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Split Moods

Ungewöhnliche Besetzung. Unerwartete Musik. Das Trio mit Paula Carreira (Gesang), Nils Ehlert (Cello) und Norbert Paul (Klavier) spielt mit sich ständig ändernden Stimmungen, Klangfarben, Rhythmen und kombiniert Bossa Nova, Jazz und Pop mit Eigenkompositionen und freier Improvisation.

Die Konzerte in den stilvoll renovierten und hellen Räumen des Darmstädter Designhauses auf der Mathildenhöhe sind ein besonders atmosphärisches Highlight im Rahmen des Photo Art Salons Darmstadt. Anspruchsvoller Jazz bietet eine ideale Atmosphäre für eine Foto-Kunstausstellung der besonderen Art. Inspiriert von den legendären Salons der 1920er Jahre – etwa denen von Gertrude Stein – schaffen sie eine Umgebung, in der Kunst nicht nur betrachtet, sondern diskutiert und erlebt wird. Hier treffen sich Künstler*innen und Sammler*innen zu einem offenen Austausch in einer persönlichen und stilvollen Umgebung. bei guten Gesprächen, Speisen und Getränken entsteht so ein lebendiger Dialog, der die Kunstszene bereichert und neue Impulse setzt.

Musikalische Lesung: HEINZ SAUER – Aus dem Leben eines Jazzmusikers

mit Bob Degen, Rainer Wieczorek & Daniella Baumeister.

Als der Gewölbekeller des Jazz-Instituts eingeweiht werden sollte, bat man Heinz Sauer den ersten Ton in diesen Mauern zu spielen. Man wollte damit einen Musiker ehren, dessen Ton so expressiv und wiedererkennbar war, wie nur wenige andere.

Heinz Sauer begann mit dem Jazz in den frühen Fünfzigern, spielte eineinhalb Jahrzehnte mit Albert Mangelsdorff, weitere eineinhalb Jahrzehnte mit Bob Degen und weitere mit Michael Wollny. In seinen Neunzigern angekommen, zog er sich von der Bühne zurück.

Rainer Wieczorek hat den Tenorsaxofonisten mit literarischen Mitteln portraitiert und wird aus seinem Buch »Im Gegenlicht: Heinz Sauer« vorlesen, an dessen Entstehen Sauer mitarbeitete. Daniella Baumeister, die Jazzexpertin des Hessischen Rundfunks, wird mit Wieczorek ein Gespräch über Sauers Leben führen. Am Flügel wird Bob Degen Kompositionen Heinz Sauers spielen. »Ein Abend – gut für die Seele«, wie Detlef Kinsler im Frankfurter Journal schrieb.

Insomnia Brass Band

Lucks, Schlichting und Marien sind die Miniatur-Ausgabe einer Brass Band: Ihre kompakte Größe transzendieren sie mit einem rauen, überschäumenden Sound, den man von einem viel größeren Ensemble erwarten würde. Sie jonglieren mit wechselnden Rollen zwischen Rhythmus und Melodie und durchqueren so eine betörende Landschaft aus Free Jazz, Funk, Punkrock und New Orleans Brass Band. Gemeinsam öffnen sie ihre eigenen Stücke in alle Richtungen, angetrieben von einer Mischung aus improvisatorischem Schwung und bestens verzahnten Grooves.

Seit 2017 ist das Trio mit zahlreichen Konzerten in Jazzclubs und auf Festivals unterwegs, hat mehrere Stipendien des Musikfonds und Berliner Senats erhalten und drei CDs bei Tiger Moon Records veröffentlicht. 2023 wurde die Insomnia Brass Band mit dem Deutschen Jazzpreis als „Band des Jahres“ ausgezeichnet.

Rudi Fischerlehner & Xenofox

Dieses Konzert besteht aus zwei Teilen. Den ersten Teil bestreitet der Schlagzeuger Rudi Fischerlehner solo. Fischerlehner ist vielen Darmstädter*innen noch in guter lebendiger Erinnerung als Dozent bei den letztjährigen Jazz Conceptions. Nach der Pause präsentiert er gemeinsam mit dem Gitarristen Olaf Rupp sein Duo-Projekt Xenofox.

Eigentlich ist es nur Gitarre und Schlagzeug, aber es klingt wie eine ganze Welt. Das liegt vor allem an der komplexen Mehrstimmigkeit, mit der sich die beiden, ohne viel Elektronik ständig auf mehreren Ebenen gleichzeitig bewegen. Man muss nicht jeden Weg zu Ende gehen und dennoch verbinden sich hier neue Synapsen. Diese Vielschichtigkeit fügt auch die einfachsten Gebilde zu einem hypnotischen Gesamtklang zusammen.

Xenofox besteht seit 2014 und ist auf zahlreichen Veröffentlichungen dokumentiert, zuletzt auf dem Album „The Garden Was Empty“. Konzerteinladungen führten die Band unter anderem zum A L’Arme Festival Berlin, Kaleidophon Ulrichsberg, Lydfestival Aarhus und zum Free Music Forum in Wien.

Punto Jazz: Jan Jansohn Quartett

„Up N’Down“ heißt das aktuelle Album des Jan Jansohn Quartetts – ein jazziger Trip durch mittlerweile mehr als 15 Jahre Bandgeschichte. In dieser Zeit waren die Musiker viel in der  weiten Welt der Musik unterwegs. Ihre Songs setzen auf einen leichten, dynamischen,  einfühlsamen und warmen Bandsound – mit viel Groove, Swing und stilistischer Flexibilität. Dazu gibt es erstklassige Weine und kleine Speisen – der Eintritt ist frei. Perfekt für einen sommerlichen Jazzabend auf der vinocentral-Terrasse.

Punto Jazz: Georg Boeßner Trio

er Pianist und Komponist Georg Boeßner ist seit Jahren regelmäßiger Gast bei den sommerlichen Punto-Jazz-Konzerten im vinocentral. Oft bringt er seine aktuelle Working Band oder sein Trio mit Bass und Drums mit. So auch in diesem Jahr – lasst euch  überraschen! Auf dem abwechslungsreichen Programm stehen Stücke aus dem umfangreichen Boeßner-Repertoire, flankiert von selten gespielten Jazzstandards. Passt hervorragend zu einem Glas Wein – Jazz at its best!

Punto Jazz: Midnight Blue

In Darmstadt sind sie bekannt wie bunte Hunde: Gitarrist Deniz Alatas, Bassist Christian Spohn und Schlagzeuger Max Sonnabend. Neben zahlreichen eigenen Musikprojekten hört man sie immer wieder in den unterschiedlichsten Formationen. Untereinander kennen sie sich aus gemeinsamen Bandprojekten wie Durden und Western Circus sowie aus  Produktionen wie „Dein Song“ (ZDF). Dazu gibt es erstklassige Weine und kleine Speisen – der Eintritt ist frei. Perfekt für einen sommerlichen Jazzabend auf der vinocentral-Terrasse.

Punto Jazz: Matthias Vogt Trio

Das Matthias Vogt Trio als Dauerbrenner zu bezeichnen, wäre fast untertrieben – die Band mit Andreas Büschelberger am Bass und Volker Schmidt an den Drums ist längst eine  Institution. Und doch: Ihr erstes Album „Changing Colours“ feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum. Das Trio spielt ausgewählte Stücke aus seinem Debütalbum, dazu Jazzstandards und natürlich auch unerhörte Versionen von Lieblings-Popsongs im typischen Matthias-Vogt-Trio-Sound. Dazu gibt es erstklassige Weine und kleine Speisen – der Eintritt ist frei. Perfekt für einen sommerlichen Jazzabend auf der vinocentral-Terrasse.

Punto Jazz: Markus Krämer Trio

Das Trio um Gitarrist Markus Krämer spielt Standards der Broadway-Komponisten Cole Porter („You’d Be So Nice to Come Home To“, „Night and Day“) und Jimmy van Heusen („Here’s That Rainy Day“) – originell arrangiert für Gitarrentrio und mit viel Raum für virtuose Improvisationen der drei Musiker. Ergänzt wird das Programm durch Kompositionen von Markus Krämer sowie der japanischen Pianistin Sachie Matsushita. Dazu gibt es erstklassige Weine und kleine Speisen – der Eintritt ist frei. Perfekt für einen
sommerlichen Jazzabend auf der vinocentral-Terrasse.

Punto Jazz: Mira Cohan & Jeremy Fast

Die Darmstädter Singer-Songwriterin Mira Cohan singt eigene, überwiegend biografische Songs sowie sorgfältig ausgewählte internationale Klassiker aus Jazz, Latin und Chanson.  Begleitet wird sie von Jeremy Fast an der Gitarre. Gemeinsam präsentieren die beiden Musiker*innen ein abwechslungsreiches Programm, das Emotionen weckt, gute Laune verbreitet und perfekt zu einem Frühlingsabend auf der Terrasse des vinocentral passt.