Schlagwort-Archive: Gewölbekeller unterm Jazzinstitut

La Source Bleue

Darmstadts blaue (Impro-)Quelle

Auf der Suche nach der blauen Quelle einer imaginären Folklore bewegen sich vier Jazz-Musiker durch die Musikkulturen von New Orleans bis Aserbaidschan. Folk Songs treffen auf New Jazz Originals. Musik, die Spaß macht, weil sie frei und spontan ist. Für Hörer ohne Scheuklappen. Das Darmstädter Echo beschrieb die Formation als “[…]  eingespieltes Team, das bestens aufeinander reagierte und nach Improvisationen stets zum kraftvollen Rhythmus zurück kehrte. Für Michael Bossong bot das Material die Möglichkeit, als Sopransaxofonist mit zahlreichen Solos zu glänzen. Mit teils flirrenden, teils aufpeitschenden Riffs trieb Gitarrist Thomas Honecker Titel wie „The Happening“ voran […].“

Michael Bossong | Soprasaxofon
Thomas Honecker | Gitarre
Michael Distelmann | Bass
Bülent Ates | Schlagzeug

Die Hochstapler

Seit 2011 hat das französisch-italienisch-deutsche Quartett “Die Hochstapler” seinen ganz eigenen Stil entwickelt, der auf kollektiver Improvisation, radikalem Individualismus und verbaler Kommunikation basiert. Die Musik wird gemeinsam in ausführlichen Proben entwickelt, das Repertoire wächst und erneuert sich ständig. Poesie, musikalischer Wortschatz und Spielstrukturen dienen als gemeinsames Reservoir, aus dem die vier Musiker in jedem Konzert auf neue und unvorhersehbare Weise schöpfen.
Pierre Borel | Altsaxofon
Louis Laurin | Trompete
Antonio Borghini | Kontrabass
Hannes Lingends | Schlagzeug

Schapitzki

Die vier improvisationserprobten Kreaturen haben sich im Laufe der Zeit gefunden, um „Schapitzki“ zu werden. Das Wesen des „Schapitzki“ war lange Zeit, vor allem bei unseren Nachbarn, ein wenig reflektiertes Thema. Erst in jüngerer Zeit mit dem Aufblühen der Wissenschaften und der Aufklärung traute man sich über ihn zu reden. Wahnschaffe–Schmolling–Baumgärtner–Pichler sind gewissermaßen die vier Extremitäten des „Schapitzki“. Mit ihnen handelt und denkt er, trägt seine absurden Gedanken zusammen, die er uns mit umständlich ungehobelter Höflichkeit vor die Füße wirft. Nun kommt „Schapitzki“ nach Nischny Nowgorod, einer kleinen Stadt in Russland, er ist natürlich skeptisch und verunsichert, kennt er doch sein Lebtag nur Berlin, immer nur Berlin…Seine Reaktion? Man weiß nie…
Felix Wahnschaffe | Altsaxofon
Marc Schmolling | Piano
Matthias Pichler | Kontrabass
Moritz Baumgärtner | Schlagzeug

Trio SAN

Trio SAN – ein neues Trio mit drei japanischen Musikerinnen, die Musikalität, Sensibilität, Freundschaft, aber auch ihre Wurzeln teilen. Mit Sitz in drei verschiedenen Ländern – Japan, Deutschland und Frankreich – und einer globalen Perspektive schaffen sie gemeinsam Musik, die Grenzen und Genres überschreitet und Möglichkeiten erweitert. Eine geschmeidige, freie und grenzenlose Klangwelt.

Taiko Saito | Vibraphon, Marimba
Satoko Fujii | Piano
Yuko Oshima | Schlagzeug

Gutter Music

In den 90-iger Jahren kreierten der Posaunist Christof Thewes und der Gitarrist Thomas Honecker zusammen mit Jürgen Wuchner am Bass und Schlagzeuger Jochen Krämer in einer quasi Saarbrücker-Darmstädter Kooperation das Jazzquartet Gutter Music.

Zelebriert wurde eine freigeistige zeitgemäße Jazz + Rockmusik mit innovativen Stücken, mitreißenden Soli und Kollektivimprovisationen. Später wurde dieses musikalische Konzept in einer Großbesetzung (Oktett) verfeinert und nun in Quintett Besetzung wiederbelebt.

Im schönen Gewölbekeller des Jazzinstitutes ist nun die Neuauflage dieser agilen Band, mit 2 gut geölten Blechbläsern (Schmitz +Thewes), filigran/brachial zirpenden Eierschneidern (Honecker/Oestreich) und dem hervorragenden Wiesbadener Drummer Jörg Fischer ( u.a. Uwe Oberg) zu hören.

Daniel Schmitz | Trompete
Christof Thewes | Posaune
Thomas Honecker
| Gitarre
Jan Oestreich
| Bass
Jörg Fischer
| Schlagzeug

Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

Diese Veranstaltung wird unterstützt durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Outline 22 by Uli Partheil

Mit den Outline-Formationen gibt der Verein zur Förderung des zeitgenössischen Jazz in Darmstadt e.V. es einem seiner Mitglieder in die Hand mit Musiker:innen aus dem Verein ein Programm seiner Wahl auf die Beine zu stellen und sich damit sowohl im Gewölbekeller als auch vermutlich im Rahmen des Darmstädter Jazzherbstes zu präsentieren. Nach dem Bassisten Jürgen Wuchner sowie der Saxophonistin/Flötistin Anke Schimpf wird das in diesem Jahr der Pianist und Komponist Uli Partheil sein.

Outline22 spielt Kompositionen von Jürgen Wuchner, Uli Partheil, Janusz Stefanski, Johnny Dyani u.a.. Man könnte sagen, einen kleinen Überblick über die letzten 30 Jahre Darmstädter Jazzgeschichte.

Rüdiger Schwenk | Altsaxophon, Baritonsaxophon
Thomas Honecker | Gitarre
Uli Partheil | Piano, Leitung
Philipp Gutbrod | Schlagzeug
Udo Brenner | Kontrabass

Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

Richard Koch Quartett

Die Kompositionen Richard Kochs stammen aus den Bereichen Soul, Pop, Jazz und Salonmusik und beruhen auf der Erfahrung, dass sich die Dinge mit einfachen Mitteln am besten auf den Punkt bringen lassen. Die Musiker des Quartetts verfügen über viel Erfahrung als Solo-Performer wie auch als Mitglieder von Bands unterschiedlichster Genres. Sie bedienen nicht die Stile der Stücke, sondern spielen sie stets so, als hätten sie sie selbst erfunden.

Richard Koch | Trompete, Komposition
Michael Hornek | Klavier
Matthias Pichler | Kontrabass
Moritz Baumgärtner | Schlagzeug

heimat@jazzinstitut: Quartertone – be:prepared

Das junge, hoch veranlagte Jazzquartett aus Frankfurt und Darmstadt um den Empfänger des letztjährigen Jazzstipendiums der Stadt Frankfurt/Main, Darius Blair, wurde ausgewählt das Land Hessen im Mai 2022 bei der Bundesbegegnung “Jugend jazzt” zu vertreten. Quartertone bereiten sich auf diesen wichtigen Auftritt im Rahmen einer Mini-Residenz in der ersten Aprilwoche gemeinsam in Darmstadt vor und erarbeiten ihr erstes vollständiges Konzertprogramm, das überwiegend aus Eigenkompositionen der vier Musiker im Alter zwischen 19 und 21 Jahren bestehen soll.

heimat@jazzinstitut bietet ihnen vom 5. bis 8. April unter anderem ein Band-Coaching mit dem Kölner Pianisten Florian Ross, ein professionelles Foto-Shooting und einen Mitschnitt ihres Live-Konzerts am Freitagabend im ehrwürdigen Gewölbekeller des Jazzinstituts.

Darius Blair | Saxophon
Finn Heine | Gitarre
Luis Schell | Kontrabass
Jan Iser | Schlagzeug

2022 stellt das Jazzinstitut Darmstadt während fünf Terminen seine Räumlichkeiten und fachlichen Ressourcen Jazzmusikerinnen und -musikern für Kurzresidenzen zur Verfügung. Für einige Tage erhalten sie die Gelegenheit, das Darmstadt zur HEIMAT ihrer aktuellen künstlerischen Ambitionen und Projekte zu machen. HEIMAT meint hier einen Ursprungspunkt für Kreativität und neue künstlerische Impulse. HEIMAT liefert den Humus für kreatives Wachstum.

heimat@jazzinstitut 2022 wir gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Wissenschaftsstadt Darmstadt 

DIE LANGFRISTIGE ENTWICKLUNG DES UNIVERSUMS

Frei und mit Leichtigkeit bewegen sich die drei Impro-Visionäre zwischen einfachen und komplexen Stücken, zwischen holländischem Humor und deutscher Gründlichkeit. Dabei wandeln sie auf den Spuren der Meisterimprovisatoren und Komponisten Misha Mengelberg und Albert Mangelsdorff. Während der erstere mit Klavier, Kaffeetasse und Zigarette für Sternstunden der freien Musik sorgte revolutionierte der andere das Klangbild der Posaune. Beide gelten zu recht als Urgesteine der Europäischen Improvisationsmusik. 
Die Musik von Hübsch, Schubert und Wierbos kommentiert und spielt mit der Musik dieser Inkonen, ist wild und voller Überraschungen – hier ein Lied, dort ein Geräuschgewitter – stets getragen von der unersättlichen Suche nach Gefahr, Schönheit und Freiheit – Original und Fälschung.
Carl Ludwig Hübsch | Tuba, Komposition, Arrangements
Matthias Schubert | Tenorsaxophon
Wolter Wierbos | Posaune

4onJazz

Hinweis: Bei dieser Veranstaltung gilt coronabedingt das 2G-Optionsmodell, d.h. nur nachweislich geimpfte und genesene Personen erhalten Einlass. Nach Hessischer Verordnung sind die Veranstalter zudem aufgefordert die Personalausweise zu kontrollieren. Es gilt Maskenpflicht am Platz.

4onJazz ist ein junges Jazz-Quartett aus Darmstadt mit nicht mehr ganz so jungen Musikern. Spielspaß, Musikalität und Spontanität stehen im Vordergrund und sollen die interpretatorische Vielseitigkeit des Jazz neu vermitteln. Basierend auf diversen Jazz-Klassikern werden neue Linien gezeichnet und Spielräume ausgelotet. Um die Saxophonistin Anke Schimpf gesellen sich Bülent Artes als Schlagzeug-Urgestein, Udo Brenner als Meister des Kontra-Bass und Christoph Kühnel als erfahrener Mann an den Tasten.

Anke Schimpf | Saxofon
Anke Schimpf ist seit vielen Jahren in der Darmstädter Musikszene in unterschiedlichsten Formationen aktiv. Als “Sister City Delegate” war sie stellvertretend für Darmstadt in San Antonio Texas und in Graz für dortige Konzerte eingeladen. Viele Jahre war sie mir der “Black & White Coop” und “Phunk m.o.b.” auf Konzerttour. Seit einigen Jahren leitet sie “Outline”, die Band des Jazz Fördervereins.

Bülent Ates | Schlagzeug
Bülent Ates erlebte Anfang der 70er Jahre Albert Mangelsdorff bei einem Auftritt in Istanbul und beschloss daraufhin nach Deutschland zu kommen. Seitdem ist Bülent eine feste Größe der Frankfurter Szene. Er hat unter anderem mit Heinz Sauer, Christof Lauer, Bob Degen, Harry Petersen und Alfred Harth zusammengearbeitet.

Udo Brenner | Bass
Fester Bestandteil der Darmstädter Musikszene. Langjährige Konzerttätigkeit in unterschiedlichsten musikalischen Formationen. Unter anderem Bassist der Darmstädter Bigband, bei Stephanie Wagners „Quinsch“, Theater und CD Produktionen. Seine Erfahrung und Musikalität machen ihn zu einem Juwel in jeder Formation.

Christoph Kühnel | Klavier
Christoph Kühnel spielt seit seinem 8. Lebensjahr Klavier. Verschiedene Formationen führten ihn durch diverse Stilrichtungen. Unter anderem spielte er bei Tommy in Offenbach, im Tigerpalast, im Varieté Pegasus, bei zwei „Tatorts“, mit Konrad Beikircher, in diversen Staatstheaterproduktionen und eigenen Bands. Seit vielen Jahren aktiv in der Darmstädter Musikszene insbesondere im Bereich Jazz.