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Strategien in Zeiten eines Virus

(Aktualität: Diese Seite wurde am 19. Mai 2020 zum letzten Mal bearbeitet.)

Wie im Einzelhandel und der Gastronomie auch ist auch im Kulturbereich mit den nach wie vor notwendigen Einschränkungen durch den Gesundheitsschutz ein reguläres Wirtschaften schwer vorstellbar.

Die Situation ist durch den unterschiedlichen der Stand der Vorbereitungen auf eine Wiederaufnahme der kulturellen Aktivitäten in den Bundesländern zur Zeit sehr uneinheitlich. In allen Ländern laufen die Soforthilfen aus, die nur für die ersten Monate der Pandemie, März bis Mai, aufgelegt waren. In einigen Bundesländern haben sich die Hilfsprogramme inzwischen auf die kulturelle Infrastruktur und die Spielstätten ausgerichtet.

So hat der Bundesverband Soziokultur gemeinsam mit der Bundesregierung am 6. Mai 2020 ein Nothilfeprogramm mit dem Titel „NEUSTART. Sofortprogramm für Corona-bedingte Investitionen in Kultureinrichtungen“ aus der Taufe gehoben. Dort stehen 10 Mio Euro Investitionshilfen für kleine und mittlere Kulturveranstalter, Sozio-kulturelle Zentren, Museen und Bildungseinrichtungen zur Verfügung, die ihre Einrichtung mit neuen Hygienschutzmaßnahmen ausstatten oder sogar bauliche Veränderungen vornehmen müssen, um wieder in Betrieb gehen zu können. Achtung: Die Vergabe erfolgt nach dem Windhundprinzip! (Stand: 19.5.2020)

Für die weiterhin am stärksten betroffenen freien Musiker:innen fehlen derzeit gezielte Programme. Sie werden zunehmend auf die wenig akuraten Leistungen nach ALG-2 zurückgeworfen. Eine schlechte Entwicklung. Einzelnen Bundesländer starten ergänzende Stipendienprogramm oder verweisen auf bestehende Projektfördermöglichkeiten, die aber eine dezidierte künstlerische Bewerbung, einschließlich langwieriger Verfahren voraussetzen.

Die kritische Begleitung all dieser Maßnahmen und Programme hält an. Neben Beiträgen in der Tagespresse fasst der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, regelmäßig die Kritik an den diversen staatlichen Fördermodellen zusammen und versucht sie ins größere Bild einzuordnen (Kulturpolitischer Wochenreport, 14.5.2020).

Auch die IG Jazz Berlin hat am 11. Mai gemeinsam mit zahlreichen anderen Verbänden aus dem Bereich der Musik und der darstellenden Künste einen eindringlichen Appell an die Bundesregierung erarbeitet, in dem gefordert wird “die Regularien bei den bestehenden Corona-Hilfen an den tatsächlichen Bedarf von Solo-Selbstständigen aller Branchen anzupassen und insbesondere die sprezifischen Arbeits- und Lebenrealitäten freier Künstler*innen zu berücksichtigen.” Der Appell wurde mittlerweile von 26 Organisationen und Verbänden (u.a. der Bundeskonferenz Jazz, der Kölner Jazzkonferenz und der Deutschen Jazzunion) gezeichnet. (Stand, 19.5.2020)

“Reload. Stipendien für Freie Gruppen” nennt sich ein aktuelles Programm der Kulturstiftung des Bundes, das frei produzierenden Künstlergruppen der darstellenden Künste und der Musik ermöglichen soll, sich konstruktiv mit den Auswirkungen der Coronakrise auf die eigene Kunstpraxis zu beschäftigen. Dafür stellt sie 130 Stipendien in Höhe von jeweils 25.000 Euro pro Gruppe bereit. Die Stipendien stehen für gemeinsame Arbeits- und Recherchevorhaben zur Verfügung, mit denen die Gruppen ihre künstlerische Arbeit fortführen, vertiefen und auf eine gemeinsame Zukunft nach dem Ausnahmezustand ausrichten können. Sie werden für den Zeitraum Juli bis Dezember 2020 gewährt. Antragsschluss für die einzureichenden Anträge ist Montag, der 25. Mai 2020. (Stand, 19.5.2020) 

Die Solidarität von Musikfans, denen bewusst ist, dass viele professionelle Musiker*innen durch die Krise in Not geraten können und werden, weil sie vor dem konkreten Problem stehen angesichts ausgefallener Einnahmen ihre Miete zahlen zu müssen, ist nach wie vor riesig. So meldet der Nothilfefonds der Deutschen Orchesterstiftung am 19. Mai ein Gesamtspendenaufkommen von über 1,625 Mio. Euro. (Stand, 19.5.2020)

Die GEMA stellt 40 Mio. Euro als Nothilfe-Programm in zwei Schutzschirmen für Mitglieder zur Verfügung. Außerdem hat die GEMA mitgeteilt, dass sie flexible Kulanz-Regeln für Veranstalter bei der Absage von Veranstaltungen und bei Livestreams einführt (aufgerufen am 14.4.2020).

Bleibt gesund!!!

Inhalt:


Musiker*innen unterstützen!

Kauft CDs! Am besten, sollte das möglich sein, direkt über die Website der Künstler*innen, aber auch die vielen kleinen und unabhängigen Labels im Jazzbereich haben jede Unterstützung verdient. Auch das sind in der Regel One-Wo*Man-Betriebe, die ohnehin seit längerem schwere Zeiten durchmachen. Adressen finden sich z.B. unter www.wegweiserjazz.de -> Datenbanksuche -> Labels

Wenn Sie bereits ein Ticket für ein Clubkonzert gekauft und bezahlt haben, so bieten einzelne Veranstalter an, den Ticketpreis, sollten Sie das Geld nicht zurückfordern, an die Musiker*innen weiterzureichen. Einzelne Veranstalter legen sogar noch etwas aus ihrem eigenen Budget drauf (das mag nur dort funktionieren, wo das Konzert eh zustätzlich subventioniert worden wäre). Wieder andere versprechen, das nicht zurückgezahlte Geld für Konzerte zurückzulegen, die sie für die Zeit nach der Krise planen. Und schließlich gibt es Veranstalter, die Musikern ihre Gage bereits jetzt im Vorgriff auf die Nachholung des Konzerts nach Corona überweisen.


Abgesagte Konzerte

Die Veranstalter*innen von Konzerten sind genauso betroffen von der Krise wie Musiker*innen. Im Jazzbereich gibt es sowohl professionelle Veranstalter, die also neben den Raummieten auch für Gehälter aufzukommen haben, als auch jede Menge ehrenamtlich organisierte Jazzvereine. Auch letztere aber hängen in einer weiterreichenden Infrastruktur, an der Getränkelieferanten genauso beteiligt sind wie Instrumentenverleihe oder Klavierstimmer. Alle Konzertveranstalter arbeiten zurzeit daran, Strategien für ihre Szene zu entwickeln, um dem Jazz auch nach der Krise eine Plattform bieten zu können.

Wir hören von Veranstaltern, die sich entschieden haben, den von Konzertabsagen betroffenen Künstler*innen kurzfristig Ausfallgagen zu zahlen, die zwar nicht die Höhe der vereinbarten Gage haben, aber die Solidarität der Szene zeigen.

Originell ist die Idee von Studierenden der Hasso-Plattner-Universität in Potsdam. Sie haben eine kostenlose Online-Ticket-Plattform für (zunächst) ausschließlich gemeinnützige Veranstalter*innen geschaffen, wo Menschen Solidaritäts-Tickets für bereist geplante, aber nun ausgefallene Konzerte ihres Lieblingsclubs erwerben können. Die Einnahmen gehen direkt als Spende an die registrierten Veranstaltungsorte (www.soli-ticket.de, aufgerufen am 13.4.2020).

Auch die Kulturbürokratie wird dabei flexibler. Wir haben von ersten Kommunen gehört, die dem Vorbild der Kulturstaatsministerin Monika Grütters folgen und bereits getätigte Förderzusagen weder zurückzuziehen noch kürzen, auch wenn die eigentlich geplanten Veranstaltungen nicht im vorgesehende Umfang stattfinden können (BKM Stand 14.4.2020).

Wie Musiker*innen überleben

Viele Musiker*innen, die einen Teil ihres Einkommens aus Unterricht generieren, versuchen in diesen Tagen diesen Unterricht über Skype, Facetime oder andere Video-Plattformen zu geben.

Siehe zum Privatmusikunterricht in Zeiten von Corona:
http://dtkv.net/ORG/nachrichten/uebersicht/912-ist-privatmusikunterricht-eine-private-bildungseinrichtung-oder-eine-dienstleistung.html (aufgerufen am 20.3.2020)

Andere nutzen die Zeit der erzwungenen Konzertpausen dazu zu proben, komponieren, arrangieren oder mit Kolleg*innen über künftige Projekte zu kommunizieren.

In die Zukunft schauen / planen ist vielleicht die beste Strategie. Da helfen vielleicht die diversen Förderprogramme des Musikfonds (aufgerufen am 8.5.2020). Die Antragsfrist für die nächste Förderrunde des Musikfonds endet am 31. Mai 2020. .


Spenden, um Musiker*innen zu helfen

Andererseits gibt es Musiker, die noch nicht einmal eine Website besitzen oder aber keine Möglichkeit haben, Online-Spenden entgegenzunehmen. Diese können sich an regionale oder nationale Stiftungen wenden, die zum Teil recht schnell Mittel zur unbürokratischen Schnellhilfe zur Verfügung gestellt haben.

Die Initiative Musik des Bundes startete Ende April mit einem Hilfsprogramm für Musiker*innen. Die Höhe des Zuschusses aus dem Hilfsprogramm beträgt 1.000 Euro pro Musiker*in. Beantragen können alle professionellen Musiker*innen, die zwischen Mitte März und Ende Mai 2020 mindestens fünf bezahlte Engagements absagen mussten. Die Mittel generieren sich aus einer Spendenkampagne. Spenden für das Hilfsprogramm der sind bei startnext.com und direkt über das Spendenkonto der Initiative Musik möglich. Spotify Germany hat die Initiative in sein internationales Hilfsprogramm Spotify COVID-19 Music Relief aufgenommen. Der Musik Streaming-Service wird eine Spende leisten und zudem die eingehenden Spenden verdoppeln (bis zu einem Gesamtbetrag von 10 Millionen Dollar weltweit). (Stand 17.4.2020)

Spendenkonto
Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft mbH
IBAN: DE85 2008 0000 0383 9539 12
BIC: DRESDEFF200
Verwendungszweck: Hilfsprogramm


Hilfsprogramme in der Bundesrepublik Deutschland

Förderprogramm für freie Orchester der Bundesregierung
https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/hilfe-fuer-freie-orchester-1747976 (aufgerufen am 29.4.2020)
(Hilfen für dauerhaft bestehende Orchester und Ensembles bis zu einer Höhe von 200.000 Euro)

Nothilfefonds der Deutschen Orchesterstiftung
https://orchesterstiftung.de/nothilfefonds/ (aufgerufen am 8.5.2020)
(einmalige Soforthilfe in Höhe von 500 Euro)

elionor #kunstnothilfe
https://elinor.network/kunstnothilfe/ (ausgerufen am 8.5.2020)
(unterstützt in Not geratene Kulturschaffende mit bis zu 1.000 Euro)

Künstlersozialkasse (KSK)
https://www.kuenstlersozialkasse.de/die-ksk/meldungen.html (aufgerufen am 7.4.2020)

GEMA
https://www.gema.de/musikurheber/nothilfe-programm-fuer-gema-mitglieder/ (aufgerufen am 8.5.2020)
(Sofortmaßnahmen für Mitglieder der GEMA)

Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechte (GVL)
https://www.gvl.de/coronahilfe (aufgerufen am 8.5.2020)
(richtet sich an Mitglieder der GVL; einmalige Hilfe in Höhe von 250 Euro)

KfW Coronahilfe
https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html (aufgerufen am 3.4.2020)
(Informationen über mögliche Kredite für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler)

Initiative Musik Hilfsprogramm Musiker*innen
https://www.initiative-musik.de/pressemitteilungen/pm2020/initiative-musik-startet-hilfsprogramm-und-spendenkampagne-fuer-musikerinnen/ (aufgerufen am 17.4.2020)
(Hilfsprogramm speziell für Musizierende aus den Bereichen Rock/Pop/Jazz/HipHop; Zuspendungen möglich)


Ansprechpartner für Musiker*innen in Not (Bund + Länder)

Bund: Kulturstaatsministerin:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/hilfen-fuer-kuenstler-und-kreative-1732438 (aufgerufen am 19.5.2020)
(Allgemeine Informationen und Übersicht zu den Themen Sozialschutz, Hilfspaket, Liquiditätshilfen für Freiberufler und Soloselbständige)

Bund: Wirtschaftsminister:
https://www.bmwi.de/Navigation/DE/Home/home.html (aufgerufen am 14.4.2020)
(Hotline und Information für Unternehmen bzw. zum Thema Kurzarbeit)

Bund: Bundesagentur für Arbeit:
https://www.arbeitsagentur.de/news/kurzarbeit-wegen-corona-virus (Meldung vom 28.3.2020)
(Information über Kurzarbeitergeld, zuständig sind aber die lokalen Arbeitsagenturen)

Warnhinweis: Alle Bundesländer warnen inzwischen vor gefälschten Antragsseiten im Internet. Die Behörden bitten daher Formulare nur direkt über die jeweilige Ministeriumsseite oder per e-mail einzureichen (Stand vom 14.4.2020).

Baden-Württemberg
Nach den Soforthilfen hat das Land nun einen Dialogprozess gestartet, in dem geklärt wieder soll, wie Kultur unter den Vveränderten Rahmenbedingungen weitergehen kann:
https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/kunst-kultur/kultursparten/unterstuetzung-kulturbetriebe-coronavirus/cooltourtalk/ (aufgerufen am 19.5.2020)

Bayern
Das Bayerische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft (bayernkreativ) hat eine Übersicht relevanter Hilfsprogramme und -maßnahmen in Bayern zusammengestellt:
https://bayern-kreativ.de/aktuelles/corona-erste-hilfe/ (aufgerufen am 19.5.2020)

Berlin
Förderprogramme für Musiker:innen des Lands Berlin:
https://www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/foerderprogramme/musik/ (aufgerufen am 19.5.2020)

Brandenburg
Mikrostipendien in Höhe von 1.000 Euro für Künstlerinnen und Künstler aller Sparten, deren Arbeits- und Lebensmittelpunkt im Land Brandenburg ist: https://mwfk.brandenburg.de/mwfk/de/kultur/kultur-und-denkmalfoerderung/stipendien/ (aufgerufen am 19.5.2020)

Bremen
Der Bremische Senat hat eine Sonderseite mit Hinmweisen für Kulturakteuer eingerichtet. Konkrete Hilfsangebote findet man dort derzeit allerdings wenige:
https://www.kultur.bremen.de/startseite/corona__hinweise_fuer_kulturakteure-17312 (aufgerufen am 19.5.2020)

Hamburg
Übersicht über die verfügbaren Hilfsleistungen für Kulturschaffende in der Hansestadt Hamburg:
https://www.hamburg.de/bkm/13729684/hilfsmassnahmen-fuer-kultur-und-kreativwirtschaft/ (aufgerufen am 19.5.2020)

Hessen
Sonderprogramm “Hessen kulturell neu eröffnen” für Kulturschaffende des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst. Startet am 1. Juli 2020: https://wissenschaft.hessen.de//kulturpaket (Stand, 19.5.2020)

Mecklenburg-Vorpommern
MV-Corona-Schutzfonds des Landes Mecklenburg-Vorpommern:
https://www.kultur-mv.de/kunst-kultur/kultur-in-corona-zeiten.html (aufgerufen am 19.5.2020)

Niedersachsen
Das Land Niedersachsen gewährt gemeinnützigen Kultureinrichtungen und Kulturvereinen finanzielle Unterstützungsleistungen (Billigkeitsleistungen).
https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/ausschreibungen_programme_forderungen/corona-sonderprogramm-fur-gemeinnutzige-kultureinrichtungen-und-kulturvereine-188405.html (aufgerufen am 19.5.2020)

Nordrhein-Westfalen
Hilfen zum Neustart Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen:
https://www.mkw.nrw/FAQ_Sofortprogramm (aufgerufen am 19.5.2020)

Rheinland-Pfalz
Das Land Rheinland-Pfalz hat das Programm “Im Fokus – 6 Punkte für die Kultur” aufgelegt. Es enthält Stipendien und Progamme zur Vereinförderung: https://www.fokuskultur-rlp.de/ (aufgerufen am 19.5.2020)

Saarland
Informationen für Kulturschaffende und Interssierte im Saarlandes:
https://corona.saarland.de/DE/schulenundkitas/faq-kultur/faq-kultur_node.html (aufgerufen am 19.5.2020)

Sachsen
Informationen für Kultur- und Kreativwirtschaftsuntenehmen im Freistaats Sachsen:
https://www.kreatives-sachsen.de/2020/03/12/corona-das-muessen-kultur-und-kreativwirtschaftsunternehmen-jetzt-wissen/ (aufgerufen am 19.5.2020)

Sachsen-Anhalt
Hilfen für Künstler*innen und Schriftsteller*innen des Landes Sachsen-Anhalt: https://lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/kultur-denkmalschutz/kultur/ (aufgerufen am 19.5.2020)

Schleswig-Holstein
Hilfen für Kulturschaffende des Landes Schleswig-Holstein:
https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Kultur/coronavirus_kulturHilfe.html (aufgerufen am 19.5.2020)

Thüringen
Informationen des Landesverbandes Soziokultur Thüringen zu Corona-Maßnahmen:
https://www.soziokultur-thueringen.de/aktuelles-details/coronavirus-informationen-fuer-veranstalter-in-thueringen.html (aufgerufen am 19.5.2020)


Lokale Initiativen

Es gibt mittlerweile in vielen größeren Städten Initiativen, die der lokalen Kulturszene helfen wollen. Zum Teil sind dies Initiativen, die Geld sammeln, um es an Künstler*innen zu verteilen, die in Not geraten; zum Teil sind es Initiativen, die Aktivitäten von Kulturveranstaltern und Künstler*innen bündeln. Wir empfehlen einen Blick auf das Webportal Ihrer eigenen Gemeinde oder Stadt oder einen Blick auf die Website Ihrer Lokalzeitung, die oft solche Initiativen auflisten und verlinken.

Frankfurt
https://www.frankfurt-tipp.de/news/s/ugc/supportyourlocal-zur-erhaltung-der-kulturlandschaft-in-frankfurt.html (aufgerufen am 26.3.2020)
Übersicht über konkrete Hilfsmaßnahmen für Frankfurter Kultureinrichtungen

Härte- und Notfallfonds des Kulturreferats der Stadt Frankfurt
https://kultur-frankfurt.de/portal/de/Presse/27.03.2020-HilfefuerKulturschaffendeinExistenznot3aKulturdezernentinHartwigrichtetergaenzendenNotfallfondsein/1169/0/95537/mod2281-details1/161.aspx (aufgerufen am 27.3.2020)

Leipzig
Leipziger Kulturfallschirm:
https://www.startnext.com/leipziger-kulturfallschirm (aufgerufen am 26.3.2020)
Crowdfunding-Kampagne für Künstler*innen in Leipzig


Weiterführende Linksammlungen + Empfehlungen

Deutsche Jazzunion
http://www.deutsche-jazzunion.de/2020/03/19/linksammlung-zur-coronakrise/ (aufgerufen am 3.4.2020)
(Linksammlung zur Coronakrise)

Verdi
https://vs.verdi.de/themen/nachrichten/++co++4e085142-660f-11ea-9bec-001a4a160100 (aufgerufen am 3.4.2020)
(Handreichung für die Unterstützung selbständiger und freier Kulturschaffender)

Livekomm
https://www.livemusikkommission.de/erste-handlungsempfehlungen-zur-abwehr-der-club-insolvenz/ (aufgerufen am 3.4.2020)
(Handlungsempfehlungen zur Abwehr der Club-Insolvenz)

Deutsche Orchestervereinigung
https://www.dov.org/oeffentliche_meldungen/corona-virus-leitfaden-fuer-freischaffende (aufgerufen am 3.4.2020)
(Leitfaden für Freischaffende)

Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft
https://www.kultur-kreativ-wirtschaft.de//KUK/Redaktion/DE/Meldungen/2020/2020-03-12-coronavirus-bmwi-hilfen.html (aufgerufen am 3.4.2020)
(Leitfaden zu wirtschaftlichen Hilfen für Unternehmen und freiberufliche Selbständige aus der Kultur- und Kreativwirtschaft)

Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes
https://kreativ-bund.de/corona (aufgerufen am 3.4.2020)
(Linksammlung)

Deutscher Kulturrat
https://www.kulturrat.de/ (aufgerufen am 3.4.2020)
(Politische Interessenvertretung der Gesamtkultur in Deutschland. Der Deutsche Kulturrat hat zudem die unserer Meinung nach beste und laufend aktualisierte Zusammenfassung der Hilfsmaßnahmen von Bund und Ländern, vgl. Links auf der Ausgangsseite)
https://www.kulturrat.de/wp-content/uploads/2020/03/puk04-20.pdf
(Ausgabe April 2020 von “Politik und Kultur” mit Schwerpunkt Corona)

VUT – Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen
https://www.vut.de/vut/aktuelles-vut/artikel/details/coronavirus-wichtige-informationen-fuer-vut-musikunternehmerinnen/ (aufgerufen am 3.4.2020)
(ausführliche Zusammenstellung aller Maßnahmen und Initiativen)

Melodiva
https://www.melodiva.de/reports/corona-krise-nuetzliche-infos-tipps-fuer-musikerinnen/ (aufgerufen am 3.4.2020)
(Tipps für Musiker*innen und Veranstalter, best practice-Beispiele u.v.m.)