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19. Darmstädter Jazzforum: Universal Consciousness

26. September | 10:00 bis 18:00
Kostenlos

Körper, Konflikte, Kuratieren: Zwischen Hingabe und Haltung

Am zweiten Konferenztag geht es um die gelebte Praxis: Wie manifestiert sich Spiritualität im künstlerischen Alltag? Wie wirkt Musik in gesellschaftlich angespannten Kontexten? Musiker*innen, Kurator*innen und kulturpolitische Akteur*innen bringen vielfältige Perspektiven auf kreative Handlungsspielräume ein. Im Zentrum stehen dabei sowohl individuelle Positionen als auch kollektive Formate, zwischen Widerstand, Ritual und Selbstsorge. Der Konzertabend mit Michael Wollny und Émile Parisien in der Centralstation sowie eine nächtliche Listening Session mit Hermes Villena und Tanya Gautam runden den Tag atmosphärisch ab.

Beginnen wird der Freitag mit einem Vortrag zur besonderen Spiritualität und Transzendenz in madagassischen Jazzfusionen, gehalten von dem Mainzer Afrikanisten und Musikethnologen Martin Büdel. Anschließend spricht die afro-peruanische Musikerin  Laura Robles zum Thema „Antigroove – Diskriminierung und kulturelle Aneignung im Rhythmus“.

Den Auftakt am Nachmittag macht ein Gespräch zu Kreativität unter angespannten Bedingungen mit der Berliner Geigerin Maria Reich, das in Kooperation mit der Deutschen Jazzunion kuratiert wurde. Es folgt eine lecture performance von Basak Yavuz und Serdar Yilmaz zu ihrem künstlerisch-wissenschaftlichen Projekt „Triptych of the Absentees“. Beim Panel ab 16:30 Uhr, das von der Berliner Journalistin und Bloggerin Aida Baghernejad moderiert wird, diskutieren die Kurator*innen Sophie Emilie Beha, Klaus Gasteiger, Jacobien Vlasman zu Perspektiven beim Umgang mit dem Begriff der Spiritualität bei der Entwicklung von Veranstaltungskonzepten.

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