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Hendrik Meurkens Quartett

Der Niederländer Meurkens gilt im Jazz als der wichtigste Mundharmonika-Spieler seit Toots Thielemanns und ist regelmäßig ganz vorne in den Down Beat und Jazztimes-Polls aufgeführt. Zugleich ist der Harp-Virtuose ein Vibraphonist erster Güte, der bereits mit Musikerinnen und Musikern wie Astrid Gilberto, Ray Brown, Monty Alexander aber auch mit Pop-Ikone Olivia Newton John aufgetreten ist. Seine große Liebe gilt dem brasilianischen Jazz, Samba und Bossa. Mit dem Kölner Pianisten Martin Sasse hat der in New York lebende Meurkens sich einen gleichermaßen vielseitigen und stilsicheren musikalischen Leiter zur Seite gestellt.

Hendrik Meurkens | Mundharmonika
Martin Sasse | Piano
Walfried Böcker | Kontrabass
Joost van Schaik | Schlagzeug

Landeck / Grau / Bonica

Nordhessische Jazz Guerilla

Detlef Landeck | Posaune
Sven Grau | Tenorsaxophon
Joe Bonica | Schlagzeug

Guerilla Jazz ist kreativ, schräg und spontan. Das technisch hervorragende Trio mit Posaunist Detlef Landeck, Tenorsaxophonist Sven Grau und Schlagzeuger Joe Bonica überrascht mit einer variantenreichen Performance aus anspruchsvoll arrangierten Kompositionen und kreativen Soli. Freie Elemente und Energie übertragen sich auf das Publikum, abgedrehte Riffs mischen sich mit pulsierenden Drum-Beats und aus dem Wechselspiel von Harmonie und Atonalität entwickeln sich melodische Klänge, die aber immer ein parodistisches Element in sich zu tragen scheinen. Die Musiker verbindet die Liebe zum Ungewöhnlichen. Sie brechen aus der traditionellen Jazzformation aus und kreieren einen eigenen Sound.

Vorsicht! Guerilla Jazz kann immer und überall passieren.

jazzed:up

Gemeinsam nimmt das Quartett um den Saxophonisten Stephan Völker  als Solisten und Teamplayer Fahrt auf. Ihr Treibstoff: Jazz! Stilistisch bewegen sich die vier Ausnahmemusiker im Modern Jazz mit viel Raum für spannende Improvisationen. Melodische Klangwelten, offen gehaltene Kompositionen und einfühlsame Interaktionen der Bandmitglieder garantieren Hochspannung sowohl beim Zuhörer als auch bei den Musikern selbst. Neben eigenen Titeln der Bandmitglieder stehen Kompositionen von
Herbie Hancock, John Coltrane und Horace Silver.

Stephan Völker | Saxophon
Florian Schwappacher | Schlagzeug
Christian Spohn | Kontrabass
Ulrich Bareis | Piano

La Source Bleue

Darmstadts blaue (Impro-)Quelle

Michael Bossong | Soprasaxofon
Thomas Honecker | Gitarre
Michael Distelmann | Bass
Bülent Ates | Schlagzeug

Auf der Suche nach der blauen Quelle einer imaginären Folklore bewegen sich vier Jazz-Musiker durch die Musikkulturen von New Orleans bis Aserbaidschan. Folk Songs treffen auf New Jazz Originals. Musik, die Spaß macht, weil sie frei und spontan ist. Für Hörer ohne Scheuklappen. Das Darmstädter Echo beschrieb die Formation als “[…]  eingespieltes Team, das bestens aufeinander reagierte und nach Improvisationen stets zum kraftvollen Rhythmus zurück kehrte. Für Michael Bossong bot das Material die Möglichkeit, als Sopransaxofonist mit zahlreichen Solos zu glänzen. Mit teils flirrenden, teils aufpeitschenden Riffs trieb Gitarrist Thomas Honecker Titel wie „The Happening“ voran […].“

EPONJ + KHR

Doppelkonzert im freien Spiel

der Berliner Band Eponj mit der Viola-Spielerin Marie Takahashi, dem Bassisten Antonio Borghini und Anil Eraslan am Cello sowie der Darmstädter Formation KHR, die sich aus dem Trio Detlef Kraft am Schlagzeug und den Perkussionsinstrumenten, Thomas Honecker an der Gitarre und dem Sopransaxophonisten Wolfgang Reimers zusammensetzt.

Session #1

30. Darmstädter Jazz Conceptions: Umsonst und draußen

Auch wenn alles eine Nummer kleiner und kontrollierter stattfindet, freuen sich die Veranstalter von Jazzinstitut und Knabenschule doch, dass der erste Sommerworkshop nach der Ära Jürgen Wuchner nun endlich stattfinden in diesem Jahr kann. Vom 19. bis zum 24. Juli treffen sich 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Lust an der Improvisation, um unter der Obhut  von vier Dozenten und einer Dozentin in Ensemblegröße ein Programm für die Abschlusskonzerte am Freitag- und Samstagabend in der Bessunger Knabenschule zu erarbeiten.

Die Sessions sind die work reports der Jazz Conceptions. Erprobung, Zwischenstadium  und gelöstes Beisammensein mit Musik vor Publikum. Sie finden in diesem Jahr am Montag, Mittwoch und donnerstags ausschließlich unter freiem Himmel statt. Daher: Sollte es regnen, müssen die Session leider ausfallen.