Jazz at the institute

OLYMPUS DIGITAL CAMERAThe Jazzinstitut established its own venue in its intimate and acoustically outstanding concert space underneath its current residence. Every Friday the venue hosts more or less known artists. An ongoing series entiteled “JazzTalk” invites musicians for a regular concert followed by a public interview onstage. Aditionally Darmstadt’s jazz initiative (Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz in Darmstadt e.V.) presents its own concert series at the club as well as a jam session (last Friday every month).

Also, the room is let to jazz musicians from around for their own purposes like rehearsals, cd releases or band presentations i.e.. In the attic of the building, the jazz gallery presents alternating exhibitions of visual artists with regard to jazz.

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Event Information

  • Fri
    13
    Dec
    2019

    David Helbock playing John Williams

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets reservieren unter jazz@jazzinstitut.de

    JazzTalk 135: And, the Oscar goes to ...

    David Helbock | Piano

    Foto: Johanna Wizmur©

    Wer diese Musik nicht kennt, ist entweder in einer streng von der Außenwelt abgeschirmten Sekte groß geworden oder war in seinem ganzen Leben noch nicht im Kino. Aber kennen Sie auch John Williams?

    John Williams schreibt Musik, die einen ein Leben lang nicht mehr loslässt. So jedenfalls ist es dem österreichischen Pianisten David Helbock ergangen, der dem wohl erfolgreichsten Filmkomponisten aller Zeiten ein ganzes Album (ACT, 2019: "Playing John Williams") gewidmet hat und dabei die epischen Arrangements, die Williams für Filme wie Jurassic Parc, E.T., Star Wars, Indiana Jones, Harry Potter oder Schindlers Liste geschrieben hat, für Solopiano bis auf ihr melodisches und harmonisches Skelett eingedampft hat.

    "Ich habe alles Mögliche mit John Williams Musik gemacht, sie reharmonisiert, andere Taktarten verwendet und vieles mehr, um so natürlich auch meine eigene Stimme miteinfließen zu lassen“, erzählt David Helbock über den Schaffensprozess. „Aber bei allen Änderungen bleibt die Melodie immer dieselbe und so bleibt der Wiedererkennungseffekt erhalten. Viel passierte bei den Bearbeitungen intuitiv und ist von den Emotionen gelenkt, die die jeweiligen Filme in mir auslösen. Ich habe mir also die Hauptmelodien aufgeschrieben, dann zuerst die Filme angeschaut, bevor ich schließlich improvisatorisch am Klavier meine Versionen entwickelt und langsam erweitert habe."

    Und so kann Helbock im Gespräch nicht nur über seine eigene phantasievolle Herangehensweise bei der Auseinandersetzung mit der beinahe übergroßen Musik des x-fachen Grammy- und Oscar-Gewinners berichten, sondern wird vielleicht auch die ein oder andere Geschichte über den häufig von Selbstzweifeln geplagten Komponisten erzählen. Etwa die, dass Williams, als Steven Spielberg ihn bat die Musik für den Film "Schindlers Liste" zu schreiben, zu dem berühmten Regisseur ging und diesem sagte, er benötige für diesen Film einen besseren Komponisten als er es sei. Spielbergs Antwort: "Ich weiß! Aber die sind alle tot."

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt