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36. Jazzkonzert Darmstädter Schulbands

Vier Schulbands geben einen Einblick in die Vielfalt der Darmstädter Schul-Jazz-Szene. Nach der Eröffnung durch Oberbürgermeister Hanno Benz werden sie ihr Können der Öffentlichkeit präsentieren.

Der Jazz lebt von der Lebendigkeit und Spielfreude, das zeigen die vier teilnehmenden Darmstädter Schulen auf der Bühne der Centralstation. So kommen auch einige der Bandleiter aus dem stetig sprudelnden Pool Darmstädter Jazztalente; Christoph Schöpsdau, der selbst 1. Preisträger beim Nachwuchskomponisten-Wettbewerb der hr Big Band und mehrmals Preisträger bei „Jugend jazzt“ war, leitet die Band der Justus-Liebig-Schule, der Pianist und Komponist Uli Partheil, der auch als Dozent für den Workshop Darmstädter Jazz-Conceptions tätig ist, unterrichtet die Band des Ludwig-Georgs-Gymnasiums, Eduard Kraft musiziert mit der Band der Viktoriaschule und Oliver Nickel leitet die Jazz-Combo der Edith-Stein-Schule. Der einstudierte Vorrat der zwischen 10 und 20 Jahre alten Nachwuchsmusiker beinhaltet den Swing, den Groove, Filmmusiken und All-Time-Klassiker. Aber auch lateinamerikanische Songs sowie Rock- und Popstücke werden an diesem Abend zu hören sein.

Emil Branqvist Trio

Eine Zweitplatzierung in den Deutschen Jazz-Charts fällt nicht vom Himmel und auch über 50 Millionen Streams kommen nicht von ungefähr, insbesondere im Genre des Instrumental-Jazz. Nun wagt das Emil Brandqvist Trio neue Wege: Im Frühjahr 2025 erschien das aktuelle Album „Poems for Travellers“, dessen Songs mal berührend, mal geradezu packend dynamisch, häufig solistisch und stets eingängig klingen. Die Skandinavier begeben sich damit auf große Tour durch Norwegen, Schweden, Österreich, die Schweiz und Deutschland.

Keine Frage: Das Emil Brandqvist Trio spielt in der Top-Liga europäischer Piano-Jazz-Formationen – ein Muss (nicht nur) für Jazz-Fans!

Swing & Ride

Darmstädter Fahrradtour mit (Swing-)Tanzeinlagen an schönen Plätzen. Endlich wieder Hosenträger spannen, ins sommerlich-bequeme Tanzoutfit schlüpfen und aufsatteln, wenn es wieder heißt: Swing & Ride! Wir begeben uns auf die Radtour der besonderen Art

mit Halt und Tanzeinlagen an den schönsten Flecken unserer Jugendstilstadt.
Allen Tanz- und Fahrradbegeisterten voran radelt DJ Frank Patitz aus Leipzig. Der Grafikdesigner ist nicht nur durch seine Fahrradmanufaktur „Retrovelo“ bekannt, sondern auch durch seine selbstgebaute Fahrraddisko. Mit dem Little Bighorn Soundsystem, einem speziell gestalteten Lastenrad, begleitet er in seiner Heimatstadt die beliebte Lindyhop Radparade – und einmal jährlich Swing & Ride in Darmstadt. In diesem Jahr satteln wir die Räder am Samstag, dem 27. Juni. Die Route wird noch bekannt gegeben.

Sharon Mansur Trio

Die israelische Pianistin und Komponistin Sharon Mansur verbindet in ihrem Spiel Einflüsse aus Progressive Rock, elektronischer Musik und globalen Klangtraditionen mit einer tiefen Ausdruckskraft. Ihr Stil ist zugleich lyrisch, energetisch und spielerisch experimentierfreudig – eine Mischung, die sie zu einer der spannendsten Stimmen einer neuen, genreübergreifenden Jazzgeneration macht. Gemeinsam mit David Michaeli am Kontrabass und Aviv Cohen am Schlagzeug formt Mansur ein Trio, das durch große Wachheit und feine Kommunikation besticht. Der warme, präzise Bass und die dynamisch-flexiblen Drums schaffen ein Fundament, auf dem Mansur am Piano wie am Synthesizer weite Klangräume öffnet: mal kraftvoll und rhythmisch verzahnt, mal zart, suchend und atmosphärisch.

Die Musik des Trios lebt von Kontrasten – von melodischer Klarheit und unerwarteten Wendungen, von elektronischen Farben und akustischer Wärme, von Ruhe und eruptivem Drive. Dabei steht stets die gemeinsame Improvisation im Zentrum: ein ständiges Weiterdenken, Reagieren, Neuformen.

Konzert 1: Avishai Cohen Trio

Seit mehr als 30 Jahren zählt Avishai Cohen zu den einflussreichsten Künstlern des modernen Jazz. Der international gefeierte Bassist, Sänger und Komponist hat mit seinem unverwechselbaren Sound und einer künstlerischen Vision, die Genregrenzen sprengt, eine weltweite Fangemeinde erobert. Seine Live-Performances sind legendär – emotional, intensiv und stets voller Überraschungen. Auf seiner aktuellen Tour präsentiert Cohen Songs aus seinem aktuellen Album „BRIGHTLIGHT“. Das Publikum darf sich auf frische, energiegeladene Kompositionen freuen, aber auch auf bekannte Stücke aus seinem umfangreichen Repertoire. Begleitet wird er dabei von zwei außergewöhnlichen jungen Talenten: dem Pianisten Itay Simhovich und dem Schlagzeuger Eviatar Slivnik. Gemeinsam schaffen sie ein harmonisches Zusammenspiel, das in jedem Moment zwischen den Musikern und dem Publikum für intensive, emotionale Erlebnisse sorgt.

Konzert 2: Avishai Cohen Trio

Seit mehr als 30 Jahren zählt Avishai Cohen zu den einflussreichsten Künstlern des modernen Jazz. Der international gefeierte Bassist, Sänger und Komponist hat mit seinem unverwechselbaren Sound und einer künstlerischen Vision, die Genregrenzen sprengt, eine weltweite Fangemeinde erobert. Seine Live-Performances sind legendär – emotional, intensiv und stets voller Überraschungen. Auf seiner aktuellen Tour präsentiert Cohen Songs aus seinem aktuellen Album „BRIGHTLIGHT“. Das Publikum darf sich auf frische, energiegeladene Kompositionen freuen, aber auch auf bekannte Stücke aus seinem umfangreichen Repertoire. Begleitet wird er dabei von zwei außergewöhnlichen jungen Talenten: dem Pianisten Itay Simhovich und dem Schlagzeuger Eviatar Slivnik. Gemeinsam schaffen sie ein harmonisches Zusammenspiel, das in jedem Moment zwischen den Musikern und dem Publikum für intensive, emotionale Erlebnisse sorgt.

Bill Laurance solo

Der 5-fach Grammy-prämierte Pianist und Komponist Bill Laurance verbindet scheinbar mühelos die unterschiedlichsten musikalischen Stile. Ursprünglich ausgebildeter klassischer Pianist, stellt Laurance als Gründungsmitglied von Snarky Puppy seit vielen Jahren seine einzigartige Kreativität und Improvisationsfreude unter Beweis.

Seine vielfältige Arbeit umfasst Werbekompositionen für Apple, Filmsoundtracks wie „Un Traductor“ (2018) und Kooperationen mit renommierten Ensembles wie der WDR Big Band und dem Metropole Orkest. Die Musik auf seinem jüngsten Soloalbum Lumen entstand in der St. Faith’s Church in London, einem Raum, der Laurance die Freiheit gab, in eine besonders intime und spirituelle Klangwelt einzutauchen. „Ich wollte die Musik einfach fließen lassen“, sagt er. Das Ergebnis ist eine Mischung aus durchkomponierten Stücken und spontanen Improvisationen, die den gesamten Klangkosmos des Konzertflügels ausloten.

Mit stimmungsvollen Stücken wie dem impressionistischen „Lumen“ oder dem swingenden „Dove“ zeigt er seine neue Vision von melodischer Klangfreiheit – eine Einladung, sich der Musik ganz zu öffnen.