{"id":7187,"date":"2018-02-21T15:54:26","date_gmt":"2018-02-21T14:54:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jazzinstitut.de\/?p=7187"},"modified":"2019-02-15T13:33:17","modified_gmt":"2019-02-15T12:33:17","slug":"deutsch-dozentinnen-und-dozenten-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/en\/deutsch-dozentinnen-und-dozenten-2018\/","title":{"rendered":"[:de]Dozentinnen und Dozenten 2018[:en]Teachers of the Darmstadt Jazz Conceptions Workshop in 2018[:]"},"content":{"rendered":"<p>[:de]<a name=\"2018kliphuis\"><\/a><\/p>\n<h4><strong><a href=\"http:\/\/www.morriskliphuis.nl\">Morris Kliphuis<\/a>\u00a0&#8230;<\/strong><\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/2018_06_25_Morris_Kliphuis_by_Maarten_Laupmann.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-7252 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/2018_06_25_Morris_Kliphuis_by_Maarten_Laupmann-e1521034577949-150x150.jpeg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>\u2026 ist in diesem Jahr J\u00fcrgen Wuchners ganz spezielle Entdeckung. Der k\u00fcnstlerische Leiter der Darmst\u00e4dter Jazz Conceptions sah den niederl\u00e4ndischen Blechbl\u00e4ser mit seiner elektro-akustischen Band Kapok, einer Band zwischen Indie- und Impro-Sound, beim internationalen Jazzfestival in Kairo und war von deren Selbstbewusstsein und origineller Kreativit\u00e4t begeistert. Dazu ein Bandleader, der ein im Jazz nun wirklich nicht allzu verbreitetes Instrument spielt \u2013 das Frenchhorn.<\/p>\n<p>Der 1986 geborene Kliphuis ist improvisierender Hornist (auch Kornettist), vielgefragter Komponist und Arrangeur. Sein energetisches und melodi\u00f6ses Spiel wird inzwischen nicht nur in seiner Heimat, den Niederlanden, hochgesch\u00e4tzt. Er lebt und arbeitet seit kurzem von Berlin aus.<\/p>\n<p>Da sein Instrument au\u00dferhalb des klassischen Kontextes keine allzu gro\u00dfe Tradition hat, entwickelte er in seinen eigenen St\u00fccken und Projekten einen h\u00f6chst individuellen Stil, der den warmen, fast melancholischen Sound des Horns als eigenst\u00e4ndige, insbesondere auch solistisch agierende Klangfarbe zul\u00e4sst. Von Anfang an erkundete Kliphuis, der im Alter von acht Jahren mit dem Frenchhorn-Spielen begann und zun\u00e4chst eine klassische Ausbildung durchlief, die M\u00f6glichkeiten der Improvisation und erweiterte f\u00fcr sich selbst die nur scheinbar nat\u00fcrlichen Grenzen seines Instruments.<\/p>\n<p>Nach einem Jahr Studium in Klassischer Komposition wechselte er in den Jazzstudiengang des Amsterdamer Konservatoriums. Es folgte ein Semester am Purchase College in New York, wo er von dem gro\u00dfartigen Jazzhornisten James Clark unterrichtet wurde. Im Anschluss an das Studium sammelte er zun\u00e4chst Preise und Auszeichnungen in Holland und anderswo, tourte durch ganz Europa.<\/p>\n<p>Als Komponist arbeitet Morris Kliphuis in ganz unterschiedlichen Settings, schrieb St\u00fccke f\u00fcr Solo Fagott bis hin zu gro\u00dfen Orchesterwerken, f\u00fcr das Ragazze String Quartet, schrieb f\u00fcr Musiktheater St\u00fccke, die sowohl Improvisationen wie ausnotierte Passagen enthalten, produziert Musikvideos mit den in Holland \u00fcberaus erfolgreichen Popk\u00fcnstlern Lucky Fonz III und Nora Fischer. Nat\u00fcrlich schreibt er St\u00fccke f\u00fcr die Formationen, mit denen er auch regelm\u00e4\u00dfig auftritt, etwa das Jazzensemble Windkracht 7, die Neoklassik\/Pop-Formation stargaze und das New Rotterdam Jazz Orchestra. Au\u00dferdem spielte er Konzerte mit so namhaften Kollegen wie Matthew Herbert, Nils Frahm, Julia Holter und Bill Frisell.<\/p>\n<p>Portr\u00e4t des niederl\u00e4ndischen <a href=\"http:\/\/www.jazznu.com\">Jazznu-Magazins<\/a> von Morris Kliphuis<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/icjKKcddYaQ?ecver=1\" width=\"620\" height=\"340\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><br \/>\n<a name=\"2018martinez\"><\/a><\/p>\n<h4><strong><a href=\"http:\/\/lucimartinez.com\/\">Luc\u00eda Mart\u00ednez<\/a> &#8230;<\/strong><\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/2018_06_25_Lucia_Martinez_by_Mario_Burbano2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-7203 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/2018_06_25_Lucia_Martinez_by_Mario_Burbano2-e1521034736914-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>\u2026 ist eine Tochter Europas. Sie geh\u00f6rt zu den vielen jungen Musikerinnen und Musikern, die in den vergangenen Jahren in der deutschen Hauptstadt ihr k\u00fcnstlerisches Zuhause gefunden haben. Als vielseitige Multi-Instrumentalistin und Komponistin ist sie Teil einer neuen Generation von Jazzmusikern, deren Einfl\u00fcsse un\u00fcberh\u00f6rbar aus dem S\u00fcden des Kontinents kommen. Martinez&#8216; Stil ist von der Volksmusik ihrer Heimat Galizien, dem Flamenco und der Musik des Mittelmeeres beeinflusst, der nun in der Metropole Berlin auf die Avantgarde-Musik aus allen Himmelsrichtungen trifft.<\/p>\n<p>Die bisherige musikalische Vita der Schlagzeugerin, Vibraphonistin und Perkussionistin ist bunt, vielf\u00e4ltig und beeindruckend. Geboren in Vigo, im st\u00fcrmischen Nordosten Spaniens, begann sie bereits mit 9 Jahren mit dem Unterricht in traditioneller Perkussion und der galicischen Drehleier. \u00dcber die Folklore kam sie zun\u00e4chst zur klassischen Musik, machte ein Abschluss-Diplom in klassischer Orchester-Perkussion und absolvierte die Solistenpr\u00fcfung an der <em>Guildhall School of Music and Drama <\/em>in London. Nach einer Zeit bei der <em>Real Filarmon\u00eda de Galicia<\/em> begann sie sich mehr dem Jazz zuzuwenden, wechselte ins nahe Portugal, wo sie 2006 ihr Bachelorstudium in Jazz-Schlagzeug an der <em>Escola Superior de M\u00fasica e Artes do Espect\u00e1culo<\/em> in Porto abschloss. Im gleichen Jahr studierte Luc\u00eda Mart\u00ednez Vibraphon und Jazz-Schlagzeug mit dem Erasmus-Programm am Polytechnischen Institut von Helsinki Stadia. Von dort ging es direkt weiter an die Universit\u00e4t der K\u00fcnste nach Berlin, wo Mart\u00ednez 2009 am Jazz-Institut ihren \u201eMaster of Music\u201c mit Auszeichnung abschloss.<\/p>\n<p>Seitdem lebt sie an der Spree, komponiert sehr viel Filmmusik, schreibt f\u00fcr Bigbands und tritt regelm\u00e4\u00dfig mit namhaften Kollegen wie Alexander von Schlippenbach, Sebastian Schunke, Kalle Kalima oder Carlos Bica auf. Mit dem auch in Darmstadt bestens bekannten Pianisten Agust\u00ed Fernandez bildet sie seit einigen Jahren ein kongeniales Duo und ver\u00f6ffentlichte zuletzt die gemeinsame CD &#8222;Desalambrado&#8220;. Sie hat die B\u00fchne mit vielen Musikern aus den Bereichen Jazz, Folk, traditionelle Musik, klassische Musik geteilt, u.a. mit Maria Jo\u00e3o, Perico Sambeat, Jason Lindner, Allan Ferber, dem Orquestra de Jazz de Matosinhos &#8211; Portugal, Laszlo S\u00fcle, Ux\u00eda Senlle, Mercedes Peon, Rodrigo Roman\u00ed und Xabier D\u00edaz. In ihrer alten Heimat Vigo ist die 35j\u00e4hrige zudem k\u00fcnstlerische Leiterin des Festivals IMAXINASONS.<\/p>\n<p>\u201eMart\u00ednez Kompositionen sind anmutige Klanglandschaften. Sie profitieren von der Freiheit des Jazz, und in ihnen klingen Echos galicischer Folklore, Flamenco oder Tango nach. (\u2026) spielerisch und fantasiebegabt erweitert sie mit Hilfe von allerlei Gegenst\u00e4nden und Soundideen das \u00fcbliche Vokabular des Jazz-Schlagzeugs. Dabei ergeben sich Geschichten und Szenerien, die filmreife Namen tragen wie &#8222;Taglilien&#8220;, &#8222;Fr\u00fchst\u00fcck mit Mango&#8220; oder &#8222;Still, das Licht von Campo Oeste k\u00fcndigt den Sturm an&#8220;.<br \/>\nKatrin Wilke (Deutsche Welle)<\/p>\n<p>\u00dcber ihre Vorstellungen zum diesj\u00e4hrigen Kurs schreibt sie folgendes:<\/p>\n<p><em>&#8222;Wir werden viel experimentieren, mit St\u00fccken, mit Texturen, mit Ger\u00e4uschen und am wichtigsten, mit viel Fantasie und viel Energie. Mir ist es wichtig, dass wir die Musik nicht nur lesen, sondern auch zusammen komponieren, spontan reagieren, miteinander sprechen und vor allem, zusammen Musik machen. <\/em><em>Spielerisch \u00fcben. Bilder als Inspiration. Zeichnen als Signal&#8230; Ob Jazz oder freie Improvisation, werden wir dann sehen!&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Atelierbesuch bei dem Bildhauer und Maler Paco Leiro (Dokumentarfilm von Mario Burbano, Musik von Luc\u00eda Mart\u00ednez)<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/EhWlVzE33QQ?ecver=1\" width=\"620\" height=\"340\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><br \/>\n<a name=\"2018partheil\"><\/a><\/p>\n<h4><strong><a href=\"http:\/\/www.ulipartheil.de\/\">Uli Partheil<\/a> &#8230;<\/strong><\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Partheil-Uli-2011-Jens-Vajen-02.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6631 size-thumbnail alignleft\" src=\"http:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Partheil-Uli-2011-Jens-Vajen-02-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>&#8230; leitet in diesem Jahr einen eigenen Workshop nur f\u00fcr Jugendliche zwischen 12 und 22 Jahren (<a href=\"http:\/\/www.jazzinstitut.de\/jazz-conceptions-das-jugendensemble\/\">weitere Informationen zum Jugendensemble<\/a>).<\/p>\n<p>Partheil ist einer der aktivsten Protagonisten der Darmst\u00e4dter Szene, beeinflusst von der Musik Duke Ellingtons, Thelonious Monks, kubanischen Rhythmen und dem Blues. Er ist nicht nur ein versierter Pianist in s\u00e4mtlichen Stilistiken des Jazz, sondern auch als Komponist t\u00e4tig. In seinen Kompositionen geht er \u00e4u\u00dferst kreativ mit den verschiedenen Einfl\u00fcssen um, die ihn als Musiker pr\u00e4gen.<\/p>\n<p>Uli Partheil studierte an der Mannheimer Musikhochschule unter anderem bei Professor J\u00f6rg Reiter Jazzpiano, Komposition und Arrangement. Seit Beginn der 1990er Jahre arbeitet er mit J\u00fcrgen Wuchner, Matthias Schubert, Janusz Stefanski, Ack van Rooyen, Rudi Mahall, Daniel Guggenheim, Wolfgang Puschnigg, Thomas Siffling, dem Wiener Kronenbr\u00e4u Orchester, dem Palatina Swing Orchestra und vielen anderen zusammen.<\/p>\n<p>Mit seinem Working Trio &#8222;Playtime&#8220; ist er in den letzten Jahren mit verschiedenen Literatur- &amp; Jazz-Projekten erfolgreich. Partheil unterrichtet an der Jazz &amp; Pop School Darmstadt. F\u00fcr seine musikalischen Verdienste und sein Wirken f\u00fcr die F\u00f6rderung des jazzmusikalischen Nachwuchses erhielt er 2008 den Darmst\u00e4dter Musikpreis.<\/p>\n<p>\u00dcber seine Vorstellungen zum diesj\u00e4hrigen Workshop schreibt er folgendes:<\/p>\n<div>\n<p><em>&#8222;Es werden St\u00fccke aus den unterschiedlichsten Stilistiken des Jazz und vom Jazz beeinflusster Musik erarbeitet. Die Improvisation und das spontane Reagieren werden dabei immer eine wichtige Rolle spielen. Wichtig auch: Es muss nicht jede\/r Teilnehmer\/in improvisieren! Die Arrangements sind zum Teil vorbereitet und werden dann auf die Gruppe &#8222;zugeschneidert&#8220;. F\u00fcr jeden wird eine passende Rolle gefunden. Wer lieber nur nach Noten spielt, kann das auch tun.<\/em><\/p>\n<\/div>\n<p><em>Und: Wir werden richtig arbeiten! 2,5 Stunden jeden Tag volle Konzentration auf die Musik und dabei alles geben! Das Wichtigste bleibt aber immer: Der Spa\u00df am Musikmachen! Sich mit offenen Ohren dem Abenteuer aus Rhythmus, Groove, Spannung und Aufl\u00f6sung voll hinzugeben!<\/em><\/p>\n<p>Interviewport\u00e4t von Uli Partheil von <a href=\"http:\/\/www.rainer.lind.video\">Rainer Lind<\/a><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/152138264\" width=\"640\" height=\"360\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><br \/>\n<a name=\"2018schmitz\"><\/a><\/p>\n<h4><strong><a href=\"http:\/\/www.schmitzjohannes.com\/\">Johannes Schmitz<\/a> &#8230;<\/strong><\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/2018_06_25_Johannes-Schmitz.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-7201 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/2018_06_25_Johannes-Schmitz-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>\u2026 ist genau das, was Amerikaner gerne als &#8222;versatile&#8220; bezeichnen, ein vielschichtiger K\u00fcnstler, dem brachialen Sound ebenso zugeneigt wie den zarten Kl\u00e4ngen seiner Gitarre. Die Arbeit mit Effekten, Loops und Verzerrern erweitern dieses Spektrum noch um ein Vielfaches. Nicht nur im Saarland ist Schmitz, Jahrgang 1987, in sehr unterschiedlichen Ensembles aktiv \u2013 von solo bis Bigband und von Punkrock bis Mainstream Jazz. Seine Tontr\u00e4ger ver\u00f6ffentlichte er bei so verschiedenen Plattenfirmen wie dem renommierten K\u00f6lner Label JazzHausMusik oder dem inzwischen eingestellten Saarl\u00e4ndischen Free Jazz-Label gligg records.<\/p>\n<p>Insbesondere mit der Formation Krassport erhielt Johannes Schmitz gro\u00dfe internationale Anerkennung. Ihre CD &#8222;under-stand-art&#8220; wurde f\u00fcr den Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Das Trio um den Pianisten Manuel Krass und Schmitz an der Gitarre gewann verschiedene Preise (Grand Prix und Publikumspreis auf dem Tremplin Jazz Festival Avignon, 3. Platz beim Biberacher Jazzpreis, F\u00f6rderpreis des Internationalen Jazzfestivals St. Ingbert). 2013 wurde Johannes Schmitz zudem beim <em>HFM-Jazzpreis <\/em>der Hochschule f\u00fcr Musik Saarbr\u00fccken als bester Solist ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Neben der Band Uhl (u.a. mit Martial Frenzel, Lukas Reidenbach und gelegentlich Wollie Kaiser) wirkt Johannes u.a. in den Ensembles Botanic Mob (mit J\u00f6rg Fischer, Daniel Schmitz) und zahlreichen Projekten des Posaunisten Christof Thewes mit.<\/p>\n<p>&#8222;Among the countless piano trios in this world, there are only few bands, who really let on about enjoying experiments with this seemingly antediluvian formation. The musicians of &#8218;Krassport&#8216; obviously enjoy experimenting a lot, and that&#8217;s of course due to their musical course of action also.&#8220; (New York Cadence Magazine)<\/p>\n<p>\u00dcber seine Vorstellungen zum diesj\u00e4hrigen Workshop schreibt er folgendes:<\/p>\n<p><em>&#8222;Mein Schwerpunkt beim diesj\u00e4hrigen Workshop liegt bei Kompositionen des Jazzmusikers Ornette Coleman (1930-2015). Die originellen und Ohrwurmtauglichen St\u00fccke Colemans wurden von seinen Ensembles stets mit einem hohen Ma\u00df an improvisatorischer Freiheit interpretiert. In meinem Workshop soll neben der Einstudierung der Themenmelodien und dem Zuschnitt der St\u00fccke auf unsere Ensemblezusammensetzung auch eine spielerische Auseinandersetzung mit Improvisation im Verh\u00e4ltnis zwischen rhythmischen, zeitlichen, melodischen bzw. harmonischen\u00a0 Vorgaben und totaler Freiheit erfolgen.&#8220;\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Promo-Video of Johannes Schmitz &amp; Uhl on Youtube<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/VVrURiw1ZS0?ecver=1\" width=\"620\" height=\"340\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><br \/>\n<a name=\"2018schubert\"><\/a><\/p>\n<h4><strong><a href=\"http:\/\/jazzpages.com\/MatthiasSchubert\/\">Matthias Schubert<\/a> &#8230;<\/strong><\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/2018_06_25_Matthias_Schubert1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-7204 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/2018_06_25_Matthias_Schubert1-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>\u2026 ist ein Intensit\u00e4tswunder und eigentlich genauso T\u00e4nzer wie Musiker. Die K\u00f6rperlichkeit seiner Spiels ist fesselnd und befreiend zugleich. Der Saxophonist reist mit seinem raumgreifenden Spiel durch eine Welt bizarrer Stilzitate und surrealistischer Erinnerungen, angereichert mit souver\u00e4ner Technik und hingebungsvoller Sinnlichkeit des Tons.<\/p>\n<p>&#8222;Jedem Ton, den er spielt, gibt er so viel eigenen Schwung mit, dass er sich wuchtig und zielgerichtet wie eine Kugel auf der Kegelbahn bewegt&#8220;, schrieb ein Kritiker. Denn Schubert spielt fast niemals die rasend schnellen Tonfolgen, mit denen sein Instrument seit der Bebop-\u00c4ra identifiziert wird, aber das, was er spielt, ist voller Eindeutigkeit, Nachdruck und Konsequenz. Selten beendet er eine Phrase so, wie er sie angefangen hat, aber alle T\u00f6ne treffen, und seiner Phrasierung kann sich keiner entziehen.<\/p>\n<p>1960 in Kassel geboren, studierte Schubert zun\u00e4chst bei Herb Geller und Walter Norris in Hamburg und zuvor kurz bei Andy Scherrer an der Jazzschool in Bern. Er spielte in Klaus K\u00f6nigs Bigband Pinguin Liquid, mit Gunter Hampel, Albert Mangelsdorff und Barry Altschul. Erst 1992 gr\u00fcndete er das erfolgreiche Matthias Schubert Quartett zun\u00e4chst mit Pianist Simon Nabatov, Schlagzeuger Tom Rainey und Bassist Lindsey Homer, sp\u00e4ter dann mit Rainey, Carl Ludwig H\u00fcbsch, Tuba und Claudio Puntin an der Klarinette.<\/p>\n<p>Dass Schubert sich lange Zeit in der Free-Sparte tummelte, l\u00e4sst sich nicht \u00fcberh\u00f6ren. Die Verbindung fest umrissener Formteile mit Free-Einsch\u00fcben gelingt ihm dabei erstaunlich gut. Komplexe Strukturen und das Solieren &#8222;aus dem Bauch heraus&#8220; wirken bei Schubert nicht widerspr\u00fcchlich.<\/p>\n<p>\u00dcber seine Vorstellungen zum diesj\u00e4hrigen Workshop schreibt er folgendes:<\/p>\n<p><em>&#8222;Ich besch\u00e4ftige mich musikalisch mit dem Spannungsfeld zwischen freier Improvisation, gestischer Darstellung, Komposition und nat\u00fcrlich auch Jazzmusik.<\/em><\/p>\n<p><em>Bei den Jazz Conceptions w\u00fcrde ich anhand von St\u00fccken oder Vorgaben Improvisationskonzepte zum freien Improvisieren, Konzepte zum Improvisieren \u00fcber harmonische und metrische Vorgaben und Konzepte \u00fcber Spielweisen im Bereich von musikalisch\/theatralisch Darstellung, mit den Teilnehmern erarbeiten.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Auftritt Matthias Schubert mit Hamid Drake beim 19. Kanji\u017ea Jazz Festival 2013<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/wx3lv3gIils?ecver=1\" width=\"620\" height=\"340\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><br \/>\n<a name=\"2018sieverts\"><\/a><\/p>\n<h4><a href=\"http:\/\/www.henningsieverts.de\/\">Henning Sieverts<\/a> &#8230;<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/2018_06_25_Henning_Sieverts_01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-7198 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/2018_06_25_Henning_Sieverts_01-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>\u2026 ist gleicherma\u00dfen unscheinbar wie omnipr\u00e4sent in der deutschen Jazzszene. Musikalisch von allen Kolleginnen und Kollegen \u00fcber die Ma\u00dfen gesch\u00e4tzt, ja verehrt aufgrund seines einf\u00fchlsamen Spiels, aber selbst den eingefleischtesten Jazzfans als Name viel zu wenig vertraut (es sei denn als Radioh\u00f6rer in Bayern, wo Sieverts auch Redakteur von Jazzsendungen im Bayrischen Rundfunk ist). Sieverts leitet bei den 27. Darmst\u00e4dter Jazz Conceptions das Gro\u00dfensemble.<\/p>\n<p>Der Kontrabassist und Cellist, geboren in Berlin, besuchte dort zwar das Konservatorium, wo er klassisches Klavier und Cello lernte, als Kontrabassist, zumal als Jazzmusiker, geh\u00f6rt er zu der eher seltenen Spezies der Autodidakten auf der deutschen Jazzszene. Sieverts lernte n\u00e4mlich etwas &#8222;Anst\u00e4ndiges&#8220; und studierte in M\u00fcnchen Journalistik.<\/p>\n<p>Der f\u00fcr seine Kompositionen und sein Spiel vielfach Ausgezeichnete (Musikf\u00f6rderpreis der Landeshauptstadt M\u00fcnchen, F\u00f6rderpreis des Landes Bayern, Solistenpreis Neuer Deutscher Jazzpreis Mannheim, ECHO Jazz &#8222;Bassist national&#8220;) ist inzwischen auf \u00fcber 120 Produktionen zu h\u00f6ren. Sieverts \u00a0ver\u00f6ffentlichte au\u00dferdem seit 1995 16 CDs unter eigenem Namen, bereiste mit seiner Musik L\u00e4nder, deren Namen nur den wenigsten Mitteleurop\u00e4ern gel\u00e4ufig sein d\u00fcrften, und unterrichtet nebenher seit 2011 Kontrabass an der Musikhochschule M\u00fcnchen. Nicht nur f\u00fcr seine Musik gilt also: Sieverts ist ein Gro\u00dfmeister in der Kunst, Komplexes in jedem Moment leicht und ber\u00fchrend r\u00fcberzubringen.<\/p>\n<p>In Darmstadt hat er zuletzt 2015 Spuren als Kurator der Round Midnight-Reihe in der Ev. Stadtkirche hinterlassen, wo er auch selbst mit Musikern wie Verneri Pohjola, Francois Thuillier, Peter O\u2019Mara, Johannes Bauer, Ronny Graupe und Florian Weber auftrat. Allein dieses Line-up macht deutlich, was die Zeitschrift <em>Jazzthetik<\/em> \u00fcber ihn schrieb: &#8222;Eines haben Sieverts&#8216; Projekte, so unterschiedlich sie auch sein m\u00f6gen, gemeinsam: Auf dem Papier erscheinen sie stets intellektuell und leicht verkopft, auf der heimischen Stereoanlage und den Konzertb\u00fchnen erweisen sie sich als Herausforderungen, die gro\u00dfen Spa\u00df machen.&#8220; <em>(Jazzthetik)<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>\u00dcber seine Vorstellungen zum diesj\u00e4hrigen Workshop schreibt er folgendes:<\/p>\n<p><em>&#8222;Wir werden spielerisch und sicher mit viel Spa\u00df ganz unterschiedliche Formate der Improvisation ausprobieren &#8211; einige Stichworte dazu: Kollektiv-Individuum, Hell-Dunkel, Laut-Leise, Scharf-Unscharf, Stille-Post, Koffer-Packen, Orgelpfeifen-Hierarchien, Minimal Music, modale Fl\u00e4chen, Pentatonik, Symmetrie, undundund. Lasst Euch \u00fcberraschen! Einzige Vorbedingung: Neugier auf Euch selbst und die Anderen!&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Henning Sieverts&#8216; <em>Bach&#8217;s Bl\u00fcten<\/em>. Auff\u00fchrung mit dem EOS Kammerorchester im Stadtgarten K\u00f6ln<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/ykYrM0t--fA?ecver=1\" width=\"620\" height=\"340\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><br \/>\n<a name=\"2018wuchner\"><\/a><\/p>\n<h4><strong><a href=\"http:\/\/www.juergenwuchnergroup.de\/\">J\u00fcrgen Wuchner<\/a> &#8230;<\/strong><\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Juergen_Wuchner_Wilfried_Heckmann01.jpg\" rel=\"attachment wp-att-6045\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-6045\" src=\"http:\/\/www.jazzinstitut.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Juergen_Wuchner_Wilfried_Heckmann01-150x150.jpg\" alt=\"Juergen_Wuchner_Wilfried_Heckmann01\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>&#8230; ist der eigentliche Initiator der Jazz Conceptions. Wuchner spielte u.a. mit Hans Koller, Heinz Sauer und dem Vienna Art Orchestra und tritt im Rhein-Main-Gebiet vor allem mit seinen eigenen Bands in Erscheinung, mit denen er sich immer wieder neuen Projekten widmet. Er besitzt einen erdigen, ungemein warmen und pers\u00f6nlichen Basston, viele seiner Kompositionen kann zumindest die Darmst\u00e4dter Jazzgemeinde mitpfeifen.<\/p>\n<p>In Darmstadt ist er au\u00dferdem als langj\u00e4hriger Leiter eines regelm\u00e4\u00dfigen kleineren Jazz-Workshops bekannt. F\u00fcr seine Arbeit als Musiker und P\u00e4dagoge wurde Wuchner 1996 mit dem Hessischen Jazzpreis ausgezeichnet. Wuchner unterrichtete bis 2013 an der Darmst\u00e4dter Akademie f\u00fcr Tonkunst und leitet zusammen mit Uli Partheil die Jazz &amp; Pop School. 2012 erhielt Wuchner den Darmst\u00e4dter Musikpreis.<\/p>\n<p>Interviewportr\u00e4t von J\u00fcrgen Wuchner von <a href=\"http:\/\/www.rainer.lind.video\">Rainer Lind<\/a><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/84386506\" width=\"640\" height=\"360\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe>[:en]sorry, this page is not available in English.[:]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[:de] Morris Kliphuis\u00a0&#8230; \u2026 ist in diesem Jahr J\u00fcrgen Wuchners ganz spezielle Entdeckung. 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