Jazz at the institute

OLYMPUS DIGITAL CAMERAConcerts take place regularly in the acoustically excellent vaulted cellar under the Jazz Institute. On Fridays, well-known and even less well-known musicians perform here. The concert series “JazzTalk” regularly invites, mostly German-speaking artists, to a discussion concert. In addition, the Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz in Darmstadt e.V. organises its own concerts and the Bessunger Jam Session on the last Friday of each month. Incidentally, the association’s programme was awarded the “APPLAUS – Award for Programme Planning of Independent Venues” prize by the Federal Commissioner for Culture and the Media in 2016, 2018 and 2019.

Jazz musicians from the region also use the concert hall for their own events, such as CD releases or presentations of new programmes. In the gallery on the top floor of the Jazz Institute as well as in the staircase and vaulted cellar we present changing exhibitions of jazz related artists and photographers.

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Information zur Veranstaltung

  • Fri
    21
    Feb
    2020

    Daniel Erdmanns Velvet Revolution

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets reservieren unter jazz@jazzinstitut.de

    JazzTalk 137: Wenn die Unendlichkeit zuschlägt

    Daniel Erdmann | Tenorsaxophon
    Théo Ceccaldi | Geige & Bratsche
    Jim Hart | Vibraphon

    Daniel Erdmanns Saxophonton als kultiviert zu bezeichnen klingt untertrieben – vielmehr hat er etwas geradzu aristokratisches:  sonor, charismatisch, eloquent. Und dennoch ist Erdmann jederzeit gut für virtous-leidenschaftliche Eruptionen, bereit für den Umsturz und die Überwindung der konsolidierten Verhältnisse.

    Nun lebt Deutschlands vielleicht größtes Tenortalent seit Heinz Sauer seit vielen Jahren in Frankreich und tönt somit gelegentlich unter unserem Sauerkraut-Radar, wenn er nicht gerade mit Bands wie “Das Kapital” wilde Interferenzen in der deutschen Jazzpublizistik erzeugt. Und so entdeckt er jenseits des Rheins Talente (oder die französischen Musiker*innen entdecken seines?!) wie den brillanten Streicher Théo Ceccaldi oder den ebenfalls in Frankreich beheimateten, nicht weniger genialen britischen Vibraphonisten Jim Hart.  In ihren Stücken nähert sich die Unendlichkeit in all ihrer Wucht auf Samtpfoten und schlägt dann doch, wenigstens musikalisch, mit ihrer ganzen Macht zu. Was bleibt, ist gebannte Ergriffenheit im Angesicht dieser samtenen Revolution. 

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt