Foto: Archie Shepp und Clifford Thornton in den 1960er Jahren (Horace)
Anstehende Ausstellungen – Upcoming Exhibition
Voices of Change
Politische Ausdrucksformen im Jazz
„So I don’t think you have a choice, how can you be an artist and not reflect the times.
That to me is the definition of an artist“, sagt Nina Simone in einem Fernsehinterview
aus den 1970er-Jahren und eröffnet für die Ausstellung „Voices of Change“ die
Diskussion um die politischen Ausdrucksformen im Jazz in Deutschland und Amerika zwischen den 1940er und 1980er Jahren.
Kann Musik selbst überhaupt politisch sein, oder ist es immer die Musiker*in, die den Kontext gibt? Das ist die zentrale Frage, über die sich die Ausstellung anhand verschiedener Exponate an politische Aspekte im Jazz annährt. Dabei werden Archivalien aus dem Archiv des Jazzinstituts und Leihgaben aus anderen Archiven und Privatsammlungen gezeigt, die helfen, die Musik in einen Kontext zu setzen. Merkmale wie Aussehen und Kleidung der Musiker*innen, Bühnenperformance, Songtitel, Gesagtes oder die Gestaltung eines Albums sind wichtig dafür, wie wir Musik und Künstler*innen wahrnehmen und einordnen. Dabei bietet das Jazzinstitut auch einen Blick in die Forschung: die Suche nach politischen Codes im Jazz.
Im Laufe der Ausstellung soll es ein Begleitprogramm mit Vorträgen und Konzerten geben, das noch bekanntgegeben wird.
Laufzeit: 09.01.2026-12.06.2026
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Dienstags bis Freitags von 10-14 Uhr
Sonderöffnungszeiten:
09.01.2026, Vernissage ab 19 Uhr
18.01.2026, ab 18 Uhr zum Konzert vom Bene Aperdannier Trio im Gewölbekeller
12.06.2026, Finissage ab 19 Uhr
WEITERE TERMINE WERDEN NOCH VERÖFFENLICHT
Führungen außerhalb der Öffnungszeiten bitte terminlich vereinbaren unter haertling@jazzinstitut.de oder jazz@jazzinstitut.de
