Jazz im Institut

Konzertkeller_JIDIm akustisch exzellenten Gewölbekeller unter dem Jazzinstitut finden regelmäßig Konzerte statt. Freitags treten hier bekannte und noch weniger bekannte Musikerinnen und Musiker auf. Die Konzertreihe „JazzTalk“ lädt regelmäßig, meist deutschsprachige Künstlerinnen und Künstler zum Gesprächskonzert. Daneben veranstaltet hier der Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz  in Darmstadt e.V. eigene Konzerte sowie jeweils am letzten Freitag des Monats die Bessunger Jam Session.

Jazzerinnen und Jazzer aus der Region nutzen den Konzertraum aber auch für Veranstaltungen in eigener Regie etwa für CD-Releases oder Präsentationen neuer Programme. In der Galerie im Dachgeschoss des Jazzinstituts sowie im Treppenhaus und im Gewölbekeller präsentieren wir wechselnde Ausstellungen Bildender Künstler und Fotografen mit Jazzbezug.

Upcoming Events

Upcoming | Archive: 2017 2016 2015 2014
  • Fr
    29
    Sep
    2017

    Julia Hülsmann Oktett

    Einlass 19.00 h, Beginn 20 h

    Centralstation Darmstadt, Saal
    VVK 18,90 € / 21,90 €  AK 20 € / 23 €  
    Ermäßigt: VVK 15,90 € / 18,90 €  AK 17 € / 20 €  
    Tickets online bei ztix über die Seite der Centralstation

    15. Darmstädter Jazzforum - Jazz@100
    Songs for double trio and three voices

    Julia Hülsmann, Piano | Aline Frazão, Gesang | Live Maria Roggen, Gesang | Michael Schiefel, Gesang | Stephan Braun, Cello | Héloïse Lefebvre, Violine | Eva Kruse, Kontrabass | Eva Klesse, Schlagzeug

    Seit sie sechzehn Jahre alt ist, leitet Julia Hülsmann Bands – und wenngleich sie ohne Zweifel zu den profiliertesten deutschen Jazzpianisten der Gegenwart zählt, rückt doch ihre besondere Affinität für Gesang und Sprache in den Mittelpunkt all ihrer musikalischen Projekte jenseits ihres international gefeierten Trios. Dessen fünfte ECM-Veröffentlichung, „Sooner and Later“, erschien übrigens im Februar 2017.

    Rebekka Bakken, Anna Lauvergnac, Roger Cicero, Torun Eriksen, Theo Bleckmann – die Liste von Hülsmanns Kooperationen mit Vokalisten ist ebenso schillernd wie die Ergebnisse durchweg überzeugend sind. Die Süddeutsche Zeitung nennt sie den „Feingeist unter den deutschen Jazzpianisten“, die mit ihrem Spiel einen melodiebetonten Fluss entfessle, der eine Nähe zu Lyrik und Gesang geradezu vorzeichne. 2016 wurde die Musikerin mit dem SWR-Jazzpreis ausgezeichnet.

    Gemeinsam mit drei Vokalisten, die Einflüsse aus ganz unterschiedlichen Kulturkreisen in sich vereinen – der Norwegerin Live Maria Roggen, der Portugiesin mit angolanischen Wurzeln Aline Frazão und dem ECHO Jazz-Preisträger Michael Schiefel –, formte Julia Hülsmann ein international besetztes Konzertprojekt der Extraklasse. Denn in diesem neuen, achtköpfigen Ensemble präsentiert sie neben den drei Stimmen nicht nur zwei weitere mit einem ECHO ausgezeichnete Musikerinnen, die Kontrabassistin Eva Kruse und die Schlagzeugerin Eva Klesse, sondern mit dem Cellisten Stephan Braun und der Geigerin Héloïse Lefebvre auch noch zwei weltweit gefragte Streicher aus dem Grenzbereich von Klassik, Jazz und Pop. Wenn dann drei einzigartige Stimmen in der Konstellation mit Streichern und Jazztrio aufeinandertreffen, entsteht dabei ein ebenso luzider wie faszinierender Klang.

    Zum musikalischen Konzept des Julia Hülsmann Oktetts gehören entsprechend, neben eigenen Stücken aller beteiligten Musiker, auch Neuinterpretationen von deren persönlichen Lieblingssongs – und die kommen dann auch mal gerne von Alanis Morissette, Ani DiFranco, der britischen Electronic-Band Archive oder der kanadischen Singer-Songwriterin Feist.

    Über das erste und bislang einzige Konzert der Formation in der ausverkauften Oper in Halle schrieb der Journalist Ulrich Steinmetzger in der Mitteldeutschen Zeitung: “(…) auf dass die schönsten Querverbindungen entstehen. Hier Cello und Violine, dort Kontrabass und Schlagzeug. Das Konzept funktionierte, sprang druckvoll aufs Publikum über, auch und vor allem der exzellenten Band wegen.“

    Das Konzert des Julia Hülsmann Oktetts findet am Freitag, den 29. September im Rahmen des 15. Darmstädter Jazzforums – JAZZ@100 in der Centralstation Darmstadt statt und wird vom Hessischen Rundfunk für das Hörfunkprogramm von hr2-Kultur mitgeschnitten. 

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt

  • Sa
    30
    Sep
    2017

    Orrin Evans solo

    Einlass 20 h, Beginn 20.30 h

    Bessunger Knabenschule, Halle
    AK 18,- Euro / erm. 12,- Euro
    VVK 16,50 Euro
    / erm. 11,50 Euro
    Tickets  online bei ztix über die Seite der Knabenschule

    15. Darmstädter Jazzforum - Jazz@100
    A Musician with Attitude

    Orrin Evans, Piano

    Orrin Evans, 1975 geborener Pianist, Komponist, Produzent, gehört neben Robert Glasper, Jason Moran oder Kimasi Washington zu den neuen, einflussreichen, schwarzen Stimmen im zeitgenössischen amerikanischen Jazz. Ab 2018 übernimmt Evans von Ethan Iverson dessen Pianoposten in der überaus populären Mutter aller amerikanischen Jazztrios – The Bad Plus. Zuvor aber wird er nicht nur als Referent während der dreitägigen Konferenz Jazz@100 zu Gast sein, sondern auch am 30. September ein Solokonzert in der Bessunger Knabenschule geben.

    Zweifellos ist Evans eine der faszinierendsten Persönlichkeiten in der aktuellen Jazzszene; ein charismatischer Individualist, dem als musikalisch wie rhetorisch eloquentem Vertreter dieser Szene die emotionale Nähe zur vielfältigen black community seiner Heimat viel bedeutet; ein politisch wie gesellschaftlich engagierter Künstler mit großem historischen Bewusstsein und festem Standpunkt, der gerne kontrovers aber immer akkurat formuliert: a musician with attitude.

    Orrin Evans, der in Philadelphia lebt, zählte zu Beginn seiner Karriere Mitte der 1990er Jahr zunächst zur Garde der young lions, jenen technisch und musikalisch hochversierten, jungen schwarzen Musikern, denen Trompeter Wynton Marsalis gerne ein Forum in seinen musikalisch eher konservativen Einflusszonen wie dem Lincoln Jazz Center in New York gab. Passenderweise gehen Evans pianistische Einflüsse auf McCoy Tyner, Horace Silver oder Bud Powell zurück. Er studierte an der Rutgers University in New Jersey, bevor er Schüler von Kenny Barron wurde und als Sideman von Bobby Watson, Ralph Peterson oder dem Trompeter Duane Eubanks arbeitete.

    Seine künstlerische Eigenständigkeit entwickelte sich erst später von Album zu Album. Eine offene Haltung gegenüber allen Formen der black music bis hin zum R&B und Hip hop der Gegenwart bilden stets unverkennbar den Nukleus seines Stils. Ganz explizit und vielleicht am radikalsten evoziert Evans die verschiedenen Facetten der afro-amerikanischen Existenz mit seinem Trio Tarbaby, das durch Bassist Eric Revis und Schlagzeuger Nasheet Waits komplettiert wird. Seine Alben tragen häufig historisch aufgeladene Titel wie „Flip the Script“, „Faith in Action“, "Freedom“ oder „Liberation Blues“, die auf den so genannten race issue und den Kampf der afro-amerikanischen Bevölkerung gegen Rassismus, Diskriminierung und den Respekt ihrer Bürgerrechte verweisen. Sein neuestes Album nennt er kämpferisch "#knowingishalfthebattle" (Smoke Sessions, 2016). Orrin Evans Soloauftritte spiegeln dieses Ringen um Haltung und Identität musikalisch wider und sind ein kraftvolles Plädoyer für die Anerkennung der kulturellen Leistung der schwarzen Amerikaner.

    Das Konzert von Orrin Evans findet am Samstag, den 30. September im Rahmen des 15. Darmstädter Jazzforums – JAZZ@100 im Kulturzentrum Bessunger Knabenschule Darmstadt statt.

    Mit freundlicher Unterstützung von   

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt

  • Fr
    13
    Okt
    2017

    ToneGallery

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    do Lennie Tristano

    Steffen Weber | Tenor- und Sopransaxofon
    Bastian Ruppert | Gitarre
    Thomas Stabenow | Bass
    Holger Nesweda | Schlagzeug

    Das Mannheimer Quartett ToneGallery stellt Musiker ins Rampenlicht, denen die Aufmerksamkeit versagt blieb, die sie aus Sicht der Band verdient gehabt hätten. Der Pianist Lennie Tristano (1919-1978) gehört für ToneGallery zweifellos dazu. Tristano's kompromissloses und unkommerzielles Schaffen machte ihn zu einer der führenden Musikerpersönlichkeiten des modernen Jazz. Tristano gründete 1951 eine Schule in New York, um seinen unverwechselbaren Stil und seine polyrhythmisch vertrackten Melodien zu lehren. Zwei der Studenten sollten dann später im legendären Lennie Tristano Quintet spielen: der Tenorsaxophonist Warne Marsh und der Altsaxophonist Lee Konitz.

    Die Musik von Lennie Tristano ohne Klavier? Tonegallery beweisen, dass das geht! Die Kombination von Tenorsaxophon und Gitarre gibt den komplizierten und manchmal durchaus spröden Kompositionen von Tristano, Marsh und Konitz einen noch nicht gehörten Charme, die Stücke gewinnen an Leichtigkeit und Eleganz Jedes Stück bekommt ein eigenes Arrangement und bietet so eine völlig neue Sichtweise auf eine fast vergessene Stilistik. Ein ästhetisch abgerundetes Stück zeitgenössischer Musik: Jazz eben! "Very well done! Too bad, Lennie and Warne couldn’t have heard it, too!!", befand gar ein begeisterter Lee Konitz.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    20
    Okt
    2017

    First Circle

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    CD-Release-Konzert: GLÄÜÖ

    Victor Fox | Tenorsaxofon
    Roger Kintopf | Bass
    Felix Ambach | Schlagzeug

    Selbstbewusst, humorvoll, melancholisch, frech, nachdenklich, modern, traditionell, enorm fokussiert. Nach BassTubation sind First Circle die nächste Band mit Darmstädter Stallgeruch, die in der Republik aufhorchen lässt, um dann vielleicht bald auch internationale Sporen zu verdienen. Seit Ende 2014 stellen sie in ihrer Besetzung als Trio ohne Harmonieinstrument Improvisation und Interaktion in den Vordergrund und versuchen so neue Wege zu beschreiten. In ihrem ausschließlich aus Eigenkompositionen bestehenden Programm vertiefen die jungen Musiker die Möglichkeit des Zusammenspiels so weit wie möglich, wobei ihr charakteristisch akustischer Bandsound zum Tragen kommt.

    Das Trio, das mittlerweile gemeinsam an der Musikhochschule Köln studiert, gewann bei der „Bundesbegegnung Jugend Jazzt 2015“ den Studiopreis des DLF, den Sonderpreis der UDJ für ihre herausragenden Kompositionen, sowie den Konzertpreis der Eldenaer Jazz Evenings 2016. Victor Fox gewann zudem einen Solistenpreis. Nach ihrem ersten Album „Conversations with the unknown“ erschien nun im Juni 2017 ihr aktuelles Album „GLÄÜÖ“, aufgenommen im Kammermusiksaal des Deutschlandfunks und veröffentlicht bei Unit Records.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    27
    Okt
    2017

    Bessunger Jam Session

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Offene Bühne mit wechselnder Opener Band

    Den zweiten Set des Abends bestreiten auf Einladung des Fördervereins Jazz und des Jazzinstituts wie immer alle anwesenden Musikerinnen und Musiker in einer spontan inszenierten Session auf offener Bühne.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Mi
    01
    Nov
    2017

    BassDrumBone

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    BDR's 40th Anniversary Tour

    Mark Helias | Bass
    Gerry Hemingway | Schlagzeug
    Ray Anderson | Posaune

    Es ist schon sehr lange her, dass Posaunist Ray Anderson im Jazzinstitut zu Gast war. Der Förderverein Jazz erinnerte sich wohl an diese immer aberwitzigen Konzerte und präsentiert den Amerikaner mit einem ebenso großartigen Trio an einem für unsere Verhältnisse ungewöhnlichen Mittwochstermin.

    Mit Bassist Mark Helias und Schlagzeuger Gerry Hemingway tourt er nun seit 40 Jahren über die Bühnen dieser Welt. Dieses Trio kombiniert eine ungewöhnliche Instrumentenkonstellation mit außergewöhnlich originellen Musikercharakteren seiner Protagonisten, was das fehlen eines Harmonie- oder gar eines klassischen Leadinstruments mehr als kompensiert. Als Kollektiv vereinigen sie unterschiedliche improvisatorische Konzepte so erfolgreich, dass sie nun ihre im November 2016 erschienene neue (Doppel-)CD "A Long Road" präsentiert, die das runde Jubiläum der Band mit prominenter Unterstützung von Musikern wie Joe Lovano oder Jason Moran würdig dokumentiert. 

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    03
    Nov
    2017

    FAQS

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Entscheidend ist die Frage – nicht immer braucht sie eine Antwort

    Dirk Marwedel | Erweitertes Saxofon
    Irene Kepl | Violine
    Uwe Oberg | Piano

    Wie ist das zu verstehen? Hat jemand bemerkt, dass das Konzert improvisiert war? Wie hoch ist die Gage? Können wir ganz im  Moment leben? Genau diese Fragen beschäftigen Musiker und Publikum möglicherweise gleichermaßen und sind insbesondere in der improvisierenden Musik manchmal alles andere als zielführend, im Sinne einer abschließenden Beantwortung.  Man braucht lediglich die Offenheit, sich ihnen zu stellen.

    FAQS wurde 2016 gegründet und spielt frei flutende Musik aus der Kammer in die Welt, in das Universum und ins Internet. Die Wiesbadener Dirk Marwedel und Uwe Oberg sind  langjährige Protagonisten der quirligen deutschen Improvisationsszene; in der Wienerin  Irene Kepl haben sie eine herausragende Improvisationsaktivistin der nächsten Generation  gefunden, mit der zusammen FAQS zum musikalischen Vergnügen wird.

    FAQS auf Soundcloud

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    10
    Nov
    2017

    Jürgen Wuchner New Quartet

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    15,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets online bei ztix (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Tänzelnde Musik geht neue Wege

    Jürgen Wuchner | Kontrabass
    Wollie Kaiser | Querflöte, Bassklarinette, Saxophone
    Peter Feil | Posaune
    Uli Schiffelholz | Schlagzeug

    Nach dem traurigen Tod seines großartigen Freundes und Schlagzeugers, Janusz Stefanski, sucht Jürgen Wuchner neue musikalische Konstellationen sein kompositorisches Material umzusetzen. Dass er dabei wieder auf den Saxophonisten Wollie Kaiser zurückgreift,  ohnehin ein vertrauter und langjähriger musikalischer Wegbegleiter Wuchners, war naheliegend. Mit dem Posaunisten der hr-Bigband, Peter Feil, hat er einen neuen tieftönenden und zudem  ausgesprochen originellen Begleiter aufgetan, wie zuvor schon in seinem Projekt Deep Talking den Akkordeonisten Manfred Becker. Und in dem Frankfurter Schlagzeuger Uli Schiffelholz, seit 2010 Mitglied im Jazzensemble des Hessischen Rundfunks, sogar einen würdigen Nachfolger Stefanskis gefunden, der zudem durch viele Kooperationen mit Wuchners tänzerischer, oft humorvoller Musik bereits bestens vertraut ist.       

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Fr
    24
    Nov
    2017

    Bessunger Jam Session

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    Eintritt frei

    Opener Band: Tune Up Quartett

    Anne Hess | Klavier
    Rüdiger Schwenk | Alt- und Sopransaxofon
    Udo Brenner | Bass
    Bülent Ates | Schlagzeug

    Anne Hess ist so etwas wie Darmstadts Antwort auf Marianne McPartland. Zwar entdeckte die Pianistin relativ spät ihre Leidenschaft für den Jazz, umso intensiver und ernsthafter befasste sich die ehemalige Musiklehrerin mit der Musik und den Persönlichkeiten ihrer Vorbilder Duke Ellington, Mary Lou Williams oder Thelonious Monk. Heute mit 84 Jahren zählt sie bereits zu den alten Hasen der Darmstädter Szene, die insbesondere mit ihrer Band Tune Up regelmäßig bei Auftritten ihren überaus eleganten Klavierstil entfaltet. Mit dem Saxophonisten Rüdiger Schwenk, dem Bassisten Udo Brenner und dem Schlagzeuger Bülent Ates hat sie die Unterstützung ebenso virtuoser wie routinierter Kollegen.  

    Den zweiten Set des Abends bestreiten auf Einladung des Fördervereins Jazz und des Jazzinstituts wie immer alle anwesenden Musikerinnen und Musiker in einer spontan inszenierten Session auf offener Bühne.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.