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40 Jahre Jazz gegen Apartheid

31. October | 20:00 bis 22:30
€15 – €18

Das Projekt versucht, das verlorene kulturelle Gedächtnis Südafrikas von europäischer Seite zu beleben. Über Jahrzehnte haben südafrikanische Exilmusiker in Europa und Deutschland – neben Johnny Dyani, Louis Moholo und Chris McGregor – ihre tiefen Spuren im europäischen improvisierten Jazz hinterlassen – dies immer in Verbindung mit dem Kampf gegen das Apartheidregime.

Im Ensemble vereinigen sich Musiker aus Europa, Kanada und Südafrika wie Claude Deppa trp | Allen Jacobson tb | Tobias Delius sax | Christopher Dell vib | Daniel Guggenheim sax | John Edwards bass  | Bülent Ates dr

Die Musik des vor 40 Jahren verstorbenen Komponisten, Bandleaders, Bassisten Johnny Dyani ist grandiose Kunst, zugleich Zeugnis des leidenschaftlichen Kampfes gegen Apartheid, Biographie eines Lebens im Exil und lückenlose Dokumentation aus 25 Jahren Exilgeschichte. Nach dem frühen Tod Dyanis wurde die Arbeit, auch nach der Wende am Kap, in weit über 100 Konzerten und Workshops fortgesetzt. Mit seiner kraftvollen und farbenfrohen Musik porträtiert er seine Zeitgenossen, Politiker wie Steve Biko, Lady Lilian Ngoyi oder Nelson Mandela und Musiker wie Kippie Moeketsi, Dudu Pukwana oder Makaya Ntshoko. Dyani spiegelt zugleich die politischen Ereignisse seiner Epoche und konfrontiert uns mit seinen Erinnerungen an Südafrika. Seine Musik ist monumental, heiter, verspielt und ironisch.

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