Jazz im Institut

Konzertkeller_JIDIm akustisch exzellenten Gewölbekeller unter dem Jazzinstitut finden regelmäßig Konzerte statt. Freitags treten hier bekannte und noch weniger bekannte Musikerinnen und Musiker auf. Die Konzertreihe „JazzTalk“ lädt regelmäßig, meist deutschsprachige Künstlerinnen und Künstler zum Gesprächskonzert. Daneben veranstaltet hier der Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz  in Darmstadt e.V. eigene Konzerte sowie jeweils am letzten Freitag des Monats die Bessunger Jam Session.

Jazzerinnen und Jazzer aus der Region nutzen den Konzertraum aber auch für Veranstaltungen in eigener Regie etwa für CD-Releases oder Präsentationen neuer Programme. In der Galerie im Dachgeschoss des Jazzinstituts sowie im Treppenhaus und im Gewölbekeller präsentieren wir wechselnde Ausstellungen Bildender Künstler und Fotografen mit Jazzbezug.

Upcoming Events

Upcoming | Archive: 2017 2016 2015 2014
  • Fr
    03
    Mrz
    2017

    HORNBEEF

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Choräle in flirrender Freigeistigkeit

    03-03_hornbeefJérôme Bugnon | Posaune
    Richard Koch | Trompete
    Kay Lübke | Schlagzeug
    DJ Illvibe | Turntables

    "Freiheit! Schnell, jetzt!", wird Jérôme Bugnon gedacht haben, der die letzten 10 Jahre mit seiner Band SEEED die größten Bühnen Deutschlands und Europas bespielt hat. Um der zwingenden Disziplin dieser straff durcharrangierten Power-Liveband mal zu entkommen, gründete er in einer schnellen Aktion die Band „HORNBEEF“ und nahm mit dem Quartett 2014 die erste Platte "Night On Earth“ auf.

    Dafür holte der in Berlin lebende Schweizer Posaunist drei langjährige Freunde und musikalische Wegbegleiter von Format ins Studio, die genauso im großen Popzirkus wie in der Jazz-Szene zu Hause sind und in dieser Besetzung noch nie zusammen zu hören waren: Kay Lübke an den Drums, Richard Koch an der Trompete und DJ illvibe an den Turntables.

    Kay Lübke und Jerome Bugnon laufen sich schon seit fast 20 Jahren immer wieder über den Weg. Manche Dinge brauchen eben Zeit. Kay Lübkes große Liebe ist Jazz in all seinen Formen, auch wenn seinen Wurzeln bis zum Punkrock reichen. Mit Richard Koch verbindet Jérôme Bugnon eine lange musikalische Zusammenarbeit u.a. bei Olaf Ton, Stereo Lisa, Peter Fox und Miss Platnum. Illvibe kennt er seit den gemeinsamen frühen Seeed-Jahren, bevor der sich mehr aufs Produzieren mit den überaus erfolgreichen „The Krauts" (Peter Fox, Marteria) verlegte.

    Doch bei HORNBEEF sind wiedermal seine unnachahmlichen Qualitäten als "turntabelist" gefragt, die er immer wieder bei Konzerten mit "Christopher Rumble" oder mit seinem Vater, der Freejazz-Ikone Alex von Schlippenbach unter Beweis stellt. Die vielseitigen Vinylsounds geben den agilen Improvisationen von HORNBEEF den atmosphärischen Film- und Soundtrack-Charakter, der schnell Assoziationen weckt. Die elegischen, bestechend einfachen Choralthemen und Melodien der Horns sind ein starker Kontrapunkt zu den flirrenden, freien Passagen.

    Der Grundgedanke der Band, gemeinsam zu spielen, zu improvisieren mit völligem gegenseitigen Vertrauen, steht im Vordergrund und lässt den vier sprühenden Protagonisten hörbar alle Freiheiten. Mission erfüllt!

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    17
    Mrz
    2017

    TheBassTubation

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Public Rehearsal: Generalprobe vor Burghausen

    Ole Heiland | Piano, Gesang
    Johannes Weyrich | Gitarre
    Daniel Albrecht | Trompete, Fluegelhorn
    Jan Otto Heiland | Bass
    Maximilian F. Appel | Schlagzeug

    In einem Blind-Hör-Verfahren hat sich die Darmstädter Band The BassTubation gegen über 70 andere junge Jazzensembles aus ganz Europa durchgesetzt. Am 21. März reisen die fünf Jungs nach Niederbayern, um an der Endausscheidung des Europäischen Nachwuchs-Jazzpreises während der 48. Internationalen Jazzwoche Burghausen teilzunehmen. Heute tanken sie vor heimischem Publikum noch einmal Kraft bei einer öffentlichen Probe, die im Mittelpunkt eines intensiven Probenwochenendes steht. Anfang der Woche folgt dann ihr großer Auftritt beim mit 8.000 Euro dotierten Wettbewerbskonzert in der stets ausverkauften Burghauser Stadthalle. 

    Als ungewöhnlich besetztes Trio in der Darmstädter Jazzszene mit Tuba, Bass und Schlagzeug entstanden, spielt die junge Band moderne Kompositionen zum Denken und Fühlen. Um Trompete, Gitarre und den Bandnamen erweitert, verzichten The BassTubation seit drei Jahren und in fester Besetzung auf Standardjazz und spielen fast ausschließlich Eigenkompositionen. Komplexität, Klangfarbe und Stil variieren zwischen ausarrangiertem Jazz und Tuba-Funk. Der Einsatz diverser Stilmittel aus Clubmusic, Rock, Latin, Klassik sowie die wechselnde Instrumentierung mit Akkordeon, Flügelhorn und Piano verhalfen 2013 zum Stipendium des Darmstädter Musikpreises, mit dem sie ihr erstes Album finanzierten. Das zweite, 2016 erschienene Album enthält ausschließlich Eigenkompositionen und zeichnet den musikalischen Reifungsprozess der jungen Musiker eindringlich nach.

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt und der auftretenden Musiker

  • Fr
    24
    Mrz
    2017

    JazzTalk Double 121 Clara Haberkamp Orange Blossom & Ilona Haberkamp The New Coolnezz

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets reservieren

    Ein wirklich sehr cooles Mutter-Tochter-Verhältnis

    ilona-und-clara-haberkampIrgendwie hatten wir das so auch noch nicht bei einem JazzTalk. Klar, wir hatten Kinder und ihre Eltern gemeinsam auf der Bühne, etwa die Saxofonistin Carolyn Breuer mit ihrem Vater dem Pianisten und Posaunisten Hermann Breuer, Ignaz Dinné mit seinem Vater Ed Kröger – oder, unvergessen, die virtuose Organistin Barbara Dennerlein mit ihrem Vater Hans, der als expressiver Maler mit einer Ausstellung seiner Bilder zu Gast war.  

    Nach inzwischen über 120 JazzTalks, bei denen sich Wolfram Knauer zwischen den meist zwei Konzertteilen mit den musikalischen Gästen unterhalten hat, wird es Zeit auch einmal den musikalischen Rahmen aufzubrechen. Mutter und Tochter in concert. Nicht gemeinsam, weil doch musikalisch sehr eigenständig und unterschiedlich, sondern mit ihren jeweiligen Lieblingsbands – Clara Haberkamps Trio ‚Orange Blossom‘ vor, Ilona Haberkamps Band The New Coolnezz nach der Pause. Das gemeinsame Gespräch  dazwischen.

    Pianistin und Sängerin Clara (Jahrgang 1989) und Saxofonistin Ilona Haberkamp (Jahrgang 1957), Tochter und Mutter, teilen die Leidenschaft für den Jazz. Beide haben Jazz studiert. Ilona als eine der ersten weiblichen Studierenden am damals noch jungen Jazzstudiengang der Hochschule für Musik in Köln; Clara beendete im Herbst 2016 ihr Masterstudium Komposition an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater mit einer großen Komposition für die NDR Bigband.

    Teil1: Songs, so verführerisch und erbarmungslos wie das Leben

    haberkamp_clara_trio_christine_frenzl_3Clara Haberkamp | Piano und Gesang
    Dan Peter Sundland | E-Bass
    Tilo Weber | Schlagzeug 

    Auch mit ihrem dritten Album hat das Clara Haberkamp Trio ein unfassbar reifes Werk vorgelegt, obwohl die erst 27jährige Pianistin und Sängerin zur jüngsten Generation herausragender europäischer Jazzmusiker zählt. Das Wort Nachwuchs käme einem bei Clara allerdings nie in den Sinn, denn dazu hat sie sich einfach eine viel zu autarke, unverwechselbare Sprache als Bandleaderin und Komponistin angeeignet. In ihren Kompositionen, wie in deren Interpretation auf der Bühne findet sie eine ganz klare Antwort auf die Frage, was der jeweilige Song braucht. Die ganze Verführungskraft und Erbarmungslosigkeit des Lebens bahnt sich dann ihren Weg.

    Mehr denn je stellt sie mit ihrem neuen Programm "Orange Blossom" den Gesang in den Vordergrund. Ihre Stimme kann verträumt in der Melodie verweilen, aber auch kraftvoll in die Offensive gehen. Häufig geht sie bei Stücken voll ins Risiko, tritt mit beiden Beinen fest auf, um sich einen Song später bewusst für das ganz dünne Eis zu entscheiden. Improvisation ist für sie und ihre Kollegen, den norwegischen Bassisten Dan Peter Sundland und Schlagzeuger Tilo Weber, unverzichtbar. Nicht nur bei den Intros, im kollektivem Freispiel oder den solistischen Exkursen, sondern vor allem in der spontanen Gestaltung jeder Nuance ihrer Songs. Gänsehaut!

    „Ihr Wesen blüht und ihre Musik versprüht Authentizität vom ersten bis zum letzten Ton. Wenn man als Hörer in Haberkamps Klangkosmos eintaucht erfährt man unmittelbar die Hingabe und Wucht, mit der das Trio so spannungsgeladen kommuniziert.“
    Thomas J. Krebs (jazzzeitung.de)

    Clara Haberkamp bei Youtube.de

    Teil2: Die warmherzige Wiedergeburt des Cool

    the-new-coolnezz-webIlona Haberkamp | Alt- und Sopransaxofon
    Ack van Rooyen | Flügelhorn
    Frank Wunsch | Piano
    Paul G. Ulrich | Kontrabass
    Thomas Alkier | Schlagzeug

    Altsaxofonistin (und Musikwissenschaftlerin) Ilona Haberkamp, die unter anderem im vergangenen Jahr eine umfangreiche und opulente Anthologie der legendären Pianistin Jutta Hipp beim Musikverlag Bear-Family vorlegte, ist dem coolen Ansatz der 1950-60er Jahre verbunden. “Du klingst wie Paul Desmond“, hatte man ihr schon früh bestätigt. Ilonas Tonvorstellung, ihre Idee, die Intonation und die Zartheit ihres Spiels hätten Paul stolz gemacht, wird etwa dessen musikalischer Weggefährte, der legendäre Altist Herb Geller zitiert. Und so bleiben die meisten ihrer musikalischen Projekte dieser Cool-Stilistik eng verbunden, ohne dabei die eigene, warmherzige Charakteristik zu überdecken.

    In ihrem Quintett The New Coolnezz lässt Haberkamp dann auch ihr Instrument im vollendeten Einklang mit dem lyrischen Ton des niederländischen Flügelhornisten Ack van Rooyen (United Jazz & Rock Ensemble, WDR-Bigband, Quincy Jones) ertönen.

    Mit Thomas Alkier hat sie einen Schlagzeuger in die Band integriert, dessen Können und Spielwitz als frisch berufener Professor für Schlagzeug an der Essener Folkwang Universität der Künste außer Frage steht. Paul G. Ulrich, jahrelanger Bassist von Paul Kuhn, überzeugt über das harmonische Fundament hinaus durch swingende Basslinien und gestrichene, eigenwillige Basssoli. Der Kölner Pianist Frank Wunsch schließlich, bekannt durch seine Arbeit mit Lee Konitz, rundet mit seinem differenzierten und farbenreichen Spiel die wunderbare musikalische Reise des Quintetts ab.

    „Mal ganz abgesehen davon, dass sich hier eine Idealbesetzung gefunden hat, geht einem bei der Auswahl der Stücke, den Arrangements und dem traumhaften Sound eins ums andere Mal das Herz auf. Mit welcher Herzenswärme und delikater Performance Ilona Haberkamp (… ) ihr großes musikalisches Vorbild Paul Desmond ehrt, wird ihr selbst zum Lorbeer.“ Frank Becker (Musenblätter)

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt

  • Fr
    31
    Mrz
    2017

    Bessunger Jam Session

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Opener: The Mara Quartet

    Kai Sprenger | Tenorsaxophon
    Christian Ries | Gitarre
    Michael Distelmann | Kontrabass
    Thea Florea | Schlagzeug

    Wie gewohnt laden der Förderverein Jazz e.V. und das Jazzinstitut Musikerinnen und Musiker am letzten Freitag des Monats zum zwanglosen musizieren vor Publikum bei freiem Eintritt. Die Eröffnung gehört dem Mara Quartet um die Frankfurter Schlagzeugerin Thea Florea. Die Band, in der auch der Darmstädter Kontrabassist Michael Distelmann mitwirkt, hat sich ganz dem modernen, amerikanischen Mainstream verschrieben. Zum Repertoire gehören Stücke von Joshua Redman, Kenny Garrett oder Wayne Shorter.  Im zweiten Teil des Abends öffnet sich die Bühne dann auch für alle anderen anwesenden Musikerinnen und Musiker.   

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    07
    Apr
    2017

    Melvyn Poore solo

    22.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Nachtkonzert der 71. Frühjahrstagung für Neue Musik und Musikerziehung

    Melvyn Poore | Tuba, Euphonium, adapted guitar

    Auch bei der 71. Auflage ihrer Frühjahrstagung sind die Neutöner wieder für ein Nachtkonzert zu Gast im akustisch exzellenten Gewölbekeller unter dem Jazzinstitut. Diesmal mit einem Solokonzert des britischen Tubisten und  Komponisten Melvyn Poore, der sowohl in der Improviations-Szene wie in der Neuen Musik zuhause ist. 

    Wie weit man mit einem scheinbar unbeweglichen Instrument wie der Tuba gehen kann, klärte sich für Melvyn Poore erst während seines Studiums. Seine Erfahrungen als "music director" des "Birmingham Arts Laboratory" verstärken schließlich die Einsicht, dass es ein Tuba-Leben auch jenseits des Orchesteralltags geben muß. "Schon als Student habe ich am liebsten Stücke gespielt, die gar nicht für die Tuba geschrieben waren", sagt Poore.

    Es folgten Experimente mit Tonbändern und Elektronik. Diese führten Poore zu einer neuen Leidenschaft: der experimentellen Interaktion von akustischen Instrumenten und Technik, die nun gleichberechtigt neben rein akustischen Experimenten mit den Klangmöglichkeiten der Tuba stehen. Hinzu kamen erste Erfahrungen mit improvisierenden Musikern etwa in Barry Guys London Jazz Composers Orchestra oder  Georg Gräwes Grubenklangorchester.

    Seine Erfahrungen gibt Poore als Interpret, Komponist und auch als Dozent weiter: Er war von 1989 bis Ende 1991 "Research Assistant" am Salford College of Technology, 1992-94 Gast am Zentrum für Kunst- und Medientechnologie in Karlsruhe (wo er sein Konzept "METAinstrument" entwickelte) und 1993-95 "Visiting Professor for Electro-Acoustic Music" am Royal College of Music in London. Heute lebt Poore in Köln und ist Mitglied im Ensemble Musikfabrik.

    Eine Veranstaltung des Instituts für Neue Musik und Musikerziehung e.V. in Zusammenarbeit mit dem Jazzinstitut Darmstadt

  • Fr
    14
    Apr
    2017

    JazzTalk 122 Sigi BuschMusic

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets reservieren

    Muntere Dialoge, berührend und überraschend

    Sigi Busch | Kontrabass
    Martin Flindt | Gitarre
    Christian Hiltawsky | Schlagzeug
    Dirk Piezunka | Saxofon

    Sigi Busch, Jahrgang 1943 zählt zu den wichtigsten Jazzmusikpädagogen Deutschlands. Sein Einfluss als ehemaliger Professor für Theorie und Praxis an der Hochschule der Künste Berlin auf eine ganze Generation von Jazzmusiker/innen kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, zumal er auch als Autor zahlreicher musiktheoretischer bzw. -pädagogischer Bücher ausgesprochen erfolgreich ist.

    Busch trat in seiner langen Karriere mit vielen bekannten Jazzgrößen auf (wie Gary Burton, Albert Mangelsdorff, Charlie Mariano, David Liebman, Sonny Stitt, Woody Shaw, Jeremy Steig, Ben Webster oder John Zorn). Aktuell ist er als Komponist und Arrangeur für Streichorchester, als Autor und als Kontrabassist in verschiedenen Bands tätig.

    In den letzten beiden Jahren sind mehrere Kompositionen entstanden, von denen Sigi Busch sagt, sie klängen am besten in der Besetzung Saxophon, Gitarre, Bass und Schlagzeug. Eigentlich knüpft er mit dieser Formation an die schon in den 1980er Jahren gegründete Band BuschMusic an. Auch hier, in der neuen Besetzung, ist ihm die Balance zwischen den Bereichen Komposition, Arrangement, Interpretation und Improvisation besonders wichtig.

    Zum Programm gehören neben seinen Kompositionen auch Songs jüdischer Komponisten aus den 1920er und 1930er Jahren, die Busch bearbeitet und speziell für dieses Quartett arrangiert hat. Das musikalische Gestalten beschränkt sich dabei nicht nur auf den sehr freien und individuellen Umgang mit der vorgegebenen Material und der nachgestaltenden Wiedergabe, sondern fordert auch das gleichzeitige Erfinden und Ausführen eigener Ideen des gesamten Ensembles. Die munteren Dialoge übertragen sich auch auf das Publikum, sie berühren in jedem Augenblick und überraschen.

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt

  • Fr
    05
    Mai
    2017

    Ivan Habernal Quartett

    20:30 Uhr

    Jazzinstitut Darmstadt, Gewölbekeller
    Eintritt: 15,- Euro / 12,- Euro erm. [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets per e-mail reservieren

    Melodische Farbigkeit

    Ivan Habernal | Kontrabass, E-Bass, Komposition
    Hannes Endres | Altsaxofon
    Andrey Shabashev | Piano
    Martin Standtke | Schlagzeug

    Nach seinem Studium in Prag und einem besonders inspirierendem Aufenthalt und Weiterstudium in New York ist der Bassist und Komponist Ivan Habernal nach Frankfurt am Main gezogen, wo er 2014 sein neues musikalisches Projekt gründete. Daneben beteiligt sich er aktiv in der lokalen Jazzszene, etwa als Mitglied des J-Sound Projects, dem 2015 das Frankfurter Jazzstipentium verliehen wurde.

    Für sein eigenes Quartett hat er erfahrene und etablierte Musiker aus der jungen Frankfurter Szene eingeladen – Hannes Endres am Altsaxofon (studierte in Mainz), Andrey Shabashev am Klavier (studierte in Moskau) und Martin Standke am Schlagzeug (studierte in Köln). Das Quartett spielt ausschließlich eigene Kompositionen mit einem Akzent auf melodische Linien, farbige Harmonien und unregelmäßige Rhythmen.

    www.ivanhabernal.com

    Eine Veranstaltung der auftretenden Musiker

  • Fr
    12
    Mai
    2017

    Marijke Jährlings NOLA

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    12,- Euro / erm. 10,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Monk Me! for 100 Years

    Marijke Jährling | Gesang
    Lukas Moriz | Klavier
    Steffen Müller-Kaiser | Saxofone
    Rudolf Stenzinger | Kontrabass
    Uli Schiffelholz | Schlagzeug

    Jazz ist bunt, ist gelebte Anarchie, ist soziale Interaktion, ist Individualität und Community in einem. Die verschroben, poetische, ganz und gar eigenwillige Musik des genialen Thelonious Monk, ein Vorreiter des Bebop, bietet uns Folien an in der jeder seinen eigenen Raum finden kann um gemeinsam was Neues zu schöpfen: Eine frische, heutige Musik mit einer Stimme, die unter die Haut geht. 100ster Geburtstag von Monk: Gegenentwürfe in der Musik, die für unser Zusammenleben Pate sein können. The Music of a Genius - aufregender Vocal Jazz mit einer hippen Gang, die vor allem eines nicht kennt: Schubladen.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    19
    Mai
    2017

    Aki Takase TAMA Trio

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Elastische Fundamentalisten

    Aki Takase | Klavier
    Jan Roder | Kontrabass
    Oliver Steidle | Schlagzeug

    Dieses Trio mit Jan Roder und Oliver Steidle ist für die Pianistin Aki Takase eine fundamentale Formation. Im Zusammenspiel mit Bass und Schlagzeug liefert es unbegrenzte Möglichkeiten, in der Funktion als Rhythmusgruppe bietet es zudem eine Basis für Ensembles jeder Art.

    Aki Takase, geboren in Osaka, liebt Geschichten. Permanent archiviert sie in Ihrem Kopf Bilder, ob beim Lesen von Büchern oder beim Schlendern durch Städte und Landschaften. Diese Bilder übersetzt sie in Musik, reiht sie wie Motivketten mal assoziativ, mal penibel durchkomponiert aneinander, bis sie eine Art musikalisches Daumenkino ergeben, kunstvolle Filmmusik aus magischen Einzelbildern. Die aktuelle CD der Berliner, die in dieser Besetzung bereits den Nukleus unzähliger anderer Projekte aus dem Hauptstadt-Biotop bildeten, heißt "Goldfish" (Enja, 2016). Die Beweglichkeit von Takases Lieblingstier ist zugleich Vorbild für die Elastizität dieses Trios.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Sa
    27
    Mai
    2017

    Bessunger Jam Session

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Opener: Campus Basement Trio

    Marcel Schmidt | Alt- und Sopransaxofon
    Wolfgang Heenes | Bass
    Johannes Weyrich | Gitarre

    Wie gewohnt laden der Förderverein Jazz e.V. und das Jazzinstitut Musikerinnen und Musiker am letzten Freitag des Monats zum zwanglosen musizieren vor Publikum bei freiem Eintritt. Das Darmstädter Campus Basement Trio leitet seinen Namen von der ersten Begegnungsstätte der drei Musiker an der TU Darmstadt ab. In den tiefen Kellern der TU lässt sich offensichtlich hervorragend ein Mix aus Jazzklassikern und Eigenkompositionen pflegen.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    02
    Jun
    2017

    Ryan Carniaux & Bob Moses

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Ankündigung folgt

    Ryan Carniaux | Trompete
    Bob Moses | Schlagzeug

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.