Jazz im Institut

Konzertkeller_JIDIm akustisch exzellenten Gewölbekeller unter dem Jazzinstitut finden regelmäßig Konzerte statt. Freitags treten hier bekannte und noch weniger bekannte Musikerinnen und Musiker auf. Die Konzertreihe “JazzTalk” lädt regelmäßig, meist deutschsprachige Künstlerinnen und Künstler zum Gesprächskonzert. Daneben veranstaltet hier der Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz  in Darmstadt e.V. eigene Konzerte sowie jeweils am letzten Freitag des Monats die Bessunger Jam Session.

Jazzerinnen und Jazzer aus der Region nutzen den Konzertraum aber auch für Veranstaltungen in eigener Regie etwa für CD-Releases oder Präsentationen neuer Programme. In der Galerie im Dachgeschoss des Jazzinstituts sowie im Treppenhaus und im Gewölbekeller präsentieren wir wechselnde Ausstellungen Bildender Künstler und Fotografen mit Jazzbezug.

Upcoming Events

Upcoming | Archive: 2018 2017 2016 2015 2014
  • Fr
    22
    Jun
    2018

    Pieronczyk / Oestreich / Fischer

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Freundschaftliche Konversationen

    Adam Pieronczyk | Saxophon, Komposition
    Jan Oestreich | Bass
    Christian Fischer | Schlagzeug

    Foto: Ignacy Matuszewski©

    Adam Pieronczyk gehört zu den wichtigsten und kreativsten Musikerpersönlichkeiten der heutigen polnischen Jazzszene. Als Saxophonist, Komponist und Bandleader beeindruckt er sein Publikum wie die Musikkritik gleichermaßen und erhielt dafür zahlreiche Preise und Auszeichnungen.

    Pieronczyks kraftvolles und warmes Spiel verbindet Virtuosität, musikalischen Intellekt und Emotionalität in absolut eigenständiger und unverwechselbarer Weise. Seine herausragende musikalische Klasse machte ihn schnell zu einem gefragten Musiker. So arbeitete er mit Größen wie Miroslav Vitous, Sam Rivers, Leszek Mozdzer, Tomasz Stanko, Gary Thomas, Greg Osby, Archie Shepp, Ted Curson, Bobby McFerrin, Anthony Cox, Ed Schuller oder Joey Calderazzo. Seine internationale Konzerttätigkeit führte ihn zu Festivals und Tourneen in ganz Europa, Marokko, Israel, Brasilien, Mexiko und den USA. Zahlreiche preisgekrönte CD-Produktionen dokumentieren das überaus kreative und facettenreiche Schaffen.

    Mit dem Kontrabassisten Jan Oestreich und dem Schlagzeuger Christian Fischer verbindet Adam Pieronczyk eine langjährige tiefe Freundschaft. Die musikalische Zusammenarbeit begann bereits in den frühen 1990er Jahren. Ihre gemeinsam gegründete Formation „Temathé“ gehörte zu den interessantesten und eigenständigsten Jazzensembles ihrer Zeit. Das hochenergetische und expressive Zusammenspiel begeisterte Publikum wie Kritiker gleichermaßen, 1996 erschien die CD „Water Conversations“.

    Neben Club- und Festivalauftritten absolvierte „Temathé“ ausgedehnte Konzertreisen nach Polen, Frankreich, Luxembourg sowie Belgien und arbeitete u.a. mit Archie Shepp, Ted Curson sowie Leszek Mozdzer zusammen. In den Folgejahren traten Adam Pieronczyk, Jan Oestreich und Christian Fischer immer wieder sowohl im Trio, als auch mit dem Pianisten Oliver Maas und Trompeter Daniel Schmitz auf.

    Unter dem Titel „Conversations“ präsentieren Adam Pieronczyk, Jan Oestreich und Christian Fischer nun ihr neues Programm.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Mo
    25
    Jun
    2018
    Sa
    30
    Jun
    2018

    27. Darmstädter Jazz Conceptions

    ganztägig

    Bessunger Knabenschule
    Informationen und Teilnahmebedingungen

    Workshop, Sessions und Konzerte

    Der Sommerworkshop seit 1992

    Die Darmstädter Jazz Conceptions, 1992 zum ersten Mal durchgeführt, gehören heute zu den wichtigsten Jazzworkshops in Deutschland. Im Kulturzentrum Bessunger Knabenschule erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer keinen an ihr Instrument gebundenen Unterricht, sondern werden in gemischte Ensembles zusammengefasst, die unterschiedliche Stücke erarbeiten, sich mit Improvisation befassen, musikalische Abläufe planen und mit ihren Dozentinnen und Dozenten über die Philosophie von Jazz und improvisierter Musik diskutieren können. Auf diese Weise bieten die Jazz Conceptions die einmalige Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit professionellen Musikerinnen und Musikern etwas aus der Werkstatt des Jazz zu erfahren. Dazwischen besteht immer die Möglichkeit des individuellen Übens oder des lockeren Gesprächs in der nur für den Workshop geöffneten Cafeteria.

    An jedem Abend der Woche gibt es bei Sessions in verschiedenen Darmstädter Clubs die Gelegenheit, die Ergebnisse der täglichen Arbeit vor Publikum zu zeigen oder einfach nur spontan zu „jammen“. Gemeinsame Abschlusskonzerte runden die für alle Beteiligten ereignisreiche Woche ab.

    Die Dozentinnen und Dozenten 2018

    Die Darmstädter Jazz Conceptions sind nicht nur bei den Teilnehmenden beliebt, sondern auch bei den Unterrichtenden, welche besonders die kreative Atmosphäre schätzen, die an sechs Tagen das Kulturzentrum Bessunger Knabenschule mit jazzmusikalischem Leben füllt. Auch für die 27. Auflage 2018 wurden herausragende Dozentinnen und Dozenten gewonnen, die jeder für sich ihr eigenes Konzept, ihre eigene musikalische Sprache entwickelt haben, ob als Solist oder in der Gruppe, ob individuell oder im Kollektiv.

    Jürgen Wuchner (Künstlerischer Leiter) | Kontrabass
    Morris Kliphuis | Frenchhorn
    Lucía Martínez | Schlagzeug
    Uli Partheil (Jugendensemble) | Klavier
    Johannes Schmitz | Gitarre
    Matthias Schubert | Saxofon
    Henning Sieverts (Großensemble) | Kontrabass & Cello

    Das Jugendensemble 2018

    Seit 2017 gibt es während der Darmstädter Jazz Conceptions außerdem ein reines Jugendensemble für Teilnehmer/innen bis 22 Jahren. Die Leitung dieses zusätzlichen Ensembles übernimmt wieder der Darmstädter Pianist und Musikpädagoge Uli Partheil. Neben unzähligen Schulprojekten leitet Partheil seit vergangenen Jahr auch das 1. Darmstädter Jugend-Weltmusikorchester.

    Das Großensemble 2018

    Jeweils am späten Nachmittag fasst ein “Orchesterworkshop” sämtliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem vielköpfigen Großensemble zusammen, das mehr ist als eine gewöhnliche Bigband. Der international renommierte Münchner Kontrabassist und Cellist Henning Sieverts leitet in diesem Jahr diese große Besetzung.

    Die Sessions und Abschlusskonzerte 2018

    Von Montag bis Donnerstag finden an unterschiedlichen Orten in Darmstadt die legendären Sessions der Teilnehmerinnen und Teilnehmer statt. Gemeinsam mit dem einen oder der anderen Dozentin wird hier unter Live-Bedingungen ausprobiert, was tagsüber erlernt wurde.

    Montag, 25. Juni 2018: Session I im HoffArt Theater, Lautenschlägerstraße (www.hoffart-theater.de), Beginn: 20.30 Uhr

    Dienstag, 26. Juni 2018: Session II in Die Klause, „Essen auf Rädern“ am Hauptbahnhof (essbaresdarmstadt.de/die-klause), Beginn: 20.30 Uhr

    Mittwoch, 27. Juni 2018: Session III im Schlosskeller Darmstadt, im Schloss (www.schlosskeller-darmstadt.de), Beginn: 20.30 Uhr

    Donnerstag, 28. Juni 2018: Session IV im Gewölbekeller unterm Jazzinstitut (www.jazzinstitut.de), Beginn: 20.30 Uhr

    Bei den beiden Abschlusskonzerten am Freitag und Samstag in der Halle der Bessunger Knabenschule kommen dann die erarbeiteten Konzertprogramme der unterschiedlichen Ensembles, des Großensemblesund des Jugendensembles zum Vortrag. Traditionelles Highlight ist zum Abschluss der 27. Darmstädter Jazz Conceptions das Konzert der Dozentenband am späten Samstagabend.

    Freitag, 29. Juni 2018: Abschlusskonzert der Ensembles (Leitung: Morris Kliphuis, Lucia Martinez, Johannes Schmitz, Mathias Schubert und Jürgen Wuchner) in der Bessunger Knabenschule (www.knabenschule.de), Beginn: 20 Uhr

    Samstag, 30. Juni 2018: Abschlusskonzert des Jugendensembles (Leitung: Uli Partheil), Großensemble (Leitung: Henning Sieverts) und Dozentenkonzert in der Bessunger Knabenschule (www.knabenschule.de), Beginn: 19.30 Uhr

    Die Darmstädter Jazz Conceptions sind eine Gemeinschaftsveranstaltung des Kulturzentrums Bessunger Knabenschule und des städtischen Jazzinstituts Darmstadt.

    Mit freundlicher Unterstützung der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.

  • So
    08
    Jul
    2018

    Wilson de Oliveira Quartett

    18 h

    Bessunger Jagdhof, bei schlechtem Wetter im Jagdhofkeller
    Eintritt frei

    Bessunger Jagdhof Openair I und Open Gallery im Jazzinstitut

    Wilson de Oliveira | Saxophon
    Dieter Kociemba | Gitarre
    Uli Schiffelholz | Schlagzeug
    Jürgen Wuchner | Bass

    Auch in diesem Jahr gibt es wieder bei freiem Eintritt zwei sommerliche Konzerte unter den schattigen Platanen des Bessunger Jagdhofs. Während der Fördeverein Jazz e.V. für die Auswahl der musikalischen Gäste verantwortlich zeichnet, übernimmt das Resto Bellville die Bewirtung der Besucherinnen und Besucher mit ausgewählten Köstlichkeiten der französischen Küche.

    Wie schon im vergangenen Jahr lädt das Jazzinstitut parallel zu einem Tag der Offenen Türe ein. Am 8. Juli wird dabei letztmalig die Ausstellung mit Zeichnungen und Gemälden von Walter A. Schmidt in der Jazzgalerie gezeigt. Doris Schröder vom Jazzinstitut bietet dazu eigens ab 17 bis 20 Uhr Führungen durch die Ausstellug an.

    Der Tenorsaxophonist und Klarinettist Wilson de Oliveira Quartett gehört schon seit Jahrzehnten zur Rhein-Main Jazzszene. Nach dem Studium für klassische Klarinette und Komposition wechselte de Oliveira zur hr-Bigband, für die er sowohl als herausragender Solist als auch als Arrangeur tätig war. Seit seiner Pensionierung ist er regelmäßiger Gast auch in Darmstadt. Gemeinsam mit Thomas Cremer, hat er die Leitung der Frankfurt Jazz Big Band übernommen und tritt mit der Frankfurt Jazz Connection auf.

    Mit einem Quartett aus Darmstädter und Frankfurter Musikern spielt er modernen Jazz mit Einflüssen des perkussiven Candombe aus Uruguay.  Was für die Argentinier der Tango und für die Brasilianer der Samba, ist für die Uruguayer der Candombe, der durch die afrikanischen Sklaven nach Südamerika kam. Der Candombe wurde mittlerweile sogar ins Weltkulturerbe aufgenommen. 

    Eine Veranstaltung des Förderverein Jazz e.V. und dem Resto Belleville

  • So
    05
    Aug
    2018

    Christoph Schöpsdau's Organtic

    18 h

    Bessunger Jagdhof, bei schlechtem Wetter im Jagdhofkeller
    Eintritt frei

    Bessunger Jagdhof Openair II und Open House im Jazzinstitut

    Auch in diesem Jahr gibt es wieder bei freiem Eintritt zwei sommerliche Konzerte unter den schattigen Platanen des Bessunger Jagdhofs. Während der Fördeverein Jazz e.V. für die Auswahl der musikalischen Gäste verantwortlich zeichnet, übernimmt das Resto Bellville die Bewirtung der Besucherinnen und Besucher mit ausgewählten Köstlichkeiten der französischen Küche.

    Jan Beiling | Saxophon
    Sven Claussen | Gitarre
    Christoph Schöpsdau | Orgel
    Jens Biehl | Schlagzeug

    Jazzy, groovy, soulful: Bei "Organtic" geht die Musik direkt durch den Bauch in die Beine. Blues und Funk, Cannonball Adderley und James Brown, Michael Brecker und Marvin Gaye verschmelzen zu einer aufregenden Mischung, hinzu kommen zahlreiche  Eigenkompositionen. Ein funky Saxophon, coole Gitarrenlicks, eine blubbernde Orgel und Mr. Groove himself am Schlagzeug sorgen für einen heißen Konzertgenuss! 

    Wie schon im vergangenen Jahr lädt das Jazzinstitut paralell zu einem Tag der Offenen Türe ein. Neben öffentlichen Führungen durch Europas größtes Jazzarchiv wird am 5. August auch die neue Ausstellung "Local Arts II" mit Skulpturen und Gemälden von Hardy "Meister" Zech und Holger Henning in der Jazzgalerie und im Gewölbekeller unter dem Jazzinstitut eröffnet.

     Eine Veranstaltung des Förderverein Jazz e.V. und dem Resto Belleville

  • Fr
    10
    Aug
    2018

    Matthias Vogt Trio

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Party Next Door

    Matthias Vogt | Piano, Komposition
    Andreas Büschelberger | Bass
    Volker Schmidt | Schlagzeug

    Foto: Matthias Vogt Promo©

    Markus Jäger im Darmstädter Echo:

    Seit fast 20 Jahren spielen Matthias Vogt, Andreas Büschelberger  und Volker Schmidt mittlerweile zusammen und sind längst eine feste Größe nicht nur in der hiesigen Jazz-Landschaft. Vogts träumerisch-melancholische Piano- und Synthesizer-Sounds, Büschelbergers treibender Bass und Schmidts prägnantes Schlagzeugspiel sind ein Garant für ebenso anspruchsvollen wie eingängigen Jazz mit Einflüssen aus Elektro, Funk und Pop.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    05
    Okt
    2018

    Holly Schlott 2 Spirits

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets reservieren unter jazz@jazzinstitut.de

    JazzTalk 125: Zwischen den Welten, zwischen den Geschlechtern

    Holly Schlott | C-Melody Saxophon
    Simon Anke | Fender Rhodes & Piano
    Christian Tschuggnall | Schlagzeug
    Thomas Stieger | Bass
    Benjamin Geyer | Synthesizer & programming

    Foto: Holly Schlott Promo©

    Mit 2 Spirits erfüllt sich Holly Schlott anlässlich seines 60. Geburtstages einen lang ersehnten Wunsch zur Vervollkommnung seines persönlichen Lebensweges als Musiker und Mensch. Die Geschichte dreht sich eigentlich um ein ganz spezielles Saxophon, das C-Melody-Tenor, denn mit ihm hat der Berliner Saxophonist, Dozent und Komponist Volker Schlott entdeckt, dass genau dieses Instrument seinen inneren Seelenzustand als offen lebende Transgender Person exakt verkörpert.

    Alle Aufnahmen auf der demnächst erscheinenden neuen CD "2 Spirts" (NRW Jazz) entstanden in den letzten fünf Jahren in nächtlichen, intuitiven Kompositions-Sessions zunächst am Keyboard. Später kamen dann alle anderen Instrumente hinzu, die Holly zunächst selbst eingespielte. Nun wurde das ursprünglich als Soloprojekt im eigenen Studio produzierte Album auf die Live Bühne geholt. Für die Release-Tour engagierte Holly Lieblings-Musiker, allesamt aus der Berliner Musik-Szene und mindestens eine Generation jünger als Holly Schlott.

    Transgender und Geschlechteridentitäten und deren Bedeutung für den eigenen künstlerischen und ästhetischen Musikansatz werden ein Thema des Gesprächs sein, dass Holly Schlott mit Wolfram Knauer nach der Pause zwischen den beiden Konzertteilen führen wird. Ein außergewöhnlich spannender JazzTalk erwartet das Publikum.

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt