Aus Evergreens, Swing, Latin, Jazzstandards und Eigenkompositionen mischen die Tuxedos mit den vier Instrumentalisten und der Darmstädter Sängerin Petra Bassus ihr unverwechselbares Programm.
Petra Bassus | Gesang
Horst Bittlinger | Piano
Rüdiger Schwenk | Saxophon
Thomas Heldmann | Bass
Thomas Hoffmann | Schlagzeug
4onJazz ist ein Jazz-Quartett aus dem Raum Darmstadt. Spielfreude, Musikalität und Impulsivität stehen im Vordergrund und sollen die interpretatorische Vielseitigkeit des Jazz neu vermitteln.
Anke Schimpf | Saxofon und Flöte
Christoph Kühnel | Klavier
Udo Brenner | Bass
Thea Florea | Schlagzeug
Die vierköpfige Band erschafft sphärische Klangwolken und treibende Beats. Rein instrumental. Schlagzeug, Bass, Gitarre, Piano, Synthesizer und Violine verschmelzen zu einem Klangbild, das von Jazz und Soul geprägt ist.
Julian Blumenthaler | Keys, Violine
Josua Höhn González | Gitarre
Philipp Volkholz | Bass
Vincent Crusius | Drums
Eine Band, die klingt wie keine andere: cool, modern und mit viel Humor. Originell, vertrackt, und zugleich lässig und funky sind die Kompositionen des Bandleaders und Bassisten Florian Werther.
Heiko Hubmann | Trompete, Flügelhorn
Stefan Kowollik | Gitarre
Florian Werther | Kontrabass, Komposition
Jens Biehl Schlagzeug | Percussion
Die Darmstädter Jazzlegende, das Urgestein mit Kultstatus päsentiert Dixieland, Blues, Swing, karibische Rhythmen und vieles mehr.
„Mir war es immer wichtig, nicht einfach nur die Sängerin zu sein, die das Thema singt und den Rest der Musik machen dann die Anderen.“ sagt Fiona Grond. Und so fungiert die Stimme der Schweizerin auf dem ACT Debüt „Poesias“ gleichberechtigt als eines von drei Instrumenten – in engster Verzahnung mit dem Tenorsaxofon von Moritz Stahl und der Gitarre von Phillip Schiepek. Gefunden hat sich das Trio in Fiona Gronds Wahlheimat München und es ist eine weitere Entdeckung der dortigen Szene, die seit ein paar Jahren kontinuierlich an Profil und Sichtbarkeit gewinnt.
Fiona Gronds Musik zieht ihre Faszination aus den leisen Tönen, den Räumen zwischen den Noten, aber auch aus den Kontrasten und Reibungen, dem Bruch von Erwartungen und Konventionen. Und so erschließt sich ihr Reiz erst wirklich, wenn man sich auf sie einlässt, genau hinhört und, am besten: hin-fühlt. Man sagt, die Menschen an der Küste schauten in die Ferne, die Menschen in Wald und Bergen eher nach innen. Insofern scheint Fiona Gronds Schweizer Heimat prägend für die Erzählperspektive: „Poesias“, rätoromanisch für „Gedichte“, ist eine innere Suche nach Gedanken und Gefühlen, mal mit und mal und ohne Worte. „Wenn mich etwas beschäftigt und ich die passenden Zeilen dazu finde, dann schreibe ich sie auf. Aber wenn die Musik keinen Text will, dann braucht es auch keinen.“, so Fiona Grond. Und: „Ich versuche, besonders am Anfang des Kompositionsprozesses, mich treiben zu lassen und nicht zu bewerten, sondern die Musik einfach zuzulassen.“
„Das Meer ist wie Musik“ – Pacem in Maribus ist ein interdisziplinäres Video- und Live-Musik-Projekt der Musikerin Claudia Tesorino. In einer Verbindung aus Film, Musik und Literatur widmet sich das Projekt dem Meer als Sehnsuchtsort, Lebensraum, Forschungsgegenstand und politischem Thema. Der begleitende Film von Stelios Karampasis beleuchtet Fragen rund um Meerespolitik, Klimaschutz, Biodiversität und die Vision der Ozeanfriedens-Initiative Pacem in Maribus von Elisabeth Mann Borgese. Die live zum Film gespielte Musik – komponiert von Claudia Tesorino und aufgeführt vom Tesorino Quartet – ist inspiriert von Klangbildern des Meeres und lässt Raum für Improvisation. Das Projekt lädt das Publikum dazu ein, die Ozeane nicht nur emotional, sondern auch intellektuell und politisch neu zu entdecken – und stellt die Frage: Was können wir tun, um mit den Meeren zu leben – nicht gegen sie?
„Frei aber Einsam“ das wollte der Komponist Schumann sein und seine Worte waren 2020 aktueller denn je. Der Leipziger Komponist und Kontrabassist Carl Christian Wittig hat dieses Motto zum Ausgangspunkt seiner neuesten Arbeit gemacht. Gemeinsam mit Fabiana Striffler (Geige), Isabelle Klemt (Cello) und Philip Frischkorn (Klavier) bildet er ein erweitertes Klaviertrio. Die vier Musiker*innen schaffen Klänge und Musik, die die Welt der europäischen klassischen Musk mit dem weiten Kosmos der musikalischen Improvisation verbindet. Auf mehreren Ebene erforscht das Ensembleprojekt bisher unbekanntes Terrain, zwischen klassischer und zeitgenössischer Musik, zwischen Notation und Improvisation und wie im Titel schon anklingt zwischen Freiheit und Einsamkeit. „FAE“ ist ein Dialog junger improvisierender Künstler*innen mit dem klassischem Erbe. Dabei entwickeln sie eine avancierte Klangsprache jenseits des Mainstreams. Ein Konzert für Fans klassischer Musik gleichsam wie für Freunde der zeitgenössischen improvisierten Kammermusik.
Die Musik des großen kanadischen Trompeters Kenny Wheeler hat Generationen von Jazzmusikern weltweit beeinflusst. Legendäre Alben wie „Futter by Butterfly“, „The Widow in the Window“, „Gnu High“ und „Angel Song“ brachten funkelnde, melancholische Kostbarkeiten hervor, die heute auf der ganzen Welt gespielt und verehrt werden. Komplexe Harmonien, raffinierte Rhythmen und Melodien von unmittelbarem Zauber – Wheelers Musik nimmt jeden Jazzliebhaber mit auf eine emotionale Reise der besonderen Art. Bandleader Peter Protschka hat sich im Rahmen seiner Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik und Medien Hannover erneut intensiv mit Wheelers Songbook auseinandergesetzt und es mit seiner „Kenny Wheeler Combo“ mit Jazzstudierenden erarbeitet. Heute gibt es einen neuen Blick auf diese wunderbare Musik. Don‘t miss!
Im Januar 2025 nahm das Berliner Trio sein Debütalbum im legendären MPS-Studio in Villingen auf. OVERSÁEZ verbindet eine Mischung aus europäischer Klassik, Jazz-Elementen und offener Improvisation. Die Musik zeichnet sich durch eine Mischung aus strukturierten, durchdachten Kompositionen und freien, intuitiven Momenten aus. Das neue Album „Abstract emotions“ wurde am 13. Juni 2025 bei Boomslang Records veröffentlicht. Pianist Sandro Sáez über seine Veröffentlichung: „Abstract Emotions ist eine Reflexion über die Kämpfe und Komplexitäten, mit denen ich im vergangenen Jahr konfrontiert war. Es war eine Zeit des Verlusts, gefolgt von überwältigenden Gefühlen und Verwirrung – Gefühlen, die oft unmöglich in Worte zu fassen schienen. Mit Worten versuchen wir, unsere gemeinsamen menschlichen Erfahrungen zu definieren, aber Worte können niemals die Tiefe unserer Gefühle wirklich erfassen.“