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Jazz First Ensemble

Sechs junge Musiker aus Deutschland und Polen treffen aufeinander – mit unterschiedlichen musikalischen Erfahrungen, aber mit einer gemeinsamen Sprache: Jazz. Das Jazz First Ensemble entstand im Sommer 2026 im Rahmen des deutsch-polnischen Projekts „Jazz First – Tribute to Zbigniew Seifert“. Innerhalb weniger Tage entwickelte die Gruppe gemeinsam ein eigenes Konzertprogramm – mit Kompositionen von Zbigniew Seifert und eigenen Stücken.

Inui Trio

Die Musikerin und Komponistin  Denise Frey (Saxophon und Elektronik),  Pianist Fabian Galler (Klavier und Synthesizer) sowie Schlagzeuger Nico Petry bilden ein Anfang 2020 gegründetes Jazztrio aus Darmstadt. INUI steht für Eigenkompositionen zwischen derber Klangfülle und sanfter Lautmalerei mit vielfältigen Improvisationen und energiegeladenem Spiel. 

JJJ Trio

Die Musiker kultivieren gekonnt ein besonders sensibles Zusammenspiel, entwickeln spontane Ideen immer wieder gemeinsam weiter, ohne dabei die mitreißende Rhythmik und Form typischer Jazz- und Latin-Rhythmen zu sehr zu verlassen. Die kleine Triobesetzung ermöglicht dabei eine besonders große Transparenz.

Das Saxophonspiel des gebürtigen Brasilianers João Gomes ist herausragend virtuos, ideenreich, mit angenehm weichen Sound, und natürlich sehr geprägt von der traditionellen Musik seines Heimatlands. Schlagzeuger Jasper Hanel bewegt sich absolut stilsicher und einfühlsam zwischen traditionellen Karibischen Rhythmen, offener Klangmalerei und groovigen Backbeat-Grooves. Bassist Joey Becker begleitet auf seinen 6saitigen Instrumenten sehr groovig, und spielt dabei mit komplexen Akkorden und einfach gehaltenen, geschickt arrangierten Basslinien. Darüber hinaus glänzt er immer wieder mit sehr lyrischen und melodischen Soloimprovisationen, welche insbesondere auf seinem Fretless-Bass bestens zur Geltung kommen.

Matthieu Mazué Turn of Events

„Turn of Events“ wurde 2025 in New York City von Matthieu Mazué ins Leben gerufen. Es vereint drei Musiker mit starken und eigenständigen musikalischen Visionen, die  jeweils weithin für ihre außergewöhnlichen improvisatorischen Fähigkeiten anerkannt sind. An der Seite von Mazué stehen der Schlagzeuger Francisco Mela, eine prägende Figur der zeitgenössischen Jazzszene, der unter anderem mit McCoy Tyner und Kenny Barron gespielt hat, sowie der Trompeter Diego Hedez, ein regelmäßiger Weggefährte des Kontrabassisten William Parker.

Gemeinsam erkunden sie neue klangliche Territorien in einer bewusst basslosen Besetzung – eine künstlerische Entscheidung, die das Klavier von seiner traditionell festgelegten harmonischen Rolle befreit. Diese Abwesenheit eröffnet den Raum für einen transparenteren Klang und eine leichtere, freiere Herangehensweise an das Klavierspiel. Der Dialog zwischen Klavier und Schlagzeug wird zu einer zentralen Säule – nicht nur zur Unterstützung der Trompete, sondern auch zur Neudefinition der traditionellen Rolle des Klaviers als Begleitinstrument. Das Schlagzeug entfaltet dabei eine bemerkenswerte rhythmische Freiheit und gestaltet die Konturen der Improvisation mit Flexibilität und Einfallsreichtum.

Nils Landgren Funk Unit

Als Nils Landgren 1994 mit seiner Funk Unit an den Start ging, war von vielen die Frage zu hören: Wer braucht schon Funk aus Schweden? Heute, mehr als 30 Jahre, 13 Alben und  unzählbare Konzerten später, fragt das niemand mehr. Weil die Antwort klar ist: Wer die  heißeste europäische Version dieser unauflösbar mit Soul, Rhythm and Blues und Jazz verbundenen Musik hören will, der kommt an dieser Band nicht vorbei. Selbst die Pioniere, Godfathers und Granden der Szene ließen sich überzeugen: Ob James Browns musikalische Masterminds Maceo Parker und Fred Wesley, ob Ray Parker jr. und Joe Sample von den Crusaders, sie alle machten schon bei der Funk Unit mit. Und die Mission ist auch nach mehr als 30 Jahren nicht zu Ende. Ihren Esprit, ihren Einfalls- und Temporeichtum sowie ihre unbändige Spielfreude stellt die Combo rund um „Mr. Redhorn“ auch heute noch unter Beweis.

Saxophonspieler

Merck Nights: Amit Friedman Quartet

Saxophonist und Komponist Amit Friedman gehört zu den herausragenden Musikern der israelischen Jazzszene. Seine Musik ist fest in der amerikanischen Jazztradition verwurzelt, beinhaltet aber ebenso Elemente der Musik des Nahen Ostens. Dabei erreichen Friedmans eingängige Kompositionen durch ihre besondere Eleganz und Klarheit ein breites Publikum.

Sein Debutalbum “Sunrise” (Origin Records) landete auf einer Liste der BEST ISRAELI JAZZ OF THE DECADE im Columbus Magazine. 2016 erschien dann sein zweites Album “Long Way To Go”. Darauf stellte Friedman die drei Gastsängerinnen Claudia Acuna, Ravid Kahalani und Tamar Eisenman  in den Mittelpunkt.

In den Liner Notes zu seinem aktuellen Album, “Unconditional Love,” verweist Friedman auf neue Einflüsse, wenn er sich an eine Reise nach New York mit seinem Vater und einem Besuch des berühmten Blue Note-Club erinnert. Entsprechend ist hier der musikalische Einfluss der großen Aufnahmen des gleichnamigen Labels nicht zu überhören. Seine Mitmusiker gehören zur ersten Garde der zeitgenössischen israelischen Jazzmusiker.

Merck Nights: Markus Stockhausen Group

Vier improvisierende Musiker – sie gehören zu den Besten ihres Fachs. Der Gewinner des deutschen Jazzpreises für Blechblasinstrumente 2021 Markus Stockhausen präsentiert für sein Quartett eine neue Besetzung mit dem Pianisten Jeroen van Vliet, Jörg Brinkmann am Cello und Christian Thomé, Drums.

Spielfreude und meisterliches Können – farbenreiche Kompositionen, inspirierte Improvisationen und intuitives Spiel fügen sich zu einem harmonischen Ganzen, den Instrumenten werden ungeahnte Klänge entlockt. Alle Musiker benutzen auch elektronische Erweiterungen ihrer Instrumente. Sie sind sowohl im klassischen Fach wie auch im Jazz virtuos zuhause und stellen einen hohen Anspruch an ihre Tonkultur, immer auf der Suche nach dem ‚magischen Augenblick‘ auf der Bühne. Durch ihr intuitives Zusammenspiel bringen sie mit musikalischem Feingefühl innere Welten zum Klingen. Sie werfen sich die Themen wie Bälle zu, mitunter komplexe, virtuose Ton- oder Akkordfolgen, lebhaft und jazzig, dann wieder harmonisch-melodiös, ruhig und innerlich. Ein fesselndes musikalisches Erlebnis.