Jazz at the institute

OLYMPUS DIGITAL CAMERAThe Jazzinstitut established its own venue in its intimate and acoustically outstanding concert space underneath its current residence. Every Friday the venue hosts more or less known artists. An ongoing series entiteled “JazzTalk” invites musicians for a regular concert followed by a public interview onstage. Aditionally Darmstadt’s jazz initiative (Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz in Darmstadt e.V.) presents its own concert series at the club as well as a jam session (last Friday every month).

Also, the room is let to jazz musicians from around for their own purposes like rehearsals, cd releases or band presentations i.e.. In the attic of the building, the jazz gallery presents alternating exhibitions of visual artists with regard to jazz.

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Information zur Veranstaltung

  • Fri
    21
    Feb
    2020

    Daniel Erdmanns Velvet Revolution

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets oreservieren unter jazz@jazzinstitut.de

    JazzTalk 137: Wenn die Unendlichkeit zuschlägt

    Daniel Erdmann | Tenorsaxophon
    Théo Ceccaldi | Geige & Bratsche
    Jim Hart | Vibraphon

    Daniel Erdmanns Saxophonton als kultiviert zu bezeichnen klingt untertrieben – vielmehr hat er etwas geradzu aristokratisches:  sonor, charismatisch, eloquent. Und dennoch ist Erdmann jederzeit gut für virtous-leidenschaftliche Eruptionen, bereit für den Umsturz und die Überwindung der konsolidierten Verhältnisse.

    Nun lebt Deutschlands vielleicht größtes Tenortalent seit Heinz Sauer seit vielen Jahren in Frankreich und tönt somit gelegentlich unter unserem Sauerkraut-Radar, wenn er nicht gerade mit Bands wie "Das Kapital" wilde Interferenzen in der deutschen Jazzpublizistik erzeugt. Und so entdeckt er jenseits des Rheins Talente (oder die französischen Musiker*innen entdecken seines?!) wie den brillanten Streicher Théo Ceccaldi oder den ebenfalls in Frankreich beheimateten, nicht weniger genialen britischen Vibraphonisten Jim Hart.  In ihren Stücken nähert sich die Unendlichkeit in all ihrer Wucht auf Samtpfoten und schlägt dann doch, wenigstens musikalisch, mit ihrer ganzen Macht zu. Was bleibt, ist gebannte Ergriffenheit im Angesicht dieser samtenen Revolution. 

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt