abstracts\/\" class=\"more-link\">Continue reading <span class=\"screen-reader-text\">Universal Consciousness: abstracts<\/span> <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14,1],"tags":[29,100,1164,1151],"class_list":["post-15735","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-darmstadter-jazzforum","category-allgemein","tag-darmstaedter-jazzforum","tag-hoffart","tag-jazzkonferenz","tag-universal-consciousness"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15735","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15735"}],"version-history":[{"count":49,"href":"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15735\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15834,"href":"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15735\/revisions\/15834"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15735"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15735"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15735"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}