Schlagwort-Archive: Darmstadt

Natto

Hinweis: Bei dieser Veranstaltung gilt coronabedingt das 2G-Optionsmodell, d.h. nur nachweislich geimpfte und genesene Personen erhalten Einlass. Nach Hessischer Verordnung sind die Veranstalter zudem aufgefordert die Personalausweise zu kontrollieren. Es gilt Maskenpflicht am Platz.

Natto vereinigt drei Musiker, die untereinander auf eine lange Zusammenarbeit zurückblicken können, jedoch bis 2018 in dieser besonderen Konstellation noch nie gemeinsam auf einer Bühne standen. Bassist Constantin Herzog und Schlagzeuger Daniel Prätzlich kennen sich bereits aus der Zeit ihres Studiums in Würzburg. Seitdem musizieren sie zusammen in Bands wie Art Zentral oder dem Polychrome Orchestra. Gitarrist Johannes Schmitz wirkte mit Herzog in unterschiedlichen musikalischen Kontexten der Kölner Szene. Prätzlich und Schmitz wiederum können es als Saarbrücker nicht vermeiden, sich das ein oder andere Mal über den Weg zu laufen. Auf dem ini-Art-Festival 2018 überzeugte Natto mit einer kraftvollen Premiere.

Der Sound des Trios speist sich aus unterschiedlichen Einflüssen wie Jazz, experimenteller Rockmusik, Funk, Noise, Avant-Punk oder der klassischen Musik des 20./21. Jahrhunderts. Die, mal brachial mal lyrisch, mal komplex mal simpel gestalteten Kompositionen lassen dabei den drei Musikern in Jazzmanier viel Freiraum zu Improvisation und spontaner Umgestaltung.

Johannes Schmitz | Gitarre, Komposition
Constantin Herzog | Bass
Daniel Prätzlich | Schlagzeug

SWING SIZE ORCHESTRA

Jumpin‘ Jive und Swing-Klassiker 

Elf gutaussehende, elegant gekleidete Herren mit blankpolierten Instrumenten und eine charmante Sängerin der Spitzenklasse. Unterwegs, nicht im Auftrag des Herrn, aber im Auftrag von heißer Musik und guter Laune!

Trotz des eleganten Äußeren schrecken die zwölf Vollblutmusiker nicht davor zurück, an „die niedersten Instinkte der Massen“ zu appellieren und überall, wo sie aufspielen, die Konzertsäle unter Strom zu setzen. Dabei ist Swing tanzen nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht. Mit Energie und Spielfreude verschmelzen die zwölf hochkarätigen Musikerpersönlichkeiten zum einmaligen SWING SIZE ORCHESTRA!

In den zauberhaften Arrangements von Jens Hunstein spielt die Band mitreißen Jump’ n Jive und Swing: Stücke von Ray Charles, Louis Prima, Joe Williams, Count Basie etc. Und Melodien, die wir alle aus der heimischen Flimmerkiste kennen, und so noch nie gehört haben…

Das SWING SIZE ORCHESTRA – ein musikalisches Erlebnis der besonderen Art, das Sie auf keinen Fall verpassen sollten.

Jeanine du Plessis | Gesang
Thomas Bachmann | Altosax
Stephan Völker | Tenorsax
Jens Hunstein | Baritonsax / lead / arr
Ralph “Mosch” Himmler |  Trompete
Joachim Lösch | Trompete
Robin Holighaus | Posaune
Stephan Schlett | Posaune
Michael Grün | Piano
Sven Claussen | Gitarre / Altosax
Florian Hermann | Schlagzeug
Geeke Sieben | Kontrabass

Finkology

Wohliges Kammerflimmern

… verursacht eine neue inventive Zusammenstellung von vier individuell-kreativen Jazz-Musikern, die zu einer bemerkenswerten Produktion von interaktivem Jazz führt. Dieses Spiel kann den Zuhörer, verstärkt durch den melodischen Erkennungswert der Eigenkompositionen, nicht unberührt lassen. Die wunderschöne kammermusikalische Konstellation mit Klavier, Cello, Bass und Drums führt zu einer formidablen Aufführung eines unvergesslichen Klangerlebnisses!

Johannes Fink | 5-String-Cello
Lennart Smidt |
Piano
Ben Lehmann |
Bass
Martial Frenzel | Schlagzeug

Hinweis: Bei dieser Veranstaltung gilt coronabedingt das 2G-Optionsmodell, d.h. nur nachweislich geimpfte und genesene Personen erhalten Einlass. Nach Hessischer Verordnung sind die Veranstalter zudem aufgefordert die Personalausweise zu kontrollieren. Es gilt Maskenpflicht am Platz.

ABGESAGT: Lulu Weiss Ensemble

Aufgrund der Erkrankung eines der Musiker musste das Konzert leider abgesagt werden. Der Jazzclub bemüht sich im kommenden Jahr um einen neuen Termin.

***bisheriger Text***

Hinweis: Bei dieser Veranstaltung gilt coronabedingt das 2G-Optionsmodell, d.h. nur nachweislich geimpfte und genesene Personen erhalten Einlass. Nach Hessischer Verordnung sind die Veranstalter zudem aufgefordert die Personalausweise zu kontrollieren. Es gilt Maskenpflicht am Platz.

Der Gitarrist Lulu Weiss stammt aus einer Familie mit langer musikalischer Tradition. Oskar Weiss hat ihm in seiner Musikschule das Gitarre spielen beigebracht. Von ihm wurde der junge Lulu auch oft zu Auftritten mitgenommen, bei denen noch für ein Essen und den Hut gespielt wurde. Laut Aussage von Lulu Weiss haben ihn die Erlebnisse dieser Zeit stark geprägt, und maßgebliche Spuren in seiner musikalischen Entwicklung hinterlassen. Das Repertoire des Lulu Weiss Ensembles richtet sich meist stilistisch an den Jazz Manouche, ein von Django Reinhardt und Stephane Grappelli im Paris der 30er und 40er Jahre völlig neu kreierter Jazzstil, der von amerikanischen Jazzmusikern und der traditionellen Sinti-Musik beeinflusst wurde.

Sie sind Vollblutmusikanten. Und wenn sie in die Saiten greifen dann brodelt es im Saal. Aber auch die Momente voller Gefühl und Sentimentalität fehlen nicht… TVtoday weiß, dass “Lulu Weiss und sein Quartett gute-Laune-Musik für Frankophile machen – das beste Anti-Depressionsprogramm an Regentagen”. Un der Mannheimer Morgen schreibt: “Es war eine mitreißende Mischung aus Swing, Valse Musette, Czardas und Bossa Nova, die wie bereits zwei Jahre zuvor Beifall-Stürme erzeugte. Unter den langen Tischreihen stand kein Bein still.”

Lulu Weiss | Gitarre
Sergio Enrique Parra | Sopransaxophon
Nello Weiss | Kontrabass, Gesang
Lolo Reinhardt | Gitarre

Papa Legba’s Blues Lounge

Hinweis: Bei dieser Veranstaltung gilt coronabedingt das 2G-Optionsmodell, d.h. nur nachweislich geimpfte und genesene Personen erhalten Einlass. Nach Hessischer Verordnung sind die Veranstalter zudem aufgefordert die Personalausweise zu kontrollieren. Es gilt Maskenpflicht am Platz.

Blues aus dem tiefsten Süden Hessens. Mit Mundharmonika und Maultrommel, Blechgitarre und Blechtrommel, mit Nasenflöte, Kazoo und dreistimmigem Gesang legt Papa Legba’s Blues Lounge Wert auf abwechslungsreichen Klang. Dabei bleiben Jürgen Queissner, Reiner Lenz und Thomas Heldmann immer nah am Sound ihrer Vorbilder, die zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts durch den Süden der Vereinigten Staaten zogen. Und wie die Musikanten aus dem Mississippi-Delta beschränkt sich die Band nicht auf zwölftaktigen Blues. In ihrem Repertoire finden sich ebenso Jazzstandards, Schlager, Hokums sowie eigene Stücke und Klassiker aus der Frühzeit der Rockmusik.

Quadro Nuevo

Neues Album: MARE

Die mediterrane Leichtigkeit des Seins war zweifellos immer schon prägend für die Instrumental-Kunst der temperamentvollen Vollblut-Musiker aus Bayern.

MARE ist Musik gewordenes Wellenrauschen. MARE ist südliche Meeresbrise, die seit jeher die Fantasie des Mitteleuropäers beflügelt. MARE erglänzt in allen betörenden Klangfarben eines unbekannten Paradieses und duftet nach Dolce Vita, reifen Zitronen und gelben Bikinis. Die mediterrane Leichtigkeit des Seins war zweifellos immer schon prägend für die Instrumental-Kunst von Quadro Nuevo: italienische Tangos, französische Valse, ägäische Mythen-Melodien, waghalsige Fahrtenlieder entlang einer sonnenbeschienen Küstenstraße, orientalische Grooves, Brazilian Flavour und neapolitanische Gassenhauer. Sie alle dienen als vergnügliche Barke für lustvoll improvisierte Abenteuerfahrten.
Die Anregungen und Inspirationen hierzu holte sich Quadro Nuevo auf ausgedehnten Reisen. Musikalische Juwelen aufgelesen auf den Plätzen und an den Gestaden des Südens.

Hendrik Meurkens Quartett

Der Niederländer Meurkens gilt im Jazz als der wichtigste Mundharmonika-Spieler seit Toots Thielemanns und ist regelmäßig ganz vorne in den Down Beat und Jazztimes-Polls aufgeführt. Zugleich ist der Harp-Virtuose ein Vibraphonist erster Güte, der bereits mit Musikerinnen und Musikern wie Astrid Gilberto, Ray Brown, Monty Alexander aber auch mit Pop-Ikone Olivia Newton John aufgetreten ist. Seine große Liebe gilt dem brasilianischen Jazz, Samba und Bossa. Mit dem Kölner Pianisten Martin Sasse hat der in New York lebende Meurkens sich einen gleichermaßen vielseitigen und stilsicheren musikalischen Leiter zur Seite gestellt.

Hendrik Meurkens | Mundharmonika
Martin Sasse | Piano
Walfried Böcker | Kontrabass
Joost van Schaik | Schlagzeug

Nils Wülker

Der Kreis schließt sich. Mit “Go”, Nils Wülkers energischer Exkursion in die elegante Elektronik, komplettiert sich eine über mindestens fünf Jahre erlebte Album-Trilogie. Für diese entführte uns der charismatische Trompeter und Songschreiber, der 2019 zum vierten Mal mit dem German Jazz Award in Gold dekoriert wurde, mit dem ersten Teil “Up” in den Pop und mit dem Nachfolger “On” zum HipHop. Das dritte und abschließende Werk “Go” erschien am 4. September 2020. Sein zehntes Studioalbum ist zwar mit all den analogen Synthesizern, dem Arpeggiator, den organischen Loops und Beats »maximal nicht live«, wie der »große Melodiker« (DIE ZEIT) sagt, besticht dafür im Kontrast mit einigen seiner bislang schönsten und emotionalsten Songs – und dem direktesten und dynamischsten Trompetenspiel jenseits seiner Live-Alben und Konzerte.
Nun möchte Nils Wülker die Bühnen-Feuertaufe endlich mit einer umfangreichen Deutschlandtournee begehen.

Landeck / Grau / Bonica

Nordhessische Jazz Guerilla

Detlef Landeck | Posaune
Sven Grau | Tenorsaxophon
Joe Bonica | Schlagzeug

Guerilla Jazz ist kreativ, schräg und spontan. Das technisch hervorragende Trio mit Posaunist Detlef Landeck, Tenorsaxophonist Sven Grau und Schlagzeuger Joe Bonica überrascht mit einer variantenreichen Performance aus anspruchsvoll arrangierten Kompositionen und kreativen Soli. Freie Elemente und Energie übertragen sich auf das Publikum, abgedrehte Riffs mischen sich mit pulsierenden Drum-Beats und aus dem Wechselspiel von Harmonie und Atonalität entwickeln sich melodische Klänge, die aber immer ein parodistisches Element in sich zu tragen scheinen. Die Musiker verbindet die Liebe zum Ungewöhnlichen. Sie brechen aus der traditionellen Jazzformation aus und kreieren einen eigenen Sound.

Vorsicht! Guerilla Jazz kann immer und überall passieren.

Schikane

Trompete, Gitarre, Drums – Oben, Mitte, Unten?

Vielleicht … Möglicherweise aber auch anders herum … Jedenfalls drei Klangkollaborateure im gegenseitigen Austausch der Ideen und Verhandeln des Materials aus der Neuköllner Vielfalt.

Nikolaus Neuser: Neben eigenen Projekten wie dem kollaborativen Trio I Am Three, ist er aktuell aktiv in Gruppen mit u.a. Silke Eberhard, Kevin Shea, Andreas Willers, Maggie Nicols, Hannes Zerbe, Gebhard Ullmann, er spielte u.a. mit Ernst-Ludwig Petrowsky, Joe Morris, Nate Wooley, Tyshawn Sorey und tourte u.a. im Auftrag des Goethe-Instituts . Er ist auf gut 70 CDs und Schallplatten sowie zahlreichen Rundfunkproduktionen zu hören und erhielt Förderungen des Berliner Senats, des Musikfonds und war artist in residence im Zico House Beirut, Libanon – und zuletzt artist in residence der Stadt München, Villa Waldberta, Starnberger See, (2021).

Jörg Schippa spielte mit Kenny Wheeler, Ernst Reisjeger, Uwe Kropinski, Carlos Bica, Hannes Zerbe. 1988 erhielt er den Neuköllner Kulturpreis. Kompositionsauftrag der Klangwerkstatt Berlin “Rattle the Cage”, ein weiterer zur Realisation einer zeitgenössische Variante der Kaffeekantate von J.S.Bach. Zuletzt veröffentlichte Schippa eine CD mit dem Gitarrentrio “Kiosk”.

Denis Stilke ist ein Grenzgänger zwischen Jazz, Neuer Musik und Weltmusik. Sein vielseitiges und kreatives Spiel hat auf rund 30 Alben Eingang gefunden, u.a. mit dem eigenen Quartett (CD „in pieces“), Joachim Gies („Sound/ Body/Cells“), Bayon („Tanz der Apsara“), Hub Hildenbrand Trio ( „News from afar“), Paul Schwingenschlögel („Plejaden Suite“) Trio Rosenrot (“Lenz“), Six of a perfect Pair(„a question of balance“). Er konzertierte u.a. Transvokale Frankfurt, Flok Baltica, Festival Berlin-Istambul, Bardentreffen Nürnberg, Rudolstatt, Jazzmeile Thüringen, Jazzfest Potsdam, Jazz am Kaisersteg u.a.. 2021 erhielt er ein Stipendium für die Realisierung des Projekts „Klang/Kammer/Spiele“ von der Deutschen Orchester-Stiftung.