Tag Archives: Gewölbekeller unterm Jazzinstitut

Philip Zoubek Trio

Das Philip Zoubek Trio entstand 2016 aus dem Gedanken heraus, einen eigenständigen Ansatz in der traditionsreichen Besetzung Klavier-Bass-Schlagzeug zu formulieren. Jeder  der Musiker hat einen breitgefächerten musikalischen Horizont, der von aktueller Improvisation, über Jazz bis zur Neuen Musik reicht. Die Auflösung der traditionellen Rollenverhältnisse steht bei dem Trio im Vordergrund, genauso wie die Nivellierung von Improvisation und Komposition. Auf Basis einer komplexen und vielschichtigen Rhythmik ist die Musik des Trios hochenergetisch, treibend, virtuos, bisweilen spielerisch und besticht durch eine musikalische Kante, die man in dieser Intensität nur selten zu hören bekommt.

Philip Zoubek, David Helm und Dominik Mahnig schreiben auf ihrer dritten CD „Labyrinthus” ihre forschende Spielhaltung fort. Ein traditionelles Format bleibt lebendig und zukunftsweisend, wenn dieses Trio Genre-Welten zusammenführt und auf wunderbare Art zum Klingen bringt.

Philip Zoubek | Piano, Synthesizer, Komposition
David Helm | Kontrabass
Dominik Mahnig | Schlagzeug

Oberg plays Ellington | Solo Piano

Duke Ellington gehört zu den bedeutendsten Musiker:innen des 20. Jahrhunderts. Viele seiner Stücke sind heute herausragende Jazz-Standards.
„Die Musik von Ellington begleitet mich schon mein ganzes Leben und sein Piano-Stil hat durchaus Spuren bei mir hinterlassen. Neben meiner eigenen Musik tauche ich immer gerne in die Jazz-Tradition. Mich fasziniert die Geschichte und ihre Übergänge ins Heute. Thelonious Monk, Steve Lacy, Paul & Carla Bley oder John Coltrane habe ich schon Konzerte gewidmet. Jetzt muss es Duke Ellington sein. 
Ich spiele seine Kompositionen nicht einfach straightforward. Der Sound der Big Band, seine Klaviertechnik, seine Titel, der rhythmische Flow, all dies ist Futter für meine Annäherung an Ellington. Und natürlich will ich die Stücke mit meinen verbinden, mit meinem eigenen Sound“, beschreibt Uwe Oberg seinen Ansatz.

JazzTalk 143: Hank Roberts Trio

Hank Roberts hat während der vergangenen 50 Jahre nicht nur als virtuoser Cellist geprägt, der die Spieltechnik seines Instruments stets innovativ erweitert hat. Auch als Komponist hat er immer wieder für besondere Alben gesorgt, die mit ihren Einflüssen aus Rock, aber vor allem Folk und Blue Grass in der Jazzlandschaft ihren Bestand haben. Diese grenzüberschreitenden musikalischen Wanderungen haben ihn zu einem beliebten Partner u.a. für Bill Frisell, John Zorn, Tim Berne, Marc Ribot und vielen anderen mehr gemacht.

Der amerikanische Ausnahme-Cellist präsentiert ein speziell für diese Europa Tournee neu zusammengestelltes Trio.

Matt Wilson gehört seit Jahrzehnten zu den begehrtesten Schlagzeugern der Jazzszene, nicht erst seit seinem 2017 weltweit gefeierten Album “Honey and Salt”. Zuvor schon wurde er bekannt als Mitglied von “Trio M” (mit Myra Melford und Mark Dresser) und als Schlagzeuger mit Lee Konitz, Dewey Redman, Paul Bley, Charlie Haden, Lee Konitz, Bob Stewart, Cecil McBee, Denny Zeitlin, Ron Miles, Jeff Lederer, Marty Ehrlich, Ted Nash, Ray Anderson, Don Friedman, Jane Ira Bloom hochgeschätzt. Mit seiner genre-übergreifenden und humorvollen Spielweise passt Matt Wilson ideal zur schalkhaft und gekonnt mit Genreklischees hantierenden Spielweise von Hank Roberts.

Der kubanische Pianist Aruan Ortiz erweitert die experimentelle Seite dieses neuen Trios. Ortiz wuchs auf Kuba auf und genoss dort eine klassische Musikausbildung, bevor er sich dem Jazz zuwandte und nach New York zog. Während der vergangenen Jahre hat er mit seinem innovativen Pianostil auf zahlreichen Alben (vor allem auf dem Schweizer Label Intakt) und in unterschiedlichen Formationen für Aufmerksamkeit gesorgt. Herausragend sind dabei seine Solo-Performances oder sein aufregendes Duo mit dem Klarinettisten und Saxophonisten Don Byron. Auch seine Liste der musikalischen Kollaborationen ist gleichermaßen endlos wie prominent – und dadurch natürlich auch höchst beeindruckend; Esperanza Spalding, Terri Lyne Carrington, Wadada Leo Smith, Greg Osby, Wallace Roney, Nicole Mitchell, Steve Turre, Cameron Brown oder etwa Schlagzeuger Nasheet Waits.

Hank Roberts | Cello
Aruan Ortiz | Piano
Matt Wilson | Schlagzeug

Ausverkauft! Zavamasi feat. Olombelo Ricky

Das Konzert ist ausverkauft!

Zavamasi ist ein World Music Projekt. Sein Motor sind die beiden Perkussionisten Olombelo Ricky, dessen Sohn Miaro Tanjona aus Madagaskar und ihr Freund der Schlagzeuger Alex Schildhauer aus Berlin. Um sie haben sich Musiker aus Holland, Spanien, Deutschland und Madagaskar zu einem globalen Netzwerk vereint. Alle Mitglieder des Kollektivs glauben an die spirituelle Heil-Kraft der Musik. Ihre gemeinsame Musik verbindet afrikanische Rhythmen, indonesische Einflüsse und Europäische Liedformen mit afroamerikanischer Musik.

Die Wurzeln des Projekts reichen zurück bis zum “Madagaskar Festival” 2013 in Weinheim an der Bergstraße. Seitdem treffen sich die Musiker von der Insel, wo der Pfeffer wächst (und die beste Vanille) immer wieder mit Ihren deutschen Freunden. Während einer gemeinsamen Europa-Tour entstand die Grundlage für “Zavamasi”. Selbst in der Corona-Pandemie riss der Kontakt nicht ab. Über 9.000 Kilometer hinweg produzierte Zavamasi per Internet mehrere Songs. Nun endlich können die Musiker vom anderen Ende der Welt mit ihren europäischen Freunden ihre Idee der “Musik als Seelennahrung” live erlebbar machen. Außer in Weinheim und Darmstadt ist “Zavamasi” nur noch in Berlin, Paris und in Rotterdam zu hören.

Olombelo Ricky | Perkussion, Gesang
Miaro Tanjona | Perkussion, Gesang
Njaka | Gitarre, Bass
Alberto Menendez | Tenorsaxophon, Querflöte
Georg Wende | Keyboard, Piano
Teun Creemers | Bass, Ngoni
Claus Boesser-Ferrari | Gitarre, FX
Alex Schildhauer | Schlagzeug

Eine Veranstaltung von Beyond Blue Connection/Creactiv e.V. in Zusammenarbeit mit dem Jazzinstitut Darmstadt

Foto: Peter Gerhard/Jazzinstitut 2015©

Bessunger Jam Session mit “Space & Time Connection”

Sie ist wieder da – die Bessunger Jamsession – mit neuem, leicht verändertem Konzept

Nach fast dreijähriger “Coronapause” treffen sich ab Januar, an jedem letzten Freitag im Monat, wieder improvisierende Musiker:innen zum lockeren Jammen im Gewölbekeller des Jazzinstituts.

Anders als zuvor plant der veranstaltende Förderverein Jazz keine offene Session bei der anwesende Musiker:innen einfach einsteigen können. Wenn man sich an der Session beteiligen möchte, muss man im Voraus die verantwortlichen Beteiligten (die Hausband für diesen Abend) kontaktieren. Dies kann man per E-Mail an session@foerderverein-jazz.de tun. Die Hausband wird immer für 2 bis 3 Monate bzw. Sessions hintereinander engagiert.

“Dadurch hat die Hausband die Möglichkeit Dinge auszuprobieren, Kolleg:innen einzuladen, ein Motto zu bestimmen und somit eine Session jenseits der schon allzu oft gehörten Jazzstandards zu gestalten” sagt das verantwortliche Vorstandsmitglied des Vereins, Uli Partheil.

Dieses neue Konzept soll in der ersten Jahreshälfte 2023 zunächst erprobt werden. Anschließend möchte es der Verein auswerten und darüber entscheiden, ob sich diese veränderte Form der beliebten Bessunger Jamsession im Gewölbekeller unterm Jazzinstitut bei Musiker:innen und Publikum bewährt hat.

Für die ersten beiden Sessions wird eine Besetzung um die beiden Darmstädter Musiker Hüseyin Köroglu und Uli Partheil verantwortlich sein.

Veranstalter der Bessunger Jamsession ist der “Verein zur Förderung des zeitgen. Jazz in Darmstadt e.V.”

Hausband: “Space & Time Connection” mit

Max Hübner | Schlagzeug
Minyeong Fischer | Bass/Gitarre
Josko Joketovic | Gitarre/Bass
Jens Knauf | Saxophon/Klarinette
Hüseyin Köroglu | Gitarre/Bass
Uli Partheil | Piano/Bass

Weitere Termine:

Fr. 24.02.23, 20:30 h, Gewölbekeller unterm Jazzinstitut

Heidi Bayer’s Virtual Leak

Heidi Bayers Virtual Leak bildet für die Bandleaderin, Trompeterin und Komponistin den  idealen Ausgangspunkt,  ihre kompositorischen Ideen für reduzierte Besetzung zu entwickeln und einen Ort des gemeinsamen Erfindens, Verwerfens und Verquickens am Puls der Zeit zu kreieren.

Im Spätsommer 2018 von der WahlKölnerin gegründet, hat die Band  ohne Harmonieinstrument im März 2020 ihr DebutAlbum „Virtual Leak“ (Tangible Music) herausgebracht. Die dort veröffentlichten Kompositionen offenbaren eine große Spielwiese aus ausgefeilter Komplexität und Detailreichtum, geistreichen Verdichtungen und spielerischer Verve.

Organische Melodien, hier und da spielerisch verschachtelt und kontrapunktisch verarbeitet, münden in kontrastreichen Passagen. Harmonie im klassischen Sinne geht im wahrsten Sinne des Wortes flöten  und ist trotzdem immer präsent, mal subtiler, mal dynamischer, aber doch immer zum Greifen nah. Rhythmisch fließend, gespickt mit Überraschungen und Wendungen, jedoch immer im Sinne der Melodie denkend bilden „Virtual Leak“ eine Band, in der sich klassische JazzElemente und freie Ausdrucksformen nicht ausschließen,  sondern gegenseitig die Klinke in die Hand drücken.

Heidi Bayer | Trompete, Flügelhorn
Johannes Ludwig | Altsaxophon
Lisa Wulff | Kontrabass
Karl Degenhardt | Schlagzeug

Diese Veranstaltung wird unterstützt durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V. im Rahmen von Jazz Connects Rhein-Main

Kancha Lanka Koalition

Die Kancha Lanka Koalition aus Berlin vereint spieltenergiegeladene und emotional direkte Musik mit vielfältigen Einflüssen und umschifft dabei elegant alle Klischees. Verschachtelte Grooves und verwinkelte Melodien, eckig und fließend, strukturiert und improvisiert, reich an Farben, Texturen und Aromen – Kancha Lanka ist bangla (bengalisch) und bedeutet grüne Chili.

Richard Koch | Trompete
Rafael Espinoza | Bassgitarre
Javier Reyes | Schlagzeug
Julian Datta | Gitarre

Eine Veranstaltung des Förderverein Jazz e.V. im Rahmen des dazz – Jazz Winter Darmstadt 2023

Foto: Peter Gerhard/Jazzinstitut 2015©

Bessunger Jamsession

Sie ist wieder da – die Bessunger Jamsession – mit neuem, leicht verändertem Konzept. Nach fast dreijähriger “Coronapause” treffen sich ab Januar 2023, an jedem letzten Freitag im Monat, wieder improvisierende Musiker:innen zum lockeren Jammen im Gewölbekeller des Jazzinstituts.

Anders als zuvor plant der veranstaltende Förderverein Jazz keine offene Session bei der anwesende Musiker:innen einfach einsteigen können. Wenn man sich an der Session beteiligen möchte, muss man im Voraus die verantwortlichen Beteiligten (die Hausband für diesen Abend) kontaktieren. Dies kann man per E-Mail an session@foerderverein-jazz.de tun. Die Hausband wird immer für 2 bis 3 Monate bzw. Sessions hintereinander engagiert.

“Dadurch hat die Hausband die Möglichkeit Dinge auszuprobieren, Kolleg:innen einzuladen, ein Motto zu bestimmen und somit eine Session jenseits der schon allzu oft gehörten Jazzstandards zu gestalten” sagt das verantwortliche Vorstandsmitglied des Vereins, Uli Partheil.

Dieses neue Konzept soll in der ersten Jahreshälfte 2023 zunächst erprobt werden. Anschließend möchte es der Verein auswerten und darüber entscheiden, ob sich diese veränderte Form der beliebten Bessunger Jamsession im Gewölbekeller unterm Jazzinstitut bei Musiker:innen und Publikum bewährt hat.

Für die ersten beiden Sessions wird eine Besetzung um die beiden Darmstädter Musiker Hüseyin Köroglu und Uli Partheil verantwortlich sein.

Hausband: “Space & Time Connection” mit

Max Hübner | Schlagzeug
Minyeong Fischer | Bass/Gitarre
Josko Joketovic | Gitarre/Bass
Jens Knauf | Saxophon/Klarinette
Hüseyin Köroglu | Gitarre/Bass
Uli Partheil | Piano/Bass

Nächster Termin, Freitag, 24.02.23, 20:30 Uhr, Gewölbekeller unterm Jazzinstitut

Veranstalter der Bessunger Jamsession ist der Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz in Darmstadt e.V.

Derek Plays Eric

Das Trio Derek Plays Eric besteht seit Anfang 2015 und ist eine hervorragende Live-Band, die virtuose Stilsicherheit mit Humor und zeitgemäßer Anknüpfung an Bekanntes in einer so intelligenten wie energiegeladenen Performance verbindet.

Grundidee war die nur halb unernst gemeinte Frage eines Kollegen, wie wohl seine beiden  britischen Lieblingsgitarristen der 60er, Derek Bailey und Eric Clapton, zusammen  geklungen hätten. Ursprünglich wurde dieses Gedankenexperiment in einer handfesten Konfronation von offener Improvisation mit mehr und auch weniger bekanntem Material (Mingus, Ellington, Howlin’ Wolf, Freddie King, Jack Bruce, McLaughlin, Gentle Giant) sowie Eigenkompositionen umgesetzt (z.B. dem gemeinschaftlichen neutönerischen Klangkonzept “Elementarfelder”). Neueres Material zielt auf eine etwas abstraktere Stimmung, mit erhöhtem Anteil von zeitgenössischem Jazz und Noise-Elementen in den Eigenkompositionen neben Fremdmaterial von Dave Holland, Paul Motian, Lennon/McCartney und wiederum Gentle Giant. Eine besonders international positiv aufgenommene CD erschien 2018 auf dem Jazzwerkstatt Label.

Andreas Willers | Gitarre
Jan Roder | Bass
Christian Marien | Schlagzeug

JazzTalk 142: The Clarinet Trio

Eine lange Weile ist es her, dass der letzte JazzTalk im Jazzinstitut Darmstadt stattfand. So lange, dass wir erst noch einmal die korrekte Nummerierung recherchieren mussten. Es ist tatsächlich die 142. Ausgabe des beliebten Mischformats aus Musikkonzert und intensiv-ausführlichem Musikergespräch zwischen den beiden Konzertteilen. Der Berliner Saxophonist und Bassklarinettist Gebhard Ullmann war in den letzten Jahren bereits dreimal in der JazzTalk-Reihe vertreten.

Aber was heißt das schon bei einer der herausragendsten und originellsten Jazzmusikerpersönlichkeiten Deutschlands. 65 Jahre alt ist Ullmann im vergangenen Jahr geworden, weit über 60 Produktionen hat er unter eigenem Namen oder als Co-Leader in seiner langen Karriere veröffentlicht. Allein sechs davon in den vergangenen 25 Jahren mit dem kongenialen The Clarinet Trio mit Jürgen Kupke und Michael Thieke. Ihre neueste CD “Transformations and Further Passages” erschien erst am 28. Oktober 2022 beim Londoner Label LEO-Records und ist eine Reise durch die Geschichte des deutschen Jazz der 1950er und 1960er Jahre, wie es sie in dieser Form noch nicht gegeben hat.

Neben vier Eigenkompositionen der Bandmitglieder erklingen Neuinterpretationen einiger Stücke von Joki Freund, Albert Mangelsdorff, Rolf und Joachim Kühn, Manfred Schoof, Karl Berger und Ernst Ludwig Petrowsky. Das Trio verneigt sich vor diesen Großen des deutschen Jazz, ohne aber im Respekt zu erstarren.

Ullmann hatte das Glück, mit vielen der Genannten persönlich zusammengespielt zu haben. Manche von ihnen sprach er direkt an und erhielt die originalen Partituren der Stücke. „Es war uns wichtig“, rekapituliert Ullmann, „diese Originale nicht nur zu spielen, sondern unsere eigenen, von uns entwickelten Techniken einzusetzen, um die Musik in einem neuen Kontext zu spielen.“

Gebhard Ullmann selbst sieht sich eindeutig als Nachfahre jener Generation von Musikern und nicht als letzter Teil von ihr. Es gelte anzuerkennen, betont er, dass diese Musiker in den 1950er Jahren in Deutschland völlig andere Kämpfe auszutragen hatten als jene, die wie er in den 1980er Jahren hinzukamen. Damals sei der Jazz auch noch viel dichter an der gesellschaftlich politischen Entwicklung dran gewesen als heute, so Ullmann. Er sei privilegiert gewesen, weil er schon eine fertige Kunstform vorgefunden habe.

Der Titel „Transformations & Further Passages“ trägt dem Umstand Rechnung, dass die genannten Musiker damals einerseits geografische Wege zurück gelegt haben, die weit beschwerlicher waren, als das heute der Fall ist, und andererseits auch musikalisch völlig neue Wege beschritten.

Eine Veranstaltung des Jazzinstitut Darmstadt im Rahmen des dazz – Jazz Winter Darmstadt 2023