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SUMMARY:Rodrigo Constanzo und Nicola L. Hein
DESCRIPTION:Auch bei der 79. Frühjahrstagung des Instituts für Neue Musik und Musikerziehung (INMM Darmstadt)  mit dem Titel „echt“ sind die Veranstaltenden wieder mit einem Nachtkonzert im Jazzinstitut Darmstadt zu Gast. Mit einem experimentellen Set des portugiesischen Perkussionisten Rodrigo Constanzo und dem Berliner Gitarristen Nicola L. Hein kratzen zwei extrem neugierige Klangtüftler bei ihrer musikalischen Ko-Produktion an den wahrnehmbaren Grenzen von „Echtheit“ und „Wahrhaftigkeit“ der gemeinsamen Performance. \nUneindeutigkeit und die Konfusion von Identitäten\, politischen Richtungen und Aussagen prägen unsere Wahrnehmung. Diese Entwicklung bewirkt einerseits Verunsicherungen\, andererseits Tendenzen zu einseitigen und scheinbar einfachen Problemlösungen. Es stellt sich die Frage\, ob und wie zeitgenössische Musik Möglichkeiten eröffnet\, diese Entwicklungen zu reflektieren. Wie die Tagung selbst widmet sich auch das Duo Fragen nach Echtheit\, Glaubwürdigkeit und Nachprüfbarkeit von Daten und Fakten in einer komplexen\, medial geprägten Welt.
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SUMMARY:Heribert Leuchter Trio
DESCRIPTION:Viel Raum für feines Zusammenspiel\, jazziges Feeling und knackigen Hammond-Sound finden sich im Heribert Leuchter Trio. Wenn die Kirchenorgel die Königin der Instrumente genannt wird\, das Klaviertrio die Königsdisziplin im Jazz darstellt – dann kann ein Jazztrio mit Hammondorgel nur die Synthese von beiden sein!
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SUMMARY:Voices of Change Lecture Performance: Peter Evans
DESCRIPTION:Wie geht man in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung mit divergenten\, widerstreitenden Haltungen und Meinungen um? Und in welcher Weise verhält sich Jazz und improvisierende Musik dazu? Welchen Beitrag leistet diese Musik in Praxis und Theorie im Diskurs um Politisierung von Kunst und Kultur. Historisch wie aktuell. Dieser Frage geht diese Veranstaltungsreihe des Jazzinstituts nach\, die sich zwischen Januar und Juni 2026 mit einer Serie von Ausstellungen\, Vorträgen\, Lecture Performances\, Musikergesprächen und Konzerten mit dem Thema Jazz und Demokratie beschäftigt. \nDer in New York lebende Trompeter\, Komponist und Improvisator Peter Evans zählt zu den prägenden Stimmen der internationalen Improvisationsszene. Seit den frühen 2000er-Jahren entwickelt er radikal eigenständige Formen des Solospiels und verbindet Jazz\, Neue Musik und experimentelle Praxis. Mit zahlreichen Ensembles und preisgekrönten Projekten – sowie als Solist auf internationalen Bühnen – lotet er kontinuierlich neue musikalische Möglichkeiten aus\, immer wieder auch in Darmstadt\, z.B. bei den Ferienkursen. \nIn seiner Archiv-Residenz am Jazzinstitut Darmstadt widmet sich Evans der Frühgeschichte improvisierter Soloperformance – von Coleman Hawkins über Eric Dolphy bis zu Anthony Braxton – und verfolgt deren Spuren in Europa und Japan bis in die Gegenwart. \nAußerdem wird er am 16. April einen Workshop an der Darmstädter Justus-Liebig-Schule mit Schüler*innen von Christoph Schöpsdau gestalten\, an dem auch Musikschüler*innen der Akademie für Tonkunst sowie der Jazz & Pop School von Uli Partheil teilnehmen. \nAnschließend stellt Peter Evans seine Recherchen öffentlich im Rahmen einer Lecture Performance (in englischer Sprache!) im Gewölbekeller des Jazzinstituts vor. Darin verbindet er Einblicke in seine künstlerische Forschung mit musikalischen Beispielen aus seiner Praxis der Solo-Improvisation für Trompete.
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SUMMARY:Blume
DESCRIPTION:Der außergewöhnliche Bandname lässt viel Raum für Assoziationen – und genau dieser offene Geist prägt auch die Musik: Statt sich ins enge Gewächshaus zurückzuziehen\, sucht die Band nach organischen Formen des Wachstums\, im Einklang mit den unendlichen Möglichkeiten der Umgebung. So entsteht eine Musik\, die sich durch Neugier\, Offenheit und lebendige Wandlungsfähigkeit auszeichnet. \nHörbar wird ein klarer Bezug zu Jazz und der Hipness afroamerikanischer Musiker wie Thelonious Monk oder Duke Ellington\, progressiv im Spannungsfeld kreativer Reibung und Neukombination globaler musikalischer Einflüsse. Die Stücke sind geprägt von melodischer Klarheit\, rhythmischer Energie und einem feinen Sinn für Humor. Selbst in den komplexesten Passagen bleibt die Musik zugänglich und voller Leben – ein wahrhaft blühendes Biotop in der Jazz-Landschaft. Ihr aktuelles Album „Blumen Berlin Bettina“ erschien im September 2025 bei Unit Records: eine abenteuerliche Klangreise durch urbane und globale Landschaften\, voller Spielfreude und Imagination. \nMagnus Schriefl | Trompete\, Flügelhorn\, Komposition\nBen Kraef | Tenorsaxophon\nCarl Morgan | Gitarre\nMatthias Pichler | Bass\nFabian Rösch | Schlagzeug \n>> Onlinetickets über ZTIX <<
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SUMMARY:Jil Pappert New Urban Jazz Quartett
DESCRIPTION:Während Jil Pappert konsequent Elemente des Jazz in ihre Musik einfließen lassen\, bewegt sich ihr Sound zwischen RnB\, Hip Hop und Neo-Soul und erinnert an eine Mischung aus Hiyatus Kaiyote und Erykah Badu.
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SUMMARY:Frischzelle: Fresh Freddy's Hop
DESCRIPTION:Fresh Freddy’s Hop ist tatsächlich ein gerade frisch neu gegründetes\, junges Frankfurter Trio. Sie loten Klangräume zwischen Jazz\, Boom-Bap\, Drum and Bass und Highlife aus – es  geht um das Alleinsein\, das Zusammenfinden\, um das Schöne in all dem Schiefen. Der  Versuch\, mit Klängen das zu sagen\, was schwer in Worte passt. Ihre Musik schafft  Momente\, in denen das Groteske\, das draußen tobt\, für einen Augenblick still steht – ein dynamischer Gegenentwurf zur Welt im Dauerrauschen. Mit Frederich Helbing (Gitarre/Komposition)\, Alisa Pou Montz (Kontrabass) und Till Weyrowitz (Schlagzeug)
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SUMMARY:Voices of Change Listening Session #1: WE INSIST! ...
DESCRIPTION:1959 gibt die Schwarze Bürgerrechtsorganisation NAACP (National Advancement of Colored People) bei dem Jazzschlagzeuger Max Roach und dem Sänger und Songschreiber Oscar Brown Jr. ein Album in Auftrag. Es ist die Zeit der Sit-Ins und Protestaktionen\, die für Bürgerrechte und Gleichberechtigung kämpfen. Als „We Insist! … Max Roach’s Freedom Now Suite“ erscheint\, ist es buchstäblich wie ein Aufschrei – auch der ungeschnittene Schrei der Sängerin Abbey Lincoln\, der die gesamte Wut und den Schmerz der Unterdrückung in sich trägt. Die Musikjournalistin Maxi Broecking wird das 1960 bei Candid in den USA  erschienene Album\, eine Vinyl-Rarität aus der Sammlung des Institutsarchivs\, im einer gemeinsamen Listening Session vorstellen und über die Hintergründe der Entstehung und die Wirkungsgeschichte sprechen. \nDie Listening-Session wird insgesamt ca. 45 – 60 Minuten dauern. Sie findet im Rahmen der aktuellen Veranstaltungsreihe zum Thema Jazz & Demokratie statt. Die Ausstellung „Voices of Change“ in der Galerie des Jazzinstituts kann vor und nach der Listening Session besucht werden. \nAus den Liner Notes von „We Insist!“\, geschrieben von Nat Hentoff: \n„Eine Revolution ist im Gange – Amerikas unvollendete Revolution. Sie entfaltet sich an Imbissständen\, in Bussen\, Bibliotheken und Schulen – überall dort\, wo Menschen ihre Würde und ihr Potenzial verwehrt werden. Jugend und Idealismus entfalten sich. Afro-amerikanische Bürgerinnen und -Bürger marschieren in Massen auf die Bühne der Geschichte und fordern jetzt ihre Freiheit!“ \n\nMaxi Broecking ist Verlegerin\, Buchautorin und Gründerin der Plattform THE:ARTIST\, einem digitalen Raum für Artikel und Interviews zur Zukunft der Kunst und Kunstwahrnehmung in Bezug auf Intersektionalität\, Diversität und Dekolonisierung. Als freie Journalistin ist sie für DIE ZEIT\, den Berliner Tagesspiegel\, die taz\, JazzThing oder die ARD tätig. Ihre Jazzkolumne in der ZEIT war für den Grimme Online Award nominiert.
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SUMMARY:Nils Wülker Quartet: ZUVERSICHT
DESCRIPTION:Im Rahmen des Jazz Connects Festivals präsentiert Nils Wülker ein Werk voller Lebensfreude. „Zuversicht“ ist\, wenn wir Hoffnung so aktiv erleben\, dass wir gegen alle Widrigkeiten in die Zukunft vertrauen. Das fünfzehnte Album des Ausnahmetrompeters und -komponisten Nils Wülker strahlt genau diese Lebensenergie aus. Die elf Eigenkompositionen\, eingespielt im Quartett\, schließen einen Kreis und eröffnen neue Horizonte\, sie drängen den Leader bewusst aus seiner Komfortzone in eine schöne\, neue Klangwelt. \nZum ersten Mal seit seinem Debüt von 2002 – und zahlreiche Charterfolge später – hat der ECHO-Gewinner mit einer internationalen Star-Besetzung aufgenommen: am Klavier ist Aaron Parks\, am Kontrabass Linda May Han Oh\, am Schlagzeug Greg Hutchinson. Wülkers Personalsound ist eindringlich und unverkennbar\, das Ergebnis dennoch überraschend\, gleichermaßen zeitgemäß wie richtungsweisend ist – und in seinen starken Melodien und dem sagenhaften Interplay voll Zuversicht. Auch live wird die Besetzung des Albums zu erleben sein\, wird Nils Wülker mit Linda May Han Oh\, mit Greg Hutchinson und anfangs\, aufgrund von Termingründen\, mit keinem Geringeren als Omer Klein am Piano auf Tour gehen.
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LOCATION:Centralstation (Saal\, bestuhlt)\, Im Carree\, Darmstadt\, Hessen\, 64283
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SUMMARY:Debasish Ganguly & Claus Boesser-Ferrari
DESCRIPTION:Eine Begegnung der besonderen Art. Beide haben schon solo und mit anderen Musikern bei Agora gespielt. Und beide wollen immer wieder Neues entdecken. Das ermöglicht das Agora am Ostbahnhof ihnen gerne. Also eine Premiere am 24. April – es wird sich lohnen neugierig zu sein. Der indische Sitar-Virtuose Debasish Ganguly trifft auf den international agierenden Ausnahme-Gitarristen Claus Boesser-Ferrari. Zu erwarten ist eine East-West-Session im Wechselspiel von lyrischen Klangflächen und impulsiven Grooves. Indische Ragas treffen auf lebendige Improvisationen – ein spannender Austausch zweier Welten.
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SUMMARY:Bessunger Jam Session
DESCRIPTION:Auch im April laden der Förderverein Jazz e.V. und das Jazzinstitut Musikerinnen und Musiker zum zwanglosen musizieren vor Publikum bei freiem Eintritt. Das Eröffnungsset wird heute von einem Septett in der Besetzung Kai Sprenger – Saxophon\, Günther Bauer – Trompete\, Dirk Leveling – Posaune\, Thomas Honecker – Gitarre\, Norbert Paul – Piano\, Peter Paasche – Drums und Chris Ries – Bass gestaltet. Danach können wie immer alle anwesenden Musikerinnen und Musiker in einer spontan inszenierten Session auf offener Bühne einsteigen.
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DESCRIPTION:Nid de Poule ist ein unkonventionelles Chanson-Quartett im Stil des Gypsy-Swing des Hot Club de France. Es spielt Eigenkompositionen in französischer Sprache.
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SUMMARY:Swing Size Orchestra feat. Julia van Embers
DESCRIPTION:Elf gutaussehende\, elegant gekleidete Herren mit blankpolierten Instrumenten und eine charmante Sängerin der Spitzenklasse ! Unterwegs\, nicht im Auftrag des Herrn\, aber im Auftrag von heißer Musik und guter Laune ! Mit Energie und Spielfreude verschmelzen die zwölf hochkarätigen Musikerpersönlichkeiten zum einmaligen SWING SIZE ORCHESTRA !\nIn den zauberhaften Arrangements von Jens Hunstein spielt die Band mitreißen Jump’n Jive und Swing: Stücke von Ray Charles\, Louis Prima\, Joe Williams\, Count Basie etc. \nBesetzung: Julia van Embers | Gesang\, Stephan Völker | Tenorsaxofon\, Thomas Bachmann | Altsaxofon\, Jens Hunstein | Baritonsaxofon\, Ralf „Mosch“ Himmler | Trompete\, Heiko Hubmann | Trompete\, Robin Holighaus | Posaune\, Garrelt Sieben | Posaune\, Michael Grün |  Piano\, Andreas Büschelberger | Kontrabass\, Simon Zimbardo | Schlagzeug\, Sven Claussen | Gitarre
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SUMMARY:Lambrusco-Fest mit den Bluespapas
DESCRIPTION:Endlich raus ins Freie! Das vinocentral läutet offiziell die Outdoor-Saison ein – mit einem großen Lambrusco-Fest! Auf der Terrasse sorgen die Bluespapas für mitreißende Live-Musik\, dazu sprudeln im Glas perlende Rot- und Roséweine. Rhythmisch geht es quer durch die facettenreiche Welt des Blues. Gitarrist und Sänger Bernd Simon ist seit rund 40 Jahren eine feste Größe in der deutschen Blues-Szene. Wie immer mit dabei Harper Reiner Lenz und Bassist Thomas Heldmann.
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