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LES SAXOFOUS

Der „unnachahmliche, verrückte und entrückende Sound“ (Südkurier Konstanz) von einem wilden Dutzend gemeinsam groovender Saxophone  erobert die Herzen der Zuhörer*innen von Montpellier bis München. Jetzt  sind sie zurück in Darmstadt!

Die Saxofous wurden in Frankreich als Workshop-Ensemble geboren und feierten ihre ersten Erfolge bei der „Fête de la Musique“ in Montpellier. Seither bespielen sie Konzertsäle, Rohbauten und Burgruinen, begleiten Kabarettabende oder mischen sich in Straßenfeste ein. Die Saxofous spielen freie Improvisationen und südafrikanische Rhythmen, ihr Repertoire reicht vom Barock bis Bebop, von Duke Ellington über Beatles bis zum Bulgarischen Hochzeitstanz.

Improvisiertes und Komponiertes gehen bruchlos in einander über. Ohne je beliebig zu wirken, sorgt die unbekümmerte Mischung aus Genres und Stimmungen für immer neue Überraschungsmomente.

Der Freiburger Musiker Mike Schweizer schreibt den Saxofous alle Arrangements auf den Leib und leitet auf seine unnachahmlich humorvolle Weise die Band. „Wir leben vom Spaß“, erklärt der Bandleader „und wir legen großen Wert auf Spontaneität.“ Mike Schweizer ist nicht nur eine vielseitige und eigenständige Stimme am Sopran- und Tenorsaxophon, sondern auch eine einzigartige Musiker- und Lehrerpersönlichkeit, die unzählige Musiker im süddeutschen Raum geprägt hat.

31. Darmstädter Jazz Conceptions – Sommerworkshop für Musiker:innen

Die Darmstädter Jazz Conceptions wurden 1992 von dem Darmstädter Bassisten Jürgen Wuchner (1948-2020) ins Leben gerufen und finden bis heute in nahezu unveränderter Form statt. Seinem Nachfolger als künstlerischem Leiter, dem Pianisten Uli Partheil, baut weiterhin auf die Einzigartigkeit des Formats als reinem Ensemble-Workshop mit einem hohen Maß an Eigenverantwortlichkeit der Teilnehmenden und auch der Dozent:innen. Es geht darum individuelle musikalische Konzepte, die in der Welt des zeitgenössischen Jazz in großer Vielfalt existieren, den Teilnehmer:innen näher zu bringen und ihnen einen Einblick in die Werkstatt des Musik-Schaffens zu geben.

Abendliche Sessions laden bei freiem Eintritt zu musikalischen Begegnungen an unterschiedlichen Darmstädter Veranstaltungsorten ein.

#1 Session: Montag, 25.7., 19.30 Uhr, HoffART-Theater
#2 Session: Mittwoch, 27.7., 19.30 Uhr, Schlossgarten (bei Regen in der Goldenen Krone)
#3 Session: Donnerstag, 28.7., 19.30 Uhr, Klause am Fürstenbahnhof 1 / Hbf (bei Regen im Jazzinstitut)

Dozent:innen 2022

Rabie Azar (arabische Violine und Viola) | Ensemble
Heidi Bayer (Trompete) | Ensemble
Christopher Dell (Vibraphon) | Ensemble
Angela Frontera (Perkussion und Schlagzeug) | Ensemble
Uli Partheil (Piano, künstlerischer Leiter) | Ensemble
Christian Ramond (Kontrabass) | Ensemble

HIER GEHT’S zu weiteren INFORMATIONEN für die Darmstädter Jazz Conceptions 2022 

“Ein tiefgreifender musikalischer Plan. Am Ende der Woche fühlt man ein Leuchten.” (Teilnehmer:in 2021)

Die Darmstädter Jazz Conceptions sind eine Gemeinschaftsveranstaltung des Kulturzentrums Bessunger Knabenschule und des städtischen Jazzinstituts Darmstadt.

Mit freundlicher Unterstützung der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.

Marie Takahashi Trio feat. Don Malfon

Für spontane Musik haben der Gießener Bassist Georg Wolf und der Darmstädter Schlagzeuger Detlef Kraft bereits zum dritten Mal die in Berlin lebende und im japanischen Olympia-Ort Sapporo geborene Ausnahme-Bratschistin Marie Takahashi an den Woog eingeladen, deren künstlerische Neugier sie immer wieder zu Kooperationen in ganz unterschiedliche Genrebereiche treibt. Von Video-Art, Film, Animation, Theater , Breakdance, Butoh-Tanz, Literatur und Prosa bis hin zur Tätowierkunst ist Takahashi nichts fremd. In die HoffArt bringt sie auch gleich noch einen weiteren weltgereisten, improvisierenden Musiker mit – den katalanischen Bariton- und Altsaxofonisten Alfonso Muñoz, alias Don Malfon.

Marie Takahashi | Viola
Georg Wolf | Kontrabass
Detlef Kraft | Percussion
special guest: Don Malfon | Alt- und Baritonsaxofon

Balla Balla

Afro Beat – High Life – Music

Afrobeat, der Jazz zuzwinkert, eine Weltmusik jenseits von sprachlichen Barrieren und nationalen Grenzen, schweißtreibend und beglückend:

Die sechs Musiker von BallaBalla haben sich in Südfrankreich kennengelernt, stammen aber von der Elfenbeinküste und aus Deutschland.

Im Zentrum ihrer energiegeladenen Eigenkompositionen steht das Balafon, ein westafrikanisches Instrument, das dem Xylofon ähnelt; sein charakteristischer Klang resultiert jedoch aus Kalebassen, die als Resonanzkörper dienen. Das Balafon ist das traditionelle Begleitinstrument der Griot-Dichter, hat aber auch in der modernen afrikanischen Musik Verwendung gefunden – und genau hier hohlen BallaBalla seinen vollen und perlenden Klang ab, um mit ihm auf ebenso rasante wie gewitzte Weise zu spielen.

BallaBalla präsentiert dies in einer unkonventionellen Besetzung: sie stellen dem Balafon eine zweiköpfige Bläsersection gegenüber, deren Sound von Bass und Schlagzeug getragen wird. Gekrönt wird dieses Feuerwerk mit virtuosen Percussion Sounds, die für das lateinamerikanische Flair sorgen.

Zu den Besonderheiten der Gruppe gehört dabei, dass dieses Spiel zugleich die einzige Sprache ist, in der alle Mitglieder kommunizieren können, denn die sechs Musiker sprechen Französisch, Deutsch und Spanisch, aber keiner von ihnen spricht alle drei Sprachen; die gemeinsame Musik überwindet die babylonische Verwirrung.

Brahima Diabate gilt als einer der besten Balafonisten weltweit. In seiner ivorischen Familie wird die Spiel- und Bauweise des außergewöhnlichen Instruments seit Generationen weitergegeben. Seinem unermüdlich virtuosen Spielfluss sind keine Grenzen gesetzt. Mit seinen Kompositionen legt er den Grundstein für die treibenden Melodien und Harmonien der Band.

Brahima Diabaté | Balafon
Janis Hug | Trompete
Florian Garrelt Sieben | Posaune
Constantin E. Herzog | Bass
Schlechtriemen | Drums
Jonas Herpichböhm | Perkussion

Eine Session für Papa Jürgen

Am 11. Mai 2007, also vor fast 15 Jahren, erblickte „Papa Legba’s Blues Lounge“ das Licht der Welt. Unter dem noch reichlich uninspirierten Namen „The Acoustic Blues Trio“ traten Jürgen Queissner – Gitarre und Gesang, Reiner Lenz – Bluesharp und Thomas Heldmann –  Bass zum ersten mal im Darmstädter Schlosskeller auf. Nach dem Konzert haben die Musiker noch weit in die Nacht hinein gefeiert, denn am 12. Mai hatte der Sänger und Gitarrist der Band Jürgen Queissner Geburtstag.

Seit dem hat die Band weit mehr als 500 öffentliche Auftritte absolviert, in Kneipen, Bars und Clubs, bei Festen und auf Festivals.

Im Jahr 2022 wäre Jürgen Queissner 66. Jahre alt geworden. Aber diesen Geburtstag wird er nicht mehr erleben. Am 7. Januar verstarb er völlig unerwartet.

Dennoch wollen seine Kolleginnen und Kollegen anlässlich seines Geburtstags am Donnerstag, den 12. Mai, ab 18 Uhr ihm zu Ehren ein Fest mit einer großen Jam-Session feiern. Namhafte Vertreter der regionalen und überregionalen Blues-Szene haben ihre Mitwirkung zugesagt – man darf gespannt sein.

Uli Partheils Latin Experience

Leider hat die ursprünglich geplante Künstlerin Lazara Cachao Lopez kurzfristig abgesagt, dafür wird aber das Trio um Uli Partheil für kubanisches feeling sorgen.

Uli Partheils Latin Experience orientiert sich musikalisch am klassischen Son Cubano eines Bebo Valdez oder Ruben Gonzales, der entspannt fließenden kubanischen Musik des vorigen Jahrhunderts. Latin-Jazz Titel von Paquito de Rivera gehören ebenso in das Programm, wie der eine oder andere arrangierte Jazz-Standard. Die Veranstalter hoffen, dass der Boden des Theaters einige lockere Tanzschritte zulässt.

Uli Partheil | Piano
Christian Spohn | Bass
Christian Paulus | Perkussion

Ivan Santos Trio

Die Tradition des brasilianischen Nordostens im Einklang mit den urbanen Grooves der Welt. Ivan Santos ist ein experimentierfreudiger Musiker und Texter aus Brasilien, der seine ureigene Interpretation bon brasilianischer Musik spielt.  Im HoffArt-Theater tritt er mit der Kernbesetzung seiner Ivan Santos Band auf, einem eingespielten Trio mit der Rhythmusgruppe Angela Frontera am Schlagzeug und dem bolivianischen Bassisten Marc Inti.

Ivan Santos | Gitarre, Gesang
Marc Inti | E-Bass
Angela Frontera | Schlagzeug, Perkussion

dazz 2022: Holger Henning Quartett

Das musikalische Werk des Darmstädter bildenden Künstlers, Architekten und Gitarristen Holger Henning ist geprägt von Experimenten und akustischen Überraschungen. Mit der Verschmelzung von Bewährtem und nie Gehörtem beschreitet das Holger Henning Quartett den Weg zu neuen ungewöhnlichen Klangwelten von eigenwilliger Ästhetik und urtümlicher Dynamik.

Holger Henning | Gitarre
Reiner Lenz | Harp
Thomas Heldmann | Bass
Thomas Hoffmann | Schlagzeug

Hinweis: Bei dieser Veranstaltung gilt coronabedingt das 2G-Optionsmodell, d.h. nur nachweislich geimpfte und genesene Personen erhalten Einlass. Nach Hessischer Verordnung sind die Veranstalter zudem aufgefordert die Personalausweise zu kontrollieren. Es gilt Maskenpflicht am Platz.