Schlagwort-Archive: Gewölbekeller unterm Jazzinstitut

Insomnia Brass Band

Lucks, Schlichting und Marien sind die Miniatur-Ausgabe einer Brass Band: Ihre kompakte Größe transzendieren sie mit einem rauen, überschäumenden Sound, den man von einem viel größeren Ensemble erwarten würde. Sie jonglieren mit wechselnden Rollen zwischen Rhythmus und Melodie und durchqueren so eine betörende Landschaft aus Free Jazz, Funk, Punkrock und New Orleans Brass Band. Gemeinsam öffnen sie ihre eigenen Stücke in alle Richtungen, angetrieben von einer Mischung aus improvisatorischem Schwung und bestens verzahnten Grooves.

Seit 2017 ist das Trio mit zahlreichen Konzerten in Jazzclubs und auf Festivals unterwegs, hat mehrere Stipendien des Musikfonds und Berliner Senats erhalten und drei CDs bei Tiger Moon Records veröffentlicht. 2023 wurde die Insomnia Brass Band mit dem Deutschen Jazzpreis als „Band des Jahres“ ausgezeichnet.

Bessunger Jam Session mit Trio 75

Nach der Sommerpause geht es weiter mit der Bessunger Jam Session. Der Förderverein Jazz e.V. und das Jazzinstitut Musikerinnen und Musiker zum zwanglosen musizieren vor Publikum bei freiem Eintritt. Das Trio 75 mit Markus Krämer – Gitarre, Philipp Gutbrod – Drums und Chris Ries – Bass fungiert als Rhythm Section. Nach einem kurzen Eröffnungsset des Trios können alle anwesenden Musikerinnen und Musiker in einer spontan inszenierten Session auf offener Bühne einsteigen.

Rudi Fischerlehner & Xenofox

Dieses Konzert besteht aus zwei Teilen. Den ersten Teil bestreitet der Schlagzeuger Rudi Fischerlehner solo. Fischerlehner ist vielen Darmstädter*innen noch in guter lebendiger Erinnerung als Dozent bei den letztjährigen Jazz Conceptions. Nach der Pause präsentiert er gemeinsam mit dem Gitarristen Olaf Rupp sein Duo-Projekt Xenofox.

Eigentlich ist es nur Gitarre und Schlagzeug, aber es klingt wie eine ganze Welt. Das liegt vor allem an der komplexen Mehrstimmigkeit, mit der sich die beiden, ohne viel Elektronik ständig auf mehreren Ebenen gleichzeitig bewegen. Man muss nicht jeden Weg zu Ende gehen und dennoch verbinden sich hier neue Synapsen. Diese Vielschichtigkeit fügt auch die einfachsten Gebilde zu einem hypnotischen Gesamtklang zusammen.

Xenofox besteht seit 2014 und ist auf zahlreichen Veröffentlichungen dokumentiert, zuletzt auf dem Album „The Garden Was Empty“. Konzerteinladungen führten die Band unter anderem zum A L’Arme Festival Berlin, Kaleidophon Ulrichsberg, Lydfestival Aarhus und zum Free Music Forum in Wien.

Foto: Peter Gerhard/Jazzinstitut 2015©

Bessunger Jam Session

Auch im April laden der Förderverein Jazz e.V. und das Jazzinstitut Musikerinnen und Musiker zum zwanglosen musizieren vor Publikum bei freiem Eintritt. Das Eröffnungsset wird heute von einem Septett in der Besetzung Kai Sprenger – Saxophon, Günther Bauer – Trompete, Dirk Leveling – Posaune, Thomas Honecker – Gitarre, Norbert Paul – Piano, Peter Paasche – Drums und Chris Ries – Bass gestaltet. Danach können wie immer alle anwesenden Musikerinnen und Musiker in einer spontan inszenierten Session auf offener Bühne einsteigen.

Voices of Change Concert: Fallen Crooner

Wie geht man in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung mit divergenten, widerstreitenden Haltungen und Meinungen um? Und in welcher Weise verhält sich Jazz und improvisierende Musik dazu? Welchen Beitrag leistet diese Musik in Praxis und Theorie im Diskurs um Politisierung von Kunst und Kultur. Historisch wie aktuell. Dieser Frage geht diese Veranstaltungsreihe des Jazzinstituts nach, die sich zwischen Januar und Juni 2026 mit einer Serie von Ausstellungen, Vorträgen, Lecture Performances, Musikergesprächen und Konzerten mit dem Thema Jazz und Demokratie beschäftigt.

Der Kontrabassist und Komponist Robert Lucaciu defragmentiert in seinem Projekt „Fallen Crooner“ das eigene, (cis-)männliche Selbstverständnis und fordert die Musiker*innen Laura Totenhagen, Pascal Klewer, Shannon Barnett, Sofía Salvo und Marius Wankel zu einem lustvollen Diskurs über Geschlechterrollen auf. In einer Montage aus Eigenkompositionen Lucacius, bekannten Songs und Textsequenzen verschiedener Autor*innen. Jede*r Musiker*in darf hier die eigene Vielfalt zelebrieren und alle Nuancen, die das eigene Instrument bietet, auskosten.

Vor dem Konzert unterhält sich Bettina Bohle, Leiterin des Jazzinstituts, mit den Musiker*innen über „demokratische“ Musik. Robert Lucaciu ist Träger des Kathrin-Preises 2023 und entwickelte das aktuelle Programm von Fallen Crooner mit den Musiker*innen zum großen Teil während der Residenz in Darmstadt im Mai 2023. Am 13. Februar ist ihre erste Platte „Fallen Crooner“ beim Schweizer Label Unit Records erschienen.

Tickets im Vorverkauf direkt beim Jazzinstitut bestellen

Bessunger Jam Session: Trio 75

Auch im März laden der Förderverein Jazz e.V. und das Jazzinstitut Musikerinnen und Musiker zum zwanglosen musizieren vor Publikum bei freiem Eintritt. Das Trio 75 mit Markus Krämer – Gitarre, Philipp Gutbrod – Drums und Chris Ries – Bass fungiert als Rhythm Section. Nach einem kurzen Eröffnungsset des Trios können alle anwesenden Musikerinnen und Musiker in einer spontan inszenierten Session auf offener Bühne einsteigen.

Blume

Der außergewöhnliche Bandname lässt viel Raum für Assoziationen – und genau dieser offene Geist prägt auch die Musik: Statt sich ins enge Gewächshaus zurückzuziehen, sucht die Band nach organischen Formen des Wachstums, im Einklang mit den unendlichen Möglichkeiten der Umgebung. So entsteht eine Musik, die sich durch Neugier, Offenheit und lebendige Wandlungsfähigkeit auszeichnet.

Hörbar wird ein klarer Bezug zu Jazz und der Hipness afroamerikanischer Musiker wie Thelonious Monk oder Duke Ellington, progressiv im Spannungsfeld kreativer Reibung und Neukombination globaler musikalischer Einflüsse. Die Stücke sind geprägt von melodischer Klarheit, rhythmischer Energie und einem feinen Sinn für Humor. Selbst in den komplexesten Passagen bleibt die Musik zugänglich und voller Leben – ein wahrhaft blühendes Biotop in der Jazz-Landschaft. Ihr aktuelles Album „Blumen Berlin Bettina“ erschien im September 2025 bei Unit Records: eine abenteuerliche Klangreise durch urbane und globale Landschaften, voller Spielfreude und Imagination.

Magnus Schriefl | Trompete, Flügelhorn, Komposition
Ben Kraef | Tenorsaxophon
Carl Morgan | Gitarre
Matthias Pichler | Bass
Fabian Rösch | Schlagzeug

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Hasan Özgür Tuna Quartett

Das Quartett aus Frankfurt ist auf Initiative des Schlagzeugers  Hasan Özgür Tuna als eine Plattform für künstlerischen Ausdruck in Form von Musik entstanden. Musik, kollektiv gespielt mit Musiker*innen, die über das Gegebene hinaus denken können. Beim heutigen Konzert werden sowohl original Kompositionen von Ulrike Schwarz und Hasan Özgür Tuna, als auch deren Arrangements  von bekannten Jazz-Standards und weniger bekannten „Non-Standards“ zu hören sein. Ein Bezug zur Jazztradition ist ebenso erkennbar wie ein Bezug zur experimentellen Musik – und doch ist alles anders.

Ulrike Schwarz | Altsaxophon, Flöte
Onno Winter | Gitarre, Effects
Julien Briant | Bass
Hasan Özgür Tuna | Schlagzeug

Eine Veranstaltung der auftretenden Musiker mit Unterstützung des Fördervereins Jazz e.V.

Jazz Connects: Field

Jazz heißt Musik zu transportieren , die so reich an Informationen, Farben und Emotionen ist, dass sie einem den Atem befreit und Brust wie Geist gleichermaßen öffnet. FIELD verfügt über alle notwendigen Zutaten: Energie, Humor und tiefgehendes Bewusstsein für den steten Fluss der Kreativität. Ihrem Selbstverständnis nach ähneln sie dabei jener mythologischen Figur des Tricksters, die in vielen alten indigenen Traditionen vorkommt. Der Trickster (zu deutsch auch „Schwindler“ oder „Trickser“) hinterfragt die Regeln und Konventionen, um vermeintlich unumstößliche, göttliche Gewissheiten auf den Kopf zu stellen. FIELD versteht sich als ein Vehikel für die Neuverortung innerer und äußerer Grenzen und Begrenzungen. Dazu schöpfen sie aus den reichen Weidegründen der Musik und all dem, was „Jazz“ ausmacht, ausgerüstet nur mit ihren Instrumenten als Werkzeugen und Waffen.

CHRISTOPHER DELL | Vibraphone
JONAS WESTERGAARD | Bass
PETER BRUUN | Drums
ULI KEMPENDORFF | Tenor Sax, Clarinet, Comp

Bessunger Jam Session mit Trio 75

Im Februar ausnahmsweise einmal außer der Reihe laden der Förderverein Jazz e.V. und das Jazzinstitut Musikerinnen und Musiker diesmal nicht am letzten Freitag des Monats, sondern eine Woche zuvor, zum zwanglosen musizieren vor Publikum bei freiem Eintritt. Das Trio 75 mit Markus Krämer – Gitarre, Philipp Gutbrod – Drums und Chris Ries – Bass fungiert als Rhythm Section. Nach einem kurzen Eröffnungsset des Trios können alle anwesenden Musikerinnen und Musiker in einer spontan inszenierten Session auf offener Bühne einsteigen.