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SWING SIZE ORCHESTRA

Jumpin‘ Jive und Swing-Klassiker 

Elf gutaussehende, elegant gekleidete Herren mit blankpolierten Instrumenten und eine charmante Sängerin der Spitzenklasse. Unterwegs, nicht im Auftrag des Herrn, aber im Auftrag von heißer Musik und guter Laune!

Trotz des eleganten Äußeren schrecken die zwölf Vollblutmusiker nicht davor zurück, an „die niedersten Instinkte der Massen“ zu appellieren und überall, wo sie aufspielen, die Konzertsäle unter Strom zu setzen. Dabei ist Swing tanzen nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht. Mit Energie und Spielfreude verschmelzen die zwölf hochkarätigen Musikerpersönlichkeiten zum einmaligen SWING SIZE ORCHESTRA!

In den zauberhaften Arrangements von Jens Hunstein spielt die Band mitreißen Jump’ n Jive und Swing: Stücke von Ray Charles, Louis Prima, Joe Williams, Count Basie etc. Und Melodien, die wir alle aus der heimischen Flimmerkiste kennen, und so noch nie gehört haben…

Das SWING SIZE ORCHESTRA – ein musikalisches Erlebnis der besonderen Art, das Sie auf keinen Fall verpassen sollten.

Jeanine du Plessis | Gesang
Thomas Bachmann | Altosax
Stephan Völker | Tenorsax
Jens Hunstein | Baritonsax / lead / arr
Ralph “Mosch” Himmler |  Trompete
Joachim Lösch | Trompete
Robin Holighaus | Posaune
Stephan Schlett | Posaune
Michael Grün | Piano
Sven Claussen | Gitarre / Altosax
Florian Hermann | Schlagzeug
Geeke Sieben | Kontrabass

ABGESAGT! Darmstädter Bigband & Aschaffenburger Jazzbigband feat. Rick Margitza

Das Konzert wurde abgesagt und findet voraussichtlich am 10. Juli 2022 statt

Zwei Bigbands in Concert | Leitung: Peter Linhart

Nach 20 Monaten Corona-Pause sollten das für die Bigbands die ersten Konzerte sein. Nun müssen sie aufgrund der Corona-Situation verschoben werden: Die Darmstädter Bigband trifft auf die ebenfalls von Peter Linhart (Saxophon) geleitete Aschaffenburger Jazzbigband. Auch dieses Mal ist mit dem US-Saxophonisten Rick Margitza ein prominenter Gastsolist dabei. Größere Bekanntheit erlangte Margitza bereits Ende der 1980er Jahre als Mitglied im Ensemble von Miles Davis. Daneben spielte er damals bereits in den Bands von Maria Schneider, Chick Corea, McCoy Tyner, Tony Williams oder Eddie Gomez. Seit seinem Umzug nach Paris Anfang der 2000er arbeitete er mit Darryl Jones, Robben Ford, Wallace Rooney oder Omar Hakim. Margitza hat bisher 13 Alben unter seinem Namen veröffentlicht.

Die Aschaffenburger Jazzbigband (Foto unten) hat sich in ihrer über 30-jährigen Bandgeschichte nicht zuletzt durch die Zusammenarbeit mit internationalen Jazzgrößen wie Bob Mintzer, Maria Schneider, Peter Herbolzheimer, Rob McConnell, Wolfgang Dauner oder den „New York Voices“ auch überregional einen hervorragenden Ruf erworben. Außerdem hat die Band zwei CDs mit Charlie Mariano und Ernie Watts als Gaststars eingespielt. Abseits der üblichen Pfade hat die Formation ein Programm mit ambitionierten Arrangements von Beatles-Klassikern wie „Come Together“, „Blackbird“ oder „Norwegian Wood“ aus den „Bandbooks“ von Stan Kenton, Arturo Sandoval oder Buddy Rich zusammengestellt.

Die Darmstädter Bigband besteht seit über 30 Jahren und hat sich durch Konzerte und Workshops mit Jazzstars wie Eric Marienthal, Ernie Watts, Ack van Rooyen, George Gruntz, Peter Herbolzheimer, Tony Lakatos, Andy Haderer oder Bob Reynolds einen hervorragenden Ruf erspielt. Weitere Highlights in ihrer Bandgeschichte waren die Produktionen der beiden CDs „Red Beans and Rice“ feat. Bob Mintzer und „Kentomania“ mit Herb Geller als Gastsolisten, sowie diverse Aufführungen des „Sacred Concert“ von Duke Ellington, u.a. mit dem Kammerchor der Darmstädter Kantorei. Für ihre „kontinuierliche Arbeit auf höchstem Niveau und ihrem Beitrag zum überregionalen Ansehen der Stadt Darmstadt als Jazzstadt“ (so die Begründung der Jury) wurde der Bigband 2017 der „Darmstädter Musikpreis“ verliehen. Die Darmstädter Bigband präsentiert vorwiegend von Rick Margitza selbst für Bigband arrangierte Eigenkompositionen aus dessen neuesten Album.

Fuchsthone Orchestra

Exquisites Großensemble aus Köln

Christina Fuchs | Leitung, Komposition, Dirigat
Caroline Thon | Leitung, Komposition, Dirigat
Roger Hanschel, Martin Gasser, Jens Böckamp, Susanne Weidinger | Saxophone
Matthias Schwengler, Matthias Knoop, Matthias Bergmann | Trompeten
Els Verbruggen, Philipp Schittek,  Matthias Muche | Posaunen
Zuzana Leharovà | Geige
Filippa Gojo | Gesang
Laia Genc | Piano
Andreas Wahl | Gitarre
Alex Morsey | Bass
Fabian Arends  | Schlagzeug
Eva Pöpplein | Elektronik, Live Samples

Das FUCHSTHONE ORCHESTRA, vor kurzem nominiert für den Deutschen Jazzpreis in der Kategorie „Grosses Ensemble des Jahres“, präsentiert durch seine regelmäßige Konzertreihe im Kölner Stadtgarten ständig neue Kompositionen und wächst durch seine stetige Konzerttätigkeit immer mehr zusammen. Experimentierfreudig entwickeln die beiden Komponistinnen und Leiterinnen des FUCHSTHONE ORCHESTRA, Christina Fuchs und Caroline Thon,  gemeinsam mit dem Ensemble ihr Repertoire in konstantem Prozess weiter, modulieren mit und durch Elektronik und fordern die fantastischen Musiker:innen stets aufs Neue heraus. Reloaded #1 und #2 folgten bereits  seit der gefeierten Premiere des FUCHSTHONE ORCHESTRA 2019.

Auch die Corona-Pandemie konnte das Orchester nicht stoppen: mit angepasster Ensemblegröße, Open Air, Livestream oder über Videoproduktion arbeiteten die Musiker:innen und Leiterinnen kreativ mit den gegebenen Möglichkeiten weiter.
Das FUCHSTHONE ORCHESTRA vereint 19 herausragende und vielfach ausgezeichnete Kölner Musiker*innen und steht für einen neuen, orchestralen Sound, der genrespezifisch über bisherige Grenzen hinauswächst und den Zuhörer auf eine spektakuläre Klangreise mitnimmt. Die beiden Komponistinnen Christina Fuchs und Caroline Thon sind führende Vertreterinnen für den aktuellen, großformatigen Jazz und verfügen über zwei Jahrzehnte Erfahrung mit der Leitung großer Klangkörper (United Women’s Orchestra, Thoneline Orchestra, Soundscapes Orchestra).

Überraschend frisch sind ihre Ideen für ein neues, gemeinsames Ensemble, das mit Elektronik als tragendem Element weit über die Begriffe Big Band und zeitgenössischen Jazz hinaus geht.

Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der NRW-Kunststiftung