Tag Archives: Jazz

Core Trio feat. Russ Spiegel

CORE TRIO schöpfen aus dem riesigen und vielseitigen Repertoire, das sie im Lauf ihrer langjährigen Zusammenarbeit aufgebaut haben: Sie vermischen swingenden Jazz, brasilianische und kubanische Stücke und Rhythmen mit jazzigen Versionen von Funk- und R&B Kompositionen der 60ies und 70ies zu einem vielseitigen Konzerterlebnis. Aber bei  aller Eingespieltheit bleibt jederzeit genug Raum für Spontanität, so dass bei den gemeinsamen Ausflügen in die tieferen Schichten des Jazz immer wieder Neues entsteht.

Tru Cargo Service

Seit 2017 spielen TRU CARGO SERVICE Torsten Papenheims Musik im Spannungsfeld von Kammermusik und Krach, Komposition und kollektiver Improvisation. Im Zusammenspiel des Berliner Quartetts verzahnen sich vier Einzelstimmen zu einem Bandsound voller  Dynamik. Dabei pflegen TRU CARGO SERVICE eine Ensemblesprache mit Mut zur Lücke.

Anfang 2020 legten TRU CARGO SERVICE mit “Dear Passengers” ihr vielgelobtes Debütalbum beim Berliner Label Tiger Moon Records. Diesen Herbst wird dort auch die zweite CD des Quartetts erscheinen: “Schattenlos”. Nach dem eher dicht strukturiertem Erstlingswerk erklingen auf “Schattenlos” skizzenhaft anmutende Ensemblevariationen. Die zwölf Kompositionen sind thematisch eng miteinander verwoben, bestehen jeweils nur aus wenigen Takten, keine Dramaturgie ist vorgegeben, die Instrumentierung nicht festgelegt. All dies entwickelte das Quartett gemeinsam im Zusammenspiel bei Proben, auf Konzerten und im Studio. Der Klang von TRU CARGO SERVICE ist verspielt, transparent und weiß um die Schönheit musikalischer Reibungen.

Fink 70s revisited

Die Frage ob sich wohl die Charaktereigenschaften wie Sensibilität, Humor und Sympathie, durch die sich die drei genialen Musiker auszeichnen auch auf die klangliche Grundschwingung des von ihnen fortwährend hingebungsvoll ausgeführten musikalischen Prozesses widerspiegeln, darf nach ersten positiven Hinweisen während der ersten Probenphase guten Gewissens mit ,Ja’ beantwortet werden.

Die vorgetragenen Eigenkompositionen Fink’s, welche sich teilweise mit Wah-Wah-Sound am Cello  Anleihen aus der 70er Jahre Funkmusik bedienen, vereinen über eine unsichtbar transzendentale Verbindung exzentrisches mit klischeehaften Material welches dem Zuhörer unterbewusst an die Konzertante Aufführung bindet und das Ereignis zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

Silke Eberhard | Altsaxophon
Tilo Weber | Schlagzeug
Johannes Fink | 5-String-Cello

Christoph Schöpsdau Trio

Christoph Schöpsdau ist ein musikalisches Schwergewicht – Pianist – Komponist – Arrangeur. Er gastiert regelmäßig in unterschiedlichen Besetzungen im Jazzclub, und überzeugt jedes Mal mit Darbietungen in überragender Qualität. Groove und Klangschönheit stehen im Fokus des Trios mit Johannes Schaedlich am Bass und Jens Biehl am Schlagzeug.

Fuzz4tet

Das Quartett um die ukrainische Sängerin entwickelt eine eigenständige Klangatmosphäre aus Jazz und slawischen Einflüssen.

Tony Lakatos (Jazzclub Special)

Tony Lakatos, einer der bekanntesten Jazzsaxophonisten Europas, entstammt einer Musikerdynastie ungarischer Roma. Nach 10 Jahren Geigenunterricht brach er mit der  Familientradition und stieg um auf Saxophon. Während seines Studiums auf dem Bartók-Konservatorium trat er mit eigenen Jazzgruppen auf. Sei 1981 lebt er in Deutschland. Trotz seiner Mitgliedschaft in der hr-Big Band konnte er immer wieder umfangreiche eigene Projekte realisieren. Schließlich erhielt er den Hessischen Jazzpreis 2020.