{"id":16418,"date":"2026-03-13T15:15:54","date_gmt":"2026-03-13T14:15:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/?p=16418"},"modified":"2026-05-13T14:31:12","modified_gmt":"2026-05-13T12:31:12","slug":"dozentinnen-und-dozenten-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/en\/dozentinnen-und-dozenten-2026\/","title":{"rendered":"Dozentinnen und Dozenten 2026"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"2026askari\"><\/a><\/p>\n<h4><a href=\"https:\/\/www.reza-askari.com\/\">Reza Askari &#8230;<\/a><\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/2026_Reza_Askari_by_Ferry_Mohr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-16439 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/2026_Reza_Askari_by_Ferry_Mohr-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>&#8230; ist von Geburt an breit aufgestellt. Er <span class=\"wixui-rich-text__text\">wurde 1986 in Fulda als Sohn eines iranischen Vaters und einer deutschen Mutter geboren. Im Alter von f\u00fcnf Jahren begann er zun\u00e4chst mit dem Klavierspiel. Mit elf Jahren entdeckte er die elektrische Bassgitarre f\u00fcr sich und startete seine musikalische B\u00fchnenlaufbahn fr\u00fch in heimischen Punk- und Jazzbands. <\/span><\/p>\n<p><span class=\"wixui-rich-text__text\">Nach dem Abitur <\/span><span class=\"wixui-rich-text__text\">studierte er zun\u00e4chst mit dem festen Ziel Popmusiker zu werden Jazz und Popularmusik mit Hauptfach E-Bass an der Hochschule f\u00fcr Musik und Tanz in K\u00f6ln bei Marius Goldhammer, sp\u00e4ter dann aber auch am Kontrabass bei Dieter Manderscheid und Sebastian Gramss. Sein Studium in K\u00f6ln schloss er mit Auszeichnung ab. Daneben geh\u00f6rte er von\u00a0 2007 bis 2010 dem Landesjugendjazzorchester Hessen an, schlie\u00dflich auch dem Bundesjazzorchester und der European Masterclass Big Band unter Leitung von John Ruocco. Sein Studium <\/span><span class=\"wixui-rich-text__text\">f\u00fchrte er im Fach &#8222;Master of Improvising Arts&#8220; an der Folkwang Universit\u00e4t der K\u00fcnste in Essen bei Robert Landfermann fort und beendete dieses ebenfalls mit \u201eSumma cum laude\u201c.\u00a0 <\/span><span class=\"wixui-rich-text__text\">Seit Oktober 2023 ist Reza Askari-Motlagh selbst Professor f\u00fcr Jazz-Bass an der Hochschule f\u00fcr Musik W\u00fcrzburg.<\/span><\/p>\n<p class=\"font_8 wixui-rich-text__text\"><span class=\"wixui-rich-text__text\">K\u00fcnstlerisch arbeitete Askari mit Musik*innen wie Marc Ducret, Lee Konitz, Marc Ribot, Benny Golson, Hayden Chisholm, Jeff Hamilton, Barre Phillips, Mark Dresser, Peter Herbolzheimer, Philipe Catherine, Ramesh Shotham, Frank Gratkowski, Gerd Dudek, John Hollenbeck, Jiggs Whigham, Gary Versace, aber auch Max Herre, Clueso, Sophie Hunger, Max Mutzke, G\u00f6tz Alsmann, Wolf Biermann und Carolin Kebekus zusammen und bereiste bei Club- und Festivaltourneen die ganze Welt mit unterschiedlichen Formationen.<br class=\"wixui-rich-text__text\" \/><br class=\"wixui-rich-text__text\" \/>Mit seinem eigenen Ensemble \u201eROAR\u201c, bestehend aus Stefan Karl Schmid, Fabian Arends legte er als Bandleader 2017 und 2020 zwei Alben im Trio, sowie 2022 und 2024 im Quartett mit dem Vibraphonisten Christopher Dell vor.<\/span><span class=\"wixui-rich-text__text\">\u200b<\/span><\/p>\n<p>\u00dcber seine Vorstellungen zum Workshop sagt er:<\/p>\n<p><em>\u201eDas Thema meines Ensembles widmet sich der Verbindung von freier Improvisation und klar definierten musikalischen Strukturen im Ensemble. Ausgangspunkt sind einfache formale Modelle, \u00a0etwa rhythmische Zyklen, wiederkehrende Klanggesten oder zeitliche Felder, Kompositionsskizzen oder Jazz-Standards, die den Musiker*innen<span class=\"gmail-Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>einen gemeinsamen Rahmen bieten, innerhalb dessen sich individuelle Improvisationen entfalten k\u00f6nnen.<\/em><\/p>\n<p class=\"gmail-isSelectedEnd\"><em>Durch gezielte \u00dcbungen wird untersucht, wie kollektive Aufmerksamkeit, spontanes Reagieren und formale Orientierung zusammenwirken. Die Teilnehmenden erproben Strategien des H\u00f6rens, der Interaktion und der gemeinsamen Entscheidungsfindung, um improvisierte Musik als kollektiven Prozess zu gestalten.<\/em><\/p>\n<p><em>Die\u00a0Gruppenarbeit richtet sich an Instrumentalist<span class=\"gmail-Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>und improvisierende Musiker, die ihr Verst\u00e4ndnis von Ensemble-Improvisation vertiefen und neue Wege zwischen Freiheit und Struktur in der musikalischen Praxis erkunden m\u00f6chten.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Reza Askari ROAR feat. Christopher Dell - &quot;Guts&quot;\" width=\"604\" height=\"340\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/snRdd4ojhhg?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<hr \/>\n<p><a name=\"2026christiansen\"><\/a><\/p>\n<h4><a href=\"http:\/\/kaspertom.com\/#\/home\">Kasper Tom Christiansen &#8230;<\/a><\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/2026_Kasper-Tom_by-H-Grygielewicz_2-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-16476\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/2026_Kasper-Tom_by-H-Grygielewicz_2-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>\u2026\u00a0 geboren im d\u00e4nischen Svendborg geh\u00f6rt zu einer neuen Generation Schlagzeuger, die sich eklektisch bei allen m\u00f6glichen musikalischen Genres bedient und daraus ihr eigenes Ding schafft. Nach seinem Studium an der Carl Nielssen Academy of Music in Odense zog es ihn sofort nach Berlin, von wo auch heute noch viele der Bands kommen mit denen Kaspar Tom regelm\u00e4\u00dfig on the road ist: FUSK, Mahall\/Rupp\/Tom, Die Entt\u00e4uschung, Monk&#8217;s Casino, Meinild\/Anderskov\/Tom, Tom\/Nissen\/TB oder Cesar Joaniquet Quartet.<\/p>\n<p>Sowohl als Schlagzeuger als auch als Komponist hat Kasper Tom eine klar erkennbare musikalische Identit\u00e4t und einen sehr pers\u00f6nlichen Sound entwickelt, die ihn gewiss zu einem der interessantesten j\u00fcngeren Schlagzeuger der europ\u00e4ischen Szene machen. Er hat mehr als 25 Alben unter eigenem Namen ver\u00f6ffentlicht und ist Teil des angesagten Kopenhagener Labelkollektivs Barefoot Records.<\/p>\n<p>Inzwischen lebt Kasper Tom auch wieder in D\u00e4nemark, immer mit einem zweiten Standbein in Berlin, von wo aus er mit Musikern wie Tobias Delius, Alexander von Schlippenbach, Axel D\u00f6rner, Kasper Tranberg, Marek Kadziela, Richard Andersson und Tomasz Licak zusammenarbeitet.<\/p>\n<p>\u00dcber seine Ideen f\u00fcr die Kurswoche schreibt er:<\/p>\n<p><em>&#8222;In meiner Combo werden wir mit Kompositionen von mir und eventuell anderen d\u00e4nischen Komponist*innen arbeiten. Meinen Fokus m\u00f6chte ich dabei vor allem auf Form, Improvisation und mixed meters legen, um auf diese Weise gemeinsam als Gruppe herauszufinden und zu zeigen, wie man damit &#8222;sch\u00f6ne&#8220; Musik erschaffen kann.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"King Charles and I\" width=\"604\" height=\"453\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/rakxEcCIa84?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<hr \/>\n<div><a name=\"2026haberkamp\"><\/a><\/div>\n<h4><a href=\"https:\/\/ilonahaberkamp.de\/\"><strong>Ilona Haberkamp &#8230;\u00a0<\/strong><\/a><\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/2026_Ilona_Haberkamp_by_Marcus_Sternberg.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-16460\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/2026_Ilona_Haberkamp_by_Marcus_Sternberg-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>&#8230; ist nicht nur eine gro\u00dfartige Alt- und Sopransaxofonistin. Der Liebe der Musikwissenschaftlerin und Autorin Ilona Haberkamp zum Cool Jazz verdanken wir in Deutschland und in Europa zu gro\u00dfen Teilen die Wiederentdeckung einer deutschen Jazz-Ikone der Nachkriegszeit: Jutta Hipp. Haberkamps Biographie &#8222;Pl\u00f6tzlich Hip(p)&#8220; (Wolke-Verlag, Neuauflage 2023), brachte die Pianistin, die im vergangenen Jahr 100 Jahre alt geworden w\u00e4re, erst zur\u00fcck ins Bewusstsein der deutschen Jazz\u00f6ffentlichkeit. Mit einer musikalischen Hommage an Jutta Hipp tritt Haberkamp derzeit in unterschiedlichen Besetzungen auf.<\/p>\n<p>Die musikalische Leidenschaft der studierten Musikwissenschaftlerin und Instrumentalp\u00e4dagogin geh\u00f6rte zun\u00e4chst Altsaxofon-Legende Paul Desmond, so dass sie im Anschluss an das Instrumentalp\u00e4dagogik-Studium bei Glen Buschmann in Dortmund zus\u00e4tzlich noch an der Musikhochschule K\u00f6ln ein k\u00fcnstlerisches Studium bei Hugo Read absolvierte.<\/p>\n<p>Mitte der 1980er Jahre war sie Mitbegr\u00fcnderin der ersten deutschen Frauen Big Band, des Jazzorchesters <em>Reichlich Weiblich<\/em>. Auch danach blieben ihre musikalischen T\u00e4tigkeiten als Saxofonistin vielseitig. Haberkamp spielte in Symphonieorchestern und in Theaterh\u00e4usern gleicherma\u00dfen, ebenso bei Musicals oder in verschiedenen Jazz- und klassischen Kammerensembles.<\/p>\n<p>Aktuell leitet sie ihr eigenes Quartett, ist Altsaxophonistin im Dortmunder Saxophonquartett \u201eMulticolore\u201c und Sopransaxophonistin im \u201eLilith\u201c Saxophonquartett. Mit dem Quartett entstanden aus ihrer langj\u00e4hrigen Zusammenarbeit mit der Fl\u00fcgelhornlegende Ack van Rooyen drei Alben bei Laika Records sowie die Encore Box 17 bei Edition Longplay. Ilona Haberkamp unterrichtet an der Dortmunder Musikschule, leitet dort die Stone Street Big Band und ist Leiterin des Junior Jazz Camp an der Landesmusikakademie NRW in Heek.<\/p>\n<p>\u00dcber ihre Ideen f\u00fcr den diesj\u00e4hrigen Kurs sagt sie folgendes:<\/p>\n<p><em>&#8222;Wie klingt ein Jazzstandard, wenn wir ihn v\u00f6llig anders denken? Die Idee, dies zu tun ist nicht neu.\u00a0In diesem Workshop lade ich dazu ein, Jazz als offenen Raum f\u00fcr Kreativit\u00e4t zu erleben. Ausgangspunkt werden bekannte Jazzstandards, meine eigenen Kompositionen und musikalische Ideen der Teilnehmer*innen sein.<\/em><\/p>\n<p><em>Zus\u00e4tzlich besch\u00e4ftigen wir uns mit Vertonungen von mindestens zwei Gedichten \u00fcber bekannte Jazzmusiker*innen, werden bildhafte Szenerien in freie Klangmalereien umsetzen, integrieren Kollektivimprovisationen und solistische Improvisationen \u2013 alles ist m\u00f6glich. Ziel ist es, gemeinsam eine eigene Klangwelt zu entwickeln und die Freude am Experimentieren zu entdecken, aber nat\u00fcrlich musiktheoretische Erkenntnisse in dieser Woche in eigene Improvisationen einflie\u00dfen zu lassen.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Horacio\" width=\"604\" height=\"453\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/KxjhZMFNKQs?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<hr \/>\n<p><a name=\"2026neuser\"><\/a><\/p>\n<h4><a href=\"https:\/\/nikolausneuser.com\/\">Nikolaus Neuser &#8230;<\/a><\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/2026_Nikolaus_Neuser_by_Manuel_Miethe.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-16428 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/2026_Nikolaus_Neuser_by_Manuel_Miethe-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>\u2026\u00a0 ist noch so einer unserer Dozenten, der nicht nur durch seine herausragenden instrumentalen F\u00e4higkeiten begeistert, sondern durch langj\u00e4hriges, in seinem Fall, kulturpolitisches, Engagement. Als Vorsitzender der <a href=\"https:\/\/www.deutschejazzunion.de\">Deutschen Jazzunion<\/a> zwischen 2017 und 2022 f\u00fchrte er den Verband erfolgreich durch die, f\u00fcr die freischaffende Szene so schmerzliche, Corona-Zeit.<\/p>\n<p>Viel lieber noch ist Nikolaus Neuser aber selbst Musiker, der sich sich mit seiner Trompete und gro\u00dfer Intensit\u00e4t zwischen allen Spielarten des Jazz, freier Improvisation sowie der so genannten <em>creative music<\/em> (Anthony Braxton) hin und her bewegt. Der in Heidelberg aufgewachsene Neuser studierte Jazz an der Essener Folkwang-Hochschule bei Trompeter Uli Beckerhoff und lebt seit vielen Jahren in Berlin.<\/p>\n<p>In seinen verschiedenen Projekten erschlie\u00dft er sich st\u00e4ndig neue musikalische Horizonte. Aktuelle Formationen sind sein <em>5tet<\/em>, das Trio <em>I Am Three<\/em> oder das Duo <em>noiserkroiser<\/em> (mit Timo Kreuser). Als leidenschaftlicher Verfechter des kollektiven Arbeitens in gro\u00dfen Formationen spielte er mit Musiker*innen wie Silke Eberhards Potsa Lotsa XL, Baby Sommers Brother &amp; Sisterhood, Kevin Shea, Maggie Nicols, Henry Threadgill, Matana Roberts, Matthew Herbert, Ernst-Ludwig Petrowsky und dem Hannes Zerbe Jazz Orchester.<\/p>\n<p>Nikolaus Neuser wirkte auf \u00fcber 80 CDs und Schallplattenaufnahmen mit. F\u00fcr seine Arbeit wurde er vielfach ausgezeichnet, einschlie\u00dflich des Deutschen Jazz Preises (mit Potsa Lotsa XL) und dem Preis der deutschen Schallplattenkritik; er stand auf Bestenlisten des Downbeat-Magazins, der US-Plattform allaboutjazz.com, und der Zeitung New York City Jazz Record. Unter anderem vom Goethe-Institut wurde er f\u00fcr viele internationale Tourneen verpflichtet, die ihn nach Asien, die USA oder Kolumbien f\u00fchrten, wo er eine Zeit lang als Gastprofessor in Bogot\u00e1 t\u00e4tig war.<\/p>\n<p>&#8222;&#8230; drive, expression, stunning experiments, research of strange tunes, expansion of technical abilities bring huge range of colors to his improvisations&#8220;, sagt All About Jazz \u00fcber Nikolaus Neuser.<\/p>\n<p>Er selbst nimmt sich f\u00fcr die Jazz Conceptions folgendes vor:<\/p>\n<p><em>&#8222;In diesem Ensemble geht um die Frage der musikalischen Form in improvisierter und erimprovisierter Musik. Wie kann man beispielsweise eine funktionsharmonisch klar definierte Form spontan und ohne vorherige Absprache sofort erimprovisieren? Was bedeutet Form \u00fcberhaupt und welche Herangehensweisen gibt es im weiten Feld Improvisierter Musik hierzu? Das Ensemble wird unterschiedliche Konzepte unter die Lupe nehmen und damit experimentieren.&#8220;<\/em><\/p>\n<div data-contents=\"true\">\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Talibam! with Silke Eberhard &amp; Nikolaus Neuser\" width=\"604\" height=\"340\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/BeRmo7cSlcQ?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<hr \/>\n<\/div>\n<p><a name=\"2026partheil\"><\/a><\/p>\n<h4><strong><a href=\"http:\/\/www.ulipartheil.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Uli Partheil<\/a> &#8230;<\/strong><\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/26-01-13-e-Pressefoto-dazz-Partheil-UliCWilfried-Heckmann.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-16054 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/26-01-13-e-Pressefoto-dazz-Partheil-UliCWilfried-Heckmann-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>&#8230; ist seit 2021 k\u00fcnstlerischer Leiter der Darmst\u00e4dter Jazz Conceptions und damit Nachfolger seines langj\u00e4hrigen musikalischen Mentors und Freundes J\u00fcrgen Wuchner. Partheil ist einer der aktivsten Protagonisten der Darmst\u00e4dter Szene, beeinflusst von der Musik Duke Ellingtons, Thelonious Monks, kubanischen Rhythmen und dem Blues. Er ist nicht nur ein versierter Pianist in s\u00e4mtlichen Stilistiken des Jazz, sondern auch als Komponist t\u00e4tig. In seinen Werken geht er \u00e4u\u00dferst kreativ mit den verschiedenen Einfl\u00fcssen um, die ihn als Musiker pr\u00e4gen.<\/p>\n<p>Uli Partheil studierte an der Mannheimer Musikhochschule unter anderem bei Professor J\u00f6rg Reiter Jazzpiano, au\u00dferdem Komposition und Arrangement. Seit Beginn der 1990er Jahre arbeitete er mit J\u00fcrgen Wuchner, Matthias Schubert, Janusz Stefanski, Ack van Rooyen, Rudi Mahall, Emil Mangelsdorff, Hanns H\u00f6hn, Peter Back, dem Wiener Kronenbr\u00e4u Orchester und vielen anderen zusammen. Als Begleiter ist er auch immer wieder am Staatstheater Darmstadt zu h\u00f6ren. Bis zum Beginn der Pandemie leitete er das von ihm selbst ins Leben gerufene Darmst\u00e4dter Jugendweltmusikorchester.<\/p>\n<p>Mit seinem Working Trio &#8222;Playtime&#8220; war er mit verschiedenen Literatur- &amp; Jazz-Projekten erfolgreich. Zuletzt ver\u00f6ffentlichte er gemeinsam mit Ulli J\u00fcnemann, Ralf Cetto und Angela Frontera den Longplayer &#8222;Reflections2020&#8220;. Partheil unterrichtet an der Jazz &amp; Pop School und der Akademie f\u00fcr Tonkunst in Darmstadt. F\u00fcr seine musikalischen Verdienste und sein Wirken f\u00fcr die F\u00f6rderung des jazzmusikalischen Nachwuchses erhielt er 2008 den Darmst\u00e4dter Musikpreis.<\/p>\n<p>\u00dcber seine Vorstellungen zum diesj\u00e4hrigen Workshop schreibt er folgendes:<\/p>\n<div>\n<p><em>&#8222;<\/em><em>Ich m\u00f6chte wieder versuchen mindestens ein St\u00fcck auswendig und ganzheitlich zu erarbeiten, d.h. die Musiker*innen sollen nicht nur ihren Part, sondern das ganze Werk lernen und verstehen. Dazu werde ich eigene Kompositionen und andere ausgew\u00e4hlte St\u00fccke mitbringen.&#8220;<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><a name=\"2026valcic\"><\/a><\/p>\n<h4><a href=\"https:\/\/www.asjavalcic.com\/\"><strong>Asja Valcic &#8230;<\/strong><\/a><\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/2026_Asja_Valcic_by_Maria_Frodl_01-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-16427 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/2026_Asja_Valcic_by_Maria_Frodl_01-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>\u2026 erfuhr in ihrer Geburtsstadt Zagreb ihre cellistische Grundausbildung. Von dort trug sie ihr herausragendes Talent\u00a0 zun\u00e4chst in eine klassische Ausbildung nach Moskau und schlie\u00dflich nach Detmold. Erst 2005, nach einigen Jahren im Wiener Kammerorchester und dem Melos Quartett oder Solo-Arbeiten mit Zubin Metha und Kazushi Ono nahm ihre Karriere durch die Zusammenarbeit mit dem radio.string.quartet.vienna eine eindeutig jazzmusikalische Wendung.<\/p>\n<p>Inzwischen blickt sie auch auf eine illustre Reihe wohlklingender Jazzmusikerkolleg*innen zur\u00fcck, die gerne auf Valcics unnachahmliche F\u00e4higkeit zur\u00fcckgegriffen haben, <span class=\"wixui-rich-text__text\">Pr\u00e4zision und Finesse mit ihrer klassischen Technik, unerreichter Dynamik und enormer Improvisationslust zu paaren. Kooperationen mit Joachim und Rolf K\u00fchn, Wolfgang Puschnig, Iro Rantala, Adam Baldych, Jan Lundgren unterstreichen, wie auch das j\u00fcngste eigene Projekt der vielfach preisgekr\u00f6nten Valcic mit Raphael Preuschl an der Bass-Ukulele, ihre hervorgehobene Stellung in der improvisierenden Musik. Parallel dazu schuf sie seit 2009 im Duo mit dem Akkordeonisten Klaus Paier auf bisher f\u00fcnf Alben einen universale Kammermusik, zu der \u201euns alle Vergleiche fehlen\u201c, wie die FAZ schrieb. Ihr aktuelles Solo-Werk &#8222;Inner Voice&#8220; (Quinton records) wurde 2025 mit dem \u00f6sterreichischen Jazzpreis ausgezeichnet und war 2025 auch hierzulande f\u00fcr den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert.\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u00dcber ihre Ideen f\u00fcr den diesj\u00e4hrigen Kurs sagt sie folgendes:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>&#8222;Als Cellistin mit klassischer Ausbildung habe ich die Improvisation als gro\u00dfe Bereicherung entdeckt \u2013 sowohl frei als auch \u00fcber einfache harmonische Strukturen \u2013 die mich schlie\u00dflich auch zur Komposition gef\u00fchrt hat. In meinem Ensemble m\u00f6chte ich gemeinsam mit den Teilnehmenden \u2013 ob Einsteiger oder Erfahrene \u2013 eine gemeinsame musikalische Sprache entwickeln. Als Ausgangsmaterial bringe ich eigene einfache Kompositionen mit, bin aber offen f\u00fcr Ideen aus der Gruppe: ob fertige St\u00fccke, eine melodische Idee oder einfach ein rhythmischer Groove \u2013 alles kann der Ausgangspunkt sein. So entsteht im Laufe der Woche gemeinsam neue Musik, die in einem Konzertprogramm m\u00fcndet und die musikalischen Stimmen aller Beteiligten widerspiegelt.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"2025 Inner Voice EPK\" width=\"604\" height=\"340\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/DgfuRwiCQwg?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reza Askari &#8230; &#8230; ist von Geburt an breit aufgestellt. Er wurde 1986 in Fulda als Sohn eines iranischen Vaters und einer deutschen Mutter geboren. 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