Jazz at the institute

OLYMPUS DIGITAL CAMERAThe Jazzinstitut established its own venue in its intimate and acoustically outstanding concert space underneath its current residence. Every Friday the venue hosts more or less known artists. An ongoing series entiteled “JazzTalk” invites musicians for a regular concert followed by a public interview onstage. Aditionally Darmstadt’s jazz initiative (Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz in Darmstadt e.V.) presents its own concert series at the club as well as a jam session (last Friday every month).

Also, the room is let to jazz musicians from around for their own purposes like rehearsals, cd releases or band presentations i.e.. In the attic of the building, the jazz gallery presents alternating exhibitions of visual artists with regard to jazz.

Upcoming Events

Upcoming | Archive: 2017 2016 2015 2014
  • Sun
    09
    Jul
    2017

    Bessunger Jagdhof-Openair

    18 h

    Platanenhain auf dem Bessunger Jagdhof
    bei schlechtem Wetter im
    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Sachie Matsushita Trio

    Sachie Matsushita | Fender Rhodes
    Markus Krämer | Gitarre
    Erwin Ditzner |
    Schlagzeug

    Bereits seit einigen Jahren laden der Förderverein Jazz e.V. und das Restaurant Belleville bei freiem Eintritt zu zwei sommerlichen Konzerten unter den schattigen Platanen vor dem Jazzinstitut ein. Während der Förderverein dabei für die Auswahl der musikalischen Gäste verantwortlich zeichnet, übernehmen Marianne und Klaus vom Restaurant am Platz die Bewirtung der Besucherinnen und Besucher mit ausgewählten Köstlichkeiten der französischen Küche.

    Das Trio der japanischen, in Mannheim lebenden Pianistin Sachie Matsushita findet sein Repertoire nicht nur bei den großen Standards der amerikanischen Jazztradition, sondern sucht nach eigenen Ausdrucksformen und macht dabei Anleihen bei der japanischen Folklore und der deutschen Romantik. Die Mitwirkung Erwin Ditzners verspricht einen originellen rhythmischen Zugriff auf das Material und stellt sicher, dass auch der Humor an diesem Sonntagnachmittag nicht zu kurz kommen wird.

    "Matsushitas Klangfarbenmixturen muten an wie faszinierende Lichtbrechungen beim Blick auf einen Diamanten" (Mannheimer Morgen)

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V. und dem Restaurant Belleville

  • Sun
    20
    Aug
    2017

    Bessunger Jagdhof-Openair

    18 h

    Platanenhain auf dem Bessunger Jagdhof
    bei schlechtem Wetter im
    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Uli Partheils Latin Experience

    Uli Partheil | Piano
    Christian Spohn | Bass
    Christian Paulus | Perkussion

    Bereits seit einigen Jahren laden der Förderverein Jazz e.V. und das Restaurant Belleville bei freiem Eintritt zu zwei sommerlichen Konzerten vor dem Jazzinstitut ein. Während der Förderverein dabei für die Auswahl der musikalischen Gäste verantwortlich zeichnet, übernehmen Marianne und Klaus vom Restaurant am Platz die Bewirtung der Besucherinnen und Besucher mit ausgewählten Köstlichkeiten der französischen Küche.

    Uli Partheils Latin Experience orientiert sich musikalisch am klassischen Son Cubano eines Bebo Valdez oder Ruben Gonzales, der entspannt fließenden kubanischen Musik des vorigen Jahrhunderts. Latin-Jazz Titel von Paquito de Rivera gehören ebenso in das Programm, wie der eine oder andere arrangierte Jazz-Standard. Im Schatten der Platanen darf gerne das Tanzbein locker geschwungen werden!
     

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V. und dem Restaurant Belleville

  • Fri
    08
    Sep
    2017

    Matin Lejeunes No Lega feat. Valentin Garvie

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Bix Beiderbecke reloaded

    Martin Lejeune | Gitarre
    Valentin Garvie | Trompete
    Mathias Nowak | Bass
    Oli Rubow | Schlagzeug, Organic Elektro Grooves

    Der undogmatische Umgang mit Spielformen des Jazz aus den frühen Tagen ist neben den Einflüssen der Neuen Musik wichtiger Bestandteile auf der Spurensuche nach dem individuellen Gruppenklang. Schlagzeuger Oli Rubow erweitert das Klangspektrum auf gleichermaßen subtile wie kraftvolle Weise. Durch live sampling und dezenten Einsatz von Echo und Filtern eröffnet sich eine weitere Dimension. Stücke aus dem Repertoire von Bix Beiderbecke, dem legendären Jazz-Kornettisten aus Chicago sind Grundlage für Improvisationen, werden defragmentiert und aus heutigem Blickwinkel interpretiert. Und welcher Trompeter wäre dazu besser geeignet, als der aus seiner argentinischen Heimat vorübergehend in seine Frankfurter Heimat zurückgekehrte Trompeter Valkentin Garvie, der sich wie nur wenige seiner Kollegen mit spielerischer Leichtigkeit zwischen Neuer Musik und altem Jazz bewegen kann?

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fri
    15
    Sep
    2017

    Cordula Hamacher Quartett

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Hardbop-Sound mit Spurenelementen von allem anderen

    Cordula Hamacher | Tenor- und Sopransaxofon
    Zoran Terzic | Klavier
    Johannes Fink | Bass
    John Schröder | Schlagzeug

    Das Geheimnis, derart unterschiedliche Bestandteile zu einem stimmigen Ganzen zusammenzufügen, liegt in der Tat in der richtigen "Connection", also der musikalisch-menschlichen Verbindung  von vier ganz unterschiedlichen Bandmitgliedern, die Cordula Hamacher mit sicherem Gespür um sich geschart hat. Die Bandleaderin verkörpert in diesem Quartett die wohl stärkste Verbindung zur Hard-Bop-Tradition. Ihr sonorer, warmer, bluesgetränkter Sound, der mal schroff, mal samtig klingt, hört sich an, als sei sie bei Clifford Jordan in die Schule der rauen Herzlichkeit gegangen. Das Quartett von Cordula Hamacher begibt sich auf eine Reise zwischen Tradition und Avantgarde.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fri
    22
    Sep
    2017

    JazzTalk 123: Kirk Lightsey Quintet feat. Paul Zauner

    Einlass 19.30 h, Beginn 20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets reservieren per e-mail

    15. Darmstädter Jazzforum - Jazz@100
    Ein Amerikaner aus Paris

    Jean Toussaint | Tenorsaxofon
    Kirk Lightsey | Klavier
    Paul Zauner | Posaune
    Steven Watts | Bass
    David Wickins | Schlagzeug

    Ein ex-patriate wie aus dem Bilderbuch: häufig übersehen aber nie vergessen. Der 1937 in Detroit geborene Pianist Kirk Lightsey lebt seit Anfang der 1990er Jahre in Paris und ist weder als Begleiter seiner amerikanischen Kollegen auf Europatournee noch als fester Bestandteil der europäischen Jazz-community wegzudenken. Der britische Journalist Sebastian Scotney stellt ihn in eine Reihe mit den großen amerikanischen Stilisten wie Hank Jones und Tommy Flanagan. Mit dem österreichischen Posaunisten, Produzenten und Impressario Paul Zauner verbindet ihn eine innige Freundschaft und langjährige musikalische Zusammenarbeit.

    Zauner ist es auch, der immer wieder wundervolle Bands zusammenstellt, mit denen die Freunde mindestens einmal im Jahr auf Tour gehen. Dabei lässt der Posaunist und Innviertler Landwirt als Organisator des Festivals INNtöne gerne seine hervorragenden internationalen Musiker-Kontakte spielen. Nichtsdestotrotz ist Zauner selbst ein herausragender Instrumentalist, der, von der Oberösterreichischen Blechblastradition kommend, im swingenden Mainstream wie im freien Spiel gleichermaßen seine Heimat gefunden hat.

    Der von den U.S. Virgin Islands stammende Tenorist Jean Toussaint zählt in der Jazzszene seiner britischen Wahlheimat zu den herausragenden Vertretern der karibischen Diaspora um Courtney Pine, Denys Baptiste, Steve Williamson oder dem jungen Shabaka Hutchings. Darüber hinaus übte er mit seiner Berufung als Artist-in-Residence an der renommierten Guildhall School of Music in London  großen Einfluss auf viele namhafte jüngere Vertreter der britischen Avantgarde wie Ingrid Laubrock oder Pete Wareham aus.

    Sucht man in Großbritannien nach mehr als soliden, in allen Genres und Tempi versierten Begleitern, stößt man zwangsläufig auf den Bassisten Steven Watts und Schlagzeuger Dave Wickins, dessen Mentor niemand geringeres als der legendäre „Philly Joe“ Jones war. Nichts und niemanden unter den amerikanischen Topstars haben sie bei deren Londoner Gastspielen in den letzten 30 Jahren, meist gemeinsam, als Rhythmusbegleiter ausgelassen. Vor allem aber spielen sie bereits seit über 20 Jahren im Kirk Lightsey Trio zusammen.

    Beim JazzTalk unterhält sich Wolfram Knauer, Direktor des Jazzinstituts, nach der Pause zwischen den zwei Konzertteilen mit den Musikern über Biografisches, Philosophisches, Kurioses und den ganz normalen Alltag eines professionellen Jazzmusikers.

    Dieses Konzert ist sozusagen die Vor-Eröffnung des in der folgenden Woche beginnenden 15. Darmstädter Jazzforums, das sich unter dem Titel "JAZZ@100" mit den faszinierenden und manchmal auch irreführenden Seiten der wissenschaftlichen und publizistischen Beschäftigung mit Jazzgeschichte befasst.

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt

  • Sun
    24
    Sep
    2017

    Konzerte der Musikakademie Bergstraße

    13.30 h und 17.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Gelernte und gelebte Improvisationskunst

    Seit einigen Jahren nutzt der Bensheimer Saxophonist Dieter Böck den wunderbaren Konzertraum unter dem Jazzinstitut, um die Arbeit und das erlente Können seiner Instrumentalschüler bei einem öffentlichen Konzert einem breiteren Publikum zu präsentieren.

    Klavier, Saxophon und Klarinette stehen dabei zunächst im Vordergrund des Solistenkonzerts um 13.30 Uhr. Es werden unterschiedlichste Genres von Klassik über Filmmusik bis hin zur Jazz-Improvisation vorgestellt. Dieses Konzert bestreiten überwiegend Schülerinnen und Schüler der Musikschule Dieter Böck.

    Ab 17.30 Uhr spielen Ensembles, die in der Musikakademie Bergstraße ausgebildet werden. Neben dem Unterrichtsangebot der Musikschule gibt es seit 2015 die Musikakademie Bergstraße, in der sich Schüler jeden Alters und Leistungsniveaus intensiv mit Musik befassen können. Das Angebot der Musikakademie wird in Form regelmäßiger Workshops zu unterschiedlichen Themen sowie auch regelmäßiger Bandworkshops veranstaltet. Bei vielen Angeboten spielt die Improvisation eine wichtige Rolle.

    Im Konzert befassen sich die Bands mit unterschiedlichsten Stilistiken. So werden Jazz- und Blues-Standards zu hören sein, aber auch lateinamerikanische Stücke und Stücke aus dem Bereich Rock, Funk & Soul. Eine Formation hat sich speziell Stücke der Band Lucky Chops ausgesucht. Die Improvisation spielt, wie sich das für einen Auftritt im Jazzinstitut gehört, die zentrale Rolle.

    Der Spaß und die Leidenschaft, die die Musiker beim Spielen entwickeln sind unüberhörbar. Ein abwechslungsreiches Programm erwartet die Zuhörer an diesem Tag.

    Eine Veranstaltung des Musikakademie Bergstraße in Kooperation mit der Musikschule Dieter Böck

  • Fri
    29
    Sep
    2017

    Julia Hülsmann Oktett

    Einlass 19.30 h, Beginn 20 h

    Centralstation Darmstadt, Saal
    AK 21,90,- Euro / VVK 18,90,- Euro
    Tickets demnächst online bei ztix über die Seite der Centralstation

    15. Darmstädter Jazzforum - Jazz@100
    Songs for double trio and three voices

    Julia Hülsmann, Piano | Aline Frazão, Gesang | Live Maria Roggen, Gesang | Michael Schiefel, Gesang | Stephan Braun, Cello | Héloïse Lefebvre, Violine | Eva Kruse, Kontrabass | Eva Klesse, Schlagzeug

    Seit sie sechzehn Jahre alt ist, leitet Julia Hülsmann Bands – und wenngleich sie ohne Zweifel zu den profiliertesten deutschen Jazzpianisten der Gegenwart zählt, rückt doch ihre besondere Affinität für Gesang und Sprache in den Mittelpunkt all ihrer musikalischen Projekte jenseits ihres international gefeierten Trios. Dessen fünfte ECM-Veröffentlichung, „Sooner and Later“, erschien übrigens im Februar 2017.

    Rebekka Bakken, Anna Lauvergnac, Roger Cicero, Sidsel Endersen, Theo Bleckmann – die Liste von Hülsmanns Kooperationen mit Vokalisten ist ebenso schillernd wie die Ergebnisse durchweg überzeugend sind. Die Süddeutsche Zeitung nennt sie den „Feingeist unter den deutschen Jazzpianisten“, die mit ihrem Spiel einen melodiebetonten Fluss entfessle, der eine Nähe zu Lyrik und Gesang geradezu vorzeichne. 2016 wurde die Musikerin mit dem SWR-Jazzpreis ausgezeichnet.

    Gemeinsam mit drei Vokalisten, die Einflüsse aus ganz unterschiedlichen Kulturkreisen in sich vereinen – der Norwegerin Live Maria Roggen, der Portugiesin mit angolanischen Wurzeln Aline Frazão und dem in Istanbul lebenden Deutschen Michael Schiefel –, formte Julia Hülsmann ein international besetztes Konzertprojekt der Extraklasse. Denn in diesem neuen, achtköpfigen Ensemble präsentiert sie neben den drei Stimmen nicht nur zwei deutsche ECHO Jazz-Preisträgerinnen, wie die Kontrabassistin Eva Kruse und die Schlagzeugerin Eva Klesse, sondern mit dem Cellisten Stephan Braun und der Geigerin Héloïse Lefebvre auch noch zwei weltweit gefragte Streicher aus dem Grenzbereich von Klassik, Jazz und Pop. Wenn dann drei einzigartige Stimmen in der Konstellation mit Streichern und Jazztrio aufeinandertreffen, entsteht dabei ein ebenso luzider wie faszinierender Klang.

    Zum musikalischen Konzept des Julia Hülsmann Oktetts gehören entsprechend, neben eigenen Stücken aller beteiligten Musiker, auch Neuinterpretationen von deren persönlichen Lieblingssongs – und die kommen dann auch mal gerne von Alanis Morissette, Ani DiFranco, der britischen Electronic-Band Archive oder der kanadischen Singer-Songwriterin Feist.

    Über das erste und bislang einzige Konzert der Formation in der ausverkauften Oper in Halle schrieb der Journalist Ulrich Steinmetzger in der Mitteldeutschen Zeitung: “(…) auf dass die schönsten Querverbindungen entstehen. Hier Cello und Violine, dort Kontrabass und Schlagzeug. Das Konzept funktionierte, sprang druckvoll aufs Publikum über, auch und vor allem der exzellenten Band wegen.“

    Das Konzert des Julia Hülsmann Oktetts findet am Freitag, den 29. September im Rahmen des 15. Darmstädter Jazzforums – JAZZ@100 in der Centralstation Darmstadt statt und wird vom Hessischen Rundfunk für das Hörfunkprogramm von hr2-Kultur mitgeschnitten. 

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt

  • Sat
    30
    Sep
    2017

    Orrin Evans solo

    Einlass 20 h, Beginn 20.30 h

    Bessunger Knabenschule, Halle
    AK 18,- Euro / erm. 12,- Euro
    Tickets  online bei ztix über die Seite der Knabenschule

    15. Darmstädter Jazzforum - Jazz@100
    A Musician with Attitude

    Orrin Evans, Piano

    Orrin Evans, 1975 geborener Pianist, Komponist, Produzent, gehört neben Robert Glasper, Jason Moran oder Kimasi Washington zu den neuen, einflussreichen, schwarzen Stimmen im zeitgenössischen amerikanischen Jazz. Ab 2018 übernimmt Evans von Ethan Iverson dessen Pianoposten in der überaus populären Mutter aller amerikanischen Jazztrios – The Bad Plus. Zuvor aber wird er nicht nur als Referent während der dreitägigen Konferenz Jazz@100 zu Gast sein, sondern auch am 30. September ein Solokonzert in der Bessunger Knabenschule geben.

    Zweifellos ist Evans eine der faszinierendsten Persönlichkeiten in der aktuellen Jazzszene; ein charismatischer Individualist, dem als musikalisch wie rhetorisch eloquentem Vertreter dieser Szene die emotionale Nähe zur vielfältigen black community seiner Heimat viel bedeutet; ein politisch wie gesellschaftlich engagierter Künstler mit großem historischen Bewusstsein und festem Standpunkt, der gerne kontrovers aber immer akkurat formuliert: a musician with attitude.

    Orrin Evans, der in Philadelphia lebt, zählte zu Beginn seiner Karriere Mitte der 1990er Jahr zunächst zur Garde der young lions, jenen technisch und musikalisch hochversierten, jungen schwarzen Musikern, denen Trompeter Wynton Marsalis gerne ein Forum in seinen musikalisch eher konservativen Einflusszonen wie dem Lincoln Jazz Center in New York gab. Passenderweise gehen Evans pianistische Einflüsse auf McCoy Tyner, Horace Silver oder Bud Powell zurück. Er studierte an der Rutgers University in New Jersey, bevor er Schüler von Kenny Barron wurde und als Sideman von Bobby Watson, Ralph Peterson oder dem Trompeter Duane Eubanks arbeitete.

    Seine künstlerische Eigenständigkeit entwickelte sich erst später von Album zu Album. Eine offene Haltung gegenüber allen Formen der black music bis hin zum R&B und Hip hop der Gegenwart bilden stets unverkennbar den Nukleus seines Stils. Ganz explizit und vielleicht am radikalsten evoziert Evans die verschiedenen Facetten der afro-amerikanischen Existenz mit seinem Trio Tarbaby, das durch Bassist Eric Revis und Schlagzeuger Nasheet Waits komplettiert wird. Seine Alben tragen häufig historisch aufgeladene Titel wie „Flip the Script“, „Faith in Action“, "Freedom“ oder „Liberation Blues“, die auf den so genannten race issue und den Kampf der afro-amerikanischen Bevölkerung gegen Rassismus, Diskriminierung und den Respekt ihrer Bürgerrechte verweisen. Sein neuestes Album nennt er kämpferisch "#knowingishalfthebattle" (Smoke Sessions, 2016). Orrin Evans Soloauftritte spiegeln dieses Ringen um Haltung und Identität musikalisch wieder und sind ein kraftvolles Plädoyer für die Anerkennung der kulturellen Leistung der schwarzen Amerikaner.

    Das Konzert von Orrin Evans findet am Samstag, den 30. September im Rahmen des 15. Darmstädter Jazzforums – JAZZ@100 im Kulturzentrum Bessunger Knabenschule Darmstadt statt.

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt