Sechs junge Musiker aus Deutschland und Polen treffen aufeinander – mit unterschiedlichen musikalischen Erfahrungen, aber mit einer gemeinsamen Sprache: Jazz. Das Jazz First Ensemble entstand im Sommer 2026 im Rahmen des deutsch-polnischen Projekts „Jazz First – Tribute to Zbigniew Seifert“. Innerhalb weniger Tage entwickelte die Gruppe gemeinsam ein eigenes Konzertprogramm – mit Kompositionen von Zbigniew Seifert und eigenen Stücken.
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Thomas Langer: Voices of Equality
Die FARBRAUM art gallery hat sich als eine feste Spielstätte für die Konzerte der Literaturagentur Dylan-Related-Books etabliert. Innerhalb der „Voices of Equality“ – Konzertreihe hat die Agentur den Jazzgitarristen Thomas Langer eingeladen, der an diesem Abend die Brücken von Bob Dylans Werk in den Jazzkosmos erschließen wird.
Von Rock’n’Roll mit Buddy Holly und Chuck Berry über Frank Sinatra zu dem späten Blue Note-Label von Don Was und dem Shooting Star Julian Lage, der seit Sommer 2026 fester Gitarrist in Bob Dylan´s Tour-Band ist. Thomas Langer hat seine Setlist auf diese Bezüge abgestimmt und wird durch 70 Jahre Musikgeschichte floaten.
Das Konzert wird immer mal wieder von kurzen Lesungen aus Sven-Erik Klinkmanns „Dylans Lügendetektor“ unterbrochen, ein Buch, das in der Zusammenarbeit von Dylan-Related-Books und dem Übersetzer Peter Winkler aus dem Schwedischen übersetzt wurde und ab November erhältlich ist.
Zbigniew Seifert – An Interrupted Journey
Im Rahmen der 21. „Wochen des polnischen Films“ zeigen das Deutsche Polen-Institut Darmstadt, der Verein United in Jazz e.V. und das programmkino rex den Dokumentarfilm „An Interrupted Journey“ (2022, 80 min, OmeU) des Dokumentarfilmers Robert Kaczmarek.
Der Film zeichnet den Lebensweg des außergewöhnlichen polnischen Jazzmusikers Zbigniew Seifert (1946-1979) nach, von seinen Anfängen in Krakau, seinem vorübergehenden Exil in Deutschland (u.a. auch in Darmstadt) und seiner schließlich erfolgreichen Karriere in den USA, die durch seine frühe Krebserkrankung und seinen Tod 1979 ein jähes Ende fand. Die Vorführung wird gerahmt von einem Filmgespräch mit Aneta Norek, der Leiterin der Zbigniew Seifert Foundation in Warschau. Gesprächsleitung hat Andrzej Kaluza vom Deutschen Polen-Institut.
JJJ Trio
Die Musiker kultivieren gekonnt ein besonders sensibles Zusammenspiel, entwickeln spontane Ideen immer wieder gemeinsam weiter, ohne dabei die mitreißende Rhythmik und Form typischer Jazz- und Latin-Rhythmen zu sehr zu verlassen. Die kleine Triobesetzung ermöglicht dabei eine besonders große Transparenz.
Das Saxophonspiel des gebürtigen Brasilianers João Gomes ist herausragend virtuos, ideenreich, mit angenehm weichen Sound, und natürlich sehr geprägt von der traditionellen Musik seines Heimatlands. Schlagzeuger Jasper Hanel bewegt sich absolut stilsicher und einfühlsam zwischen traditionellen Karibischen Rhythmen, offener Klangmalerei und groovigen Backbeat-Grooves. Bassist Joey Becker begleitet auf seinen 6saitigen Instrumenten sehr groovig, und spielt dabei mit komplexen Akkorden und einfach gehaltenen, geschickt arrangierten Basslinien. Darüber hinaus glänzt er immer wieder mit sehr lyrischen und melodischen Soloimprovisationen, welche insbesondere auf seinem Fretless-Bass bestens zur Geltung kommen.
Uli Partheil Quartett
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Bessunger X-mas Jam 2026
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Support Konzert: La Source Bleue
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Christian Marien Quartett
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Matthieu Mazué Turn of Events
„Turn of Events“ wurde 2025 in New York City von Matthieu Mazué ins Leben gerufen. Es vereint drei Musiker mit starken und eigenständigen musikalischen Visionen, die jeweils weithin für ihre außergewöhnlichen improvisatorischen Fähigkeiten anerkannt sind. An der Seite von Mazué stehen der Schlagzeuger Francisco Mela, eine prägende Figur der zeitgenössischen Jazzszene, der unter anderem mit McCoy Tyner und Kenny Barron gespielt hat, sowie der Trompeter Diego Hedez, ein regelmäßiger Weggefährte des Kontrabassisten William Parker.
Gemeinsam erkunden sie neue klangliche Territorien in einer bewusst basslosen Besetzung – eine künstlerische Entscheidung, die das Klavier von seiner traditionell festgelegten harmonischen Rolle befreit. Diese Abwesenheit eröffnet den Raum für einen transparenteren Klang und eine leichtere, freiere Herangehensweise an das Klavierspiel. Der Dialog zwischen Klavier und Schlagzeug wird zu einer zentralen Säule – nicht nur zur Unterstützung der Trompete, sondern auch zur Neudefinition der traditionellen Rolle des Klaviers als Begleitinstrument. Das Schlagzeug entfaltet dabei eine bemerkenswerte rhythmische Freiheit und gestaltet die Konturen der Improvisation mit Flexibilität und Einfallsreichtum.
Merck Nights: Amit Friedman Quartet
Saxophonist und Komponist Amit Friedman gehört zu den herausragenden Musikern der israelischen Jazzszene. Seine Musik ist fest in der amerikanischen Jazztradition verwurzelt, beinhaltet aber ebenso Elemente der Musik des Nahen Ostens. Dabei erreichen Friedmans eingängige Kompositionen durch ihre besondere Eleganz und Klarheit ein breites Publikum.
Sein Debutalbum “Sunrise” (Origin Records) landete auf einer Liste der BEST ISRAELI JAZZ OF THE DECADE im Columbus Magazine. 2016 erschien dann sein zweites Album “Long Way To Go”. Darauf stellte Friedman die drei Gastsängerinnen Claudia Acuna, Ravid Kahalani und Tamar Eisenman in den Mittelpunkt.
In den Liner Notes zu seinem aktuellen Album, “Unconditional Love,” verweist Friedman auf neue Einflüsse, wenn er sich an eine Reise nach New York mit seinem Vater und einem Besuch des berühmten Blue Note-Club erinnert. Entsprechend ist hier der musikalische Einfluss der großen Aufnahmen des gleichnamigen Labels nicht zu überhören. Seine Mitmusiker gehören zur ersten Garde der zeitgenössischen israelischen Jazzmusiker.
