Jazz at the institute

OLYMPUS DIGITAL CAMERAConcerts take place regularly in the acoustically excellent vaulted cellar under the Jazz Institute. On Fridays, well-known and even less well-known musicians perform here. The concert series “JazzTalk” regularly invites, mostly German-speaking artists, to a discussion concert. In addition, the Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz in Darmstadt e.V. organises its own concerts and the Bessunger Jam Session on the last Friday of each month. Incidentally, the association’s programme was awarded the “APPLAUS – Award for Programme Planning of Independent Venues” prize by the Federal Commissioner for Culture and the Media in 2016, 2018 and 2019.

Jazz musicians from the region also use the concert hall for their own events, such as CD releases or presentations of new programmes. In the gallery on the top floor of the Jazz Institute as well as in the staircase and vaulted cellar we present changing exhibitions of jazz related artists and photographers.

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Information zur Veranstaltung

  • Fri
    13
    Dec
    2019

    David Helbock playing John Williams

    20.30 h

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut,
    18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
    Tickets reservieren unter jazz@jazzinstitut.de

    JazzTalk 135: And, the Oscar goes to …

    David Helbock | Piano

    Foto: Johanna Wizmur©

    Wer diese Musik nicht kennt, ist entweder in einer streng von der Außenwelt abgeschirmten Sekte groß geworden oder war in seinem ganzen Leben noch nicht im Kino. Aber kennen Sie auch John Williams?

    John Williams schreibt Musik, die einen ein Leben lang nicht mehr loslässt. So jedenfalls ist es dem österreichischen Pianisten David Helbock ergangen, der dem wohl erfolgreichsten Filmkomponisten aller Zeiten ein ganzes Album (ACT, 2019: “Playing John Williams”) gewidmet hat und dabei die epischen Arrangements, die Williams für Filme wie Jurassic Parc, E.T., Star Wars, Indiana Jones, Harry Potter oder Schindlers Liste geschrieben hat, für Solopiano bis auf ihr melodisches und harmonisches Skelett eingedampft hat.

    “Ich habe alles Mögliche mit John Williams Musik gemacht, sie reharmonisiert, andere Taktarten verwendet und vieles mehr, um so natürlich auch meine eigene Stimme miteinfließen zu lassen“, erzählt David Helbock über den Schaffensprozess. „Aber bei allen Änderungen bleibt die Melodie immer dieselbe und so bleibt der Wiedererkennungseffekt erhalten. Viel passierte bei den Bearbeitungen intuitiv und ist von den Emotionen gelenkt, die die jeweiligen Filme in mir auslösen. Ich habe mir also die Hauptmelodien aufgeschrieben, dann zuerst die Filme angeschaut, bevor ich schließlich improvisatorisch am Klavier meine Versionen entwickelt und langsam erweitert habe.”

    Und so kann Helbock im Gespräch nicht nur über seine eigene phantasievolle Herangehensweise bei der Auseinandersetzung mit der beinahe übergroßen Musik des x-fachen Grammy- und Oscar-Gewinners berichten, sondern wird vielleicht auch die ein oder andere Geschichte über den häufig von Selbstzweifeln geplagten Komponisten erzählen. Etwa die, dass Williams, als Steven Spielberg ihn bat die Musik für den Film “Schindlers Liste” zu schreiben, zu dem berühmten Regisseur ging und diesem sagte, er benötige für diesen Film einen besseren Komponisten als er es sei. Spielbergs Antwort: “Ich weiß! Aber die sind alle tot.”

    Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt