Jazz at the institute

OLYMPUS DIGITAL CAMERAThe Jazzinstitut established its own venue in its intimate and acoustically outstanding concert space underneath its current residence. Every Friday the venue hosts more or less known artists. An ongoing series entiteled “JazzTalk” invites musicians for a regular concert followed by a public interview onstage. Aditionally Darmstadt’s jazz initiative (Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz in Darmstadt e.V.) presents its own concert series at the club as well as a jam session (last Friday every month).

Also, the room is let to jazz musicians from around for their own purposes like rehearsals, cd releases or band presentations i.e.. In the attic of the building, the jazz gallery presents alternating exhibitions of visual artists with regard to jazz.

Event Information

  • Thu
    22
    Feb
    2018

    Ramón Valle Trio

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets per e-mail reservieren

    Special: Kubanischer Tastenzauberer

    Ramón Valle | Klavier
    Omar Rodriguez Calvo | Kontrabass
    Jamie Peet | Schlagzeug

    Foto: Gerhard Richter ©

    Ramón Valle begann in seiner Heimat mit sieben Jahren Klavier zu spielen. Ab 1985 trat er als Solokünstler und ab 1991 mit dem Jazzquartett "Beújula" auf.  Valle bekam durch sein virtuoses Tastenspiel schnell einen guten Namen in der kubanischen und lateinamerikanischen (Jazz)Szene. Der Pianist ist jedoch kein Musiker, der ausschließlich Latin Jazz oder kubanischen Jazz spielt. Vielmehr ist er ein kubanischer Jazzpianist, der reinen, zeitgenössischen Jazz spielt.                          

    Natürlich sind seine kubanischen Wurzeln deutlich zu hören. Sie dominieren aber niemals ein Stück. Ramón Valle selbst sieht sich als globalen Troubadour. Er will Geschichten erzählen, ohne Worte zu benutzen. Daher bleibt "Emoción", neben dem herausragenden technischen Können des Meisters, das Geheimnis seines Erfolges. 

    Dies wird zum Beispiel auch in seiner Bearbeitung von "Halleluja" deutlich. Dieser Titel von Leonard Cohen ist  eine "Gefühlsbombe". Die Hymne für Beerdigungen und Hochzeiten lebt jedoch vor allem durch die Emotion der Worte. Der kubanische Musiker hat in seinem Cover nicht nur den "Gassenhauer" von seiner Tendenz zum Kitsch befreit. Es gelang ihm auch das Stück mit der emotionalen Ausdruckskraft der Musik von seiner schwülstigen Sentimentalität zu reinigen. 

    Seine eigenen Kompositionen lassen sich nur schwer in Schubladen sperren. Mal erinnert seine Spielweise an die Giganten unter den Jazzpianisten wie Oskar Peterson oder McCoy Tyner, ein andermal an Salsakönig Eddie Palmieri. Selbst die Klassiker wie Ludwig van Beethoven schimmern gelegtlich durch.

    Der Kubaner verzaubert das Publikum aber vor allem auch mit seinem Charisma und seiner authentischen Performance . Die Beziehung zu seinem Klavier ist nahezu eine körperliche. Und seine Geschichten, die er mit der Musik erzählt, ergreifen die Zuhörer vom ersten Augenblick an. Die Jazzpresse jubelt: „... Seine Technik ist makellos, sauber, kann kleinste Nuancen fein herausarbeiten.“ (Jazzpodium). Und  die Jazzthethik schwärmt: "... Valle verbindet (...) komplexe Rythmen mit melodischer Schonheit ...“.

    Bei seinem Auftritt im Jazzinstitut wird Ramón Valle von dem im kubanischen Matanzas geborenen Bassisten Omar Rodriguez Calvo  und dem niederländischen Schlagzeuger Jamie Peet begleitet. Mit diesem Trio hat der Künstler gerade eine neue CD mit dem Titel "The Time is Now" eingespielt, die beim deutschen Label IN & OUT veröffentlicht wurde.

    Homepage von Ramón Valle

    Eine Veranstaltung von beyond blue - Connection / creActiv e.V. in Zusammenarbeit mit dem Jazzinstitut Darmstadt