{"id":5229,"date":"2017-03-29T14:00:53","date_gmt":"2017-03-29T12:00:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jazzinstitut.de\/?p=5229"},"modified":"2017-03-29T13:01:40","modified_gmt":"2017-03-29T11:01:40","slug":"sonderworkshop-gerd-dudek","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/en\/sonderworkshop-gerd-dudek\/","title":{"rendered":"[:de]Sonderworkshop mit Gerd Dudek[:en]Special class Gerd Dudek[:]"},"content":{"rendered":"<p>[:de]<\/p>\n<h6><strong><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gerd_Dudek\">Gerd Dudek<\/a> &#8230;<\/strong><\/h6>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-6600 alignleft\" src=\"http:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/2017_07_08_Dudek_Gerd_by_Wilfried_Heckmann_01-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/>&#8230; ist einen weiten Weg gegangen. Pers\u00f6nlich und musikalisch. Geboren 1938 im schlesischen Gro\u00df D\u00f6bbern, nach dem Krieg als Fl\u00fcchtling zun\u00e4chst in Berlin aufgewachsen, wo er seine Karriere nach dem Musikstudium Anfang der 1960er Jahre in der SFB-Bigband, die damals sein \u00e4lterer Bruder Ossi leitete, begann. \u00dcber ein dreij\u00e4hriges Engagement in der damals sehr popul\u00e4ren Helmut Brandt-Combo fand er seinen Weg schlie\u00dflich nach K\u00f6ln und wechselte dort in die Bigband von Kurt Edelhagen.<\/p>\n<p>Mit seinem Einstieg 1965 in das seinerzeit revolution\u00e4re Manfred Schoof Quintett, \u00f6ffnete sich Dudek, der als Tenorsaxofonist seine Haupteinfl\u00fcsse stets in den Altisten Charlie Parker, Ornette Coleman und dem Bassklarinettisten Albert Ayler sah, mehr den Kooperationen mit den wichtigsten Vertretern des deutschen Free-Jazz. So spielte er mit Peter Br\u00f6tzmann und Albert Mangelsdorff, trat seit 1967 regelm\u00e4\u00dfig mit Alexander von Schlippenbachs Globe Unity Orchestra auf (zuletzt 2016 beim Hessischen Jazzpodium in Darmstadt) und forcierte auch seine internationale Karriere.<\/p>\n<p>Neben vielen internationalen Auftritten mit Musikern wie Mel Lewis\/Thad Jones-Bigband, George Russell, Don Cherry, Alphonse Mouzon, Alan Skidmore und Mal Waldron spielt Dudek seit den 1970er Jahre vor allem mit dem, von dem Bassisten Ali Haurand ins Leben gerufenen European Jazz Quintett und dessen diversen Ablegern in variierenden Besetzungen.<\/p>\n<p>Dudek ist Jazzmusiker vom alten Schlag. Musikalische Scheuklappen waren und blieben ihm fremd. Immer wieder auch ist er auf Aufnahmen aus der Hochzeit des Krautrock (etwa mit Jackie Liebezeit oder Conny Plank) zu h\u00f6ren, bediente die Freejazz-Begeisterten ebenso wie die Anh\u00e4nger des traditionsbewussten Mainstreams mit seinem an die gro\u00dfen amerikanischen Vorbilder erinnernden sonoren Tenorsound.<\/p>\n<p>Dudek wird im Rahmen des Workshops einige St\u00fccke gemeinsam mit einer Band des Dozententeams spielen. Im wesentlichen aber wird er sich mit Dr. Wolfram Knauer vom Jazzinstiut Darmstadt \u00fcber seine wahrhaft reichhaltige musikalische Erfahrung unterhalten und dabei den Teilnehmer\/innen mit Sicherheit den ein oder anderen wertvollen Tipp f\u00fcr ihre weitere musikalische Entwicklung mit auf den Weg geben k\u00f6nnen.<\/p>\n<h5>Samstag, 8. Juli 2017, 15 Uhr bis 16:30 Uhr, Bessunger Knabenschule<\/h5>\n<p>Dieser Teil der 26. Darmst\u00e4dter Jazz Conceptions ist auch offen f\u00fcr Nicht-Teilnehmer\/innen des Workshops. F\u00fcr sie kostet der Eintritt 6 Euro; ein Kombiticket (Sonderworkshop am Nachmittag sowie das Abschlusskonzert am Abend) ist an der Tageskasse f\u00fcr 12 Euro erh\u00e4ltlich. Das Abendkonzert allein kostet 10 Euro Eintritt.[:en]sorry, the content is only avilable in German.[:]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[:de] Gerd Dudek &#8230; &#8230; ist einen weiten Weg gegangen. Pers\u00f6nlich und musikalisch. 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