Schlagwort-Archive: Darmstadt

Gewölbekeller unterm Jazzinstitut

Bessunger Jam Session: Opener de’note

Den Opener bestreitet die Band de’note, die bereits im vergangenen Oktober für prächtige Stimmung gesorgt hat. Wir freuen uns darauf, Marcos Defigueiredo vorzustellen, der uns gesanglich mitnimmt auf die Reise nach Itapua, seiner brasilianischen Heimat.

Andreas Schlossarek | Gesang
Dieter Kociemba | Gitarre
Norbert Paul | Piano
Wolfgang Ritter | Bass
Max Mertens | Schlagzeug
special guest Marcos Defigueiredo | Gesang

 

10 Jahre JETZTMUSIK! Goes…Jubiläumskonzert

Seit 2012 bereichern die JETZTMUSIK! Konzerte mit einer besonderen Konzeption und außergewöhnlichen Programmen das Musikleben in Darmstadt. Über Epochen und Genregrenzen hinweg präsentiert JETZTMUSIK! einzigartige Veranstaltungen, die Musik in Improvisation und Komposition durch Klang und Multimedia ins Heute weiterführt. Zum 10 jährigen Bestehen findet nun in Kooperation mit dem Jazzinstitut Darmstadt das Jubiläumskonzert mit MusikerInnen statt, die sich im Bereich improvisierter Musik  profiliert haben und auch aus JETZTMUSIK! Konzerten bekannt sind. Das  Jubiläumskonzert bietet damit ein Best of von JETZTMUSIK!

So sind der international bekannte Hessische Jazzpreisträger und Kontrabassist Vitold Rek mit seinem Duopartner Burkhard Kunkel (Bassklarinette) ebenso eingeladen wie der Komponist / Klangkünstler Nikolaus Heyduck (Darmstädter Musikpreis 2020), der renommierte Cellist Christoph von Erffa und der Pianist / Komponist Lukas Grossmann aus Darmstadt. Das line-up vervollständigen der europaweit tätige Schlagwerker Wolfgang Schliemann (Wiesbaden) und die Medienkünstlerin Monika Golla (Tübingen) sowie die Flötistin / Saxophonistin und JETZTMUSIK! Begründerin Susanne Resch.

Vitold Rek I Kontrabass
Burkhard Kunkel IBassklarinette
Nikolaus Heyduck I Live Elektronik
Christoph von Erffa I Violoncello
Monika Golla I Multimedia
Wolfgang Schliemann I Schlagwerk
Lukas Grossmann I Klavier
Susanne Resch I Saxophon, Flöten

Veranstaltung von Jetztmusik! e.V. in Kooperation mit dem Jazzinstitut Darmstadt

Hardbop Buddies

Hardbop at ist best! Dabei entsteht Neues, ohne dass der rhythmische Drive des Bebops aufgegeben wird. Kombiniert mit Elementen aus dem Soul und Blues bringt dies eine insgesamt „härtere“ Spielweise mit sich. Die traditionellen Elemente der genannten Richtungen werden technisch bis an ihre Grenzen entwickelt. Zeitgenössisch wird ihre Musik angereichert durch moderne Arrangements und Kompositionen aus den späten 1960er Jahre. Die musikalische Raffinesse eine Komplexität und Vitalität zu erhalten, eine Freizügigkeit und Unbekümmertheit zu versprühen, sind die Eigenschaften dieser vier Buddies.

Ramatou Orchestra

Gefiederfarbenfrohe Paradiesvögel zwitschern klangvoll durch den Wald. Das Ramatou-Orchestra (Papageienorchester) ist ein Jazz-Oktett mit frischem, experimentellem und ganz eigenem Klang. Von semi-akustischem Jazz mit folkloristischen, afrikanischen Anleihen, über Neo-Soul und Fusion bis zu Rock, Electro und Ambient-Elementen versammelt die achtköpfige Vogelschule alle greifbaren Einflüsse in ausdrucksstarken Melodien und stimmungsvollen Klangflächen voller spielfreudiger Improvisation und ausgeklügeltem Arrangement mit Augenzwinkern.

Stephan Völker – Jazzgang

Mit einem großartigen Programm aus der glorreichen Epoche des Swing, den unvergessenen Persönlichkeiten wie Ella Fitzgerald, Billie Holiday, Betty Carter oder Ray Charles, bringt der Saxophonist Stephan Völker zusammen mit der südafrikanischen Sängerin Jeanine du Plessis das Lebensgefühl der 50er und 60er Jahre zurück. Bluesiger Gesang, eine pulsierende Rhythmusgruppe und das rauchige Saxophon verschmelzen lustvoll zu einem betörenden, mitreißenden Klangkörper. So entsteht jedes Mal aufs Neue die einzigartige Atmosphäre des Jazz und die Konzerte werden zu einem Erlebnis der besonderen Art.

Norbert Dömling & Martin Wagner

Starke Melodien, schöne Harmonien und hier und da ein paar leicht kauzig verquere Themen – so klingen die Eigenkompositionen des Duos. Sie sind die Basis für genussvolle, kommunikative improvisatorische Ausflüge mit viel Gefühl, Humor und unbändiger Spielfreude. So entwickeln sich immer wieder neue Farben und Texturen: Von der Konzentration eines kammermusikalischen Ambientes bis zu impulsiven Ausbrüchen rockiger Energie ist alles möglich. Hier spielt der diesjährige Darmstädter Musikpreis Träger Norbert Dömling. Durch ihre individuelle Spielweise und Interpretation lassen die Musiker die Instrumentierung zu einem sehr eigenständigen Sound verschmelzen – und klingen nie so, wie man sich eine typische Besetzung mit Akkordeon und Bass vorstellt.

Martin Wagner exploriert mit seinem Akkordeon emotionale Bandbreiten, indem er ihm zunächst sehnsuchtsvoll-melancholische Töne entlockt, um es schon im nächsten Moment gefährlich fauchen zu lassen.

Und Norbert Dömling addiert mit seinem Fretless-Bass mal virtuose, überraschend sanfte und singende Töne mit viel Gefühl, mal treibt er das Trio mit harten rhythmischen E-Bassläufen an.

Dass Wagner und Dömling seit Jahren gemeinsam im Fifty Fingers Acoustic Orchestra spielten, merkt man ihrer Kommunikation an. Emotional, sanft, wild, virtuos dargeboten, voller Humor und Spielfreude.

JAZZ COSY – Konzert

Die Band JazzCosy aus Neu-Anspach im Taunus war vor fünf Jahren schon einmal bei Agora. Jetzt gibt es ein neues Programm mit dem Titel „Konzert und Lesung – Angefallene Lieder“. Damit stellen sie auch das Buch von Wilfried Nielitz „Liebes Leben – Zorn Kammer“ vor, in dem er seine gesammelten Liedtexte zusammengeführt hat. Die „Angefallenen Lieder“ entstanden in den letzten 10 Jahren. Sie beschreiben die Liebe, die Lebenslust und Zuversicht, aber auch Verzweiflung, Anklage und den Zorn.

Konstantin Wecker schrieb: „Wilfried Nielitz ist ein versierter und vielseitiger Liedtextdichter. Er schreibt griffig (…) mit rhythmischem Gespür (…) die ganze Palette vom Paradies des geborgenen Zusammenseins bis zum Abgrund menschlicher Kaltblütigkeit: Knapp und präzise bringt’s Wilfried Nielitz auf den Punkt (…).“

JazzCosy, das sind Martina McClymont-Nielitz (Gesang), Mathias Hunger (Klavier, Gesang), Stephan Hunger (Bass) und Wilfried Nielitz (Schlagzeug).  Die Lieder sind durch Blues, Jazz und Chanson beeinflusst, lassen schon im Frühling die Leichtigkeit des Sommers und die Farben des Herbstes spüren und verzichten nicht auf reinigende Gewitter. Einige erzählen natürlich von der Liebe in all ihren Facetten, andere kritisch oder augenzwinkernd vom Zustand unserer Welt.

PAUL WALKE TRIO

Paul Walke bastelt gerne Collagen auf Papier, aber noch lieber auf seiner Gitarre. Nach Folkmusik klingende Balladen treffen in seinem Trio auf explosive, dissonante Kompositionen – Zuhörende werden überrascht, Hörgewohnheiten über den Haufen geworfen. Spontanität und Interaktion sind dabei nur zwei zentrale Werkzeuge, derer sich das Trio bedient. Paul Walkes Kompositionen spiegeln dabei seine Vorliebe für das Collagieren wider. Kleinste Schnipsel verschiedenster musikalischer Elemente sind bei genauer Betrachtung des Gesamtbildes erkennbar: Einflüsse aus klassischem Gitarrenrepertoire, schwingender Jazztradition und avantgardistischer Musik – all das wird in kammermusikalischer Besetzung zusammengeklebt. Bei der musikalischen Gestaltung helfen ihm dabei sensibel groovend und mit stets offenen Ohren:

Mario Angelov – Kontrabass
Micha Jesske – Schlagzeug

4 ON JAZZ: Anke Schimpf – Christoph Kühnel – Udo Brenner – Thea Florea

4on Jazz ist ein Jazz-Quartett aus dem Raum Darmstadt. Spielfreude, Musikalität und Impulsivität stehen im Vordergrund und vermitteln die interpretatorische Vielseitigkeit des Jazz. Basierend auf diversen Jazz-Klassikern werden neue Linien gezeichnet und Spielräume ausgelotet. Um die Saxophonistin und Flötistin Anke Schimpf gesellen sich Udo Brenner am Kontrabass, Christoph Kühnel als erfahrener Mann an den Tasten und die engagierte Schlagzeugerin Thea Florea. Das Programm umfasst Stücke von Stanley Turrentine, Claire Fischer, Enrico Pieranunzi, Esbjörn Svenson, Grover Washington, Keith Jarrett u.v.m.

Flute ‘n’ Bass

Das Duo „Flute ‘n’ Bass“ mit der Jazzflötistin Stephanie Wagner und dem diesjährigen Preisträger des Darmstädter Musikpreises Norbert Dömling, Kontrabass, weckt die Neugier – denn es stellt im Jazz eine absolute Rarität dar. Die Debüt-CD des Duos ist eine außerordentlich gelungene Kombination von hohem und tiefem Instrument, die ungeahnt leicht und transparent wirkt. Sound- und Rhythmus-Experimente und die perkussive Spielweise auf beiden Instrumenten sowie das Beatboxen auf der Flöte lassen kein Schlagzeug vermissen. Der variabel eingesetzte Klang von Stephanie Wagners C-, Alt-und Bassflöte und der tiefe, warme und erdige Kontrabass von Norbert Dömling schaffen wunderbare Kontraste, Klangfarben und Stimmungen und überraschen in jedem Stück aufs Neue.

Nicht umsonst wurde ihre gerade veröffentlichte CD “Traces” für den “Preis der Deutschen Schallplattenkritik” nominiert und steht auf der Liste der “Recommended CDs” des New York City Jazzrecords-Magazins.

Hier haben sich zwei Musikergenerationen in ihrer jeweiligen Einmaligkeit gefunden und zeigen, was das Zusammenwirken von musikalischer Kreativität bedeuten kann. „Flute ‘n’ Bass“ bahnen sich zielsicher den Weg durch ihre Eigenkompositionen, immer mit frischer Spielfreude und dem Wunsch, Neues zu entdecken und auszuprobieren. Ein Duo mit Seltenheitswert und Experimentierfreude!

www.flute-and-bass.de

Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.