Jazz im Institut

Konzertkeller_JIDIm akustisch exzellenten Gewölbekeller unter dem Jazzinstitut finden regelmäßig Konzerte statt. Freitags treten hier bekannte und noch weniger bekannte Musikerinnen und Musiker auf. Die Konzertreihe “JazzTalk” lädt regelmäßig, meist deutschsprachige Künstlerinnen und Künstler zum Gesprächskonzert. Daneben veranstaltet hier der Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz  in Darmstadt e.V. eigene Konzerte sowie jeweils am letzten Freitag des Monats die Bessunger Jam Session.

Jazzerinnen und Jazzer aus der Region nutzen den Konzertraum aber auch für Veranstaltungen in eigener Regie etwa für CD-Releases oder Präsentationen neuer Programme. In der Galerie im Dachgeschoss des Jazzinstituts sowie im Treppenhaus und im Gewölbekeller präsentieren wir wechselnde Ausstellungen Bildender Künstler und Fotografen mit Jazzbezug.

Upcoming Events

Upcoming | Archive: 2018 2017 2016 2015 2014
  • Fr
    24
    Nov
    2017

    Bessunger Jam Session

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Opener Band: Tune Up Quartett

    Anne Hess | Klavier
    Rüdiger Schwenk | Alt- und Sopransaxofon
    Udo Brenner | Bass
    Bülent Ates | Schlagzeug

    Anne Hess ist so etwas wie Darmstadts Antwort auf Marianne McPartland. Zwar entdeckte die Pianistin relativ spät ihre Leidenschaft für den Jazz, umso intensiver und ernsthafter befasste sich die ehemalige Musiklehrerin mit der Musik und den Persönlichkeiten ihrer Vorbilder Duke Ellington, Mary Lou Williams oder Thelonious Monk. Heute mit 84 Jahren zählt sie bereits zu den alten Hasen der Darmstädter Szene, die insbesondere mit ihrer Band Tune Up regelmäßig bei Auftritten ihren überaus eleganten Klavierstil entfaltet. Mit dem Saxophonisten Rüdiger Schwenk, dem Bassisten Udo Brenner und dem Schlagzeuger Bülent Ates hat sie die Unterstützung ebenso virtuoser wie routinierter Kollegen.  

    Den zweiten Set des Abends bestreiten auf Einladung des Fördervereins Jazz und des Jazzinstituts wie immer alle anwesenden Musikerinnen und Musiker in einer spontan inszenierten Session auf offener Bühne.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • So
    26
    Nov
    2017

    TRIANGO

    18 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    10,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]

    Astor Piazzolla im neuen Gewand

    Michael Distelmann | Kontrabass
    Sylvia Schade | Violine
    Christoph Kühnel | Klavier

    Triango nennt sich das neue Projekt der drei langjährigen musikalischen Weggefährten. Mit der ihnen eigenen Sensibilität nähern sie sich, wenn auch in ungewöhnlicher instrumentaler Besetzung, den Klassikern des Tango Nuevo aus der Feder des großartigen Bandoneonisten Astor Piazzolla. 

    Herausfordernde Kompostionen, denen sich die Musiker/innen stellen, die aber in der zeitgenössischen, eher offenen, Form des Tango Nuevo, dem mit Jazz und der Improvisation vertrauten Trio entgegen kommen.          

    Eine Veranstaltung der auftretenden Musiker*innen

  • Fr
    08
    Dez
    2017

    Alexander von Schlippenbach Trio

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets per e-mail reservieren

    JazzTalk 124: Drei Herren auf Winterreise

    Alexander von Schlippenbach | Piano
    Evan Parker | Sopransaxophon
    Paul Lytton | Schlagzeug


    Foto: AVS Promo ©

    Alexander von Schlippenbach geht schon seit 1970 mit seinem Trio auf Tournee. Dieses Trio ist wahrscheinlich das langlebigste des zeitgenössischen Jazz. Was vor 47 Jahren als Free-Jazz-Trio begann, lebt jedes Jahr für seine "Winterreise" auf und ist heute eine in der Perfektion ihres Zusammenspiels verschmolzene Einheit herausragender Solisten – die übrigens, als einzige Band überhaupt, bereits zum vierten Mal beim JazzTalk gastiert.

    Dass von Schlippenbach mit seinem Globe Unity Orchestra als einer der Free-Jazz-Pioniere Europas gilt, ist dabei nur die halbe Wahrheit: Neben freier Improvisation liegt ihm auch an der Tradition, wie er mit seiner Hommage an Thelonious Monk oder auch seinem preisgekrönten Album "Twelve Tone Tales" bewiesen hat.

    Der Brite Evan Parker ist einer der herausragenden zeitgenössischen Sopransaxophonisten des europäischen Jazz. Ursprünglich studierte Parker Botanik, bevor er und seine Mitstreiter, Gitarrist Derek Bailey und Schlagzeuger Tony Oxley, ab Mitte der 1960er Jahre durch radikale Experimentierfreudigkeit den britischen Jazz ähnlich revolutionierte wie die Beatles oder die Stones die Popmusik.

    Der britische Schlagzeuger Paul Lytton ersetzt bei dieser Tournee erstmals Paul Lovens. Auch Lytton spielt sowohl mit Parker als auch mit von Schlippenbach in unzähligen Formationen und Besetzungen zusammen, deren verbindendes Element es stets war und ist, die Ufer der freien Improvisation auszuloten. Der inzwischen 70jährige wird nicht müde neue Klänge auch mit weit jüngeren Kollegen wie dem Trompeter Nate Wooley oder dem Saxophonisten Ken Vandermark zu erkunden. Hier aber bewegt er sich ebenso souverän im Feld noch weitaus erfahrenerer Kollegen.

    Den JazzTalk führt Wolfram Knauer. Darin wird er mit den Musikern ein wenig über Jazztradition sprechen, über die "Spontaneous Music" und über sich wandelnde Identitäten europäischer Jazzmusiker. 

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt

  • Fr
    15
    Dez
    2017

    Uwe Oberg & Heinz Sauer

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Sanfte Gründe, aber sehr überzeugend

    Heinz Sauer | Tenorsaxophon
    Uwe Oberg | Posaune

    Foto: Frank Schindelbeck ©

    Heinz Sauer und Uwe Oberg spielten über die Jahre immer wieder miteinander, als Duo oder im Quartett. Im Juni 2017 folgte ein Konzert auf dem altehrwürdigen Festival in Peitz, danach Aufnahmen beim RBB Berlin. Im Dezember 2017 erscheint ihre erste CD "Sweet Reason" (Jazzwerkstatt). Heinz Sauer gehört zu den maßgeblichen europäischen Jazzmusikern, seit den 1950er Jahren belebt er mit seinem rauen, ungeschminkten Sound die Musikszene.

    "Wenige Jazzmusiker vermögen ihre Tonbildung mit einer so ununterbrochenen Intensität aufzuladen wie Sauer: Die Töne werden herausgestoßen oder fließen breiig weg wie glühende Lava, sie glitzern eben noch und sind im nächsten Moment fahl, sie sind weich und schön oder werden mit Überblasfarben bis zur Doppeldeutigkeit verändert", schreibt der Musikkritiker Ulrich Olshausen. Heinz Sauer hat zahlreiche Preise erhalten und CDs veröffentlicht.

    Für Radiojournalist Ottmar Klammer vom ORF ist "Uwe Oberg (ist) einer der Wenigen, der amerikanische und europäische Improvisationsmusik tatsächlich zu verbinden vermag; einer der interessantesten Pianisten am gefährlichen Terrain zwischen Neuer Musik und freiem Jazz, der vor allem durch seine ökonomische Spielweise besticht."

    Uwe Oberg hat zahlreiche CDs eingespielt und erhielt 2007 den Hessischen Jazzpreis. Seine CD "WORK" wurde vom britischen Musikmagazin The Wire unter die Top 50 Releases of 2015 gewählt.

    Bei Konzerten spielen die beiden eigene Kompositionen als auch Monk oder Ellington; vor allem begeben sie sich - wie auf ihrer ersten gemeinsamen CD "Sweet Reason" - jedoch auf das Terrain der freien Improvisation: Die meisten Stücke sind aus dem Moment entstanden.  

    Musikbeispiel von Oberg / Sauer auf Soundcloud

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    22
    Dez
    2017

    Bessunger X-mas Jam Session

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Opener Band: Das Vorstandstrio

    TBC | Sopransaxofon
    TBC | Bass
    TBC | Schlagzeug

    Die Bessunger Jam Session feiert Weihnachten. Traditionell wird die letzte Session des Jahres vom erst kurz zuvor frisch gewählten Vorstandstrio und weiteren musikalischen Gästen eingeleitet. Wer das Vorstandstrio letztendlich bilden wird, steht erst nach den Wahlen am 27. November fest. Bislang gelang die Bandbildung inklusive Sondierungen aber immer in kürzester Zeit. Anschließend laden der Förderverein Jazz e.V. und das Jazzinstitut Darmstadt Musikerinnen und Musiker am letzten Freitag des Monats zum zwanglosen Musizieren vor Publikum bei freiem Eintritt.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    29
    Dez
    2017

    Outline 17

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Outline 17 switch-over to eighteen

    Anke Schimpf | Alto, Soprano, Querflöte
    Frauke Kühner | Tenorsaxophon
    Christian Ries | Gitarre
    Uli Partheil | Klavier
    Jürgen Wuchner | Kontrabass
    Holger Nesweda | Schlagzeug

    Foto: Peter Gerhard ©

    Häufig wird die Zeit "zwischen den Jahren" auch als kulturelle Saure-Gurken-Zeit wahrgenommen. Und damit die Darmstädterinnen und Darmstädter garnicht erst in den Feiertags-Blues verfallen, organisiert der Förderverein Jazz e.V. ein Konzert zum stimmungsvollen Jahresausklang 2017. 

    Mit dabei ist, neben den bekannten Säulen der Darmstädter Jazzszene wie Uli P. und Jürgen W., Darmstadts Sister-City-Delegate Anke Schimpf, die Darmstadts Fahnen im Februar 2018 musikalisch beim Tricentennial der neuen Partnerstadt San Antonio im fernen Texas hochhalten wird.  Außerdem agieren als Teil von Outline 17 mit Tenorsaxophonistin Frauke Kühner und dem Gitarristen Christian Ries zwei weitere Gewächse der quitschfidelen Darmstädter Jazzszene. Unterstützung hat man sich nur am Schlagzeug von außerhalb geholt. Aber der Mannheimer Holger Nesweda arbeitet mittlerweile schon so lange hartnäckig an seiner musikalischen Eingemeindung als Heiner, dass diese im kommenden Jahr eigentlich unmittelbar bevorstehen sollte. 

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    12
    Jan
    2018

    DAS KONDENSAT

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets per e-mail reservieren

    YEAH!BANDS! Energien des Zwischenzustandes

    Gebhard Ullmann | Saxophone, Electronics
    Oliver Potratz | Bass, Electronics
    Eric Schaefer | Schlagzeug, Electronics

    Foto: Dovile Sermokas ©

    Die Band ist neben der Improvisation das beständigste musikalische Konzept des Jazz. Die Idee der Band stand schon am Beginn seiner über 100jährigen Geschichte. Identifizierbar, in fester Besetzung, mit eigenem Sound und unverwechselbarer Klangästhetik, ohne Hierarchie, ohne Heldenverehrung, frei, emanzipiert, als Gemeinschaft von gleichwertigen Individualisten.

    Mit der neuen Reihe YEAH! BANDS! feiert das Jazzinstitut Darmstadt 2018 diese zutiefst demokratische Idee mit außergewöhnlichen Konzerten. Den Auftakt macht das Berliner Trio DAS KONDENSAT, ein neues elektroakustisches Projekt, dessen Klangwelt sich zwischen rhythmischem Minimalismus, songorientierter Melodiosität sowie Noise und abstrakten Soundscapes bewegt. 

    Ein Kondensat entsteht beim Übergang eines Stoffes in einen anderen. Dieser hochkomplexe Prozess gibt Energie an die Umgebung ab. Es geht ums Eindampfen, Komprimieren und Verdichten. Lauter Vokabeln, die den Bandnamen des Trios von Gebhard Ullmann, Oliver Potratz und Eric Schaefer rechtfertigen und diese wahrlich neue Musik beschreiben.

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt,
    im Rahmen von DAzz- Jazz Winter Darmstadt 2018

  • Fr
    19
    Jan
    2018

    Joëlle Léandre & Sebastian Gramss

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Double the Double Bass VII

    Joëlle Léandre | Kontrabass
    Sebastian Gramss | Kontrabass

    Foto: Frank Schindelbeck ©

    Das Format dieser Konzertreihe, die der Kölner Weltklassebassist Sebastian Gramss ins Leben gerufen hat, ist ebenso simpel wie erprobt. Zwei Ausnahmekönner auf dem solistisch wie akustisch wohl schwierigsten Instrument des Jazz, dem Kontrabass, treffen improvisierend aufeinander. Das Austesten ihrer vermeintlich schwerfälligen Klangkörper und die vitale Lust am Experiment machen diese Konzerte zu unvergesslichen Ereignissen eindrucksvoller musikalischer Kommunikation. Die französische Kontrabassistin Joëlle Léandre gehört seit den 1970er Jahren zu den originellsten und renommiertesten Akteuren der internationalen Jazzszene. 

    Léandre, deren Vorlieben auf Neue Musik und Improvisation gleichermaßen verteilt sind, studierte klassischen Kontrabass, war zunächst Mitglied in Pierre Boulez‘ Ensemble Intercontemporain, lernte Komposition bei John Cage, Morton Feldman oder Giacinto Scelsi, welche sie schließlich ermutigten solistisch mit dem Bass zu agieren. Dadurch öffnete sie sich immer stärker der freien Improvisation, bildete mit Irene Schweizer und anderen die Feminist Improvising Group und spielte auch mit Musiker*innen wie Derek Bailey, George Lewis, Anthony Braxton, Susie Ibarra oder Marilyn Crispell.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.,
    im Rahmen von DAzz - Jazz Winter Darmstadt 2018

  • Fr
    26
    Jan
    2018

    Bessunger Jam Session

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Opener Band: Mathieu Bech Q'tett

    Mathieu Bech | Klavier
    Axel Zajac | Gitarre
    Michael Haupt | Bass
    Tobias Haußmann | Schlagzeug

    Foto: Mathieu Bech ©

    Der Bremer Pianist und Schlagzeuger Mathieu Bech, der nach seinem Studium in Frankfurt, u.a. bei Christoph Spendel wieder in Norddeutschland lebt, ist musikalisch breit aufgestellt. Er spielte unter anderem als Schlagzeuger mit Big Bands in der Alten Oper und im Sendesaal des Hessischen Rundfunks, gab Klavierabende in Frankfurt, spielte im Duo und im Trio beim Jazzfest der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt und begleitete dort Filme im deutschen Filmmuseum. Seine Mitmusiker sind allesamt ausgezeichnete Solisten, darunter Gitarrist Axel Zajac, der mit seiner deutsch-tschechischen Band Malstrom 2015 den renommierten Europäischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis erhielt, der Kasseler Bassist Michael Haupt und der aus Oldenburg stammende Schlagzeuger Tobias Haußmann.    

    Anschließend laden der Förderverein Jazz e.V. und das Jazzinstitut Darmstadt Musikerinnen und Musiker am letzten Freitag des Monats zum zwanglosen Musizieren vor Publikum bei freiem Eintritt, das diesmal unter dem vielschichtigen Motto EXPERIMENTAL JAZZ stehen soll.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    09
    Feb
    2018

    Tobias Hoffmann Trio

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Der Weltklassegitarrist aus Nippes

    Tobias Hoffmann | Gitarre
    Frank Schönhofer | Bass
    Etienne Nillesen | Schlagzeug

    Foto: Tobias Hoffmann ©

    Tobias Hoffmann als "derzeit wahrscheinlich besten Jazzgitarristen Deutschlands" zu bezeichnen, wie mancher Journalist hingerissen schreibt, wird weder ihm noch der Wirklichkeit gerecht. Denn irgendwie ist Tobias Hoffmann mehr als nur Jazzgitarrist. Er ist ein Weltklassegitarrist aus Köln-Nippes. Der einzige zumal. Und wie schrieb doch das Eclipsed Magazin so treffend? „Völlig Jazz befreit und doch zu hundert Prozent Jazz.“

    Ein Wandler zwischen den musikalischen Welten, ein schalkhafter Gaukler, ein Till Eulenspiegel der zeitgenössischen, populären Musik, ein braver Soldat Schwejk des Jazz; ebenso leichtfüßig und gewitzt in der Art sich musikalische Fragmente anderer für seine eigene Musik anzueignen, wie augenzwinkernd-symphatisch in der Präsentation.  Achso, ja ... Tobias Hoffmann ist mit seinen Bands zweifacher Preisträger des Neuen Deutschen Jazzpreis Mannheim, erhielt 2015 den ECHO Jazz (Gitarre Jazz national) mit seinem Trio für das Album "11 Famous Songs Tenderly Messed Up“, dann 2016 auch den WDR-Jazzpreis in der Kategorie Improvisation. Mögen tun sie ihn also auch noch alle - das Publikum, die Kritiker und die Juroren. Wahrscheinlich also sogar das Darmstädter Publikum.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    16
    Feb
    2018

    LISBETH QUARTETT

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets per e-mail reservieren

    YEAH!BANDS! Kein Prinzessinnenjazz, aber ausgesprochen graziös!

    Charlotte Greve | Altsaxophon
    Manuel Schmiedel | Klavier
    Marc Muellbauer | Kontrabass
    Moritz Baumgärtner | Schlagzeug

    Foto: Annika Nagel ©

    Die Band ist neben der Improvisation das beständigste musikalische Konzept des Jazz. Die Idee der Band stand schon am Beginn seiner über 100jährigen Geschichte. Identifizierbar, in fester Besetzung, mit eigenem Sound und unverwechselbarer Klangästhetik, ohne Hierarchie, ohne Heldenverehrung, frei, emanzipiert, als Gemeinschaft von gleichwertigen Individualisten.

    Mit der neuen Reihe YEAH! BANDS! feiert das Jazzinstitut Darmstadt 2018 diese zutiefst demokratische Idee mit außergewöhnlichen Konzerten. Im Februar kommt nun das zwischen den Metropolen New York und Berlin pendelnde Lisbeth Quartett endlich in den Gewölbekeller des Jazzinstituts. 

    Ende Oktober 2017 erschien There Is Only Make (Traumton Records), das neue Album, welches mehr aus dem Bandprozess heraus entstanden ist als frühere Studioproduktionen der Band, wie Bandleaderin Charlotte Greve berichtet. Sie vergleicht den Prozess der vier Musiker*innen mit der Arbeitsweise eines Malers, der nach und nach Details und Tiefe seines Bildes entwickelt. Das Ergebnis sind vielschichtige Stücke, die zwischen ruhigen Passagen und kräftigen Steigerungen oszillieren. Melodische Bögen und klare Formen, subtiles Zusammenspiel und moderne Haltung zeigen Gestaltungswillen und Charakter. Greves hintergründige, teils lyrische Kompositionen sind im besten Sinne zeitlos, vereinen Tiefgang, unaufdringliche Leichtigkeit und weite Spannungsbögen.

    Der leuchtende, schwebende Ton von Charlotte Greves Alt-Saxophon, ihre klaren bis verschlungenen Modulationen werden von ihren profilierten Partnern beflügelt. Marc Muellbauers distinguierte Basslinien sind viel mehr als nur Grundierung, Pianist Manuel Schmiedel kreiert phantasievolle Panoramen und Soli, Moritz Baumgärtners unkonventionelles, klangvoll-dynamisches Schlagzeugspiel befeuert rhythmische Finessen. Aus all dem entsteht der innige, pointierte und graziöse Sound des Lisbeth Quartetts.

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt

  • Fr
    16
    Mrz
    2018

    Fly Magic

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets per e-mail reservieren

    YEAH!BANDS! Rockin' music with a jazzy attitude

    Timo Vollbrecht | Tenorsaxophon/Klarinette/effects
    Keisuke Matsuno | Gitarre
    Martin Nevin | Kontrabass
    Jason Burger | Schlagzeug

    Foto: Tayla Nebesky ©

    Die Band ist neben der Improvisation das beständigste musikalische Konzept des Jazz. Die Idee der Band stand schon am Beginn seiner über 100jährigen Geschichte. Identifizierbar, in fester Besetzung, mit eigenem Sound und unverwechselbarer Klangästhetik, ohne Hierarchie, ohne Heldenverehrung, frei, emanzipiert, als Gemeinschaft von gleichwertigen Individualisten.

    Mit der neuen Reihe YEAH! BANDS! feiert das Jazzinstitut Darmstadt 2018 diese zutiefst demokratische Idee mit außergewöhnlichen Konzerten. Im März kommt nun mit der deutsch-amerikanischen Band Fly Magic eine der der großen postiven Überraschungen des vergangenen Jahres mit neuer CD im Gepäck nach Darmstadt. 

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt

  • Fr
    30
    Mrz
    2018

    Bessunger Jam Session

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Opener Band: Gebrüder Lux feat. Hanna Faller

    Hanna Faller | Gesang
    Pablo Bischoff | Gitarre
    Jan Philipp Kluck | Trompete
    Crisóbal Gonzales | Bass
    Enrico Bischoff | Schlagzeug


    Foto: Gebrüder Lux Promo ©

    Die Darmstädter "Gebrüder Lux" liefern eine liquide Melange aus lebendigen Melodien und Raum zur ausufernden Improvisation. Die Melodien kommen meist aus dem Bossa Nova, gepaart mit südamerikanischen und andalusischen Harmonien und Rhythmen. Die Brüder Pablo (Gitarre) und Enrico (Schlagzeug) Bischoff  haben mit dem Trompeter Jan Philipp Kluck und dem Bassisten Cristóbal Gonzalez eine recht eigenwillige Art entwickelt ihre Stücke darzubieten. Ergänzt werden sie durch die Stimme der Sängerin Hanna Faller. Mit ihr werden Eigenkompositionen sowie Standards unter anderem von Tom Jobim zu hören sein.

    Anschließend laden der Förderverein Jazz e.V. und das Jazzinstitut Darmstadt Musikerinnen und Musiker am letzten Freitag des Monats zum zwanglosen Musizieren vor Publikum bei freiem Eintritt, das diesmal unter dem vielschichtigen Motto LATINO JAZZ stehen soll.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.