Tag Archives: Konzert

Mammal Hands

Gäste auf Konzerten der britischen Band Mammal Hands dürfen sich auf ein harmonisches Trio aus Drums, Saxophon und Piano freuen.

Jordan Smart | Saxophon
Nick Smart | Piano
Jesse Barrett | Schlagzeug und Perkussion

Omer Klein Trio

Omer Klein, der „zu einer kleinen Schar von Meisterpianisten gehört“ (Süddeutsche Zeitung), lädt auf seinem neuen, bislang persönlichsten Album zu einer feinsinnigen  Beobachtung des Istzustands der Welt ein. Die zehn Stücke spiegeln Kleins Realität als Mensch, Pianist, Komponist, Bandleader, Vater und Künstler zwischen den Kulturen. Seine Emotionen und Erfahrungen der Momente, in denen weite Teile der Erde stillzustehen schienen, in denen viele Menschen erkrankten und schreckliche Bilder die Zeit zeichneten, verlangten nach Bündelung und Ausdruck. Den Blick abwechselnd nach innen und außen gerichtet, entstand sukzessive ein Erzählstrang von außergewöhnlicher Dynamik und Tiefe,  in dem er das Kleine im Großen betrachtet. Um dem beständigen Mäandern zwischen Alleinsein und dem Wunsch nach Miteinander Ausdruckskraft zu verleihen, entschied sich der Musiker für eine spezielle Zusammensetzung der Stücke von „Personal Belongings“. Ein einnehmend-packendes Wechselspiel stiller Einkehr und energiegeladener Trio-Gemeinschaft.

Omer Klein | Piano
Haggai Cohen-Milo | Kontrabass
Amir Bresler | Schlagzeug

Trio Hladek/Ambach/Hladek feat. Grégoire Pignède & Kalin Yanchev

Stefan Hladek, Absolvent der Akademie für Tonkunst Darmstadt und der Royal Academy of Music, London war 18 Jahre lang kreativer Kopf des international renommierten Barrios Guitar Quartet und präsentiert hier im Trio mit Cathrin Ambach und Alexander Hladek eigene Titel aus dem neuen Album „free for change“, das im Frühjahr 2023 erscheint. Außerdem spielen die Musiker/innen in diesem Programm bei Agora – teils am Bass unterstützt von Grégoire Pignéde und Kalin Yanchev – weitere Eigenkompositionen der übrigen Bandmitglieder.

Gemeinsam inszenieren die Musiker mit akustisch-kammermusikalischer Finesse eine weit gefächerte klangliche Variationsbreite, die sich stilistisch zwischen Barock, Minimal Music und moderner Klassik sowie traditionellem und zeitgenössischem Jazz bewegt. Eine Vorliebe für schräge Taktarten, druckvolle Rhythmik, fantasievolle Improvisationen und subtile Dynamik zeichnen das Ensemble aus. Inspiriert sind die Stücke von so unterschiedlichen Komponisten wie J.S. Bach, Francois Couperin, Steve Reich, Chick Corea, Ralph Towner und Astor Piazzolla.

Stefan Hladek | Gitarre
Cathrin Ambach | Querflöte
Alexander Hladek | Schlagzeug, Percussion & Vibraphon
Grégoire Pignède | Kontrabass
Kalin Yanchev | Quintbass

Maria Manousaki Quintet

Maria Manousaki gilt als eines der erfolgreichsten und vielseitigsten musikalischen Talente in Griechenlands Jazz- und Weltmusikszene. Geboren in Johannesburg, pendelt die  virtuose Geigerin zwischen Chania und New York. In ihrer Musik beschwört sie Bilder traditioneller kretischer Volksmelodien herauf, in die sie Einflüsse des New Yorker Jazz und nahöstliche Elemente einwebt. Ihre kongenialen Bandmusiker verleihen Marias Kompositionen eine eigene typische Charakteristik aus lebendigen und berauschenden Klängen und ausdrucksstarken Melodien. Beim letzten Konzert der “Hidden Trails”-Tournee durch Deutschland präsentiert das Quintett Musik vom gleichnamigen neuen Album und auch ältere und ganz neue Stücke.

Maria Manousaki | Violine
Guy Mintus | Piano
Michael Evdemon | Bass
Alekos Roupas |  Perkussion
Kyriakos Stavrianoudakis | Kretische Laute

Esquinas de Nuez

Das Tangotrio “Esquinas de Nuez” hat seine dritte Scheibe herausgebracht: “Viajando” – so das Thema des Albums. Es geht um das Reisen. Mit im Gepäck Akkordeon,  Klarinette und Tenorsaxophon, Gitarre und Stücke aus verschiedenen Ländern Europas und der Ukraine. Dem Tango-Argentino weiterhin treu streuen die Esquinas verschiedene Gewürze in den Mix.

Andrii Fesenko | Akkordeon
Axel Schmitt | Klarinette/Tenorsaxophon
Jeremy Fast | Gitarre

 

Philip Zoubek Trio

Das Philip Zoubek Trio entstand 2016 aus dem Gedanken heraus, einen eigenständigen Ansatz in der traditionsreichen Besetzung Klavier-Bass-Schlagzeug zu formulieren. Jeder  der Musiker hat einen breitgefächerten musikalischen Horizont, der von aktueller Improvisation, über Jazz bis zur Neuen Musik reicht. Die Auflösung der traditionellen Rollenverhältnisse steht bei dem Trio im Vordergrund, genauso wie die Nivellierung von Improvisation und Komposition. Auf Basis einer komplexen und vielschichtigen Rhythmik ist die Musik des Trios hochenergetisch, treibend, virtuos, bisweilen spielerisch und besticht durch eine musikalische Kante, die man in dieser Intensität nur selten zu hören bekommt.

Philip Zoubek, David Helm und Dominik Mahnig schreiben auf ihrer dritten CD „Labyrinthus” ihre forschende Spielhaltung fort. Ein traditionelles Format bleibt lebendig und zukunftsweisend, wenn dieses Trio Genre-Welten zusammenführt und auf wunderbare Art zum Klingen bringt.

Philip Zoubek | Piano, Synthesizer, Komposition
David Helm | Kontrabass
Dominik Mahnig | Schlagzeug

Oberg plays Ellington | Solo Piano

Duke Ellington gehört zu den bedeutendsten Musiker:innen des 20. Jahrhunderts. Viele seiner Stücke sind heute herausragende Jazz-Standards.
„Die Musik von Ellington begleitet mich schon mein ganzes Leben und sein Piano-Stil hat durchaus Spuren bei mir hinterlassen. Neben meiner eigenen Musik tauche ich immer gerne in die Jazz-Tradition. Mich fasziniert die Geschichte und ihre Übergänge ins Heute. Thelonious Monk, Steve Lacy, Paul & Carla Bley oder John Coltrane habe ich schon Konzerte gewidmet. Jetzt muss es Duke Ellington sein. 
Ich spiele seine Kompositionen nicht einfach straightforward. Der Sound der Big Band, seine Klaviertechnik, seine Titel, der rhythmische Flow, all dies ist Futter für meine Annäherung an Ellington. Und natürlich will ich die Stücke mit meinen verbinden, mit meinem eigenen Sound“, beschreibt Uwe Oberg seinen Ansatz.

Zydeco Annie & The Swamp Cats

Ein musikalischen Leckerbissen in der von Thomas Waldherr kuratierten Americana-Reihe. „Zydeco Annie & Swamp Cats“ sind eine der erfolgreichsten europäischen Cajun- und  Zydeco-Formationen.

„Wir sind sehr stolz, Zydeco Annie in Darmstadt präsentieren zu können“, freut sich Waldherr. „Zydeco Annie und ihre Band stehen für rasante, mitreißende Zydeco-Musik. Sie  entfachen ein Feuerwerk an farbenfroher Lebenslust. Damit sind sie einem Aushängeschild für die Cajun- und Zydeco-Musik in Deutschland geworden und haben europaweit begeisternde Konzerte vorzuweisen.“

Der US-Südstaat Louisiana ist geprägt von großen Sümpfen und Bayous, bekannt durch den Mississippi und natürlich die Metropole New Orleans, geliebt für die Küche und die Musik – dorthin entführen „Zydeco Annie + Swamp Cats“ ihr Publikum und lädt zu einem ganz besonderen Rendezvous. Anja Baldauf a.k.a. Zydeco Annie stammt aus einer Akkordeon-Familie, seit frühester Kindheit ist dieses Instrument ihr täglicher Begleiter. Ihr Spiel ist so facettenreich wie das Leben selbst. Es verbinden sich darin Ernsthaftigkeit, Sehnsucht und Lebensfreude zu einem grandiosen Ganzen.

Unter ihren Mitmusikern ist Helt Oncale hervorzuheben, den Freunden der Darmstädter Americana-Reihe bestens bekannt, denn mehrmals schon war er zu Gast. Geboren und aufgewachsen in New Orleans, erlernt Helt sein Handwerk in den Künstlerkneipen des French Quarter und spielt mit den Besten der Besten in den Clubs der Bourbon Street. Als meisterhafter Könner an Fiddle, Gitarre, Mandoline, Banjo und seinem unverwechselbaren Gesang, bereichert er fröhliche Fiddle-Tunes genauso wie stampfenden Blues auf eine Weise, die den Herzschlag Louisianas spürbar machen und ein unnachahmliches Gefühl des „Big Easy“ erleben lassen.

Tenors of Kalma

„Tenors of Kalma“ ist eine Band dreier Finnen, die Jazz mit elektronischer Popmusik verbindet. Jimi Tenor und Kalle Kalima machen seit rund 25 Jahren zusammen Musik und spielen seit 2015 mit Joonas Riippa am Schlagzeug in einem diesem Trio-Format. Die Musik ist düster und jazzig, aber tanzbar und plötzlich hört man eine jagende Ballade. Augenblicke später könnte es von Sun Ra und Kraftwerk inspiriert sein.

Jimi Tenor hat sich nie mit der traditionellen Rolle eines Popkünstlers zufrieden gegeben. Er ist als Musiker bekannt, dessen Arbeit jenseits aktueller Trends liegt, obwohl er große Hits wie „Take me Baby“ geschrieben hat. Er steht zu Hause vor der ausgelassenen Menge,  trägt ein glitzerndes, selbst entworfenes Kostüm und einen wallenden Umhang, hält einen  Geräuscherzeuger in der Hand, dessen Hauptbestandteile ein in Hongkong hergestellter Walkman und ein ostdeutscher Fahrraddynamo sind.

Kalle Kalima ist Botschafter des finnischen Jazz und der Avantgarde-Musik in Berlin. Er mischt Elemente aus Jazz und Rock auf einzigartige Weise. Er spielte u.a. mit Jazzanova, Jason Moran, Jim Black, Greg Cohen, Anthony Braxton, Tony Allen, Leo Wadada Smith, Greg Cohen und Marc Ducret. Kalima ist auch als Leiter seiner eigenen hochgelobten Ensembles bekannt: Klima Kalima (Der Gewinner des Neuen Deutschen Jazzpreises 2008) und seine Soloperformance Pentasonic. Mit der Gruppe „K-18“ gewann er 2012 den finnischen „Grammy“ für das beste Jazz-Album. Sein Album „High Noon“ erschien 2016 bei ACT Music.

Joonas Riippa ist heute einer der wichtigsten Schlagzeuger Finnlands und arbeitet mit vielen renommierten Musikern wie Mikko Innanen, Verneri Pohjola, Teemu Viinikainen, Seppo Kantonen und Joonatan Rautio zusammen.

Bei diesem Konzert wird die brandneue Produktion „Sounds of Salo“ vorgestellt.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Förderverein Jazz

Joscho Stephan Trio

Wie kein anderer prägt Joscho Stephan mit seinem Spiel den modernen Gypsy Swing: Durch seinen authentischen Ton, mit harmonischer Raffinesse und rhythmischem Gespür,  vor allem aber mit atemberaubender Solotechnik hat sich Stephan in der internationalen  Gitarrenszene einen herausragenden Ruf erspielt. Er versteht es wie kein Zweiter, aus der  Vielzahl aktueller Gypsy Swing Adaptionen heraus zu ragen, indem er neben den vielen Interpretationen der bekannten Klassiker des Genres den Gypsy Swing mit Latin, Klassik und Rock liiert. Hier zeigt sich Stephans Stärke als kreativer Visionär. Und das begeistert das junge und alte Konzertpublikum gleichermaßen. Joschos Youtube-Version von „Hey Joe“ hat mittlerweile die 2 Millionen Marke geknackt.

Schon sein Debüt „Swinging Strings“ wurde 1999 vom amerikanischen Fachmagazin „Guitar Player“ zur CD des Monats gekürt. Das renommierte „Acoustic Guitar Magazine“  feierte Joscho Stephan 2004 als Garanten für die Zukunft der Gypsy Jazzgitarre. Für die CD „Guitar Heroes“ konnte er 2015 Gitarrengrößen wie Bireli Lagrène, Stochelo Rosenberg und Tommy Emmanuel als Gäste gewinnen. Insgesamt vier von Joschos Alben wurden für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert.

Die Trio-Produktion „Paris – Berlin“ (2018) wurde als Direct to Disc Schallplattenproduktion in den Hansa Studios Berlin aufgenommen, wo u.a. viele Aufnahmen von David Bowie entstanden sind. Auf der Produktion von Daniel Hope „America“ ist Joscho Stephan als Gast zu hören.

Auch in der Knabenschule war Joscho seit 2013 immer wieder zu Gast – es waren stets fulminante und höchst unterhaltsame Konzertabende.

Joscho Stephan | Solo-Gitarre
Sven Jungbeck | Rhythmusgitarre
Volker Kamp | Kontrabass