Schlagwort-Archive: Bessunger Knabenschule

Darmstädter Jazzherbst 2022

Alle zwei Jahre veranstaltet der Darmstädter Verein zu Förderung des zeitgenössischen Jazz e.V. ein dreitägiges Festival, das sowohl Protagonist:innen der heimischen Jazzszene als auch große internationale Namen des zeitgenössischen Jazz präsentiert. In diesem Jahr angekündigt sind für Freitagabend die slowenische Ausnahmepianistin Kaja Draksler, Outline 22 um den Darmstädter Pianisten Uli Partheil (30. September), das deutsch-französische Trio Oùat des Schlagzeugers Michael Griener und Daniel Glatzels downsized AMEO am Samstag (1. Oktober) sowie am Sonntagabend das Duo Matsch & Schnee von Altsaxophonistin Silke Eberhard mit Kontrabassistin Maike Hilbig und das Quartett des Klarinettisten Theo Jörgensmann mit Christopher Dell, Christian Ramond und Klaus Kugel, das ihre neue CD “At The Fields Edge” (NotTwoRecords, 2021) vorstellen wird.

Die Konzerte in der Bessunger Knabenschule beginnen jeweils um 20 Uhr.

31. Darmstädter Jazz Conceptions – 2. Abschlusskonzert der Teilnehmer-Ensembles + Dozentenband

Zwei weitere Ensembles zeigen am Samstag, was sie während der Workshopwoche gemeinsam erarbeitet haben. Ganz zum Schluss dürfen auch noch mal die professionellen Musiker:innen ran, beim etwa einstündigen Abschlusskonzert der Dozent:innen am Samstagabend.

Dozent:innen 2022

Rabie Azar (arabische Violine und Viola) | Ensemble
Heidi Bayer (Trompete) | Ensemble
Christopher Dell (Vibraphon) | Ensemble
Angela Frontera (Perkussion und Schlagzeug) | Ensemble
Uli Partheil (Piano, künstlerischer Leiter) | Ensemble
Christian Ramond (Kontrabass) | Ensemble

HIER GEHT’S zu weiteren INFORMATIONEN für die Darmstädter Jazz Conceptions 2022 

“Die beste Erfindung seit es Musikunterricht gibt…🤩” (Teilnehmer:in 2021)

Die Darmstädter Jazz Conceptions sind eine Gemeinschaftsveranstaltung des Kulturzentrums Bessunger Knabenschule und des städtischen Jazzinstituts Darmstadt.

Mit freundlicher Unterstützung der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.

31. Darmstädter Jazz Conceptions – 1. Abschlusskonzert der Teilnehmer-Ensembles

Auch schon zu Jürgen Wuchners Zeiten waren die Abschlusskonzerte in der Bessunger Knabenschule das absolute Highlight der Darmstädter Jazz Conceptions. Vier Ensembles werden am Freitagabend mit ihren Dozent:innen ein jeweils etwa 25minütiges Programm präsentieren.

Dozent:innen 2022

Rabie Azar (arabische Violine und Viola) | Ensemble
Heidi Bayer (Trompete) | Ensemble
Christopher Dell (Vibraphon) | Ensemble
Angela Frontera (Perkussion und Schlagzeug) | Ensemble
Uli Partheil (Piano, künstlerischer Leiter) | Ensemble
Christian Ramond (Kontrabass) | Ensemble

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“Die beste Erfindung seit es Musikunterricht gibt…🤩” (Teilnehmer:in 2021)

Die Darmstädter Jazz Conceptions sind eine Gemeinschaftsveranstaltung des Kulturzentrums Bessunger Knabenschule und des städtischen Jazzinstituts Darmstadt.

Mit freundlicher Unterstützung der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.–

31. Darmstädter Jazz Conceptions – Sommerworkshop für Musiker:innen

Die Darmstädter Jazz Conceptions wurden 1992 von dem Darmstädter Bassisten Jürgen Wuchner (1948-2020) ins Leben gerufen und finden bis heute in nahezu unveränderter Form statt. Seinem Nachfolger als künstlerischem Leiter, dem Pianisten Uli Partheil, baut weiterhin auf die Einzigartigkeit des Formats als reinem Ensemble-Workshop mit einem hohen Maß an Eigenverantwortlichkeit der Teilnehmenden und auch der Dozent:innen. Es geht darum individuelle musikalische Konzepte, die in der Welt des zeitgenössischen Jazz in großer Vielfalt existieren, den Teilnehmer:innen näher zu bringen und ihnen einen Einblick in die Werkstatt des Musik-Schaffens zu geben.

Abendliche Sessions laden bei freiem Eintritt zu musikalischen Begegnungen an unterschiedlichen Darmstädter Veranstaltungsorten ein.

#1 Session: Montag, 25.7., 19.30 Uhr, HoffART-Theater
#2 Session: Mittwoch, 27.7., 19.30 Uhr, Schlossgarten (bei Regen in der Goldenen Krone)
#3 Session: Donnerstag, 28.7., 19.30 Uhr, Klause am Fürstenbahnhof 1 / Hbf (bei Regen im Jazzinstitut)

Dozent:innen 2022

Rabie Azar (arabische Violine und Viola) | Ensemble
Heidi Bayer (Trompete) | Ensemble
Christopher Dell (Vibraphon) | Ensemble
Angela Frontera (Perkussion und Schlagzeug) | Ensemble
Uli Partheil (Piano, künstlerischer Leiter) | Ensemble
Christian Ramond (Kontrabass) | Ensemble

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“Ein tiefgreifender musikalischer Plan. Am Ende der Woche fühlt man ein Leuchten.” (Teilnehmer:in 2021)

Die Darmstädter Jazz Conceptions sind eine Gemeinschaftsveranstaltung des Kulturzentrums Bessunger Knabenschule und des städtischen Jazzinstituts Darmstadt.

Mit freundlicher Unterstützung der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.

Bokani Dyer Trio

Bokani Dyer, der mehrfach preisgekrönte südafrikanischer Pianist, Komponist und Produzent wurde 1986 in Gaborone, Botswana, geboren. Dort lebten während der Apartheid viele südafrikanischen Künstler im Exil, so auch sein Vater, der Musiker Steve Dyer. Bereits 1990 zog die Familie zurück nach Südafrika.

Dyers Musik wird besonders für ihre Kreativität und emotionale Tiefe geschätzt, mit „gefühlvollen Noten, spirituellen Klängen, anspruchsvollen Konzepten und einfach dargestellten Ideen“. Er schöpft aus einem Reichtum von Einflüssen wie seinem südafrikanischen kulturellen Erbe. So erschafft er ein Repertoire, das sich auf musikalischen Egalitarismus stützt – „eine Zelebrierung der Musik, die keine Grenzen kennt“.

Sein neues Album „Neo Native“ setzt sich mit der Suche nach der eigenen Identität auseinander. Im Trio mit der Bassistin Romy Brauteseth und dem Schlagzeuger Sphelelo Mazibuko bewegt er sich auf weites Terrain hinaus und lässt viele Einflüsse zu. Natürlich spielen auch die Klänge der Heimat in seine Kompositionen mit hinein – aber Bokani Dyers innige, spirituelle, beseelte Musik weist ihn als Weltbürger aus.

Bokani Dyer | Piano
Romy Brauteseth | Bass
Sphelelo Mazibuko | Schlagzeug

Darmstädter Bigband & Aschaffenburger Jazzbigband feat. Rick Margitza

Die Darmstädter Bigband trifft auf die ebenfalls von Peter Linhart (Saxophon) geleitete Aschaffenburger Jazzbigband. Auch dieses Mal ist mit dem US-Saxophonisten Rick Margitza ein prominenter Gastsolist dabei. Größere Bekanntheit erlangte Margitza bereits Ende der 1980er Jahre als Mitglied im Ensemble von Miles Davis. Daneben spielte er damals bereits in den Bands von Maria Schneider, Chick Corea, McCoy Tyner, Tony Williams oder Eddie Gomez. Seit seinem Umzug nach Paris Anfang der 2000er arbeitete er mit Darryl Jones, Robben Ford, Wallace Rooney oder Omar Hakim. Margitza hat bisher 13 Alben unter seinem Namen veröffentlicht.

Das Konzert wurde schon zweimal verschoben, jetzt aber … und draußen!

Jazz an einem Sommerabend

Das Vorspielen der Schüler:innen, wie immer am Fronleichnams-Feiertag, ist ein Höhepunkt beim Jahresfest der Jazz & Pop-School Darmstadt. Bei schönem Wetter auf dem Hof, sonst in der Halle: Dozentinnen und Dozenten mit ihren Gruppen, Gäste, diverse Besetzungen unter (An-)Leitung der jeweiligen Lehrkräfte und nach zwei Jahren dazu endlich wieder Bessunger Grillwurst von der Metzgerei Krug plus vegetarische Alternative. Um das leibliche Wohl der Gäste kümmert sich das Team der Knabenschule.

Remembering Jürgen Wuchner

Am 1. Mai 2020 verstarb der unvergessene Darmstädter Bassist und Komponist Jürgen Wuchner im Alter von 72 Jahren. Er war Mittelpunkt der Darmstädter Jazzszene, Initiator zahlloser Band- und Musikprojekte, Preisträger, Gründer von Workshops und der Jazz- und Popschool, Lehrer, Vermittler, Netzwerker, Weltbürger und Menschenfreund. Wuchner war zeitlebens durch sein künstlerisches und musikpädagogisches Wirken Inspirationsquelle und Mentor vieler junger Musiker:innen aus Darmstadt. Zugleich war er eine Institution am Kontrabass im deutschen Jazz. Er spielte mit unzähligen legendären Jazzmusikern seiner Zeit, etwa Hans Koller, Heinz Sauer, Herbert Joos, Günter Klatt, dem Vienna Art Ensemble und zahlreichen anderen Künstlern.
 
Zwei Jahre nach seinem Tod verneigen und verabschieden sich unzählige musikalische Weggefährten bei einem großen Gedenkkonzert von einem guten Freund. “Remebering Jügen Wuchner” findet am Pfingstmontag, 6. Juni, in Halle und im Hof der Bessunger Knabenschule unter freiem Himmel statt, wo Wuchner 29 Jahre lang im Sommer einen der erfolgreichsten Workshops Deutschlands, die Darmstädter Jazz Conceptions, leitete.

Mit dabei: Bülent Ates [drums] | Manfred Becker [accordeon] | Udo Brenner [bass] | Thomas Cremer [drums] | Bob Degen [piano] | Norbert Dömling [bass] | Jörg Fischer [drums] | Ole Heiland [tuba] | Jürgen Hippler [perc] | Ulli Jünemann [altosax] | Wollie Kaiser [saxes/flute] | Rainer Lind [guitar] | Rudi Mahall [bassclarinet]| Uli Partheil [piano] | Wolfgang Puschnig [sax/flute] | Wolfgang Reisinger [drums] | Bertram Ritter [drums] | Daniel Schmitz [trumpet] | Matthias Schubert [tenorsax] | Norbert Stein [tenorsax] | Christof Thewes [trombone] | Felix Wahnschaffe [altosax] und viele weiter Musikerinnen und Musiker aus dem Umfeld des von Wuchner mitgegründeten Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz in Darmstadt e.V.

R.I.P. Jürgen Wuchner

heimat@jazzinstitut: Angelika Niescier Trio & OODT – The Hidden Tune

Über drei Jahre arbeitet die Saxofonistin Angelika Niescier inzwischen an ihrem Wunschprojekt, das schon im Mai 2020 und im Mai 2021 nach Darmstadt kommen sollte und jedes Mal wegen der Corona-Pandemie verschoben werden musste. Nun kommt das aufsehenerregende Projekt auch Dank Mitteln aus dem Neustart Kultur-Programm der Bundesregierung endlich zustande.

Seit ihrer zweiten Begegnung mit dem Orang Orang Drum Theatre (OODT) in Malaysia im März 2019 plant Niescier eine intensive musikalische Begegnung mit ihrem deutschen Trio – zu dem  neben der Albert-Mangelsdorff-Preisträgerin Niescier, der Essener Trompeter John-Dennis Renken und der Kölner Bassist Matthias Akeo Nowak gehören – und dem sechsköpfigen Perkussion-Ensemble. ODDT haben sich seit den Anfängen seiner Gründung im Jahr 2014 auf die Erkundung und Erforschung verschiedener traditioneller malaysischer und südostasiatischer Musikinstrumente und Spielstile, wie Gendang, Jidor oder Kompang, mit einem zeitgenössischen Ansatz konzentriert, indem es die Grenzen zwischen Musik, Tanz und Theater aufhebt, die Perkussion-Tradition mit theatralischem Ausdruck bereichert und letztendlich die Wahrnehmung von Kunst im Allgemeinen erweitert.

Ihre sechstägige Residency in Darmstadt ist das erste Zusammentreffen der elf Musiker:innen auf europäischem Boden. Eine intensive Probenphase mit anschließender Weltpremiere bei einem Konzert in der Bessunger Knabenschule wird den großen Auftritt beim moers music-Festival an Pfingsten 2022 vorbereiten.

Angelika Niescier | Altsaxophon, Projektleitung, Komposition
Matthias Akeo Nowak | Kontrabass
John-Dennis Renken | Trompete

Orang Orang Drum Theatre
Chew Soon Heng | Perkussion
Eng Cheah Her | Perkussion
Leow Sze Yee | Perkussion
Lim Jian Ru | Perkussion
Low Wai Kei | Perkussion
Tai Chun Wai | Perkussion

2022 stellt das Jazzinstitut Darmstadt während fünf Terminen seine Räumlichkeiten und fachlichen Ressourcen Jazzmusikerinnen und -musikern für Kurzresidenzen zur Verfügung. Für einige Tage erhalten sie die Gelegenheit, das Darmstadt zur HEIMAT ihrer aktuellen künstlerischen Ambitionen und Projekte zu machen. HEIMAT meint hier einen Ursprungspunkt für Kreativität und neue künstlerische Impulse. HEIMAT liefert den Humus für kreatives Wachstum.

heimat@jazzinstitut 2022 wir gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Daniel Guggenheim Quartet

In diesem Quartett treffen sich vier erfahrene Jazzmusiker, um ihrer Spielfreude und Lust auf Neues Ausdruck zu verleihen. Es werden Kompositionen aus der Feder Guggenheims zu hören sein, die sowohl eine atmosphärische Dichte, als auch Raum für individuelle Entfaltung schaffen. Die ganze Bandbreite von verhalten-lyrisch bis expressiv-powerful wird dabei ausgelotet werden. Ihre CD “red orange and blue” erscheint im Mai 2022.

Es kommt selten vor, dass es Musikern gelingt, über einen so langen Zeitraum eine durchgehende Stimmung zu erzeugen (…) und damit dem Publikum derart erfrischende Momente zu bescheren!“ Dave Liebman

Daniel Guggenheim | Tenorsaxophon
Sebastian Sternal | Piano
Dietmar Fuhr | Kontrabass
Silvio Morger | Schlagzeug